Archiv für November 2010

Künst­ler­bü­cher von Picasso

Sonntag, 14. November 2010

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In der ers­ten Son­der­aus­stel­lung des Mu­se­um Brand­horst wer­den ca. 85 von Pi­cas­so ge­stal­te­te Künst­ler­bü­cher gezeigt.
Aus dem Pres­se­text des Mu­se­ums: Pi­cas­so war ei­ner der pro­duk­tivs­ten Künst­ler des 20. Jahr­hun­derts, auch auf dem Ge­biet des Künst­ler­buchs. Zwi­schen 1905 und 1973 ge­stal­te­te er mehr als 150 Bü­cher, von de­nen die be­deu­tends­ten in die­ser au­ßer­ge­wöhn­li­chen Aus­stel­lung vor­ge­stellt wer­den. Mit über 100 Wer­ken ist die Samm­lung Brand­horst ei­ne der um­fas­sends­ten auf die­sem Ge­biet. Zu se­hen sein wer­den cir­ca 85 Künst­ler­bü­cher Pi­cas­sos. Im Mit­tel­punkt der Aus­stel­lung ste­hen sei­ne Ex­pe­ri­men­tier­freu­de im Um­gang mit druck­gra­phi­schen Tech­ni­ken und künst­le­ri­schen Aus­drucks­mög­lich­kei­ten so­wie sei­ne en­ge Zu­sam­men­ar­beit mit Schrift­stel­lern und Verlegern.
Die Aus­stel­lungs­ar­chi­tek­tur wur­de in Zu­sam­men­ar­beit mit den Ar­chi­tek­ten des Mu­se­ums, Sauer­bruch Hut­ton, ent­wi­ckelt. Der Ein­satz elek­tro­ni­scher Me­di­en wird es
dem Be­su­cher er­mög­li­chen, die Viel­falt und Schön­heit der Künst­ler­bü­cher Pi­cas­sos ken­nen­zu­ler­nen. Sie bil­den ei­nen wich­ti­gen Be­reich des „Kon­ti­nents Picasso“.
Dau­er der Aus­stel­lung: 24. No­vem­ber bis 6. März 2011

Ab­bil­dung: Ti­tel­sei­te mit Li­tho­gra­phi­en von Pa­blo Pi­cas­so, aus: Pierre Re­ver­dy, „Le chant des morts“ (To­ten­ge­sang), 1948, cir­ca 422 x 642 mm
© SUCCESSION PICASSO / VG-BILD-KUNST, BONN 2010

Hans-Peter Feld­mann – sz-Magazin Edi­ti­on 46

Sonntag, 14. November 2010

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Das Ma­ga­zin der Süd­deut­schen Zei­tung wird je­des Jahr in der 46. Wo­che von ei­nem in­ter­na­tio­nal be­deu­ten­den Künst­ler ge­stal­tet. In die­sem Jahr ist das der Düs­sel­dor­fer Künst­ler Hans-Peter Feld­mann. Par­al­lel da­zu zeigt die Pi­na­ko­thek der Mo­der­ne Ar­bei­ten des Künstlers.

Feld­mann ar­bei­tet schon früh mit ge­fun­de­nem Bild-Material, das er in Form von zahl­rei­chen Hef­ten und Bü­chern pu­bli­ziert hat. Er ge­hört da­mit in die ers­te Gar­de deut­scher Künst­ler, die für ih­re Ar­bei­ten kon­se­quent das Me­di­um des Künst­ler­bu­ches ge­nutzt haben.

Spä­ter kam die Aus­ein­an­der­set­zung mit Ob­jek­ten aus dem All­tags­le­ben da­zu. Sehr be­ein­dru­ckend war sein Auf­tritt auf der Bi­en­na­le in Ve­ne­dig. Für das dort ge­zeig­te „Schat­ten­spiel“ ar­ran­gier­te Feld­mann klei­ne Ge­gen­stän­de auf lang­sam ro­tie­ren­den Schei­ben, die auf Schall­plat­ten­spie­lern mon­tiert wa­ren. Von vor­ne mit Punkt­strah­lern be­leuch­tet, war­fen die Ob­jek­te ih­re über­di­men­sio­na­len Schat­ten auf ei­ne Wand. Die­se und an­de­re plas­ti­sche Ar­bei­ten wer­den vom 19. No­vem­ber bis 13. Fe­bru­ar in der Pi­na­ko­thek der Mo­der­ne zu se­hen sein.

Lei­der fin­det man in der Aus­stel­lung kei­nes der vie­len Künst­ler­bü­cher von Feldmann.

Im Ar­chi­ve Ar­tist Pu­bli­ca­ti­ons sind ei­ni­ge der zahl­rei­chen Künst­ler­pu­bli­ka­tio­nen von Hans-Peter Feld­mann vorhanden.

Frü­he­re Aus­ga­ben der Künstler-Editionen des SZ-Magazins fin­den Sie hier auch, zum Teil mit den Ab­bil­dun­gen der Titelbilder.