Archiv für Februar 2010

buch​kunst​.in​fo

Freitag, 19. Februar 2010

Die Web­sei­te buch​kunst​.in​fo von Rein­hard Grü­ner aus Mün­chen be­schäf­tigt sich mit in­ter­na­tio­na­len Künst­ler­bü­chern, die seit den 60er Jah­ren des 20. Jahr­hun­derts ent­stan­den. Die­se Künst­ler­bü­cher sind oft Kunst­wer­ke, in de­nen der Künst­ler, in Zu­sam­men­ar­beit mit ei­nem Au­tor und ei­nem Edi­teur, Bild und Text in der Form des Bu­ches zu­sam­men­führt. Der Schwer­punkt der Samm­lung Grü­ner er­streckt sich weit­ge­hend auf Bu­ch­uni­ka­te von Künst­lern aus fol­gen­den Län­dern: D F CH UK Li­tau­en Po­len Un­garn und der Rus­si­schen Föderation.
Auf der Web­site fin­den Sie auch von Künst­lern der Samm­lung Grü­ner aus­führ­li­che State­ments zur ih­ren Buch­ar­bei­ten. Fer­ner gibt es hier ei­ne gan­ze Rei­he kunst­his­to­ri­scher Tex­te des Sammlers.
Die ein­zel­nen Ti­tel, die über ei­ne kom­for­ta­ble Such­mas­ke leicht zu fin­den sind, sind sehr aus­führ­lich mit Bil­dern und Tex­ten dokumentiert.

ku​enst​ler​bue​cher​.de

Donnerstag, 18. Februar 2010

Die Web­site ku​enst​ler​bue​cher​.de ist ein Raum mit In­for­ma­tio­nen über Künst­ler­bü­cher, für In­ter­es­sier­te Samm­ler, Künst­ler, Ku­ra­to­ren, Stu­den­ten und …

Die Sei­te ist seit 1998 im Netz und wird (nur) lang­sam wei­ter aufgebaut. 
In ei­ni­gen Ver­zeich­nis­sen gibt es in der rech­ten Spal­te auch re­dak­tio­nel­le An­mer­kun­gen – zu den Ver­an­stal­tern, Edi­tio­nen, Künstlern.

Sehr um­fang­reich und empfehlenswert.

Ed Ru­scha im Haus der Kunst München

Mittwoch, 10. Februar 2010

50 Jah­re Ma­le­rei des ame­ri­ka­ni­schen Künst­lers zeigt das Haus der Kunst in Mün­chen vom 12. Fe­bru­ar bis zum 2. Mai 2010. Ed Ru­scha, der mit vie­len künst­le­ri­schen Me­di­en ar­bei­tet, hat in den 60er und 70er Jah­ren des letz­ten Jahr­hun­derts ei­ne Rei­he von kon­zep­tio­nel­len Künst­ler­bü­chern ver­legt. Die klein­for­ma­ti­gen Ta­schen­bü­cher ha­ben die Vor­stel­lung vom bis da­hin wert­vol­len il­lus­trier­ten Künstler- und Ma­ler­buch ra­di­kal ver­än­dert. Auf­la­gen von meh­re­ren tau­send Ex­em­pla­ren soll­ten der Idee ei­ner de­mo­kra­ti­schen Kunst, ei­ner Kunst für al­le, Rech­nung tragen.Buchcover von Twentysix Gasoline Stations
Meist fin­det man bei den Pu­bli­ka­tio­nen von Ed Ru­scha den meis­ten Text auf dem Co­ver, in­nen spie­geln simp­le Schwarz-Weiß-Fotografien in ob­jek­ti­ver Seh­wei­se Iko­nen des ame­ri­can way of li­fe wie­der, nüch­ter­ne, un­sen­ti­men­ta­le, groß­teils fron­tal auf­ge­nom­me­ne Ge­gen­stän­de und Bau­wer­ke des All­tags: Tank­stel­len, Park­plät­ze, Feu­er­zeu­ge, Schall­plat­ten, Apart­ments, Pools, Babycakes.
Im Foy­er des Mu­se­ums, ganz links und un­schein­bar in ei­ner Ecke zeigt Walt­her Kö­nig in drei Vi­tri­nen brav auf­ge­reiht die un­spek­ta­ku­lä­ren Bü­cher von Ed Ru­scha, man­che schon et­was ver­gilbt und et­was an­ge­sto­ßen, fast al­le dem Be­trach­ter verschlossen.
Um die Ecke in der Buch­hand­lung zum Blät­tern die Sta­pel mit Hoch­glanz­ka­ta­lo­gen des Malers.
Ab­bil­dung oben: Twen­ty­six Ga­so­li­ne Sta­ti­ons, 1962, 17,9 x 14 cm, 48 Sei­ten, 26 sw-Fotografien. Ers­te Auf­la­ge: 400 nu­me­rier­te Exemplare
Bü­cher von Ed Ru­scha im Ar­chi­ve Ar­tist Publications

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.Ka­li­for­ni­sche Breitband-Leinwände. Ed Ru­scha im Haus der Kunst Mün­chen