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Ergebnis der erweiterten AAP Katalogsuche nach Der Chor von der Strasse

Kategorie: Alle Kategorien, Sortierung: Autor, aufsteigend. 50 Treffer


Fuhr Lisa
Tiflis - Leben in einer neuen Zeit - Life in a New Era
München (Deutschland): icon Verlag Hubert Kretschmer, 2014
(Flyer, Prospekt) 6 S., 14,8x10,5 cm, Auflage: 1000,
Techn. Angaben Klappkarte, Ankündigung der Veranstaltungen im Gasteig, München
ZusatzInformation Ein Veranstaltungsprojekt von Lisa Fuhr: Fotoausstellung, Lesungen (Postsowjetische Literatur aus Georgien), Film (The machine which makes everything disappear), Chor (Iberisi Chor), Vortrag (Sowjetgeorgien - Ein Rückblick)
Gestaltung Studio Johannes Bissinger
Namen Beso Khvedelidze / Dato Turashvili / Davit Kintsurashvili / Lasha Bakradse / Manana Tandashvili / Tinatin Gurchiani
Sprache Deutsch
Stichwort Fotodokumentation / Interviews / Porträtfotografie
TitelNummer 011347395 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.in-tiflis.de

Andjelkovic Boban
Salon international des arts de nuit festival de Bobanisme
München (Deutschland): Selbstverlag, 2015
(Heft) 44 S., 25x17,5 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung, in brauner Versandtasche mit schwarzem Hochdruck
ZusatzInformation Zur Ausstellung 12.-16.06.2015.
Namen Aldo Giannotti / Andrew Gilbert / Anton Bosnjak / Armin Kratzert / Benjamin Bergmann / Boban Andjelkovic / Christine Tanqueray / Der Chor von der Strasse / Die Lore / Hansjoerg Dobliar / Hedwig Eberle / Matthias Dornfeld / Murena/T / Sandra Hoffmann / Tim Bennet / Tomaz Kramberger / Ulli Luhmann
Stichwort Installation / Malerei / Off Space
TitelNummer 015793574 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.boban-andjelkovic.de

Gaenssler Katharina / Hirn Sebastian
Fluchträume - Schauspiel, Film, Musik und bildende Kunst.
München (Deutschland): Kulturreferat der Landeshauptstadt München, 2012
(Flyer, Prospekt) 21x10 cm, signiert, 2 Stück.
Techn. Angaben Gefaltetes Plakat zur Veranstaltung im MaximiliansForum, mit handschriftlichem Gruß, beigelegt ein gefalteter image index von Katharina Gaenssler, ein Exemplar gestempelt
ZusatzInformation In einer interdisziplinären Aktion werden der westliche Freiheitsbegriff und der Mythos der Autonomie des Einzelnen untersucht.
Amerika ist mehr als ein Land, 'Amerika ist ein Modell', ein mythisches Sehnsuchtsbild. 'Amerika' ist der Ort des Neuanfangs, der größtmöglichen individuellen Freiheit. Am Anfang der Auseinandersetzung mit dem Freiheitsbegriff steht das Verbrechen als Initiation des Aufbruchs und der Flucht aus den gesellschaftlichen Schranken. 'Die Kriminalität ist der urwüchsigste Ausdruck der Auflehnung.' FLUCHTRAEUME versteht sich nach „reenacting the reenactment“ als zweiter Versuch, das Spannungsverhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft zu beleuchten. Im Wort steckt die Bewegung, der Aufbruch. Die Sehnsucht geht in die Weite, die Landschaft. Und eingeschrieben ist das Scheitern, der Tod.
Konzeption, Inszenierung, Raum, Video: Sebastian Hirn Fotoinstallation: Katharina Gaenssler Dramaturgie: Berit Carstens Kostüm: Monika Staykova Musik: Florian Götte, Thomas Hien Videotechnik: Ole Heinzow Ton: Benjamin Hüttner, Andreas Reinalter Produktionsleitung: Lisa Hörstmann Regieassistenz: Katrin Sedlbauer Ausstattungsassistenz: Stephanie Karl Regiehospitanz: Constanze Hörlin Dramaturgiehospitanz: Ina Rudolf Schauspiel: Sophie Engert, Yuri Englert, Johannes Flachmeyer, Anjorka Strechel Chor: vox nova
Text von der Webseite
Namen Andreas Reinalter / Anjorka Strechel / Benjamin Hüttner / Berit Carstens / Constanze Hörlin / Florian Götte / Ina Rudolf / Johannes Flachmeyer / Katrin Sedlbauer / Lisa Hörstmann / Monika Staykova / Ole Heinzow / Sophie Engert / Stephanie Karl / Thomas Hien / Yuri Englert
TitelNummer 009364306 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.fluchtraeume.de

Kretschmer Hubert / Laurer Berengar / Laurer Jutta, Hrsg.
Günter Saree - Kleiner Ausstellungsraum Hamburg - Konvolut Material
München (Deutschland): Selbstverlag, 1982
(Ephemera, div. Papiere) 29,7x21 cm, 41 Stücke.
Techn. Angaben 41 Einzelblätter, Schwarz-Weiß-Kopien, einseitig bedruckt
ZusatzInformation Vermutlich Material der Hamburger Ausstellung im Kleinen Ausstellungsraum 23.01.-30.01.1982, das Boris Niesloy von Hubert Kretschmer zur Verfügung gestellt wurde. Mit Brief von Hubert Kretschmer an Dr. Reiner Speck, Zeitungsartikeln (u.a. Münchner Merkur 1973, Frankfurter Allgemeine Zeitung 1973), Vertragsentwurf zur Aktion "Luftraum", Information für Passanten zum "Denkleitbalken", Konzepte der Tag- und Nachtgleiche, Konzept Begehbare Musik(strasse), Konzept Unabhängiges Olympisches Komitee, Konzept "und", mathematische Überlegungen, Fotografie "Leichentuch", Skizze "tropfende Straßenleuchte", Konzept und Skizze "Anlage für Fernsehen unter Pflaster", Fotografien "Denkleitbalken"
Namen Boris Niesloy / Günter Saree / Reiner Speck
Stichwort 1960er Jahre / 1970er Jahre / 1980er Jahre / Aktionskunst / Konzeptkunst
TitelNummer 023502K70 Einzeltitelanzeige (URI)

Melián Michaela, Hrsg.
Balkon
Darmstadt (Deutschland): Verlag Kretschmer & Großmann, 1987
(Buch) 39 S., 26x19 cm, 2 Stück.
ISBN/ISSN 3-923205-98-8
Techn. Angaben Vorwort von G. Nabakowski
ZusatzInformation Katalog zur Ausstellung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München in der Lothringer Strasse 13, 15.05.1987 - 16.06.1987
Namen Bettina Semmer / Ika Huber / Johanna Heß / Johanna Kandl / Jutta Koether / Michaela Melian / Rosemarie Trockel
Stichwort 1980er Jahre
TitelNummer 002854114 Einzeltitelanzeige (URI)

Ohff Heinz
POP und die Folgen!!!
Düsseldorf (Deutschland): Droste Verlag, 1968
(Lieferverzeichnis) 6 unpag. S., 20,5x15 cm,
Techn. Angaben Faltblatt mit Buchankündigung, 6-seitig, Wickelfalz, visualisiert von Vostell
ZusatzInformation Buchvorstellung: Pop und die Folgen oder die Kunst, Kunst auf der Strasse zu finden
Stichwort Antikunst / Fluxus / Happening / PopArt
TitelNummer 016351528 Einzeltitelanzeige (URI)

Kretschmer Hubert / Laurer Berengar / Laurer Jutta, Hrsg.
günter saree - konzepte, flugblätter, dokumentationen - Ausstellungskonvolut 1
München (Deutschland): Produzentengalerie Adelgundenstraße, 1981
(Ephemera, div. Papiere) 15 S., 42x29,5 cm, 15 Stücke.
Techn. Angaben 15 Einzelblätter, Schwarz-Weiß-Kopien, einseitig bedruckt
ZusatzInformation Material der Ausstellung "günter saree - konzepte, flugblätter, dokumentationen" in der Produzentengalerie Adelgundenstraße, 03.09.-26.09.1981. Mit Zeitungsartikeln (u.a. Münchner Merkur 1973, Frankfurter Allgemeine Zeitung 1973), Vertragsentwurf zur Aktion "Luftraum", Information für Passanten zum "Denkleitbalken", Konzepte der Tag- und Nachtgleiche, Konzept Begehbare Musik(strasse), Konzept Unabhängiges Olympisches Komitee, Konzept "und", mathematische Überlegungen, Fotografie "Leichentuch", Skizze "tropfende Straßenleuchte", Konzept und Skizze "Anlage für Fernsehen unter Pflaster", Fotografien "Denkleitbalken"
Namen Günter Saree
Stichwort 1960er Jahre / 1970er Jahre / 1980er Jahre / Aktionskunst / Konzeptkunst / Olympiade
TitelNummer 023503K70 Einzeltitelanzeige (URI)

Dercon Chris / Lorz Julienne, Hrsg.
Made in Munich. Editionen von 1986 bis 2008
Köln (Deutschland): Verlag der Buchhandlung Walther König, 2011
(Buch) 368 S., 24,8x19,5 cm,
ISBN/ISSN 978-3-86560-662-4
Techn. Angaben Katalog zur Ausstellung im Haus der Kunst 2009, mit Installationsansichten von Wilfried Petzi und Objektfotografien von Jann Averwerser, Schutzumschlag aus gefaltetem Plakat
ZusatzInformation Vorwort von Chris Dercon. Essay von Julienne Lorz.
"Ich bin interessiert an der Verbreitung von physischen Vehikeln in Form von Editionen, weil ich an der Verbreitung von Ideen interessiert bin." Joseph Beuys / München gilt als heimliche Hauptstadt von Editionen und Multiples. "Made in Munich. Editionen von 1968 bis 2008" bietet einen anderen Blick auf die Geschichte des Münchner Kunsthandels. Im Vordergrund stehen die Produzenten von Multiples und Editionen, die über einen Zeitraum von 40 Jahren in und um München entstanden sind. Darunter sind Editeure wie die Galerie Heiner Friedrich, Galerie Fred Jahn, Galerie Bernd Klüser, Sabine Knust und ihr Maximilian Verlag, Galerie van de Loo und Edition Schellmann, sowie Aktionsraum A1, ECM Records, edition x, Kunstraum München, P.A.P. Kunstagentur Karlheinz & Renate Hein, s press tonband verlag und zehn neun. Neben Druckgraphiken finden sich Editionen und Multiples verschiedenster Art nebeneinander: von fotografischen Mappenwerken, Plattencover Skulpturen, Videos und Tonkassetten, 16 mm-Filme, bis hin zu eigens an den Raum angepassten Kunstwerken.
"I am interested in the circulation of physical vehicles in the form of editions, because i am interested in the circulation of ideas." Joseph Beuys / Since the beginning of the 1970s, Munich along with New York and London, was leading with regards to editions and multiples. This catalogue shows works from 1968 to today, which were initiated and produced by a.o. dedicated munich galleries and "editeurs". "Made in Munich" shows outstanding works by international as well as german artists a.o. by Georg Baselitz, Joseph Beuys, Marcel Broodthaers, Dan Flavin, Lucio Fontana, Richard Hamilton, Carsten Höller, Jeff Koons, Hermann Nitsch, Blinky Palermo, Gerhard Richter, Dieter Roth and Andy Warhol.
Text von der Webseite
Namen Andy Warhol / Bernd Klüser / Blinky Palermo / Carsten Höller / Dan Flavin / Dieter Roth / Fred Jahn / Georg Baselitz / Gerhard Richter / Heiner Friedrich / Hermann Nitsch / Jann Averwerser / Jeff Koons / Joseph Beuys / Lucio Fontana / Marcel Broodthaers / Richard Hamilton / Sabine Knust / Wilfried Petzi
Stichwort Aktionsraum A1 / ECM Records / edition x / Kunstagentur Karlheinz & Renate Hein / Kunstraum München / P.A.P. / s press tonband verlag / zehn neun
TitelNummer 008280259 Einzeltitelanzeige (URI)

Zmijewski Artur, Hrsg.
ArtWiki:Manifesto - Open Data for the Arts
Berlin (Deutschland): Berlin Biennale, 2012
(Text) 2 S., 29,7x21 cm,
Techn. Angaben Ausdrucke von der Webseite
ZusatzInformation Offener Zugang zur Kunst
Nahezu 5.000 Künstlerinnen und Künstler, die einem Open Call folgten, nehmen anlässlich der 7. Berlin Biennale an einem einzigartigen Projekt teil: ArtWiki. Unter diesem Namen figuriert eine Plattform, auf der neben dem eigentlichen Inhalt, den digitalen Abbildungen von Kunstwerken, Biographisches und Aussagen zum künstlerischen und/oder politischen Selbstverständnis zugänglich sein werden. Die künstlerischen Curricula werden auf diese Weise zu einer netzbasierten Datenbank für die zeitgenössische Kunstproduktion und offerieren damit zugleich ein allen im weitesten Sinne Kunstinteressierten zugängliches Rechercheinstrument. Somit überträgt ArtWiki die Prinzipien des offenen Internets auf die Kunstwelt, wobei allein die Künstler bestimmen, was von und über sie der Öffentlichkeit zugänglich sein soll. Die Nutzung von ArtWiki ist kostenfrei.
Jedes künstlerische Curriculum zeichnet sich durch eine Vielzahl von Personen, Orten und Projekten aus, die als Begegnungen, Stationen und Tätigkeiten Verknüpfungspunkte zu den anderen Curricula ergeben, die diese mit jenem gemeinsam haben. Das somit entstehende Netz von Verbindungen generiert nach einem differenzierten Regelwerk eine künstlerische Reputation, die sich sowohl durch qualitative Attribute wie auch statistisch-quantifizierend abbilden lässt. Auf diese Weise wirken biographische Data und Aussagen zum künstlerischen Selbstverständnis in Form textueller Prosa zurück auf den Künstler und sein Werk, was dem Ansatz von Linked Data entspricht. Eine solche Rückkopplung mit seiner verstärkenden Wirkung auf die Rezeption von Kunst referenziert die Werke, ohne dabei die zentrale Funktion des Kunstwerks zu unterlaufen, sondern vielmehr dessen Diskursivierung zu intensivieren. Die so stattfindende Verlängerung des künstlerischen Prozesses steuern die Künstler ausschließlich selbst, und sie sind es auch, denen in dieser Internetbibliothek jederzeit die uneingeschränkte Kontrolle über die darin enthaltenen Dokumente obliegt. Aus den technischen Möglichkeiten, auf denen die offene Kunstwerk-KünstlerInnen-Datenbank basiert, erwächst für die Künstlerinnen und Künstlern ein Organon, das zu Quelle und Medium von Wissen über sie und ihre wie generell die Kunstproduktion ihrer Zeit avanciert: ArtWiki ist ein einfacher wie auch demokratischer Zugang zu zeitgenössischer Kunst.
Galerien und andere Einrichtungen des Kunstmarktes regeln bis heute den Zugang zum Kunstwerk in seiner physischen Materialität. Als Torwächter eines quasi-geschlossenen Systems, innerhalb dessen Kunstwerke zirkulieren, steuern Jurys und Vorselektoren mittels gewisser Mechanismen Institutionen bzw. Organisationen, um den so als offen dargestellten Kunstmarkt kontrollieren zu können. Die öffentlich verfügbaren Informationen über Kunst, wie sie teilweise im Internet zu finden sind, sind meistens dürftig und oberflächlich. Lokal privilegierten Sammlern und Besuchern von Ausstellungseröffnungen, Kunstmessen etc. bleibt es vorbehalten, sich auf dem Laufenden zu halten. Das freie Zirkulieren digitaler Darstellungen und Beschreibungen von Originalwerken und deren Urhebern hingegen, wie es durch ArtWiki im Netz statthaben wird, ergänzt das konventionelle Angebot der Institutionen und belebt jenseits von ihnen nachhaltig den Kunstmarkt.
Darüber hinaus wirkt ArtWiki revolutionär auf die kuratorische Praxis: Entscheidungen finden und, wie nötig auch immer, sie zu legitimieren, war bisher ein höchst umstrittenes Verfahren. Mit ArtWiki steht jetzt online das Material aller Künstler, die unserem Open Call gefolgt sind, als Referenz zur Verfügung, wodurch Nachvollzug und Validierung gewährleistet ist. Damit wird ArtWiki nicht nur zur Entscheidungshilfe, sondern ebenso Werkzeug, das etwaige Zensurbestrebungen zu umgehen und diskursive Macht zu unterhöhlen vermag. Gleichfalls ermöglicht sie auch andere Sicht- und Betrachtungsweisen, die zu einer neuen Narrativität von Kunst führen und damit Einfluss auf akademische Gelehrsamkeit sowie Forschung nehmen. Nicht zuletzt – und wie bereits in anderen Fällen – werden somit die Pfade des Plagiierens und der künstlerischen Innovation für alle nachvollziehbar. ArtWiki – in seiner Konstituierung durch KünstlerInnen sowie sein Wirken auf Experten und Kunstfreunde, das wiederum äußerst komplex auf die KünstlerInnen und ArtWiki zurückwirkt – wird damit in seiner äußersten Konsequenz zum aktuellsten Kapitel in der Geschichte zeitgenössischer Kunst, das sich einer digitalen Historiographie verdankt, die zugleich konsequent kollaborativ ist
Sprache Deutsch / Englisch
TitelNummer 008899304 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.artwiki.org/ArtWiki

Farenholtz Alexander / Völckers Hortensia, Hrsg.
Das Magazin der Kulturstiftung des Bundes 18
Halle (Saale) (Deutschland): Kulturstiftung des Bundes, 2011
(Zeitschrift, Magazin) 44 S., 42x29,7 cm, Auflage: 26.000,
Techn. Angaben Blätter lose ineinander gelegt
ZusatzInformation Im Juni 2012 veranstaltet die Kulturstiftung die mehrtägige interdisziplinäre Tagung Kulturen des Bruchs. Dort werden sich Experten aus Wissenschaft und Kunst mit der Frage nach den "Grenzen des Wachstums" in der Kultur beschäftigen und darüber diskutieren, wie stark unsere Kultur von der Macht der Vergangenheit und einer forcierten Erinnerungskultur geprägt ist. Inwieweit kann und darf sich unsere kulturelle Praxis zugunsten unserer Zukunftsfähigkeit von der Verpflichtung auf die Tradierung lösen? Lässt sich dem Bruch mit Traditionen auch etwas Positives abgewinnen, lassen sich Kulturen des Bruchs denken und demokratisch legitimieren? In Interviews haben sich der Althistoriker Christian Meier und der Autor und Filmemacher Alexander Kluge diesem Fragenkomplex gestellt. Ein Essay des Historikers Per Leo und ein literarischer Beitrag der Schriftstellerin Kathrin Röggla runden den Themenschwerpunkt ab.
Zwei ungewöhnliche Perspektiven auf die bundesrepublikanische Geschichte nehmen die Beiträge von Gerd Koenen und Wolfgang Kraushaar ein. Anlässlich der Ausstellung BILD Dir Dein Volk – Axel Springer und die Juden im Frankfurter Jüdischen Museum beleuchtet der Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar die Reaktion der Linken auf Axel Springers pro-israelisches Engagement in den 1960er und 70er Jahren. Der Publizist Gerd Koenen widmet sich der immer noch wenig untersuchten Rezeptionsgeschichte der sowjetischen Gulags. Die Kulturstiftung des Bundes fördert eine Wanderausstellung, die den Spuren des Gulags 1929–1956 folgt.
Gegen Ende des Kleist-Jahres 2011 und aus Anlass des 200. Todestages Heinrich von Kleists am 21.11.2011 findet im Maxim Gorki Theater Berlin ein großes, von der Kulturstiftung gefördertes Theaterfestival statt, bei dem unter anderem alle Dramen Kleists zur Aufführung kommen. Der international renommierte ungarische Schriftsteller und Kleist-Experte László F. Földényi würdigt den Dichter als Komet der Literatur.
Artur Zmijewski, Kurator der 7. Berlin Biennale, die von der Kulturstiftung als "kultureller Leuchtturm" gefördert wird, erklärt, was er unter politischer Kunst versteht.
Der britische Wachstumskritiker Tim Jackson hat mit seinem Buch "Wohlstand ohne Wachstum – Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt" große Aufmerksamkeit in Deutschland erlangt. Das Interview mit ihm entstand im Rahmen des von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Projektes "Werden wir die Erde retten? – Gespräche über die Zukunft von Technologie und Planet". Die siebenteilige Veranstaltungsreihe findet von Dezember 2011 bis Juni 2012 statt und gehört zum Themenschwerpunkt "Nachhaltigkeit", zu dem die Kulturstiftung unter anderem im August 2011 das Festival Über Lebenskunst im Berliner Haus der Kulturen der Welt veranstaltet hat. Die Bilder des Fotojournalisten Sebastian Bolesch geben einen atmosphärischen Eindruck von diesem Festival wieder, dessen große Resonanz beim Publikum und in den Medien optimistisch stimmt
TitelNummer 008257050 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.kulturstiftung-bund.de

Klant Michael / Ludwig Jochen, Hrsg.
ArtBrands - wenn Hunde Beuys fressen
Ostfildern (Deutschland): Hatje Cantz Verlag, 2008
(Buch) 120 S., 23,5x21,2 cm,
ISBN/ISSN 978-3-7757-2116-5
Techn. Angaben Klappbroschur,
ZusatzInformation Erschienen zur Ausstellung einer Sammlung von Michael Klant im Museum für neue Kunst in Freiburg, 01.03.-04.05.2008. Gezeigt wurden Produkte mit Künstlernamen: Baumhäcksler von Vermeer, Saft von Fontana, Pralinen namens Giotto, Nudeln von Goya, Brautmoden von Horn, Kopfschmerztabletten von Bayer, Zahnpasta von Rembrandt, Vitamine von Lichtenstein, Feuer-Röllchen von Richter, Pullover von Sisley, Hundefutter von Beuys.
ArtBrands zeigt Produkte mit Künstlernamen, die der Freiburger Künstler und Kunsthistoriker Michael Klant sammelt.
Text von der Webseite
Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Michael Klant
Stichwort Design / Kunstgeschichte / Werbung
TitelNummer 017373609 Einzeltitelanzeige (URI)

Hochherz Olaf
Pets EP
Berlin (Deutschland): naivsuper, 2007
(CD, DVD) 13x13 cm, Auflage: 200,
Techn. Angaben naivsuper Nr 009, Musik-CD mit 6 Blättern aus Transparentpapier in transparenter Kunststoffhülle, cover art: Olaf Hochherzd
ZusatzInformation recorded in 2004 - 2007.
Pets EP is the first record by Olaf Hochherz. Four extraordinary and rich compositions and one spoken word piece.
Sculpted with self-coded computer programs and lots of love for detail.
2004 wurde Olaf von einer Hochschule für Musik vor die Tür gesetzt: Die Ansichten der Lehrenden wirkten seinen Vorstellungen von dem was elektroakustische Musik sein könnte ungut entgegen. Just am gleichen Tag traf er einen Teamangehörigen von naivsuper, und man beschloss dass er seine Musik dort veröffentlichen sollte, da sich hier Ideen von elektroakustischer Musik produktiv begegneten.
"Pets sind 5 Stücke einer CD oder der Versuch eine geräuschbasierte Lebensform zu beschreiben. Eine die sich in die Nische zwischen Natur und Kultur zu klemmen scheint. pets sind die akustischen Bewohner von ´nature-culture´, haarige Staubknäul, die erst ohne Grund hin und her eilen und sich dann ganz plötzlich tot stellen. Überlebende also. Überlebende die angeschoben werden, sich aber manchmal selbst bewegen, mal schnell mal langsam, die unerwartet sprechen und unsanft verstummen. Es sind Klangkreaturen aus der Welt der Kleinstrobotik, die uns ihre akustischen Zustände und ihre kommunikationslose Sprache überbringen, durch Lautsprecher und Sprecher, letztlich nur um doch ihre Vergänglichkeit willkommen zu heissen.
Die Klänge enstehen mit Hilfe eines selbstgeschriebenen Programms, welches eine technische Analyse des Ausgangsmaterials (Sprechen, Geklapper und Geschmatze) durchführt. Diese computergestützte Analyse findet aber in einem andern Verständnis von dem was wesentlich an den Klängen sei, statt: Nicht dass, was man hört ist für den Computer entscheidend, sondern die Struktur, die von ihm erzeugt wird. Es kommt also zu einer Verschiebung zwischen dem Ausgangsmaterial und seiner Darstellung durch den Computer. Dennoch bleicht ein gebrochener Bezug zum Ausgangsmaterial erfahrbar. Die Bearbeitung fÜhrt so zu Ergebnissen die willkürlich erscheinen, die aber bisweilen Regelmässigkeiten aufweisen, welche Verständnis vermitteln.
Entscheidend ist, dass aus dieser Methode der Klangerzeugung, Klänge und Sequenzen entstehen, die ihre eigenen Regeln mitbringen. Dies ist auch der Schnittpunkt zwischen den elektronischen Kompositionen und dem Stück, welches den Klang der Sprache herausstellt. Hier zeigt sich Sprache als Klangereigniss losgelösst von Grammatik und Inhalt. Die Grammatik die die klangliche Bewegung in eine Struktur zwängt wird ausgeschaltet und übrig bleibt der Spass einer klanglichen "Willkür".
Anders formuliert ist pets eine Antwort auf die Frage, was die Dinge und Gegenstände unseres Lebensraums, nach der Emanzipation von ihrer Funktionalität für Geräusche und Klänge von sich geben würden
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 008569267 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.naivsuper.de

Müller Wolfgang / Paenhuysen An, Hrsg.
Valeska Gert - Bewegte Fragmente - Fragments in Motion
Berlin (Deutschland): Hybriden-Verlag, 2013
(Buch) 78 S., 29,8x21,2 cm, Auflage: 100,
Techn. Angaben Hardcover Leineneinband mit Silberprägung, mit einer Originalarbeit von Wolfgang Müller und zwei eingelegten Video-DVDs
ZusatzInformation Deutsch-Englische Ausgabe mit historischen wieder- und neuen erstveröffentlichten Texten, Essays, Dokumenten über die performative Kunst von Valeska Gert (1892 –1978) sowie einem unveröffentlichtem Interview mit der Künstlerin aus dem Jahr 1977. Zudem das Manuskript ihres verschollenen Radiobeitrags „Über den Tanz“ von 1932, einem unveröffentlichtem Brief von Valeska Gert an die Verlegerin Elisabeth Pablé von 1969, Fotos von Ruth Berlau und Herbert Tobias. Beiträge von Valeska Gert, Susanne Foellmer, Georg Kreisler, Wolfgang Müller und An Paenhuysen. Der Edition liegt eine DVD mit einem Video von Ernst Mitzka aus dem Jahre 1969 bei: Valeska Gert performt „Das Baby“ und „Der Tod“. Zudem die DVD „Bewegte Fragmente“, die für die Valeska Gert-Ausstellung im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart 2010/2011 konzipiert und ebendort gezeigt wurde. Sie enthält Sequenzen mit Valeska Gert aus Filmen von Volker Schlöndorff, Georg Wilhelm Pabst sowie einem TV-Interview mit der Künstlerin aus dem Jahre 1975.
Text von der Webseite
Namen Elisabeth Pablé / Georg Kreisler / Georg Wilhelm Pabst / Herbert Tobias / Ruth Berlau / Susanne Foellmer / Valeska Gert / Volker Schlöndorff
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort 1970er Jahre / Film / Interview / performance / Tanz / Video
TitelNummer 011734421 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.hybriden-verlag.de

Baier Hans Alexander / Bechtloff Dieter, Hrsg.
Magazin KUNST Konvolut
Mainz (Deutschland): H. E. Trost / Verlag Magazin KUNST, 1970 ab
(Zeitschrift, Magazin) 30x21,4 cm, 9 Stücke.
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Heft Nr. 39 1970, Kunst und Computer, Kybernetik - Informationsästhetik - Computer Art (Anzeige Aktionsraum 1, Günter Saree).
Heft Nr. 40, Kunst und Politik (Anzeige Galerie Schein München, Berengar Laurer. 2 Anzeigen von Wolf Vostell).
Heft Nr. 46, Verkehrskultur Kunst und Sport (Anzeigen Von Winfried Gaul, Vostell. Klaus Staeck und Gerhard Steidl, Befragung der documenta oder: die Kunst soll schön bleiben).
Heft Nr. 47, Die Kunst auf dem Prüfstand: documenta 5.
Heft Nr. 48, Der Rubel rollt, 5 Jahre Kunstmärkte (International Artist's Cooperation, zur Gründung des I.A.C. im Februar 1972 in Oldenburg von Klaus Groh. Kunstszene München, Gruppe Z, Vlado Kristl im Herbstsalon, Konrad Balder Schäuffelen im Münchner Justizpalast).
Heft Nr. 49, Zeit, Ein Aspekt in der aktuellen Kunst (Leserbriefe von Albrecht D., Wolf Vostell, Thomas Niggel, Klaus Groh. Anzeige vom I.A.C., Klaus Staeck: Die Litfaßsäule als Galerie).
Heft N. 50, Joseph Beuys (Leserbriefe von Klaus Staeck, H. A. Schult. Von Bernhard Sandfort und Dieter Hacker, Die Welt als Produzentengalerie).
Heft Nr. 51, Kunst-Fazit 72/73 (Leserbrief von Peter Below).
Heft Nr. 52, Kunst und Fernsehen (Leserbrief von Klaus Staeck. AQ Kunstzeitschrift. Saree, letzte Arbeiten, Dokumentation bei Reflection Press Stuttgart von Albrecht D.. Jochen Gerz, Die Kunst ein Mißverständnis?)
Namen Albrecht D. / Bernhard Sandfort / Dieter Hacker / Günter Saree/ Berengar Laurer / H. A. Schult / Jochen Gerz / Joseph Beuys / Klaus Groh / Klaus Staeck / Konrad Balder Schäuffelen / Peter Below / Thomas Niggel / Vlado Kristl / Winfried Gaul / Wolf Vostell
Stichwort 1970er Jahre / Ausstellungen / Rezensionen
TitelNummer 023372651 Einzeltitelanzeige (URI)

Theewen Gerhard
Die komplette Pin-Up Sammlung
Frankfurt am Main (Deutschland): Salon im Verlag Kretschmer & Großmann, 1982
(Buch) Auflage: 2000,
ISBN/ISSN 3-923205-71-6
ZusatzInformation Gerhard Theewen ist einer der großen Photographen unserer Zeit. Sein Erfolg in der Pin-Up Photographie beruht auf einer Kombination von verschiedenen Eigenschaften und Fertigkeiten, die ihn zu einem der besten Vertreter dieser schwierigen Sparte machen.
Neulich erzählte er mir von seinem großen Wunsch, die Photographie als eine Kunstform zu unterstützen, die gleichberechtigt neben der Bildhauerei, der Malerei und der Musik stehen sollte. Während nämlich Aktgemälde in Museen und Galerien gesammelt werden und Skulpturen von nackten Körpern auf öffentlichen Plätzen zu finden sind und akzeptiert werden, sind Photographien von Pin-Ups teilweise geradezu unverantwortlichem Argwohn ausgesetzt. Wenn er dann über die Schwierigkeiten bei der Auswahl von Modellen und Umgebungen, der Auswahl von Accessoires und ihrer Anordnung, dem langen Warten auf das für seine Zwecke geeignete Licht erzählt, wird etwas von der geistigen Anspannung deutlich, die die physische Anstrengung einer manchmal bis spät in die Nacht dauernden Aufnahmereihe begleitet. So ganz nebenbei zollt er auch der Agfa-Isola 1 und der Dacora-Digna 1 einen bedeutenden Tribut, wenn er offenbart, daß alle Aufnahmen in der vorliegenden Sammlung mit diesen beiden kleinen, wandlungsfähigen Kameras gemacht wurden. Darüberhinaus, und das ist charakteristisch für ihn, mißt er Kameras grundsätzlich keine weitere Bedeutung bei, "weil sie nur Werkzeuge sind, kleine Instrumente, die sofort meinen Befehl ausführen und ein Bild in dem Moment festhalten wenn ich es sehe". Trotz dieser scheinbaren Absage an das Handwerk ist Theewen ein ausgezeichneter Techniker. Das wird allen Photographen deutlich werden, die dieses Buch Seite für Seite mit großem Interesse studieren werden und das nicht nur wegen der Schönheit der Modelle und der raffinierten Anordnung. Aber mehr noch als der technische Fachverstand, der unter Photographen keine Seltenheit ist, besitzt Gerhard Theewen die Gabe in perfektem Einklang mit seinen Modellen arbeiten zu können. Er tut dies ohne die ganze Sinnlichkeit des Subjekts zu verringern und das ist es, was Gerhard Theewen zu einem großen Künstler macht.
Stichwort 1980er Jahre
TitelNummer 004924007 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.verlag-hubert-kretschmer.de/verlagsprogramm/kuenstlerbuch/theewen-pin-up.htm

Kretschmer Hubert, Hrsg.
Günter Saree - Konvolut zur Ausstellung
München (Deutschland): Produzentengalerie Adelgundenstraße, 1981
(Sammeltuete, Schachtel, Kassette) 31,5x29x5 cm, 100 Stücke.
Techn. Angaben Leitzordner mit Schwarz-Weiß-Fotokopien, Faxpapier und Farbfotografien, von albrecht D aus Stuttgart, aus den Sammlungen Schubert, Speck und von Alfred Gulden
ZusatzInformation U.a. mit dem kompletten Dokumentationsmaterial der Ausstellung "günter saree - konzepte, flugblätter, dokumentationen" in der Produzentengalerie Adelgundenstraße München, 03.09.-26.09.1981. Mit einem Text von Stephan Huber über Günter Saree (Fax von 1992, später veröffentlicht unter www.protest-muenchen.sub-bavaria.de/artikel/1823), Kopien der reflection press nr. 30, Brief von Hubert Kretschmer an Alfred Gulden, Kopien des Artikels "Kassel sehen und sterben. Medizinisches und Paramedizinisches auf der documenta 5", Sonderdruck Deutsches Ärzteblatt - Ärztliche Mitteilungen" vom 17.08.1972, 2 Farbfotografien (vermutlich von der documenta-Aktion 1972), Material zur Aktion "Diners Club" u.a. mit Konzept, Presseinformation und Briefwechsel von Albrecht D., 12 Blätter aus der Sammlung H. Schubert mit Skizzen, 24 Blätter aus der Sammlung von Reiner Speck
Namen Albrecht D. / Alfred Gulden / Günter Saree / H. Schubert / Reiner Speck / Stephan Huber
Stichwort 1970er Jahre / 1980er Jahre / Aktionskunst / Brief / documenta / Konzeptkunst / Medizin
TitelNummer 002401617 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.protest-muenchen.sub-bavaria.de/artikel/1823

Stadler Matthias, Hrsg.
TAMTAM - 20 Jahre THD - Campus Open Air
München (Deutschland): icon Verlag Hubert Kretschmer, 2014
(Heft) 24 S., 15x10,8 cm, Auflage: 1000, 2 Stück.
ISBN/ISSN 978-3-928804-26-4
Techn. Angaben Drahtheftung. Programmheft zur Veranstaltung
ZusatzInformation Design Caroline von Eichhorn, Illustrationen Marc Allignano.
Zum 20 jährigen Jubiläum der Technische Hochschule Deggendorf.
LIVE: Attwenger [Trikont, München], Aloa Input [Morr Music, Berlin], Deparlisé [In Bloom / Blackflowerstreet, München], Silver Dolls [Azetti, Deggenau], Der Heizkörper.
INSTALLATIONEN u. a. von: Interaktive und multimediale Installationen der Studierenden und TAM TAM, Videoprojektionen von Karambolage, Siebdruck mit Illustrationen von Fellherz, Interaktive Torwand von Not Yet, QR-Code-Ausstellung, Interaktive Videoinstallationen der Masterstudenten aus dem Medienkunstseminar von Herrn Winterfeldt, Ernst Jürgens und Günter Reinhardt von der TH Deggendorf und OTH Amberg + Elektronisches Bezahlsystem „Sminks“
Namen Aloa Input / Attwenger / Caroline von Eichhorn / Deparlisé / Der Heizkörper / Ernst Jürgens / Fellherz / Günter Reinhardt / Karambolage / Marc Allignano / Not Yet / Silver Dolls
Geschenk von Matthias Stadler
Stichwort Künstler-Kollektiv
TitelNummer 011867415 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.tamtam-ok.de

Mathieu Marc-Antoine
Gott höchstselbst
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2012
(Buch) 128 S., 24,5x17,3 cm,
ISBN/ISSN 978-3-86497-002-3
Techn. Angaben Bibliothek, Graphic Novels 03, Hardcover mit Bändchen
ZusatzInformation Wer von Gott erzählen will, sollte ihn Fleisch werden lassen. Der französische Comic-Zeichner Marc-Antoine Mathieu vertraut auf diese Regel, nicht anders wie sich in spätantiker Zeit die Autoren des Neuen Testaments mit dem bekannt nachhaltigen Erfolg auf eine Inkarnation des höchsten Wesens verlassen haben. Die ersten Schwarz-Weiß-Bilder von „Gott höchstselbst“ zeigen eine Warteschlange modern gekleideter Menschen, Teilnehmer einer großen, wahrscheinlich weltweiten Volkszählung. Unter denen, die geduldig anstehen und schließlich vor den Schreibtisch eines bebrillten Bürokraten treten, ist einer, der sich mit Vor- und Nachnamen „Gott“ nennt und außer seinem Körper keinen Nachweis seiner weltlichen Existenz erbringen kann.
Eine Bilderzählung zehrt von den Gesichtern, die sie in ihre Schaukästchen, in ihre Panels, bannt. Und in einem Umkehrschluss kann man sagen, dass die Verweigerung eines Gesichts eine besondere Spannung, einen Sog der Bilderwartung, erzeugt. Über fünfzig Seiten, fast 300 Einzelbilder lang, wird das Antlitz Gottes nicht zu sehen sein. Wir erkennen nur die Rückseite eines kleinen, leicht gebeugten Mannes, dessen langes, volles Haar durch einen Mittelscheitel geteilt ist.
Geradezu exzessiv werden dagegen die Gesichter derjenigen in Szene gesetzt, denen Gott in die Hände fällt: Funktionsträger, Machthaber, kleine und große Händler der medialen Waren. Mathieu versteht sich darauf, die Verwandlung eines individuellen Gesichts zur funktionalen Visage in der Schwebe zu halten. Wie hier Beamte, Ärzte, Physiker oder Journalisten dem in die Welt gekommenen Gott, den fast immer anwesenden Kameras und dem Leser entgegenblicken, möchte eigentlich niemand aus der Wäsche gucken. Aber weil diese Gesichter nie völlig in die beruhigende Simplizität der Karikatur umkippen, entsteht der quälende Verdacht, es wäre nur eine Frage der Zeit, bis das ganz normale Leben jedem von uns ein derartiges Lemurenantlitz verpasst hätte.
Wer von Gott erzählen will, muss ihn zu Wort kommen lassen. Und zu den großen Stärken dieser Graphic Novel gehört, dass sie einen an die Sätze ihrer Gottgestalt glauben macht. Was Gott einer gottgierigen Welt, die zweifellos die unsere ist, mitteilt, geschieht in Wechselrede. Lakonisch bündig und himmlisch einfallsreich antwortet der Allerhöchste auf die Jargons der Wissenschaften, die Herrschaftsrede von Politik und Wirtschaft und die Pseudofragen der Medienvertreter. Eine kleine Kostprobe? Gott definiert: „Der Zufall, das ist Gott, wenn er inkognito spielt.“ Das stammt eigentlich von Albert Einstein, klingt aber, im rechten Moment gesagt, göttlich gewitzt!
GEORG KLEIN nga
Sprache Deutsch
TitelNummer 008835054 Einzeltitelanzeige (URI)

Lukatsch Wilma / Schmit Tomas
Dreizehn Montagsgespräche
Berlin (Deutschland): Wiens Verlag, 2008
(Buch) 408 S., 27x21,5 cm,
ISBN/ISSN 978-3-9811288-1-9
Techn. Angaben Klappumschlag
ZusatzInformation Die Dreizehn Montagsgespräche fanden von Juni bis Dezember 2005 in Berlin statt. Mit erfrischendem Sprachwitz, gleichzeitig ernst und unterhaltsam, wird man in die biographischen Daten und künstlerischen Fragen und Prinzipien von Tomas Schmit eingeführt. Dazu zählen vor allem „Zurücknahme“, „Spiel“ und „sachen m a c h e n “. Das Neue an der Kunst der 60er Jahre (die Beschäftigung mit Indeterminismus, Chaos und Ordnung, aleatorischem Prinzip), die Aktionszeit und die besondere Form des Schreibens und Zeichnens, für die sich Tomas Schmit entschieden hatte, werden genauso besprochen wie Literaten, Musiker oder Wissenschaftler, die für ihn von Bedeutung waren. Dazu gehörten Gertrude Stein, Franz Kafka, Robert Walser, Karl Valentin, John Cage, Morton Feldman, Georg Christoph Lichtenberg und William Hogarth. Im Anhang finden sich Texte von Tomas Schmit, die in den Gesprächen eine besondere Rolle spielen und die entweder schwer zugänglich sind oder bisher unveröffentlicht waren. Die 288 farbigen Abbildungen dokumentieren die meisten der besprochenen Werke.
Tomas Schmit gehörte zu den Pionieren der Fluxus-Bewegung in den frühen 60er Jahren. Er hat die radikale Infragestellung der bürgerlichen Kunst und die Ansätze zu einer neuen Ästhetik wesentlich mitgeprägt. Sein Briefwechsel mit George Maciunas führte dazu, daß eine theoretische Auseinandersetzung mit den politischen und ästhetischen Vorstellungen der Fluxuszeit möglich geworden ist. Er hat an Fluxusevents teilgenommen, die heute als Meilensteine der Kunst der 60er Jahre gelten. Als Veranstalter organisierte er das Event „20. Juli TU Aachen“ 1964. Sein Text „über f.“ (1982) ist eine der wenigen profunden Einschätzungen der Fluxusideen.
Tomas Schmit hat sich früh von der Fluxusaktion zurückgezogen – er war gegen die Verwässerung des radikalen Potentials. In diesem Potential gründete sein wohl wichtigstes Arbeitsprinzip: „was ich, neben vielem anderen, von f. gelernt habe: was man mit einer plastik bewältigen kann, braucht man nicht als gebäude zu errichten. was man in einem bild bringen kann, braucht man nicht als plastik zu machen. was man mit ner zeichnung erledigen kann, braucht man nicht als bild zu bringen. was man auf nem zettel klären kann, braucht keine zeichnung zu werden. und was man im kopf abwickeln kann, braucht nichtmal einen zettel!“ Freunde und Kollegen, wie Nam June Paik, George Brecht, Arthur Köpcke, Ludwig Gosewitz, Emmett Williams und Dieter Roth haben ihn besonders für diese konsequente künstlerische Haltung geschätzt.
Seit Anfang der 70er Jahre entwickelte er ein Werk, das mehrere tausend Zeichnungen umfaßt, veröffentlichte Editionen und Bücher, in denen er sich mit Sprache, Logik, Paradoxie, Biologie, Verhaltensforschung, Wahrnehmung und anderem beschäftigte. Dabei ist er immer von konkreten Beobachtungen ausgegangen und hat sich mit Neugier und Lust widersprüchlichen oder unerklärlichen Phänomenen gestellt. Er nannte es „Scharren am Zaun“. Mit seinem Buch „erster entwurf (einer zentralen ästhetik)“ (1989) hat er eine in der Wissenschaft anerkannte Einführung in die Gehirnforschung geliefert
Namen Arthur Köpcke / Dieter Roth / Emmett Williams / Franz Kafka / Georg Christoph Lichtenberg / George Brecht / George Maciunas / Gertrude Stein / John Cage / Karl Valentin / Ludwig Gosewitz / Morton Feldman / Nam June Paik / Robert Walser / William Hogarth
Stichwort 1960er Jahre / 1970er Jahre / Aktionskunst / Fluxus / Nullerjahre
TitelNummer 008532264 Einzeltitelanzeige (URI)

Tschacher Helene / Tschacher Joachim, Hrsg.
Paper Road 2006 - internationale papierkunst - industry paper art
Ebrantshausen (Deutschland): IAPMA, 2006
(Buch) 102 S., 23,8x17 cm,
Techn. Angaben Katalog zu den Ausstellungen im Österreichischen Papiermachermuseum Steyrermühl und im Stadtmuseum Deggendorf
ZusatzInformation Die Ausstellung PAPER ROAD ist eine Initiative von IAPMA, der internationalen Vereinigung von Papiermachern und Papierkünstlern. Jedes Jahr findet in einem anderen Land der Kongress der IAPMA Mitglieder statt, um den internationalen Austausch von Ideen und Informationen, um die Kunst des Papiermachens untereinander zu fördern und den künstlerischen Umgang mit Papier zu ermöglichen. Gastgeber in diesem Jahr war das Österreichische Papiermachermuseum Steyrermühl.
Die begleitende Ausstellung PAPER ROAD 2006 stand unter dem Thema „industry paper art“. Sie wird als zweite und zugleich einzige Station in Deutschland nur noch in den Deggendorfer Museen gezeigt. Es bewarben sich insgesamt 86 Künstler aus 11 Ländern von denen die Jury die Arbeiten von 39 Künstlern aus 9 Ländern auswählte. Papier ist hier nicht Träger von Schrift, Zeichnung oder Malerei, sondern autonomes Material für flächige und plastische Werke. Das Spektrum reicht von kleinen Arbeiten im Schmuck- und Buchkunstbereich bis zu Objekten und Installationen in Dimensionen von mehreren Metern. Die Arbeiten sind - dem Thema der Ausstellung entsprechend – teils aus industriell gefertigtem, aber auch aus handgeschöpftem Papier. Da wächst Papier aus dem Gras oder ergreift Raum, ist in Bewegung oder täuscht jene nur vor. Da werden Telefonbücher zu setzkastenartigen grafischen Zeichen, Zeitungspapier zu Fleckerlteppichen, Packpapier zu geklonten Wesen verarbeitet usw
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 008892259 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.iapma.de

Fehle Isabella, Hrsg.
No secrets! – Bilder der Überwachung! 24.03.–16.07.2017
München (Deutschland): Münchner Stadtmuseum, 2017
(Flyer, Prospekt) 12 S., 21x10,5 cm,
Techn. Angaben Informationsflyer zur Ausstellung, Leporello
ZusatzInformation Spätestens seit den Enthüllungen von Edward Snowden ist deutlich geworden, in welchem Ausmaß Netzwerke und Datenströme die Ziele von Überwachung und Kontrolle sind. Aber nicht nur Geheimdienste generieren Daten aus der Nutzung von Medientechnologien, auch im "Internet der Dinge" und in den Fantasien von "Big Data" werden mediale Vorgänge, Ereignisse und Kommunikationen automatisierten Auswertungen unterzogen, die die Kontrolle des Menschen zum Ziel haben. Die Ausstellung beleuchtet dieses Thema, das meist sehr emotional und kontrovers diskutiert wird. In einem kurzen historischen Rückblick werden die Vorfahren der staatlichen Kontrolle von Mensch und Raum, etwa die Einführung der öffentlichen Straßenbeleuchtung oder die erkennungsdienstliche Fotografie, als einem Vorläufer aktueller biometrischer Erfassungsmethoden verortet. Der Hauptteil der Ausstellung präsentiert zeitgenössische Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Video, Malerei, Plakat und Installation. Mittels unterschiedlichster Taktiken versuchen sie, die heutigen Praktiken der Überwachung zu torpedieren, zu reflektieren oder zumindest sichtbar zu machen. Ergänzend zur Ausstellung im Münchner Stadtmuseum widmet sich die ERES-Stiftung unter dem Titel „No secrets! – Reiz und Gefahr der digitalen Selbstüberwachung“ dem mittlerweile weitverbreiteten Phänomen, dass sich die meisten Menschen heute durch die Benutzung von Internet, Smartphones und Social Media quasi freiwillig überwachen lassen.
Text von der Webseite
Stichwort Fotografie / Installation / Malerei / Plakat / Video
TitelNummer 019764701 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.muenchner-stadtmuseum.de

Röder Kornelia, Hrsg.
Schriftenreihe für Künstlerpublikationen - Band 5 - Topologie und Funktionsweise des Netzwerks der Mail Art. Seine spezifische Bedeutung für Osteuropa von 1960 bis 1989
Köln (Deutschland): Salon Verlag, 2008
(Buch) 304 S., 23,5x16,5 cm, 2 Stück.
ISBN/ISSN 978-3-89770-280-6
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation "Beim Netzwerk der Mail Art handelt es sich um das erste World Wide Web, lange bevor es das Internet gab. Die Post wurde als weltweites Kommunikationssystem genutzt. Es entwickelte sich aus einem kunstgeschichtlichen Kontext heraus und brachte ein neuartiges Beziehungsgeflecht von Kunst, Kultur und Gesellschaft hervor. Zum einen stellte es eine der sich mit der Grenzüberschreitung der Kunst entwickelnde neue Produktions-, Kommunikations- und Vermittlungsform dar. Zum anderen wurde mit ihm die bisherige Funktionsweise von Kunst kritisch hinterfragt, vor allem deren Warencharakter bzw. deren ideologische Vereinnahmung wie in Osteuropa. Es warf grundlegende Fragen nach dem Stellenwert von Original und Autorenschaft auf, denn an die Stelle der Genialität des einzelnen Künstlers trat das Gemeinschaftswerk. Ob Künstler oder Laie, jeder konnte sich an Projekten beteiligen und selbst neue initiieren. Mit dem Netzwerk der Mail Art entwickelten sich spezifische Ausdrucksformen wie Postkarte, Assemblings, Rubber Stamps, Künstler-Briefmarke und Magazine, die zugleich den Vernetzungsprozess beförderten. Es kann als Erscheinungsform einer sich in den 1960er Jahren entwickelnden Bewegung zur Demokratisierung der Kunst angesehen werden. Aufgrund der speziellen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gewann es für die Länder Osteuropas eine spezifische Bedeutung. Es bot eine der wenigen Möglichkeiten, weltweit und über die Systemgrenzen hinaus, Ideen und Kunst auszutauschen und die Verbindung zum internationalen Kunstgeschehen während der Zeit des Kalten Krieges aufrecht zu erhalten. Initiativen von osteuropäischen Künstlern und Mailartisten stehen im Mittelpunkt. Deren Dokumentation trägt dazu bei, einen differenzierteren Blick auf die Kunst, die bis zur Öffnung der Grenzen im Jahr 1989 entstand, zu entwickeln und fokussiert künstlerische Leistungen, die es vor dem Vergessen zu bewahren gilt." (Text von Website) Diese Veröffentlichung lag dem Promotionsausschuss Dr. phil. der Universität der Universität Bremen vor. Herausgeber der Schriftenreihe sind: Forschungsverbund Künstlerpublikationen für Universität Bremen, Jacobs University, Hochschule für Künste, Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen. Veröffentlicht in Kooperation mit dem Institute for Cultural Studies in the Arts ICS an der Züricher Hochschule der Künste
Stichwort Mail Art / Netzwerk
TitelNummer 006201229 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.salon-verlag.de

Kleist Reinhard
Castro
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2012
(Buch) 288 S., 24,5x17,3 cm,
ISBN/ISSN 978-3-86497-000-0
Techn. Angaben Bibliothek, Graphic Novels 01, Hardcover mit Bändchen
ZusatzInformation Es ist unmöglich, sich nach Lektüre dieser Graphic Novel von der Titelfigur Fidel Castro und dem Stück Geschichte, in das man hineingezogen wird, zu distanzieren. Auch Leser, die sich an die frühen sechziger Jahre, an die Revolution auf Kuba und an die weltpolitisch beunruhigenden Ereignisse in der Schweinebucht nicht erinnern können, werden sich mit Spannung durch die 275 prall gefüllten Seiten dieser Erzählung fressen. Selten dürfte ein Stück der jüngeren Weltgeschichte emotional so bewegend und zeichnerisch so überzeugend in Bildfolgen übersetzt worden sein.
Der deutsche Comic-Autor Reinhard Kleist, der schon in seiner Graphic Novel über den Countrysänger Johnny Cash einen dramatisch wie visuell wenig ergiebigen Stoff in ein preisgekröntes Bildgedicht umzuformen wusste, hat eine erzähltechnisch schlüssige Figur erfunden, um seine Leser an die einstige Kultfigur der europäischen Linken, an den heftig umstrittenen Politiker Castro heranzuführen und gleichzeitig den Abstand spürbar zu machen, der uns vom Ort des Geschehens, von den sozialen Zuständen auf Kuba, aber auch von den emotionalen Gesetzen der Karibik trennt.
Kleist schickt einen jungen deutschen Fotojournalisten, der von der kubanischen Revolution begeistert ist und Castro interviewen will, im Jahr 1960 nach Kuba, lässt ihn inmitten einer Partisanengruppe und an der Seite einer Frau, die er später heiraten wird, den Aufstand gegen das korrupte Batista-System miterleben und führt dann am Beispiel seiner Ehe die krassen Veränderungen vor, die sich in den Jahrzehnten des Sozialismus und während der von den USA verhängten Wirtschaftsblockaden im öffentlichen Leben Kubas ereignen.
Über ein kunstvolles System von Rückblenden schalten Kleist und sein idealistisch naiver Ich-Erzähler aus der Gegenwart immer wieder in die Jahre der revolutionären Umbrüche zurück. und eingestreute Binnenerzählungen öffnen Blicke in die Jugendjahre des Großgrundbesitzersohns Fidel. Vom Castro-Biographen Volker Skierka in allen Details fachlich sicher beraten, kann Kleist also auch versteckte Winkel in der Biographie des Máximo Lider und in der Entwicklungsgeschichte seines Landes ausleuchten. Wir kommen auf diese Weise mal dem charismatischen Revolutionsführer, mal dem rebellierenden Studenten, mal dem parolendreschenden Staatsmann nahe und werfen zum Abschied einen Blick auf den alterskranken, skeptisch gebrochenen Volkstribunen, der zugeben muss, dass sein revolutionärer Lebenstraum nicht in Erfüllung gegangen ist.
Mit extrem spontanem Strich wirft Kleist seine Figuren aufs Papier. Die zahllosen zeichnerischen Varianten machen dem Leser am Anfang das Wiedererkennen schwer, doch bald wird man als Leser süchtig nach den kleinen graphischen Pointen, in denen die (melo-)dramatischen Wandlungen des Geschehen lebendig mit- und nachzuschwingen scheinen. GOTTFRIED KNAPP
Sprache Deutsch
TitelNummer 008834054 Einzeltitelanzeige (URI)

Sagmeister Rudolf
Reading Ed Ruscha - KUB 2012.03
Bregenz (Österreich): Kunsthaus Bregenz, 2012
(PDF-Datei) 28 S., 21x14 cm,
Techn. Angaben Einladungsheft des Kunsthauses, PDF-Datei
ZusatzInformation Ed Ruscha (geboren 1937), dessen Werk sich immer wieder gängigen Kategorisierungen entzieht, zählt zu den bedeutendsten Künstlern seiner Generation. Während er zu Beginn seiner Karriere der Pop Art und später der Konzeptkunst zugerechnet wurde, lässt sich heute im Rückblick feststellen, dass es eben auch eine Qualität seiner Arbeit ist, sich nie auf eine bestimmte Stilrichtung oder ein Medium festzulegen. So werden von ihm beispielsweise Künstlerbücher, Zeichnungen, Drucke, Fotografien sowie Malerei gleichberechtigt nebeneinander verwendet, und mitunter nutzte er so unkonventionelle Materialien wie Schießpulver, Fruchtsaft, Kaffee oder Sirup, um damit seine Zeichnungen und Drucke anzufertigen.
Bei aller Divergenz der Stile und Mittel gibt es aber auch Konstanten im Werk von Ed Ruscha. Hierzu zählt die Verwendung von Schrift – sei es in Form von Druckmedien oder gemalt auf der Leinwand –, die sich von Beginn seiner Karriere an bis heute wie ein roter Faden prominent durch sein Œuvre zieht. Parallel zu seinem Kunststudium in Los Angeles hat Ed Ruscha als Schildermaler und für Werbeagenturen gearbeitet, für die er unter anderem Layoutmethoden und Drucktechniken studierte, die ihm später bei seinen eigenen frühen Publikationen nützlich wurden. Schon Anfang der 1960er Jahre entstanden seine heute legendären Künstlerbücher, in denen er beispielsweise Fotos der Tankstellen auf der Strecke von seinem Wohnort Los Angeles nach Oklahoma – wo seine Familie lebte – zeigt (Twentysix Gasoline Stations, 1963) oder alle Häuser des Sunset Boulevard vereint (Every Building on the Sunset Strip, 1965).
Von der Webseite
TitelNummer 009128000 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.kunsthaus-bregenz.at/ed_ruscha/Einladung_Heft.pdf

Baer-Bogenschütz Dorothee
Von Goethe bis Ringelnatz. Und Herta Müller. - Ingelheim: Wortkünstler/Bildkünstler
Regensburg (Deutschland): Lindinger und Schmid, 2013
(Presse, Artikel) 47x31,5 cm,
Techn. Angaben Beitrag in der Kunstzeitung vom Mai 2013, Seite 18, zur Ausstellung bei den Internationalen Tagen in Ingelheim
ZusatzInformation In der Ausstellung werden ganz unterschiedliche bildkünstlerische Positionen vorgestellt, von der Darstellung der klassischen Landschaft bei Johann Wolfgang von Goethe bis hin zu den hintergründigen und skurrilen Szenerien von Joachim Ringelnatz. Es werden außerdem Werke von Justinus Kerner, Victor Hugo, George Sand, Hans Christian Andersen, Wilhelm Busch und Paul Scheerbart zu sehen sein. Die Wortcollagen von Herta Müller, Trägerin des Nobelpreises für Literatur 2009, bilden den radikalen, aber auch poetischen Endpunkt, in dem die Autorin aus Wörtern sowohl Texte wie andererseits Collagen mit einer eigenen bildkünstlerischen Ästhetik entstehen lässt. Diese Collagen werden als Teil der Ausstellung im Museum bei der Kaiserpfalz, direkt neben dem Alten Rathaus, gezeigt.
Text von der Webseite
Namen George Sand / Hans Christian Andersen / Herta Müller / Justinus Kerner / Paul Scheerbart / Victor Hugo / Wilhelm Busch
TitelNummer 010154328 Einzeltitelanzeige (URI)

Darboven Hanne
Korrespondenz Briefe / Letters 1967-1975
Köln (Deutschland): Verlag der Buchhandlung Walther König, 2015
(Sammeltuete, Schachtel, Kassette) 1302 S., 32x33x15 cm, Auflage: 200, Nr. 164, 10 Stücke.
ISBN/ISSN 978-3-86335-814-3
Techn. Angaben 10 Broschüren (9 Broschüren mit den Briefen von Hanne Darboven in Faksimile und ein Begleitband in einer Archivbox),
ZusatzInformation Die Box enthält bei Hanne Darboven eingegangene oder von ihr verfaßte Briefe an und von Freunden, insbesondere von und an Carl Andre, Roy Colmer, Isi Fiszman, Sol LeWitt, Lawrence Weiner und Mitgliedern der Familie. Zudem finden sich Briefe von und an Kollegen (John Baldessari, Daniel Buren, Gilbert & George, Richard Lindner, Reiner Ruthenbeck oder Ruth Vollmer), Sammler (Peter Ludwig, Giuseppe Panza di Biumo, Karl Ströher, Mia und Martin Visser), Kuratoren (Johannes Cladders, Douglas Crimp, Klaus Honnef, Kasper König, Lucy Lippard, Franz Meyer, Diane Waldman) und Galeristen (Leo Castelli oder Konrad Fischer). In der aufwendigen Edition wird die gesamte Korrespondenz im Originalformat farbig faksimiliert und die Korrespondenz erstmals öffentlich zugänglich gemacht. Es tritt eine Figur in den Vordergrund, die neben der Künstlerin, Sammlerin und Komponistin bislang im Schatten stand: Hanne Darboven, die Briefstellerin und ihre unbändige Lust am Schreiben.
Herausgegeben von Dietmar Rübel.
Text von der Webseite
Namen Carl Andre / Daniel Buren / Diane Waldman / Douglas Crimp / Franz Meyer / Gilbert & George / Giuseppe Panza di Biumo / Isi Fiszman / Johannes Cladders / John Baldessari / Karl Ströher / Kasper König / Klaus Honnef / Konrad Fischer / Lawrence Weiner / Leo Castelli / Lucy Lippard / Martin Visser / Mia Visser / Peter Ludwig / Reiner Ruthenbeck / Richard Lindner / Roy Colmer / Ruth Vollmer / Sol LeWitt
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort Briefsammlung / Konzeptkunst
TitelNummer 016598542 Einzeltitelanzeige (URI)

Gaenssler Katharina
TXT IMG
Leipzig (Deutschland): Spector Books, 2015
(Buch) 670 S., 35x22 cm,
ISBN/ISSN 978-3-95905-065-4
Techn. Angaben Broschur, Softcover, 407954 Farbabbildungen
ZusatzInformation Erschienen zur Ausstellung Ocean of Images: New Photography 2015 at the Museum of Modern Art, New York.
Texte von Quentin Bajac, Hans Dickel, Sabrina Mandanici, Stefan Römer, Wolfgang Ulrich, Peter Daners, Florian Ebner, Inka Schube u. a.
Catalogue raisonné und Künstlerbuch: TXT IMG versammelt 41 Projekte von Katharina Gaenssler, von ihrer ersten Fotoinstallation aus dem Jahre 2003 bis zu ihrem jüngsten Projekt „Bauhaus Staircase“ im Treppenhaus des New Yorker Museum of Modern Art. Ähnlich wie ihre Fotoinstallationen, die sich aus hunderten von Einzelbildern zu einer raumgreifenden Größe zusammensetzen, gewinnt auch diese Monografie ihre Form aus dem Kontrast von Fragment und Ganzem. Versammelt sind in ihr alle 34 Texte, die über die Arbeiten von Katharina Gaenssler bisher geschrieben wurden, sowie alle 407.954 Bilder, die sie als Materialgrundlage für ihre Projekte fotografiert hat. Die vielen winzigen Einzelbilder setzen sich auf den Buchseiten zu abstrakten Farbsequenzen zusammen – als Ganzes gewinnen sie eine neue Lesart und werden zu einer fotografischen Manifestation zwischen Farbcode und dynamischer Fläche.
Text von der Webseite
Namen Florian Ebner / Hans Dickel / Inka Schube / Peter Daners / Quentin Bajac / Sabrina Mandanici / Stefan Römer / Wolfgang Ulrich
Sprache Englisch
Stichwort Buchkonzept / Buchprojekt
TitelNummer 015700K44 Einzeltitelanzeige (URI)

Hammann Stefanie / von Mier Maria
success is closer then ever
München (Deutschland): Haus der Kunst, 2013
(Ephemera, div. Papiere) 1 S., 29,7x21 cm,
Techn. Angaben Farblaserkopie, Ausdruck von der Webseite des HdK zun Festival of Independents
ZusatzInformation Die Künstlerin als Autorin, Herausgeberin und Verlegerin, das Buch als Ausstellungsfläche und eigenständiges Kunstwerk: 2012 gründeten Stefanie Hammann und Maria von Mier den Künstlerbuchverlag Hammann & von Mier, um Künstlerbücher zu kuratieren und zu publizieren. Im Juni 2013 eröffneten sie Sandy'S Books 'n' Burgers in der AkademieGalerie München - einen temporären Künstlerbuchladen mit Ausstellung, ArtZine Release, Bookfair, Lecture Performance, Open Studio, Disco, Bar und Burgerdinner. Kurz darauf beteiligten sie sich mit ihrem Laden an dem kulturellen Zwischennutzungsprojekt Haeppi Piecis in der Maximilianstraße 33. Für das "Festival of Independents" stellen Hammann & von Mier eine Auswahl eigener Arbeiten und Buch-Editionen anderer junger Künstler zusammen. Gezeigt werden diese in einem Environment aus Holzelementen und Möbeln. Die gewählte Form erinnert an eine Aufwärtskurve oder an eine Siegertribüne. Der Erfolg naht also.
"success is closer then ever" steht auf einer Visitenkarte, die die Künstlerinnen in New York entdeckt haben - ein Satz der treffend die Motivation einer ganzen Stadt beschreibt. Der kaum merkliche Schreibfehler bewirkt eine Irritation und stellt dadurch Distanz zum Statement her.
Die sich in diesem Satz auftuende Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit beschreibt auch die innere Haltung der beiden Künstlerinnen, die zwischen positivem Leistungswillen und ironischer Selbstbeurteilung oszilliert. Mitnehmen was geht, ständig liefern und dabei immer gut aussehen. Das ist Hochleistungskunst! Alles für den Fame!
Text von der Webseite des HdK
TitelNummer 011010304 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.hammann-von-mier.com

Wurm Carsten, Hrsg.
Jubelrufe aus Bücherstapeln III - Der dritte Almanach
Berlin (Deutschland): Pirckheimer-Gesellschaft, 2016
(Buch) 308 S., 27,5×20 cm, Auflage: 500, 2 Stück.
ISBN/ISSN 978-3-935194-79-2
Techn. Angaben Hardcover mit Lesebändchen, mit zwei Originalgrafiken
ZusatzInformation Zum 50. Jahrestag der Pirckheimer-Gesellschaft erschienen die ersten Jubelrufe aus Bücherstapeln - nun, im 60. Jahr des Bestehens dieser Gesellschaft, wurde als Jahresgabe für die Mitglieder der dritte Band dieses Almanachs herausgegeben. Er enthält neben Erinnerungen und Berichten aus der Geschichte der Pirckheimer-Gesellschaft Aufsätze zum Thema Menschen, Bücher, Sammlungen und führt die Expressreise durch die Pirckheimer-Geschichte für die Jahre 2006 bis 2016 fort.
Alle Mitglieder der Gesellschaft erhalten diesen bibliophil gestalteten Band mit einem zweifarbigen Linolschnitt von Roland Berger als Lesezeichen und einer Zeichnung von Klaus Ensikat von der Nyloprintplatte gedruckt. Die Mitgliederausgabe wurde in einer Auflage von 500 Exemplaren herausgegeben. Die Gestaltung und den Druck übernahm Marc Berger, Gransee.
Text von der Webseite
u. a. mit einem Text von Reinhard Grüner über Künstlerbücher der Wendezeit
Stichwort Bibliophili
TitelNummer 016458599 Einzeltitelanzeige (URI)

Hüttner Bernd, Hrsg.
Archive von unten - Bibliotheken und Archive der neuen sozialen Bewegungen und ihre Bestände
Neu-Ulm (Deutschland): AG-SPAK Bücher, 2003
(Buch) 177 S., 20,7x12,9 cm,
ISBN/ISSN 978-3-930830-40-4
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Vorwort des Autors: Dieses Verzeichnis soll bei der Suche nach Material aus und über neue soziale Bewegungen helfen und die vielfältige Szene der Archive von unten mit ihren einmaligen Sammlungen bekannter machen. Veröffentlichungen der neuen sozialen Bewegungen und der politischen und kulturellen Opposition werden von staatlichen Archiven, die immer noch sehr an "amtlichem" Schriftgut orientiert sind, gar nicht bzw. nicht durchgängig gesammelt. Dabei sind diese, oft nur in einer kleinen Auflage verbreiteten Materialien, zum einen wichtige Quellen zum Verständnis gesellschaftlichen Wandels, zum anderen ist ihre Kenntnis eine Ausgangsbedingung für die kritische Aneignung der Geschichte von politischem Protest durch die heute politisch aktiven Menschen.
Die einzigen Orte, an denen Materialien dieser Art gesammelt werden, sind - neben einer Handvoll institutionalisierter Spezialarchive - die Archive, die die Bewegungen selbst ausgebildet haben. Diese Archive leiden jenseits des klassischen Mangels an Geld vor allem an einer zu geringen Präsenz in der Öffentlichkeit. Der Vorliegende Reader erleichtert den Zugang zu Materialien, die in diesen selbstorganisierten Archiven lagern. Er will denen eine kleine Unterstützung geben, die zu den vielfältigen Bewegungen der letzten Jahrzehnte recherchieren und arbeiten wollen - egal ob für das Studium an der Uni oder im Rahmen politischer, sozialer oder kultureller Aktivitäten. Das letzte vergleichbare Verzeichnis, das auch ausführliche Selbstdarstellungen der Archive enthielt, der Reader der anderen Archive, ist vor dreizehn Jahren erschienen. Im aktuellen Verzeichnis werden nun insgesamt 278 Archive aufgeführt. Einführend werden Archive sozialer Bewegungen kurz vorgestellt. In einem weiteren Beitrag werden kritische Geschichtszeitschriften daraufhin überprüft, inwieweit sie zu einer Geschichtsschreibung der Linken und der neuen sozialen Bewegungen beitragen können und wollen. Zum Schluss finden sich einige Literatur- und Internettipps.
Wer also zu einem Thema recherchiert oder einfach mal nur in alten Materialien stöbern will, hat mit diesem Reader der Archive von unten ein Hilfsmittel an der Hand. In diesem Sinne - viel Erfolg und viel Spaß!
Stichwort Adressen / Theorie / Verzeichnis
TitelNummer 016486599 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.agspak-buecher.de/Bernd-Huettner-Archive-von-unten

Theewen Gerhard
Die komplette Nudisten Sammlung
Frankfurt am Main (Deutschland): Salon im Verlag Kretschmer & Großmann, 1981
(Buch) Auflage: 2000,
ISBN/ISSN 3-923205-72-4
Techn. Angaben Broschur,
ZusatzInformation Jeder, der das Wagnis eingeht, sich in gedruckter Form zu präsentieren, setzt sich der Kritik aus, guter und schlechter. Gerhard Theewen bildet da keine Ausnahme.
Seine Photos von nudistischen Aktivitäten werden sofort lautstark und vehement von einer zum Glück kleinen Gruppe von Individualisten kritisiert, die es sich zur Aufgabe gemacht haben »diesen Kerl in Ordnung zu bringen« und Richtig von Falsch zu trennen. Was von diesen Leuten beachtet werden sollte, ist die Tatsache, daß der Photograph das Ereignis, das er ablichtet rein objektiv sieht.
Nudisten-Publikationen sind nämlich einer zweifachen Aufgabe gewidmet: das Neueste nudistischen Tuns für Nudisten zu publizieren und zum anderen die Geschichte des Nudismus in der interessantesten und attraktivsten Art denen anschaulich zu machen, die wir gerne für unsere Sache gewinnen wollen, den Nicht-Nudisten.
Wie er das macht, ist Sache des einzelnen Photographen, dem dabei natürlich Grenzen von den Herausgebern der einzelnen Publikationen gesetzt werden.
Eine ständig wiederkehrende Kritik an den Photos für Nudisten-Magazine sagt, daß die wahre Geschichte der einzelnen Anlagen nicht gezeigt wird... daß sie nicht gezeigt werden, wie sie wirklich sind, und daß Nicht-Nudisten sich deshalb zu rosige Vorstellungen davon machen, wie die Plätze sein könnten.
Aber das, was nicht existiert, kann man auch nicht photographieren, also sind die Aufnahmen echt.
Nudisten-Photograhie kann man in verschiedene Kategorien unterteilen. Gerhard Theewen hält sich mehr an die humorige Seite der Dinge. Wenn man ein Lächeln oder ein echtes Lachen vertragen kann, wird das Leben wesentlich amüsanter und lebenswerter.
Wenn jemand die beste Seite des Nudismus aus den Augen läßt, daß er nämlich existiert und sprunghaft an Bedeutung gewonnen hat, weil er lustig ist und die Leute sich ehrlich wohlfühlen in den Nudisten-Camps, dann hat er die Perspektive der Nudisten-Photographie, die unterstützt werden muß, verloren
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort 1980er Jahre
TitelNummer 004925007 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.verlag-hubert-kretschmer.de/verlagsprogramm/kuenstlerbuch/theewen-nudisten.htm

Weh Mathilde / Wilmes Ulrich, Hrsg.
Geniale Dilletanten
München (Deutschland): Haus der Kunst, 2015
(Heft) 21x12,2 cm,
Techn. Angaben geklammert und gefaltet, mit eingelegter Eintrittskarte
ZusatzInformation Begleitheft zur Ausstellung, "Geniale Dilletanten" war der absichtlich falsch buchstabierte Titel eines Konzerts, das 1981 im Berliner Tempodrom stattfand und zum Synonym einer kurzen Epoche künstlerischen Aufbruchs wurde. Vor allem im Umfeld von Kunsthochschulen entwickelte sich eine künstlerische Vehemenz, die durch genreübergreifendes Experimentieren und den Einsatz neuer elektronischer Geräte geprägt war, auf virtuoses Können wurde häufig bewusst verzichtet. Die Gründung von Plattenlabels, Magazinen, Galerien und Clubs sowie das unabhängige Produzieren von Platten, Kassetten und Konzerten deuten auf eine verstärkte Selbstorganisation und den Do-It-Yourself-Gedanken dieser Zeit hin. Statt des Englischen etablierte sich die deutsche Sprache in Songtexten und Bandnamen, wodurch sich die Protagonisten der Szene vom Mainstream absetzten und ihren Anspruch untermauerten, einen radikalen Bruch herbeizuführen. Mit ihrem lautstarken Protest und gezielter Provokation erlangte die künstlerische Alternativszene auch international Aufsehen und Anerkennung.
Die Ausstellung präsentiert die große Bandbreite dieser Subkultur ausgehend von sieben Musikbands sowie Künstlern, Filmemachern und Designern aus impulsgebenden Städten und Regionen West- und Ostdeutschlands.
Text von der Webseite
Kuratiert von Ulrich Wilmes und Mathilde Weh. Die Ausstellung ist als Tourneeausstellung des Goethe-Instituts konzipiert und wird für die Präsentation im Haus der Kunst stark erweitert
TitelNummer 013584492 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.hausderkunst.de

Goldberg Jim / Khelif Kamel
Jim Goldberg and Kamel Khelif
Dresden (Deutschland): Staatliche Kunstsammlungen Dresden, 2015
(Plakat) 2 S., 14x21,5 cm,
Techn. Angaben mehrfach gefaltetes Blatt, beidseitig bedruckt, mit einigen Fotoabbildungen
ZusatzInformation Plakat lag in der Ausstellung "Conflict, Time, Photography", 31.07.-25.10.2015, im Albertinum aus.
Die von der Tate Modern konzipierte Ausstellung zeigt, in welcher Weise in der Fotografie seit dem 19. Jahrhundert kriegerische Ereignisse und deren Folgen vergegenwärtigt und reflektiert werden. Historische Reportagen, Dokumentaraufnahmen und Positionen zeitgenössischer Fotografie lenken den Blick auf die flüchtigen wie dauerhaften, die sichtbaren wie verwischten Spuren, die jeder Konflikt hinterlässt und die sich nicht nur in die kollektive Erinnerung, sondern auch in die realen Schauplätze des Geschehens eingeschrieben haben.
Weltweit und über die Zeiten hinweg ‒ vom amerikanischen Bürgerkrieg bis zum Irakkrieg ‒ offenbaren die Bilder von Menschen, Orten und Dingen die existenziellen Auswirkungen von Gewalt und Zerstörung als Sediment unserer modernen Zivilisation. Die ausgewählten Fotografien entstanden Momente, Tage, Wochen, Monate, Jahre oder Jahrzehnte nach dem Ereignis, auf das sie verweisen. Dieser Chronologie folgend spannt die Ausstellung einen zeitlichen Bogen von Aufnahmen, die unmittelbar nach der Atombombenexplosion in Hiroshima gemacht wurden, über Beobachtungen aus dem geteilten Berlin zu Zeiten des Kalten Krieges bis hin zu Fotos von Schauplätzen des Ersten Weltkrieges, die rund 100 Jahre später aufgenommen wurden. In der Zusammenschau aller Bilder entfaltet sich auf diese Weise eine eindrückliche, zeitlose Ikonografie des Krieges.
Text von Webseite
Namen Agata Madejska / An-My Lê / Chloe Dewe Mathews / Diana Matar / Don McCullin / George N. Barnard / Harry Shunk / Hiromi Tsuchida / Jane / Jens Klein / Jerzy Lewczynski / Jim Goldberg / Jo Ractliffe / João Penalva / Jules Andrieu / János Kender / Kamel Khelif / Ken Domon / Kenji Ishiguro / Kikuji Kawada / Louise Wilson / Luc Delahaye / Matsumoto Eiichi / Michael Schmidt / Nick Waplington / Nobuyoshi Araki / Paul Virilio / Peter Piller / Pierre Antony-Thouret / Richard Peter sen. / Robert Capa / Roger Fenton / Sasaki Yuichiro / Shigeo Hayashi / Shomei Tomatsu / Simon Norfolk / Stephen Shore / Susan Meiselas / Susanne Kriemann / Taryn Simon / Thomas Höpker / Toshio Fukada / Ursula Schulz-Dornburg / Walid Raad
Geschenk von Xenia Fumbarev
Stichwort Dokumentation / Kriegsfotografie
TitelNummer 017401618 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.opensee.org

Otten Alexandra, Hrsg.
Die Weltbühne vom 10.5.1932 - Carl von Ossietzky: Rechenschaft
Oldenburg (Deutschland): Universitätsbibiothek Oldenburg, 2014
(Zeitschrift, Magazin) 20 S., 21x14,6 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung, oranger Umschlag
ZusatzInformation Informationsmaterial zur Ausstellung "Ich füge mich nicht, ich demonstriere..." Leben und Wirken von Carl von Ossietzky, eine Ausstellung der Universitätsbibliothek Oldenburg, 12.12.-15.03.2014. "Anlässlich des 40. Geburtstags der Universität Oldenburg geht die Ausstellung der Frage nach: Wer war der Namensgeber der Universität Oldenburg? Wer war Carl von Ossietzky?
Anhand zahlreicher Originaldokumente aus seinem Nachlass – Briefe, Manuskripte und Fotografien – sowie in Audio- und Videoaufnahmen zeigt die Ausstellung Deutungen auf, die Carl von Ossietzky erfahren hat." Text von Webseite
Geschenk von Klaus Groh
Stichwort europäische Geschichte / Kunst / Literatur / Politik / Volkswirtschaft
TitelNummer 017514637 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.bis.uni-oldenburg.de/startseite/ausstellungen-und-veranstaltungen/artikelansicht-archiv/art/ich-fuege-mich-nicht-ich-demonstriere-leben-und-wirken-von-carl-von-ossietzky-1150/

Jordan Dörthe / Schyma Frauke / Thurmann-Jajes Anne, Hrsg.
Künstlerbücher für Alles - Artists' Books for Everything
Bremen (Deutschland): Weserburg / Zentrum für Künstlerpublikationen, 2017
(PostKarte) 2 S., 16x11,5 cm,
Techn. Angaben Einladungskarte zur Ausstellungseröffnung, beidseitig bedruckt
ZusatzInformation Einladung zur Eröffnung der Ausstellung am 02.06.2017.
Ausstellung des Zentrums für Künstlerpublikationen 03.06.2017-06.08.2017
Die Ausstellung möchte erstmals einen Überblick über die aktuelle Entwicklung und Verbreitung des Künstlerbuches geben und die Vielfältigkeit dieses Genres aufzeigen. Es werden Künstlerbücher gezeigt, die ca. in den letzten fünf Jahren international entstanden sind. Dazu lädt das Zentrum für Künstlerpublikationen mit einen "Call for Artists‘ Books" Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt ein, sich mit einem Werk an der Ausstellung zum internationalen Künstlerbuch zu beteiligen. Unter dem Motto "Künstlerbücher für Alles - Artists‘ Books for Everything - Livre d'artiste pour tout" können bis Ende April 2017 Künstlerbücher eingereicht werden, die in einer größeren Auflage, also nicht als Unikate oder in Kleinstauflage, entstanden sind und über den Buchhandel oder Galerien bzw. die Künstlerinnen und Künstler selbst vertrieben werden. ...
Der Titel oder das Motto "Künstlerbücher für Alles" oder "Artists Books for Everything" bezieht sich auf den deutsch-schweizerischen Künstler Dieter Roth und seine "Zeitschrift für Alles", für die er ebenso Künstlerinnen und Künstler eingeladen hatte, sich mit künstlerischen Beiträge zu beteiligen.
Text von der Webseite
Namen (Tim) / Aalrust Endre / Adt Reinhold / Agosta Marco / Almeida Cristina de / Alonso Diana Mercedes / Altmann Paul / Amore Johnny / Anastasio Laura / Andras Butak / Andreasen Søren / André Sassenroth / Andy & Cloud / Appelt Julia / Arend Henning / Armani Rozbeh / Avramidou Lina / Back Seung Woo / Bahlsen Clara / Balamuc / Baracchi Tiziana / Beckmann Matthias / Belinchón Sergio / Below Peter / Bennett Jennifer / Berthold Matthias / Bessarabova Anastasia / Beutler Philip / Bielmeier Felix / Bigland Guy / Bizzoni Jessica / Blaskovic Nikola / Blast / BLEK / Blue Simon / Bodman Sarah / Bonke Regine / Borgsen Anne Doris / Bory Jean-Francois / Boschan Madeleine / Boué Peter / Brandis Birgit / Brandsma Martin / Brandstifter / Bredahl Vibe / Breuer Lars / Breuer Marcia / Brinkmann Thorsten / Bürner Susanne / Cador Armin Brito / Chabalala Nonkululeko / Choi-ahoi Kyun-hwa / Christoffel Claudia / Claudia Piepenbrock / Clement Angela B. / Coneja Marisa / Conrads Martin / Conrady Matthias / Contini Leone / Cremers Sebastian / Cremer Till / Csaba Pál / Cuppens Noelle / D'Agata Antoine / Dadanautik / Dahms Irmgard / Dannecker Maks / Danner Michael / Dansa Salmo / Danysz Inga / Debenedetti Bruno Chiarlone / de la Fuente Gutierrez Nieves / Dellafiora David / Delpino Gianinna / Del Vecchio Naomi / Demuth Karin / Dencker Klaus Peter / Dieckwisch Liza / Dietmann Anja / Diotavelli Marcello / Dobers Veronika / Dornan Linda Rae / Doubrawa Reinhard / Drange Chris / Dreesen Felix / Dworsky Alexis / Ebner Jorn / Eichelmann Volker / Eimermacher Sibylle / Einhoff Friedrich / Einszehn Iven / Eklund Petter / Endrejat Birte / Erbelding Jan / Erikson Carl Johan / Espíndola Mauro / Esswein Andrea / Everaers Johan / Exotikdot / Fabis Jeannette / Fabricius Jesper / Fahima Alexander / Falkenhagen Harald / Faruqee Anoka / Feder Melanie / Feldmann Jenny / Fenner Mariska / Fernandez Sabrina / Fervenza Helio / Feyrer Gundi / Fierens Luc / Fiola Johannes / Foken Gesa / Frei Moritz / Fricker H.R. / Fritsch Sabrina / Froelich Dieter / Fuchs Nora / Förster Manfred / Gabriel Martin / Galeano Andrés / Geiger Thomas / Geister Gilbert / Gil Flood Patricio / Gilje Johanna / Gille Anna / Glas Mathias / Gloria Glitzer / Goosse Bruno / Grahnert Henriette / Grasser Angela / Grath Anna / Green Malcolm / Grigorescu Ion / Grohmann Uli / Groschup Sabine / Gruppo Sinestetico / Gräf Dieter M. / Gufler Philipp / Gunnesch Stefan / Géraud Yann / Göbel Philipp Donald / Hacker Karl-Friedrich / Haenni Michèle / Haffke Tilman / Halbritter Roland / Hamann Matthias / Hehmann Kerstin / Hehn Tanja / Heinemann Ellen / Heinze Manfred / Hempel Simon / Herfeldt Lisa / Hildebrand Sarah / Hilf Almut / Hinze Timo / Hoeft Jan / Hoffmann Anna / Hoffmann Kornelia / Holm Hansen Marianne / Holtfrerich Manfred / Holtmann Christian / Hombach Thomas / Huh Sookyoung / Hönig Nikolas / Ibrahim Bassel / Immigration Office / Jaxy Constantin / Jochum Michael / Jordan Dörthe / Jungesblut Yuki / Jóhannsson Sveinn Fannar / Jørgensen Åse Eg / Kalmus Lucas Jaspar / Kampka Marina / Kampmeier Theresa / Kamrau Katrin / Karo Blau / Karpushina Maria / Kelly Déirdre / Kenschner Gudrun / Kiewert Hartmut / Kiss Ilona / KLANK. MusikAktionEnsemble / Kleimann Anneke / Klein Lennart / Klein Stefan / Klose Franziska / Knaack Monika / Knotek Anatol / Koch Simona / Krauss Ingar / Kreiser Constanze / Kuhlendahl Kilian / Kuppel Edmund / Kwan Lorraine / Küster Sabine / Laidler Paul / Lange Carolin / Lange Gesa / Larsson Björn / Lemke Helmut / Lente Jelte van / Le Ruez Simon / Liefmann Jürgen / Lindau Margarete / Litzenberger Pia / Lloyd Ginny / Lohmann Imke / Loock Isolde / Lothschütz Leon / Lowry Sean / Loytved Axel / Lulay Lilly / Lupu Alina / Löffelholz Jue / Löser Ricarda / Lück Malte / Lühmann Andrea / Mackillop Sara / Maele Francis van / Maggi Ruggero / Mahlknecht Brigitte / Malsy Victor / Maltzan Gudrun von / March Sandra / Margulis & Sagan / Maris Benna G. / Marx Stefan / Masuku Siya / Mattes Hanna / Matysik Reiner Maria / May Eva / Mazières Damien / McLaren Sara / McTernan Elizabeth / Meinert Patrizia / Meinzer Dirk / Meyer Nanne / Middel Almut / Mier Hammann von / Miller Peter / Miralda / Missmahl Steffen / Mitkov Mitko / Miéville Paula / Mohr Beate / Morarescu Patrick / Moulène Jean-Luc / Myong-Hee KI / Möschel Ulrike / Müller Peter / Müller Ute / Nalbantidou Lia / Nast Franziska / Nausikaä Antoinette / Navarrete Carlos / Navarroza Wawi / Neacsu Irina / Neubauer Sebastian / Nixdorff Tabea / Norkeit Lätitia / Nuovia Eva Claudia / Núñez Barez Elia / Oberthaler Nick / Obst Heinrich / Oehmann Felix / Oertel Lucas / Offermann Eva-Maria / Ohlen Ahlrich von / Okazaki Ghaku / Opel Franziska / Palotai Gabor / Pam-Grant Sue / Paul Ulrike / Payer Micha / Paz Maria / Pedraza Paula Andrea / Pellacini Fion / Pellet Christian / Pelling Kate / Persy Daniel Ramon / Peschel Tilman / Peschel Tilman / Petit Rodolphe / Petri Jörg / Petri Nina / Pfahl Jirka / Pfister Burkhard / Pfohl Heidi / Pichler Michalis / Piekarski Thomas / Piller Peter / Pinheiro de Sousa Patricia / Platen Eva von / Plogsties Jochen / Pohl Holger / Premper Tobias / Prill Tania / Pál Csaba / Pötter Jan / Rabascall Joan / Ramaseder Josef / Rath Hannah / Rehnen Antonia / Reinecke Tim / Rein Lisa / Remy Penard / Renner Volker / Renninger Ann Carolin / Reusch Theresa / Rhys Sarah / Ricciardi Angelo / Riechardt Jörg / Rietzschel Tina / Rohde Michael H. / Romine Aaron / Rosenblith Edo / Rosengarth Barbara / Rupp Anna Rosa / Ruthenberg Matthias / Sauter Fritz / Scala Roberto / Schall Martina / Schamp Matthias / Schaper Antje / Schattauer Nora / Scheller Maxi / Schlamann Anja / Schloen Uwe / Schlöpke Anne / Schmid Doris / Schmitz Claudia / Schmuki Salome / Schoen Kim / Schul Natalia / Schulze-Wollgast Petra / Schulze Ani / Schulze Max / Schwalbe Anne / Schäfer Jenny / Sebert Vera / Seck Martin / Seedler Anija / Seidel Elfie / Seitz Maria / Shishkin Dasha / Sierra Gabriel / Sieverding Nina / Simnikiwe Buhlungu / Sinn Angelika / Specker Heidi / Spector Buzz / Sprenger Diana / Spurrier Stephen / Stahl Julius / Stegat Christiane / Steinhauser Gabi / Stiegler Angela / Stigmark Karl-Johan / Stolkin Maxwell / Strau Josef / Streng Ana / Strüver Lisan / Su Bo / Summers Rod / Survival Kit / Systermans Marvin / Søe-Pedersen Myne / Takkides Stephan / Teixeira Amanda / Tekaat Ralf / Terbuyken Tillmann / Terfloth Beate / Teske Anja / Theilkäs Hans-Ulrich / Thierback Stephan / Til Jan van der / Tiller Barbro Maria / Tomicek Timotheus / Torre Claudia de la / Trantel Piet / Tucholski Barbara Camilla / Vagt Anne / Vergnon-d'Alancon Aymeric / Vieceli Alberto / Vincent Frederic / Voigt Julius / Voit Konstantin / Vordermayr Marianne / Weber Eva / Wedel Heidemarie von / Weisser Michael / Welch Corinne / Wenzel Käthe / Wermers Nicole / Westermann Thilo / Wetzel Antonia / Wetzig Janika Naja / Wiersbinski Paul / Wilke Johannes / Williams Euan / Wlodarczak Gosia / Wolf-Rehfeldt Ruth / Yersel Seçil / Zellerhoff Martin / Ziegenbalg Mario / Zoller Rahel / Zombik Maren / Zuber Benjamin / Šalamoun Barbara / Éts. Decoux / Öchsele Tobias
TitelNummer 023620701 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB http://www.weserburg.de/index.php?id=933

Breitsameter Sabine / Pauleit Winfried / Thurmann-Jajes Anne, Hrsg.
Schriftenreihe für Künstlerpublikationen - Band 3 - Sound Art. zwischen Avantgarde und Popkultur
Köln (Deutschland): Salon Verlag, 2006
(Buch) 240 S., 23,5x16,5 cm, 2 Stück.
ISBN/ISSN 3-89770-259-2
Techn. Angaben Broschur, mit eingeklebter Hörspiel-CD
ZusatzInformation Die Publikation „Sound Art – Zwischen Avantgarde und Popkultur“ dokumentiert die internationale Tagung, die vom 30.09.-2.10.2005 im Rahmen des Ausstellungsprojektes zur Sound Art im Neuen Museum Weserburg Bremen stattfand. Dieses umfasste, neben der Ausstellung „Vinyl. Records and Covers by Artists”, eine Film- und Konzertreihe zum Thema Klangkunst. Die Tagung diente der wissenschaftlichen Aufarbeitung des Sujets „Sound Art“, die sich, laut des Vorworts der Herausgeber „im Grenzbereich von Literatur, Kunst, Musik, Radio und Film“ bewegt. Der Band enthält elf Beiträge international renommierter Musik-, Kunst- und Medienwissenschaftler, Radioredakteure und Komponisten zum Thema Klangkunst. Die Autorinnen und Autoren reflektieren in unterschiedlichen Ansätzen die interdisziplinären Aspekte der Sound Art, die in Form der Medien Schallplatte und Tonbandaufzeichnung, Partituren, Radio- und Fernsehsendungen sowie Internetstreams die Öffentlichkeit erreicht. Dabei zeichnen sie die Entwicklung der Klangkunst zur Zeit der Russischen Avantgarde, des Futurismus und Dadaismus am Anfang des 20. Jahrhunderts nach. Sie untersuchen auch den Zusammenhang der Sound Art mit den intermedialen Tendenzen von Fluxus, der Neuen und Elektronischen Musik, Konkreten Poesie, der Klanggestaltung im Film sowie ihren Einfluss auf das in den 1990ern viel diskutierte Crossover von Musik und Kunst. Dem Buch liegt eine Audio-CD mit 17 ausgewählten Hörbeispielen bei. Z. B. Auszüge aus Vladimir Majakovskijs Gedichtdeklamationen, Kurt Schwitters Vortrag seiner „Ursonate“, aktuelle Klangexperimente aus dem Bereich der Radiokunst sowie Ausschnitte aus Luc Bessons Film „The Fifth Element“ von 1997.
Text von der Webseite
Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Studienzentrum für Künstlerpublikationen
Stichwort Klang / Musik / Ton
TitelNummer 006199229 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.salon-verlag.de

Krutschonych Alexej
Phonetik des Theaters
Berlin (Deutschland): Hybriden-Verlag, 2010
(CD, DVD) 12,4x14,3 cm, Auflage: 50, Nr. 18, signiert,
Techn. Angaben Audio-CD in ausklappbarer Hülle aus Hartpappe, gestempelt, geprägt, auf Hüllenvorderseite montiertes Foto, innen montiertes Blatt mit Inhaltsangabe
ZusatzInformation Vorgetragen von Valeri Scherstjanoi, mit einer Originalaufnahme von Alexej Krutschonych. Zum ersten Mal erscheinen in Deutschland die Gedichte in der russischen phonetischen Sa-Um/Sprache (analog dem Deutschen - phonetische Gedichte oder Lautpoesie) aus dem Buch Phonetik des Theaters (1923) von Alexej Krutschonych (1886 - 1968), des eigentlichen Gründers der russischen Lautpoesie in der futuristischen Bewegung zu Beginn des vorigen Jahrhunderts. Die CD enthält ebenfalls Stücke von Igor Terentjew (1882 - 1937) und Iljsad (1894 - 1975), Zeitgenossen und Wegbegleiter von Krutschonych.
Text von der Webseite
TitelNummer 011717421 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.hybriden-verlag.de

Sagerer Alexeij
in der ersten reihe
München (Deutschland): die erste reihe, 2014
(PostKarte) 10,5x14,8 cm,
Techn. Angaben Postkarte
ZusatzInformation Installation und Versteigerung von 7 original proT-stühlen, mit den Spuren ihrer Zeit; klar lackiert von Alexeij Sagerer handsigniert. proT für die Welt seit dem 27.November 1969. Text von der Postkarte
die erste reihe ist ein temporäres schaufenster im büro von PLAN-Z ARCHITEKTEN in der klenzestrasse 64. die erste reihe bietet in losem turnus einen raum zur präsentation von ideen. die auswahl ist willkürlich und interdisziplinär, die erste reihe verfolgt keine finanziellen interessen.
Text von der Webseite
Sprache Deutsch
Geschenk von Alexeij Sagerer
Stichwort Experimentaltheater / Installation / proT / Theater / Versteigerung
TitelNummer 024184664 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.dieerstereihe.com/erstereihe_frame.html
WEB www.prot.de

Zaugg Rémy
Gespräche mit Jean-Christophe Ammann. Portrait
Ostfildern-Ruit (Deutschland): Cantz Verlag, 1994
(Buch) 276 S., 24x16,7 cm,
ISBN/ISSN 978-3-89322-652-8
Techn. Angaben Broschur. Texte deutsch
ZusatzInformation Auf der Suche nach der Kunst von morgen hat Rémy Zaugg in ausführlichen Gesprächen mit dem Ausstellungsmacher und Begleiter von Künstlern, Jean-Christophe Ammann, versucht, den Spieß einmal umzudrehen, die Rollen zu vertauschen: Nicht der Museumsmann stellt den Künstler aus, sondern der Künstler entwirft im Gespräch das Porträt von einem der bekanntesten zeitgenössischen Kunstvermittler, dem Direktor des Museums für moderne Kunst in Frankfurt und früheren Leiter der Kunsthalle Basel. Zum ersten Mal äußert sich Jean-Christophe Ammann über seine Erfahrungen während seiner 20-jährigen Ausstellungstätigkeit, spricht von seinem Anspruch und der Leidenschaft, als intimer Kenner der »eigenen vier Wände« und »stiller Arrangeur« im Hintergrund die Werke leben und durch sich selbst sprechen zu lassen, fragt nach der möglichen neuen Rolle der zeitgenössischen Kunst und versucht im spannenden Wortwechsel mit Rémy Zaugg den Künstler der Zukunft ausfindig zu machen.
Text von der Webseite
Stichwort 1990er Jahre
TitelNummer 011216352 Einzeltitelanzeige (URI)

Joosten Andrea / Roettig Petra, Hrsg.
KÜNSTLERBÜCHER - Die Sammlung
Hamburg (Deutschland): Hamburger Kunsthalle, 2017
(PostKarte) 6 S., 21x10,5 cm, 2 Stück. 2 Stücke.
Techn. Angaben Klappkarte als Einladung, Infokarte zur Ausstellung
ZusatzInformation Ausstellung 01.12.2017-02.04.2018
Mit der Ausstellung Künstlerbücher präsentiert die Hamburger Kunsthalle erstmals eine Auswahl der bekanntesten Publikationen und Fotobücher aus ihrer rund 3.000 Exponate umfassenden Sammlung. Ergänzend zu den Publikationen von Joseph Beuys über John Cage bis zu Dieter Roth, Wolf Vostell oder jungen Künstler_innen wie Yto Barrada werden Kunstwerke aus der Sammlung der Galerie der Gegenwart gezeigt, die in einem direkten Kontext zu den Veröffentlichungen stehen. Darunter sind vor allem Arbeiten der Konzeptkunst von Sol LeWitt, Ed Ruscha, Lawrence Weiner und Richard Long.
In den 1960er Jahren wurde der Raum des Buches durch die Einbeziehung aller Medien, teils mit Aktionen, Happenings, Publikumsbeteiligung und der Verwendung alltäglicher Materialien, gesprengt. Die Künstler_innen bedienten sich verschiedenster Mittel zur Gestaltung von Form und Inhalt ihrer Buchobjekte: Schrift, Zeichnung, Notation für Musik, Stempeldruck, Fotokopie, Malerei, Collage und mechanische Drucktechnik. Die Publikationen verbinden Dichtung und Dokumentation, sie sind Manifeste, Skizzenbücher, Multiples oder politische Proklamationen und werden so zu einem Experimentierfeld, das mit traditionellen Erscheinungsweisen bricht.
In den letzten Jahren haben gerade junge Künstler_innen das Künstlerbuch wieder entdeckt. Die neue Entwicklung zeigt sich auf internationalen Foren wie der inzwischen legendären Messe in New York. Dabei tritt auch die Künstlerschallplatte als Medium wieder in den Vordergrund. Unter dem Stichwort »Vinyl« werden daher auch LPs und von Künstler_innen gestaltete Plattencover aus der Sammlung der Kunsthalle präsentiert.
Text von der Webseite
Namen A. R. Penck / Albert Oehlen / Allan Kaprow / Andy Warhol / Annette Messager / Ben Vautier / Bernhard Johannes Blume / Bruce Nauman / Carl Andre / Christian Boltanski / Christopher Wool / Claus Böhmler / Daniel Spoerri / David Shrigley / Dayanita Singh / Dick Higgins/ Roni Horn / Dieter Roth / Douglas Huebler / Ed Ruscha / Eduardo Paolozzi / Emmet Williams / Endre Tót / Ernst Caramelle / Francisco Clemente / George Brecht / George Maciunas / Gerhard Richter / Gilbert & George / Günter Brus / Hamish Fulton / Hanne Darboven / Ian Hamilton Finlay / Ida Applebroog / Ilja Kabakov / James Lee Byars / Jochen Gerz / John Baldessari / Joseph Beuys / Joseph Kosuth / Jörg Immendorff / Jürgen Klauke / Lawrence Weiner / Marcel van Eeden / Marina Abramovic / Mario Merz / Martin Kippenberger / Maurizio Nannucci / Michael Snow / On Kawara / Richard Long / Robert Barry / Robert Morris / Sigmar Polke / Sol LeWitt / Thomas Bayrle / Timm Ulrichs / Tobias Rehberger / Tomas Schmit / Ulay (Frank Uwe Laysiepen) / Werner Büttner
Sprache Deutsch
Geschenk von Andrea Joosten
Stichwort Künstlerbücher / Sammlung
TitelNummer 024264701 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB http://www.hamburger-kunsthalle.de/ausstellungen/kuenstlerbuecher

Albrecht D.
Die Abartigen - Abart von Künstlern - den Satz von Herrn Neuendorf wiederholen
Den Bosch / Stuttgart (Deutschland / Niederlande): Reflection Press / Slowscan, 2016
(Schallplatte) 31x31 cm, Auflage: 200,
Techn. Angaben Langspielplatte in Hülle
ZusatzInformation Pressung nach einer Musikkassette der reflection press nR. 25 von Albrecht D. von 1972, Slowcase Vol. 33 von 2012.
Bezieht sich auf einen Artikel im Feuilleton aus der ZEIT Nr. 40 vom 6. Oktober 1972, Kölner Kunstmarkt (03.-08.10.1972), Fragen an einen Galeristen von Petra Kipphoff an den Galeristen Hans Neuendorf
Namen Allen Kaprow / Dietrich Albrecht / Günter Saree / Hans Neuendorf (Galerist) / Jean Toche / Jon Hendricks / Nam Jun Paik / Wolf vostell
Sprache Deutsch
Stichwort 1970er Jahre / Aktionskunst / Electronik / Fluxus / Free Improvisation / Non-Music / Sound Poetry / Zufall
TitelNummer 024213K70 Einzeltitelanzeige (URI)

Befeldt Amelie
The thing is I don't want to be a studio artist
Bielefeld (Deutschland): lAb Artists Unlimited, 2016
() 145 S., 18,5x12 cm, Auflage: 50,
Techn. Angaben Broschur mit Schutzumschlag, Digitaldruck
ZusatzInformation Was ist das studio? Eine Lokalisierung des künstlerischen Entstehungsort? Meint es einen wirklichen Raum oder doch die Abschottung zur Außenwelt, der Welt in der man lebt?
Das Künstlerbuch von Amelie Befeldt bildet den Abschluss einer ortsspezifischen Arbeit mit Projektbüro im Ausstellungsraum lAb in Bielefeld. Zu Beginn stand die Frage, mit welchen Strategien verschiedene Lebensentwürfe verfolgt werden und wie Alltag organisiert wird. In dem Bestreben außerhalb eines bzw. ihres studios zu agieren, absolvierte Befeldt „Alltagshospitationen“ bei verschiedenen BewohnerInnen der Nachbarschaft. Ergänzt wird die Recherche durch die Betrachtung von YouTube vlogs, in denen AutorInnen Bildproduktion als strukturierendes Moment in ihrem Alltag anzuwenden scheinen. Der Vergleich zu den vlogs, die sich formal und ästhetisch nur geringfügig von den Videosequenzen der Hospitationen zu unterscheiden scheinen, führt wiederum zurück zur Befragung der eigenen (künstlerischen?) Produktion.
Eine zitierende, in Fußnoten und Verlinkungen sprechende Erzählerin führt LeserInnen durch neu gesammeltes Material sowie durch Auszüge vorausgegangener Arbeiten der Künstlerin. Es entsteht eine narrative Collage, die auch als Lesebuch verstanden werden möchte und deren Dramaturgie die Aufmerksamkeit der LeserInnen verhandelt. Neben ruhigen konzentrierten Abschnitten finden sich Abschweifungen, die sichtbare Materialverdichtungen ergeben. Bereits gelesener Text wird ergänzt, überlagert und verändert. Reflexionen über Produktion von Kunst, vlogs und Alltag fordern gegen Ende der Publikation und im sich anschließenden Essay fast trotzig ein „Recht auf Autorenschaft“ ein.
Text von der Künstlerin
Namen ag16 (Gestaltung)
Geschenk von Amelie Befeldt
Stichwort Alltag / Fotografie / Lebensentwurf / vlog
TitelNummer 024177658 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.ameliebefeldt.de
WEB www.youtube.com/watch?v=I6KX7r3cOIc

Broodthaers Marcel
Un coup de dés jamais n'abolira le hasard - image
Antwerpen / Köln (Belgien / Deutschland): Galerie Michael Werner / Galerie Wide White Space, 1969
(Buch) 32 S., 32,6x24,9 cm, Auflage: 300,
Techn. Angaben Softcover, Transparentpapier
ZusatzInformation „Am 26.11.1969 wurden in Antwerpen von diesem Bild 10 Exemplare, die von I bis X nummeriert sind, auf anodisierendes Aluminium, und 90 von 1 bis 90 nummerierte Exemplare auf durchsichtiges mechanographisches Papier gedruckt. Dies alles bildet eine Originalauflage. Das Modell für dieses annähernde Bild ist die Originalauflage des Gedichtes „Ein Würfel kann den Zufall nicht abschaffen“ von Stéphanie Mallarmé, herausgegeben 1914 vom Verlag Gallimard.
Die auf durchsichtiges Papier gedruckten Exemplare sind mit zwei auf Seitengröße zugeschnittenen Karton ausgestattet, die es dem Leser ermöglichen, nach Belieben eine oder zwei Seiten von den anderen abzusondern. Neben der Originalauflage ist ein „Katalog-Auflage“ von 300 Exemplaren auf durchsichtigem Papier erschienen.
Text printed matter / Das Kunstbuch
Stichwort 1960er Jahre
TitelNummer 000585K01 Einzeltitelanzeige (URI)

Braunsteiner Michael / Eisner Barbara, Hrsg.
Künstlerbücher_Artists' Books - Internationale Exponate von 1960 bis heute
Admont (Österreich): Benediktinerstift Admont, 2014
(PostKarte) 14,8x21 cm, 2 Stück.
Techn. Angaben Informationskarte zur Ausstellung
ZusatzInformation Im Rahmen von ADMONT GUESTS werden Sammler von Kunstwerken zum Dialog mit den stiftischen Sammlungen eingeladen.
Mit Exponaten aus den Sammlungen: Bayerische Staatsbibliothek, München / Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main / mumok Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Wien / MAK Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien / Sammlung Wulf D. und Akka von Lucius, Stuttgart / Sammlung Hubert Kretschmer, Archive Artist Publications, München / Universitätsbibliothek der Universität für angewandte Kunst, Wien / Zentrum für Künstlerpublikationen, Weserburg, Museum für moderne Kunst, Bremen
Ausstellungsdauer: 02.05.-02.11.2014
Namen Akka von Lucius / Hubert Kretschmer / Wulf D. von Lucius
Stichwort Künstlerbücher / Privatsammlung / Sammlung
TitelNummer 011852395 Einzeltitelanzeige (URI)

Posthofen Christian, Hrsg.
Vorträge zum filmischen Werk von Marcel Broodthaers
Köln (Deutschland): Verlag der Buchhandlung Walther König, 2001
(Buch) 130 S., 23x15,5 cm,
ISBN/ISSN 3-88375-360-2
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Vorwort von Eugen Blume. Beiträge von Rainer Borgemeister, Birgit Pelzer, Julia Schmidt, Dorothea Zwirner.
Das filmische Werk von Marcel Broodthaers (1924-1976: Wie schon bei seinen Objekten gilt auch für die filmischen Figuren von Broodthaers, daß sie als Objekte des Beschreibens zugleich immer Objekte eines wirklichen Gebrauchs sind. Die Texte werden von über sechzig Abbildungen besprochener Werke und Privalaufnahmen aus Broodthaers Leben begleitet
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 012207444 Einzeltitelanzeige (URI)

Lehnhardt Dieter / Walther Klaus, Hrsg.
Haben Sie das alles gelesen? - Ein Buch für Leser und Sammler
Niederfrohna (Deutschland): Mironde Verlag, 2014
(Buch) 338 S., 22x13,5 cm,
ISBN/ISSN 978-3-937654-80-5
Techn. Angaben Fadengeheftet, Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen, mit persönlichem Anschreiben und Visitenkarten,
ZusatzInformation In diesem Buch erzählen Leser von ihren Freundschaften mit dem Buch, 16 Sammler von ihren großen oder kleinen Bibliotheken. Und - es gibt Bilder von Bücher-Orten, die man besuchen kann, Bibliotheken von Sammlern und Lesern der Vergangenheit. Eine spannende Lektüre also für Bücherfreunde und solche, die es werden wollen. U. a. mit Textbeiträgen von Wulf D. von Lucius, Reiner Speck, Carsten Wurm
Geschenk von Dieter Lehnhardt
Stichwort Bibliophilie
TitelNummer 016683605 Einzeltitelanzeige (URI)

Lux Joachim, Hrsg.
Faust I+II von Johann Wolfgang von Goethe
Hamburg (Deutschland): Thalia Theater, 2011
(Buch) 100 S., 21x14,9 cm,
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Programmheft Nr. 29, Spielzeit 2010/2011, Beiträge u. a. von Benjamin von Blomberg, Gestaltung von Bureau Mirko Borsche, Andreas Brüggmann.
Achtstündige Inszenierung (inkl. drei Pausen) unter der Regie von Nicolas Stemann, Premiere: 28.07.2011 auf den Salzburger Festspielen
Stichwort Deutsche Klassik / Tragödie
TitelNummer 017021262 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.thalia-theater.de

Lux Joachim, Hrsg.
Die Blechtrommel von Günter Grass
Hamburg (Deutschland): Thalia Theater, 2015
(Buch mit Schallplatte o. CD) 52 S., 21x14,9 cm,
Techn. Angaben Broschur, mit DVD
ZusatzInformation Programmheft Nr. 112, Spielzeit 2014/2015, Beiträge u. a. von Günter Grass und Susan Neiman, Gestaltung von Bureau Mirko Borsche, Alexandra Kaserbacher. Auf DVD: Probendokumentation von Marat Burnashev.
Inszenierung unter der Regie von Luk Perceval, Bühnenfassung von Luk Perceval und Christina Bellingen, Premiere: 28.03.2015
Namen Christina Bellingen / Günter Grass / Luk Perceval / Mirko Borsche (Gestaltung)/ Marat Burnashev (Fotografie) / Susan neiman
Stichwort 1950er Jahre / Nachkriegsliteratur / Roman / Theater
TitelNummer 017023626 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.thalia-theater.de

Conzen Ina, Hrsg.
Sohm Dossier 2 - Dieter Roth - Die Haut der Welt
Köln (Deutschland): Verlag der Buchhandlung Walther König, 2000
(Buch) 270 S., 29,5x20,5 cm,
ISBN/ISSN 3-88375-440-4
Techn. Angaben Hardcover
ZusatzInformation Mit einem Beitrag von Andreas Schalhorn. Diese Publikation erschien anlässlich der Ausstellung "Dieter Roth. Die Haut der Welt" in der Staatsgalerie Stuttgart, 17.06.-03.09.2000
»Wir werden sehen, dass Roth die Funktion von Bildern und Worten zwar durchaus nicht identisch sieht, sie aber dennoch als zusammengehörige Glieder seines individuellen Bedeutungssystems betrachtet, denn ›den Glauben an Worte und Bilder‹ hat er über alle Zweifel hinweg niemals aufgegeben.« (Ina Conzen). Mit Hanns Sohm verband Dieter Roth (1930-1998) eine für ihn ungewöhnlich lange Freundschaft, bis es 1982 zum Bruch kam. Davon zeugen zahlreiche Briefe und 200 bemalte, wunderbare Postkarten, die hier erstmals zusammen mit denen an Emmett Williams publiziert werden. Weitere 300 Arbeiten der 60er und 70er Jahre - Bücher, Manuskripte, Zeichnungen, Materialbilder und Skulpturen - werden hier technisch detailliert erfasst und von der Autorin kenntnisreich kommentiert, wobei sie noch auf das Wissen von Sohm zurückgreifen konnte. Sie öffnen einen oft neuen Blick auf die Arbeiten des bedeutenden »Außenseiters.« Der einführende, Titel gebende Aufsatz ist ein kluger monografischer Text zu Leben und Werk Roths. Mit Ausstellungsverzeichnis, Bibliografie, Chronologie.
Text von der Website
Stichwort Ausstellungskatalog / Collagen / Kunst nach 1945 / Mail Art / Objekte
TitelNummer 019777620 Einzeltitelanzeige (URI)

Behrens Roger / Büsser Martin / Kleinhenz Jochen / Ullmaier Johannes, Hrsg.
Testcard - Beiträge zur Popgeschichte #3 Sound
Mainz (Deutschland): Ventil Verlag, 1996
(Zeitschrift, Magazin) 314 S., 23x15,5 cm,
ISBN/ISSN 3-931555-02-X
Techn. Angaben Softcover, Broschur, 2. Auflage von 2002
ZusatzInformation Ausgabe Nummer 3 mit dem Themenschwerpunkt Sound.
Ausgabe zu Klangkunst, Elektronik und Ambient. Von Luigi Russolo zu John Cage, von Morton Feldman zu Kraftwerk, von den Beach Boys bis zu Zoviet France. Artikel über Dub, Geräusche in den Filmen von David Lynch und vieles mehr.
Text von Website
Namen Beach Boys / David Lynch / John Cage / Kraftwerk / Luigi Russolo / Morton Feldman / Zoviet France
Stichwort 1990er Jahre
TitelNummer 014954555 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.testcard.de



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