Ed Ruscha im Haus der Kunst München

50 Jah­re Ma­le­rei des ame­ri­ka­ni­schen Künst­lers zeigt das Haus der Kunst in Mün­chen vom 12. Fe­bru­ar bis zum 2. Mai 2010. Ed Ru­scha, der mit vie­len künst­le­ri­schen Me­di­en ar­bei­tet, hat in den 60er und 70er Jah­ren des letz­ten Jahr­hun­derts ei­ne Rei­he von kon­zep­tio­nel­len Künst­ler­bü­chern ver­legt. Die klein­for­ma­ti­gen Ta­schen­bü­cher ha­ben die Vor­stel­lung vom bis da­hin wert­vol­len il­lus­trier­ten Künst­ler- und Ma­ler­buch ra­di­kal ver­än­dert. Auf­la­gen von meh­re­ren tau­send Ex­em­pla­ren soll­ten der Idee ei­ner de­mo­kra­ti­schen Kunst, ei­ner Kunst für al­le, Rech­nung tra­gen.Buchcover von Twentysix Gasoline Stations
Meist fin­det man bei den Pu­bli­ka­tio­nen von Ed Ru­scha den meis­ten Text auf dem Co­ver, in­nen spie­geln simp­le Schwarz-Weiß-Fo­to­gra­fi­en in ob­jek­ti­ver Seh­wei­se Iko­nen des ame­ri­can way of li­fe wie­der, nüch­ter­ne, un­sen­ti­men­ta­le, groß­teils fron­tal auf­ge­nom­me­ne Ge­gen­stän­de und Bau­wer­ke des All­tags: Tank­stel­len, Park­plät­ze, Feu­er­zeu­ge, Schall­plat­ten, Apart­ments, Pools, Ba­by­cakes.
Im Foy­er des Mu­se­ums, ganz links und un­schein­bar in ei­ner Ecke zeigt Walt­her Kö­nig in drei Vi­tri­nen brav auf­ge­reiht die un­spek­ta­ku­lä­ren Bü­cher von Ed Ru­scha, man­che schon et­was ver­gilbt und et­was an­ge­sto­ßen, fast al­le dem Be­trach­ter ver­schlos­sen.
Um die Ecke in der Buch­hand­lung zum Blät­tern die Sta­pel mit Hoch­glanz­ka­ta­lo­gen des Ma­lers.
Ab­bil­dung oben: Twen­ty­six Ga­so­li­ne Sta­ti­ons, 1962, 17,9 x 14 cm, 48 Sei­ten, 26 sw-Fo­to­gra­fi­en. Ers­te Auf­la­ge: 400 nu­me­rier­te Ex­em­pla­re
Bü­cher von Ed Ru­scha im Ar­chi­ve Ar­tist Pu­bli­ca­ti­ons

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.Ka­li­for­ni­sche Breit­band-Lein­wän­de. Ed Ru­scha im Haus der Kunst Mün­chen