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Ergebnis der erweiterten AAP Katalogsuche nach Der Feminist

Kategorie: Alle Kategorien, Sortierung: Autor, aufsteigend. 50 Treffer


Feminist Land Art Retreat
Behind the Green Door
München (Deutschland): Kunstverein München, 2015
(PostKarte) 21x14,8 cm,
Techn. Angaben Einladungskarte zur Performance am 23. November 2015
ZusatzInformation Als eigenwilliger Schauspieler agiert Feminist Land Art Retreat wie ein Platzhalter oder Stellvertreter. Seine Ausdrucksmittel sind die Beobachtung und die Übernahme etablierter Codes und Positionen. Angesichts der Tatsache, dass Frauen über weite Strecken vom historischen Diskurs ausgeschlossen waren, unternimmt Feminist Land Art Retreat den Versuch, sowohl die Vergangenheit zu rekonstruieren als auch eine mögliche Zukunft neu zu formulieren. Dabei steht die Suche nach Kontinuität im Vordergrund, ohne dadurch ein durchgängiges Thema oder eine Lösung anzubieten.
Text von der Webseite

TitelNummer 014364501 Einzeltitelanzeige (URI)

Kretschmer Hubert, Hrsg.
ARCHIV lebt - Münchner Independent Magazine
München (Deutschland): Archive Artist Publications, 2017
(Dokumentation) 29,7x21 cm, 26 Stücke.
Techn. Angaben SW-Laserdrucke und farbige Inkjetdrucke, Blätter lose
ZusatzInformation Projektentwürfe, Vitrinenkonzept, Anschreiben an die Magazinmacher, Emailliste u. a. zur Ausstellung in der ehemaligen Giesinger Stadtteilbibliothek im Rahmen von FLOsten** vom 10.-26.02.2017, mit einem aktuellen Teil mit Magazinen zum Anfassen und einem historischen Teil an den Wänden und in Vitrinen.
Eingeladene Magazine für den Aktueller Teil:
[kon] / Ahmadinejad / Awareheft / boris / browninthehouse / cogito / Comicaze / Crap / edition: abenteuer / Florida / Fragmente / Gaudiblatt / Igitte / Irregular Magazin / Kunstbüro Reilpalast / M+M / MU:DE / München ist Dreck / muss sterben / on fleek / Plastic Indianer / Salopp / Schrottland / Sigi Götz Entertainment / South Bavaria Morning Post / so-viele.de / super paper / Tamtam / Tapefruit / terrain vague / The Heft / This Week / Trennlinie zwischen Gesten
Historischer Teil:
Blatt / Gang Time / Mode & Verzweiflung / Der Tod / Der Bote / Der Feminist / S!A!U! / Glasherz / Zeitung / Der Sprengreiter / Kunst redet / 59 to 1 / Malerei.Painting.Peinture / Strapazin / Plastic Indianer / ontos

Namen 59 to 1 / Ahmadinejad / Awareheft / Blatt / boris / browninthehouse / cogito / Comicaze / Crap / Der Bote / Der Feminist / Der Sprengreiter / Der Tod / edition: abenteuer / Florida / Fragmente / Gang Time / Gaudiblatt / Glasherz / Igitte / Irregular Magazin / Kunstbüro Reilpalast / Kunst redet / M+M / Malerei.Painting.Peinture / Mode & Verzweiflung / MU:DE / muss sterben / München ist Dreck / on fleek / ontos / Plastic Indianer / Plastic Indianer / S!A!U / Salopp / Schrottland / Sigi Götz Entertainment / so-viele.de / South Bavaria Morning Post / Strapazin / super paper / Tamtam / Tapefruit / terrain vague / The Heft / This Week / Trennlinie zwischen Gesten / Zeitung / [kon]
Stichwort Comic / DIY / Kunst / Kunst / Künstlermagazine / Literatur / Malerei / Musik / Philosophie / Punk / Studenten
TitelNummer 017595640 Einzeltitelanzeige (URI)

Mabry Hannelore, Hrsg.
Der Feminist Nr. 12 - Die Familie und der patriaralische Mehrwert
München (Deutschland): Förderkreis zum Aufbau der FEMINISTISCHEN PARTEI, 1981
(Zeitschrift, Magazin) 42 S., 29,4x20,7 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Der Feminist - Beiträge zur Theorie und Praxis wurde vom FFP (Förderkreis zum Aufbau der FEMINISTISCHEN PARTEI) von 1976 bis 1999 herausgegeben
Stichwort 1980er Jahre
TitelNummer 013389473 Einzeltitelanzeige (URI)

Mabry Hannelore, Hrsg.
Der Feminist Nr. 13 - Frauen gegen Frauen
München (Deutschland): Förderkreis zum Aufbau der FEMINISTISCHEN PARTEI, 1982
(Zeitschrift, Magazin) 42 S., 29,4x20,7 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Der Feminist - Beiträge zur Theorie und Praxis wurde vom FFP (Förderkreis zum Aufbau der FEMINISTISCHEN PARTEI) von 1976 bis 1999 herausgegeben
Stichwort 1980er Jahre
TitelNummer 013390473 Einzeltitelanzeige (URI)

Mabry Hannelore, Hrsg.
Der Feminist Nr. 09 - Was wir zu sagen haben
München (Deutschland): Förderkreis zum Aufbau der FEMINISTISCHEN PARTEI, 1980
(Zeitschrift, Magazin) 42 S., 29,4x20,7 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Der Feminist - Beiträge zur Theorie und Praxis wurde vom FFP (Förderkreis zum Aufbau der FEMINISTISCHEN PARTEI) von 1976 bis 1999 herausgegeben
Stichwort 1980er Jahre
TitelNummer 013391473 Einzeltitelanzeige (URI)

Mabry Hannelore, Hrsg.
Der Feminist Nr. 06 - Frauen sind keine beleidigungsfähige Gruppe - wirklich?
München (Deutschland): Förderkreis zum Aufbau der FEMINISTISCHEN PARTEI, 1978
(Zeitschrift, Magazin) 42 S., 29,4x20,7 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Der Feminist - Beiträge zur Theorie und Praxis wurde vom FFP (Förderkreis zum Aufbau der FEMINISTISCHEN PARTEI) von 1976 bis 1999 herausgegeben
Stichwort 1970er Jahre
TitelNummer 013392473 Einzeltitelanzeige (URI)

Gysel Jessica / Kaaman Sara, Hrsg.
Girls like us
Amsterdam (Niederlande): Girls Like Us (GLU), 2013
(Plakat) 60x42 cm, 2 Stück.
Techn. Angaben Plakat zum Magazin, zweimal gefaltet
ZusatzInformation gefunden in der Ausstellung Paper Weight im Haus der Kunst.
GIRLS LIKE US is an independent journal turning the spotlight on an international expanding community of women from all genders within arts, culture and activism. Through personal stories, essays and vanguard visuals GIRLS LIKE US unfolds feminist legacies in arts and writing. Mixing politics with pleasure, the magazine is mapping new routes towards a feminist, post-gender future.
Text von der Webseite

TitelNummer 010618356 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.glumagazine.com

Semayis Tülin, Hrsg.
feminist politika Nr. 21
Istanbul (Türkei): Sosyalist Feminist Kolektif, 2014
(Zeitschrift, Magazin) 68 S., 33x23 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung,
Sprache Türkisch
Geschenk von Işık Kitabevi Bookshop
Stichwort Feminismus / Politik
TitelNummer 016819K56 Einzeltitelanzeige (URI)

Semayis Tülin, Hrsg.
feminist politika Nr. 25
Istanbul (Türkei): Sosyalist Feminist Kolektif, 2015
(Zeitschrift, Magazin) 68 S., 33x23 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung,
ZusatzInformation Thema des Hefts: Krieg, Militarismus, Widerstand und Frauen
Sprache Türkisch
Geschenk von Işık Kitabevi Bookshop
Stichwort Feminismus / Kultur / Politik
TitelNummer 016820K56 Einzeltitelanzeige (URI)

Kretschmer Hubert / Lang Laura, Hrsg.
GEGENKULTUR - Münchner Independent-Magazine
München (Deutschland): PLATFORM, 2017
(PostKarte) 2 S., 9,7x21 cm, Auflage: 2000, 2 Stück.
Techn. Angaben Infokarte zur Veranstaltung
ZusatzInformation Ausstellung vom 03.07.-28.07.2017 in der Halle der PLATFORM. ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG am Sonntag 02.07.2017 um 12 Uhr, WORKSHOP „SNIFFIN‘ GLUE“ mit dem beißpony Artwork-Team um 14 Uhr. LESUNG am Donnerstag 13.07. um 19 Uhr.
Über 30 Hefte, die sonst nur in Off-Spaces, Clubs oder ‚unter der Hand‘ weitergereicht werden, können durchgeblättert, entdeckt und gelesen werden. Neben aktuellen Magazinen werden alternative, kuriose und hochpolitische Hefte seit den 1970er-Jahren gezeigt, die der Sammler Hubert Kretschmer für sein Archive Artist Publications aufgespürt hat, so wie queere Zines aus dem Archiv des forum homosexualität münchen e.V. und Punkmagazine aus den frühen 80ern aus dem Bestand von Wolfgang Diller.
Text von der Karte

Namen 59 to 1 / aber wir wollten doch SCHÖN SEIN / Ahmadinejad / Awareheft / BANG BANG / Beißponi / Bettelzeitung München / Blatt / boris / browninthehouse / Clash / cogito / Comicaze / Concrete / Crap / curt / Der Bote / Der Feminist / Der Sprengreiter / Der Tod / edition: abenteuer / ein feldflug magazin / Fragmente / Gang Time / Gaudiblatt / Glasherz / Igitte / Irregular Magazin / Kellerjournal / Kunstbüro Reilpalast / Kunst redet / M+M / Malerei.Painting / Medusa / MO:DE / Mode & Verzweiflung / muss sterben / München ist Dreck / NA-EN-DE-NA-EN-DE-NA-WI-DA / Navigator / on fleek / ontos / Plastic Indianer / Plastic Indianer / S!A!U / Salopp / Schrottland / Sigi Götz Entertainment / SNIFFIN‘ GLUE / so-viele.de / South Bavaria Morning Post / Soziale Skulptur München / Stefanie Müller / Strapazin / super paper / Südwind / Tamtam / Tapefruit / terrain vague / The Heft / This Week / Trennlinie zwischen Gesten / Wirklichkeit / Wolfgang Diller / Zeitung / [kon]
Sprache Deutsch
Stichwort Comic / DIY / Kunst / Kunst / Künstlermagazine / Literatur / Malerei / Musik / Philosophie / Punk / Studenten
TitelNummer 023787701 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.platform-muenchen.de/programm/

Soltau Annegret
Wack! Art And The Feminist Revolution
Vancouver, BC (Kanada): Vancouver Art Gallery, 2008
(Plakat) 64x45,8 cm, signiert,
Techn. Angaben Plakat,
ZusatzInformation Anlässlich der gleichnamigen Ausstellung in der Vancouver Art Gallery vom 04.10.2008 bis 11.01.2009
Geschenk von Annegret Soltau
Stichwort Frauenkunst / Nullerjahre
TitelNummer 014133068 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB http://www.annegret-soltau.de

Gates Theaster
Black Archives
Bregenz (Österreich): Kunsthaus Bregenz, 2016
(Heft) 24 S., 21x14 cm,
Techn. Angaben Ringösenheftung
ZusatzInformation Begleitheft zur Ausstellung vom 23.04-26.06.2016
Ankündigung der Ausstellung Gaylen Gerber & Studio for Propositional Cinema, sowie Feminist Land Art Retreat

Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort Afroamerikaner / Bürgerrechtsbewegung / Installation / Rauminstallation / Sammlung / Skulptur / USA
TitelNummer 015799578 Einzeltitelanzeige (URI)

Fernie Lynne, Hrsg.
Parallelogramme Vol. 15 No. 04 - Films by women of colour & third world women - authorship & women's film
Toronto (Kanada): Association of National Non-Profit Artists Centres, 1990
(Zeitschrift, Magazin) 104 S., 27,4x21 cm,
ISBN/ISSN 0703-8712
Techn. Angaben Drahtheftung,
ZusatzInformation U. a. über Isthe Dead author a woman? Some thoughts on feminist authorship. Making the Invisible Visible. Art Wars: The battle of art & identy in Newfoundland.
Liste der Mitglieder des ANNPAC

Sprache Englisch / Französisch
Geschenk von Klaus Groh
Stichwort 1980er Jahre / Feminismus / Frauen
TitelNummer 023428637 Einzeltitelanzeige (URI)

Britton Andrew / Wood Robin, Hrsg.
cineAction! No. 03/04 - A magazine of radical film critism & theory
Toronto (Kanada): CineAction!, 1986
(Zeitschrift, Magazin) 104 S., 27,3x19,7 cm,
ISBN/ISSN 0826-9866
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation reading the text
u. a. Feminist Film Theory and Social Reality

Stichwort 1980er Jahre
TitelNummer 003574530 Einzeltitelanzeige (URI)

Hvala Tea
In other wor(l)ds - Exercises in Collaborative Writing of Feminist-Queer Science Fiction
Ljubljana (Slowenien): Selbstverlag, 2008
(Buch)
Techn. Angaben Fotokopien Drahtheftung
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 007212226 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.prepih.blogspot.com

Karlstetter Simon / Kirchlechner Leon / Kreier Florian / Lohscheidt Matthias, Hrsg.
Der Greif Ausgabe 05 Dezember 2011
Augsburg (Deutschland): Der Greif , 2011
(Zeitschrift, Magazin) 98 S., 35x25 cm, Auflage: 2000, Nr. 0878,
ISBN/ISSN 2191-4524
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Was ist DER GREIF?
DER GREIF kuratiert Fotografien und Texte aus aller Welt. Jeder kann Arbeiten einreichen.
DER GREIF ist mobile Galerie und gleichzeitig Forum für die ausstellenden Künstler.
DER GREIF ist thematisch frei. Er lebt von der Kombination der eingesendeten Arbeiten.
DER GREIF steht einem Buch näher als einem herkömmlichen Magazin. Die Spannung der inszenierten Arbeiten wird nicht durch Werbung unterbrochen.
DER GREIF bildet und und konserviert eine zeitgenössische Vorstellung von Fotografie, Literatur und Ästhetik.
DER GREIF ist ein Experiment…
Wie funktioniert der Greif?
Fotografen und Autoren aus allen Teilen der Welt reichen über ein Upload-Formular auf der Magazin-Website bis zu 10 Arbeiten ein. Die Redaktion kuratiert die Einsendungen, kombiniert sie miteinander und stellt daraus neue Bild- und Textkompositionen zusammen. Demnach ist DER GREIF kein Portfolio-Magazin, sondern findet seinen Inhalt aus einer Fülle künstlerischer Arbeiten. Er lebt vom Vertrauen der Künstler in die sensible Kuration und Zusammenstellung durch die Redaktion des Magazins.
Warum gibt es den Greif?
Die Kuration und Gestaltung des Magazins ist ein intensiver Arbeitsprozess, die Intensität wird für den aufmerksamen Betrachter spürbar. DER GREIF ist somit ein Ruhepol in der täglichen Flut aus Bildern und Informationen. Er fordert zum genauen Betrachten, Verweilen, Nachdenken auf – er freut, schockiert, berührt, kurz: DER GREIF entfaltet sich erst voll durch die Emotionen und Gedanken der Betrachter. DER GREIF mäandert zwischen Märchenbuch, Ausstellungsraum und Reflexionsvorlage. Er steht in starker Verbindung zum Netz, bietet der Geschwindigkeit und der daraus resultierenden Oberflächlichkeit Kontra, vor allem durch einen entscheidenden Punkt: Er schafft Raum, der gefüllt werden darf mit eigenen Ideen, Perspektiven und Phantasien

TitelNummer 008542052 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.dergreif-online.de

Farenholtz Alexander / Völckers Hortensia, Hrsg.
Das Magazin der Kulturstiftung des Bundes 18
Halle (Saale) (Deutschland): Kulturstiftung des Bundes, 2011
(Zeitschrift, Magazin) 44 S., 42x29,7 cm, Auflage: 26.000,
Techn. Angaben Blätter lose ineinander gelegt
ZusatzInformation Im Juni 2012 veranstaltet die Kulturstiftung die mehrtägige interdisziplinäre Tagung Kulturen des Bruchs. Dort werden sich Experten aus Wissenschaft und Kunst mit der Frage nach den "Grenzen des Wachstums" in der Kultur beschäftigen und darüber diskutieren, wie stark unsere Kultur von der Macht der Vergangenheit und einer forcierten Erinnerungskultur geprägt ist. Inwieweit kann und darf sich unsere kulturelle Praxis zugunsten unserer Zukunftsfähigkeit von der Verpflichtung auf die Tradierung lösen? Lässt sich dem Bruch mit Traditionen auch etwas Positives abgewinnen, lassen sich Kulturen des Bruchs denken und demokratisch legitimieren? In Interviews haben sich der Althistoriker Christian Meier und der Autor und Filmemacher Alexander Kluge diesem Fragenkomplex gestellt. Ein Essay des Historikers Per Leo und ein literarischer Beitrag der Schriftstellerin Kathrin Röggla runden den Themenschwerpunkt ab.
Zwei ungewöhnliche Perspektiven auf die bundesrepublikanische Geschichte nehmen die Beiträge von Gerd Koenen und Wolfgang Kraushaar ein. Anlässlich der Ausstellung BILD Dir Dein Volk – Axel Springer und die Juden im Frankfurter Jüdischen Museum beleuchtet der Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar die Reaktion der Linken auf Axel Springers pro-israelisches Engagement in den 1960er und 70er Jahren. Der Publizist Gerd Koenen widmet sich der immer noch wenig untersuchten Rezeptionsgeschichte der sowjetischen Gulags. Die Kulturstiftung des Bundes fördert eine Wanderausstellung, die den Spuren des Gulags 1929–1956 folgt.
Gegen Ende des Kleist-Jahres 2011 und aus Anlass des 200. Todestages Heinrich von Kleists am 21.11.2011 findet im Maxim Gorki Theater Berlin ein großes, von der Kulturstiftung gefördertes Theaterfestival statt, bei dem unter anderem alle Dramen Kleists zur Aufführung kommen. Der international renommierte ungarische Schriftsteller und Kleist-Experte László F. Földényi würdigt den Dichter als Komet der Literatur.
Artur Zmijewski, Kurator der 7. Berlin Biennale, die von der Kulturstiftung als "kultureller Leuchtturm" gefördert wird, erklärt, was er unter politischer Kunst versteht.
Der britische Wachstumskritiker Tim Jackson hat mit seinem Buch "Wohlstand ohne Wachstum – Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt" große Aufmerksamkeit in Deutschland erlangt. Das Interview mit ihm entstand im Rahmen des von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Projektes "Werden wir die Erde retten? – Gespräche über die Zukunft von Technologie und Planet". Die siebenteilige Veranstaltungsreihe findet von Dezember 2011 bis Juni 2012 statt und gehört zum Themenschwerpunkt "Nachhaltigkeit", zu dem die Kulturstiftung unter anderem im August 2011 das Festival Über Lebenskunst im Berliner Haus der Kulturen der Welt veranstaltet hat. Die Bilder des Fotojournalisten Sebastian Bolesch geben einen atmosphärischen Eindruck von diesem Festival wieder, dessen große Resonanz beim Publikum und in den Medien optimistisch stimmt

TitelNummer 008257050 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.kulturstiftung-bund.de

Röder Kornelia, Hrsg.
Schriftenreihe für Künstlerpublikationen - Band 5 - Topologie und Funktionsweise des Netzwerks der Mail Art. Seine spezifische Bedeutung für Osteuropa von 1960 bis 1989
Köln (Deutschland): Salon Verlag, 2008
(Buch) 304 S., 23,5x16,5 cm, 2 Stück.
ISBN/ISSN 978-3-89770-280-6
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation "Beim Netzwerk der Mail Art handelt es sich um das erste World Wide Web, lange bevor es das Internet gab. Die Post wurde als weltweites Kommunikationssystem genutzt. Es entwickelte sich aus einem kunstgeschichtlichen Kontext heraus und brachte ein neuartiges Beziehungsgeflecht von Kunst, Kultur und Gesellschaft hervor. Zum einen stellte es eine der sich mit der Grenzüberschreitung der Kunst entwickelnde neue Produktions-, Kommunikations- und Vermittlungsform dar. Zum anderen wurde mit ihm die bisherige Funktionsweise von Kunst kritisch hinterfragt, vor allem deren Warencharakter bzw. deren ideologische Vereinnahmung wie in Osteuropa. Es warf grundlegende Fragen nach dem Stellenwert von Original und Autorenschaft auf, denn an die Stelle der Genialität des einzelnen Künstlers trat das Gemeinschaftswerk. Ob Künstler oder Laie, jeder konnte sich an Projekten beteiligen und selbst neue initiieren. Mit dem Netzwerk der Mail Art entwickelten sich spezifische Ausdrucksformen wie Postkarte, Assemblings, Rubber Stamps, Künstler-Briefmarke und Magazine, die zugleich den Vernetzungsprozess beförderten. Es kann als Erscheinungsform einer sich in den 1960er Jahren entwickelnden Bewegung zur Demokratisierung der Kunst angesehen werden. Aufgrund der speziellen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gewann es für die Länder Osteuropas eine spezifische Bedeutung. Es bot eine der wenigen Möglichkeiten, weltweit und über die Systemgrenzen hinaus, Ideen und Kunst auszutauschen und die Verbindung zum internationalen Kunstgeschehen während der Zeit des Kalten Krieges aufrecht zu erhalten. Initiativen von osteuropäischen Künstlern und Mailartisten stehen im Mittelpunkt. Deren Dokumentation trägt dazu bei, einen differenzierteren Blick auf die Kunst, die bis zur Öffnung der Grenzen im Jahr 1989 entstand, zu entwickeln und fokussiert künstlerische Leistungen, die es vor dem Vergessen zu bewahren gilt." (Text von Website) Diese Veröffentlichung lag dem Promotionsausschuss Dr. phil. der Universität der Universität Bremen vor. Herausgeber der Schriftenreihe sind: Forschungsverbund Künstlerpublikationen für Universität Bremen, Jacobs University, Hochschule für Künste, Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen. Veröffentlicht in Kooperation mit dem Institute for Cultural Studies in the Arts ICS an der Züricher Hochschule der Künste
Stichwort Mail Art / Netzwerk
TitelNummer 006201229 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.salon-verlag.de

Theewen Gerhard
Die komplette Pin-Up Sammlung
Frankfurt am Main (Deutschland): Salon im Verlag Kretschmer & Großmann, 1982
(Buch) Auflage: 2000,
ISBN/ISSN 3-923205-71-6
ZusatzInformation Gerhard Theewen ist einer der großen Photographen unserer Zeit. Sein Erfolg in der Pin-Up Photographie beruht auf einer Kombination von verschiedenen Eigenschaften und Fertigkeiten, die ihn zu einem der besten Vertreter dieser schwierigen Sparte machen.
Neulich erzählte er mir von seinem großen Wunsch, die Photographie als eine Kunstform zu unterstützen, die gleichberechtigt neben der Bildhauerei, der Malerei und der Musik stehen sollte. Während nämlich Aktgemälde in Museen und Galerien gesammelt werden und Skulpturen von nackten Körpern auf öffentlichen Plätzen zu finden sind und akzeptiert werden, sind Photographien von Pin-Ups teilweise geradezu unverantwortlichem Argwohn ausgesetzt. Wenn er dann über die Schwierigkeiten bei der Auswahl von Modellen und Umgebungen, der Auswahl von Accessoires und ihrer Anordnung, dem langen Warten auf das für seine Zwecke geeignete Licht erzählt, wird etwas von der geistigen Anspannung deutlich, die die physische Anstrengung einer manchmal bis spät in die Nacht dauernden Aufnahmereihe begleitet. So ganz nebenbei zollt er auch der Agfa-Isola 1 und der Dacora-Digna 1 einen bedeutenden Tribut, wenn er offenbart, daß alle Aufnahmen in der vorliegenden Sammlung mit diesen beiden kleinen, wandlungsfähigen Kameras gemacht wurden. Darüberhinaus, und das ist charakteristisch für ihn, mißt er Kameras grundsätzlich keine weitere Bedeutung bei, "weil sie nur Werkzeuge sind, kleine Instrumente, die sofort meinen Befehl ausführen und ein Bild in dem Moment festhalten wenn ich es sehe". Trotz dieser scheinbaren Absage an das Handwerk ist Theewen ein ausgezeichneter Techniker. Das wird allen Photographen deutlich werden, die dieses Buch Seite für Seite mit großem Interesse studieren werden und das nicht nur wegen der Schönheit der Modelle und der raffinierten Anordnung. Aber mehr noch als der technische Fachverstand, der unter Photographen keine Seltenheit ist, besitzt Gerhard Theewen die Gabe in perfektem Einklang mit seinen Modellen arbeiten zu können. Er tut dies ohne die ganze Sinnlichkeit des Subjekts zu verringern und das ist es, was Gerhard Theewen zu einem großen Künstler macht.

Stichwort 1980er Jahre
TitelNummer 004924007 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.verlag-hubert-kretschmer.de/verlagsprogramm/kuenstlerbuch/theewen-pin-up.htm

Farenholtz Alexander / Völckers Hortensia, Hrsg.
Das Magazin der Kulturstiftung des Bundes 17
Halle (Saale) (Deutschland): Kulturstiftung des Bundes, 2011
(Zeitschrift, Magazin) 40 S., 42x29,7 cm, Auflage: 26.000,
Techn. Angaben Blätter lose ineinander gelegt
ZusatzInformation Schwerpunkt des Heftes ist die Frage nach der Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit unseres Denken und Handelns. Was können wir für das Überleben auf unserem Planeten tun und wie bewahren wir menschenwürdige Verhältnisse? Dieser Frage geht auch das Programm Über Lebenskunst der Kulturstifung des Bundes nach, in dessen Rahmen vom 17.-21.08.2011 das Über Lebenskunst.Festival im Haus der Kulturen der Welt in Berlin stattfindet. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits seit vergangenem Jahr. ein zentraler Gedanke dabei ist eine nachhaltige Versorgung mit Lebensmitteln: Die Künsterinnengruppe myvillages.org hat eine Vorratskammer für Lebensmittel angelegt, mit der die vielen Besucher des Festivals bewirtet werden sollen.
Antje Schiffers, eine der Gründerinnen der Initiative myvillages.org hat die Bildstrecke dieses Heftes gestaltet. Sie beschäftigt sich mit dem Dorf als Ort kultureller Produktion und bereiste unter anderem Chile, wo zahlreiche der abgedruckten Zeichnungen entstanden.
Das Thema Vorratskammer bestimmt auch einen Großteil der Artikel im Heft. Persönlichkeiten aus Kultur und Wissenschaft wurden befragt, auf welches Wissen sie später zurückgreifen wollen. In kleinen Geschichten, Essays und Reflexionen beschreiben sie den Inhalt ihrer persönlichen mentalen Vorratskammer.
Die drei längeren Texte handeln von den Widrigkeiten und Glücksbedingungen des Überlebens:
Der französische Philosoph Michel Serres fragt, wie unser Planet überlebensfähig gemacht werden kann und baut gedankliche Rettungsboote. Sein Beitrag ist ein Vorabdruck aus der Anthologie "Über Lebenskunst. Initiative für Kultur und Nachhaltigkeit", hrsg. von Susanne Stemmler und Katharina Nabutovic, die im Suhrkamp Verlag erscheinen wird.
Der österreichische Autor Raoul Schrott macht sich in einem mehrjährigen Projekt auf die Suche nach den bedeutsamen Stationen der Welt- und Menschheitsgeschichte. Die auf seinen Reisen zu Fundstellen oder Grabungsorten gemachten Erfahrungen und Entdeckungen sind die Grundlage für das über drei Bücher geplante Epos "Die Erste Erde". Vorab drucken wir seinen Bericht von einer Reise in den kanadischen Norden zu den ältesten Gesteinsschichten der Erde ab.
Die Filmemacherin Jutta Brückner schreibt über ihre an Demenz erkrankte Mutter, die sich in eine eigene Welt hinübergerettet hat. Mit den Folgen der modernen Apparatemedizin und den Fortschritten der Life Sciences beschäftigt sich auch das Projekt "Die Untoten", das die Kulturstiftung im Mai 2011 auf Kampnagel in Hamburg veranstaltet

TitelNummer 007699045 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.kulturstiftung-bund.de

Kleist Reinhard
Castro
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2012
(Buch) 288 S., 24,5x17,3 cm,
ISBN/ISSN 978-3-86497-000-0
Techn. Angaben Bibliothek, Graphic Novels 01, Hardcover mit Bändchen
ZusatzInformation Es ist unmöglich, sich nach Lektüre dieser Graphic Novel von der Titelfigur Fidel Castro und dem Stück Geschichte, in das man hineingezogen wird, zu distanzieren. Auch Leser, die sich an die frühen sechziger Jahre, an die Revolution auf Kuba und an die weltpolitisch beunruhigenden Ereignisse in der Schweinebucht nicht erinnern können, werden sich mit Spannung durch die 275 prall gefüllten Seiten dieser Erzählung fressen. Selten dürfte ein Stück der jüngeren Weltgeschichte emotional so bewegend und zeichnerisch so überzeugend in Bildfolgen übersetzt worden sein.
Der deutsche Comic-Autor Reinhard Kleist, der schon in seiner Graphic Novel über den Countrysänger Johnny Cash einen dramatisch wie visuell wenig ergiebigen Stoff in ein preisgekröntes Bildgedicht umzuformen wusste, hat eine erzähltechnisch schlüssige Figur erfunden, um seine Leser an die einstige Kultfigur der europäischen Linken, an den heftig umstrittenen Politiker Castro heranzuführen und gleichzeitig den Abstand spürbar zu machen, der uns vom Ort des Geschehens, von den sozialen Zuständen auf Kuba, aber auch von den emotionalen Gesetzen der Karibik trennt.
Kleist schickt einen jungen deutschen Fotojournalisten, der von der kubanischen Revolution begeistert ist und Castro interviewen will, im Jahr 1960 nach Kuba, lässt ihn inmitten einer Partisanengruppe und an der Seite einer Frau, die er später heiraten wird, den Aufstand gegen das korrupte Batista-System miterleben und führt dann am Beispiel seiner Ehe die krassen Veränderungen vor, die sich in den Jahrzehnten des Sozialismus und während der von den USA verhängten Wirtschaftsblockaden im öffentlichen Leben Kubas ereignen.
Über ein kunstvolles System von Rückblenden schalten Kleist und sein idealistisch naiver Ich-Erzähler aus der Gegenwart immer wieder in die Jahre der revolutionären Umbrüche zurück. und eingestreute Binnenerzählungen öffnen Blicke in die Jugendjahre des Großgrundbesitzersohns Fidel. Vom Castro-Biographen Volker Skierka in allen Details fachlich sicher beraten, kann Kleist also auch versteckte Winkel in der Biographie des Máximo Lider und in der Entwicklungsgeschichte seines Landes ausleuchten. Wir kommen auf diese Weise mal dem charismatischen Revolutionsführer, mal dem rebellierenden Studenten, mal dem parolendreschenden Staatsmann nahe und werfen zum Abschied einen Blick auf den alterskranken, skeptisch gebrochenen Volkstribunen, der zugeben muss, dass sein revolutionärer Lebenstraum nicht in Erfüllung gegangen ist.
Mit extrem spontanem Strich wirft Kleist seine Figuren aufs Papier. Die zahllosen zeichnerischen Varianten machen dem Leser am Anfang das Wiedererkennen schwer, doch bald wird man als Leser süchtig nach den kleinen graphischen Pointen, in denen die (melo-)dramatischen Wandlungen des Geschehen lebendig mit- und nachzuschwingen scheinen. GOTTFRIED KNAPP

Sprache Deutsch
TitelNummer 008834054 Einzeltitelanzeige (URI)

Hüttner Bernd, Hrsg.
Archive von unten - Bibliotheken und Archive der neuen sozialen Bewegungen und ihre Bestände
Neu-Ulm (Deutschland): AG-SPAK Bücher, 2003
(Buch) 177 S., 20,7x12,9 cm,
ISBN/ISSN 978-3-930830-40-4
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Vorwort des Autors: Dieses Verzeichnis soll bei der Suche nach Material aus und über neue soziale Bewegungen helfen und die vielfältige Szene der Archive von unten mit ihren einmaligen Sammlungen bekannter machen. Veröffentlichungen der neuen sozialen Bewegungen und der politischen und kulturellen Opposition werden von staatlichen Archiven, die immer noch sehr an "amtlichem" Schriftgut orientiert sind, gar nicht bzw. nicht durchgängig gesammelt. Dabei sind diese, oft nur in einer kleinen Auflage verbreiteten Materialien, zum einen wichtige Quellen zum Verständnis gesellschaftlichen Wandels, zum anderen ist ihre Kenntnis eine Ausgangsbedingung für die kritische Aneignung der Geschichte von politischem Protest durch die heute politisch aktiven Menschen.
Die einzigen Orte, an denen Materialien dieser Art gesammelt werden, sind - neben einer Handvoll institutionalisierter Spezialarchive - die Archive, die die Bewegungen selbst ausgebildet haben. Diese Archive leiden jenseits des klassischen Mangels an Geld vor allem an einer zu geringen Präsenz in der Öffentlichkeit. Der Vorliegende Reader erleichtert den Zugang zu Materialien, die in diesen selbstorganisierten Archiven lagern. Er will denen eine kleine Unterstützung geben, die zu den vielfältigen Bewegungen der letzten Jahrzehnte recherchieren und arbeiten wollen - egal ob für das Studium an der Uni oder im Rahmen politischer, sozialer oder kultureller Aktivitäten. Das letzte vergleichbare Verzeichnis, das auch ausführliche Selbstdarstellungen der Archive enthielt, der Reader der anderen Archive, ist vor dreizehn Jahren erschienen. Im aktuellen Verzeichnis werden nun insgesamt 278 Archive aufgeführt. Einführend werden Archive sozialer Bewegungen kurz vorgestellt. In einem weiteren Beitrag werden kritische Geschichtszeitschriften daraufhin überprüft, inwieweit sie zu einer Geschichtsschreibung der Linken und der neuen sozialen Bewegungen beitragen können und wollen. Zum Schluss finden sich einige Literatur- und Internettipps.
Wer also zu einem Thema recherchiert oder einfach mal nur in alten Materialien stöbern will, hat mit diesem Reader der Archive von unten ein Hilfsmittel an der Hand. In diesem Sinne - viel Erfolg und viel Spaß!

Stichwort Adressen / Theorie / Verzeichnis
TitelNummer 016486599 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.agspak-buecher.de/Bernd-Huettner-Archive-von-unten

Häuser CTJ / Laurer Berengar / Laurer Jutta / Riedelchen Thomas
der Polyismus oder alle Stile sind falsch
Frankfurt am Main / München (Deutschland / Deutschland): Verlag Hubert Kretschmer, 1981
(Buch) 32 unpag. S., 21x15 cm, Auflage: 400, 2 Stück.
ISBN/ISSN 3-923205-25-2
Techn. Angaben Klappeinband, Wendebuch
ZusatzInformation Stilspaltung - wie Kernspaltung klingt's, ungeahnte Energien werden frei
Berengar Laurer: Susis beste Freundin Inge, Susis beste Freundin Ruth
vier Quadrate pro Bild.
Quadrat 1 und 4: die Frauendarstellung (Oberpartie/Unterpartie)
Quadrat 2 und 3: die Textdarstellung (Susis beste/Freundin Inge bzw. Ruth)
Der Text ist zum Teil sehr verbildlicht, zum Teil sehr versteckt

berengar laurer - der polyismus oder alle stile sind falsch
gegenwärtig findet im teilbereich kunst eine prinzipielle umorientierung statt, eine verschiebung im fundament, ein methodenwechsel. als einen beitrag dazu, so darf man dieses büchlein verstehen. monoistischen selektionsverfahren stellen wir unsere polyistischen entgegen. mit 31 bildbeispielen - einfachen prototypen - demonstrieren wir stilspaltung und stilakkumulation. der polyismus des bildlichen sagen wir dazu. mit ein paar überzeichen erinnere ich früheres, nämlich zeichen und zeichenlegende, den polyismus der bedeutungen. schließlich stelle ich mit sprüchlein und kommentar alltags- und theoriebezüge her.
die Akademie Truthahn mit Verlaub
oder der Polyismus der Bedeutungen
Zeichen und Zeichenlegende, Sprüchlein und Kommentar
offiziell trägt man's ganz gern verwässert, alle entscheidenden 1a-Apologeten der Moderne jedoch dürften darin sich einig sein, daß in der Kunst der letzten 100 Jahre die Kategorie des E i n z e l n e n diktarorisch herrschte. Ich setzte die des Polyistischen dagagen. ...
... ein Goldfisch ist ein Goldfisch p l u s unser aller Goldfischlein-Ideologie. Eine Rose ist eine Rose p l u s unser aller Rosen-Ideologie, also nicht nur eine Rose und dann nochmal eine Rose, wie jene symtomatisch meinte ...
... bei Courths-Mahler sich mal ausgeweint, dann noch'n paar Seiten in Hegel geblättert, aber auch Lilli, während sie in Tschaikowskij schwelgte, knutschte sie immer noch ihren Wellensittich ab - das bißchen Mischmasch unserer Existenz ...
... cis fis e - eine Melodie geht um die Welt, 's Libretto dazu: der Polyismus oder alle Stile sind falsch
... "die akademie Truthahn mit Verlaub", seit 77. Erstens, die Bedeutungsfrage gestellt, Bedeutungen herbeigeführt, zweitens, der Polyismus der Bedeutungen, die Interferenz der Bedeutungsatome, drittens, der Polyismus der Bedeutungen als Teilbereich des Methodenwechsels ...
... 'n paar neue Typen müssen her

Stichwort 1980er Jahre / Kollektiv / Konzeptkunst / Malerei / Theorie
TitelNummer 002526118 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.verlag-hubert-kretschmer.de/verlagsprogramm/kuenstlerbuch/laurer-polyismus.htm

Thurmann-Jajes Anne, Hrsg.
Schriftenreihe für Künstlerpublikationen - Band 7 - Poesie - Konkret. Zur internationalen Verbreitung und Diversifizierung der Konkreten Poesie
Köln (Deutschland): Salon Verlag, 2012
(Buch) 264 S., 23,5x16,5 cm,
ISBN/ISSN 978-3-928761-93-2
Techn. Angaben Broschur,
ZusatzInformation Dieser Band dokumentiert die Redebeiträge des Symposiums Poesie – Konkret, das anlässlich der Ausstellung Poetry goes Art & vice versa (21.5. – 14.8.2011) in der Weserburg Bremen stattfand. Die Konkrete Poesie kann zum einen als eine erste globale Literatur auf der Basis ästhetischer Prinzipien und zum anderen als Kunstströmung der 1950er bis 1980er Jahre bezeichnet werden. Unter Konkreter Poesie als Oberbegriff werden in diesem Zusammenhang alle Formen experimenteller, visueller, auditiver und radiophoner Poesie subsumiert, die seit den 1950er Jahren bis zum Ende des Bielefelder Colloquiums 2002 entstanden sind. Als künstlerische Grenzüberschreitungen sind sie zwischen Text, Bild und Musik zu verordnen, über die verschiedenen Formen der Künstlerpublikationen fand eine Verbreitung und Vernetzung statt. Mit ihrer Vielseitigkeit entzogen sich die Künstler nicht nur jeglicher Kategorisierung, sie schufen zugleich ein enorm umfangreiches und vielschichtiges Œuvre. Der erste von zwei Schwerpunkten der hier zusammengestellten Texte des Symposiums bezieht sich auf die gegenseitige internationale Beeinflussung der Künstler der konkreten Poesie, auf ihre Beziehungen untereinander, die Verbreitungen der Kunst und die verwendeten Medien und Techniken.
Der zweite Schwerpunkt thematisiert die theoretischen, die kunst- und kulturwissenschaftlichen Grundlagen sowie gesellschaftliche und politische Einflüsse. (Text von Website) Herausgeber der Schriftenreihe sind: Forschungsverbund Künstlerpublikationen für Universität Bremen, Jacobs University, Hochschule für Künste, Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen. Veröffentlichung in Kooperation mit dem Institute for Cultural Studies in the Arts ICS an der Züricher Hochschule der Künste

Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Studienzentrum für Künstlerpublikationen
Stichwort concrete poetry / Konkrete Poesie
TitelNummer 023339647 Einzeltitelanzeige (URI)

Ruhland Eva / Unruh Stefanie / Zelechovsky Pavel, Hrsg.
Vanity Flair - Luxus und Vergänglichkeit. 1. Biennale der Künstler
München (Deutschland): Ausstellungsleitung der Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst, 2013
(Flyer, Prospekt) 8 S., 29,7x21 cm,
Techn. Angaben Ausstellerverzeichnis, Lageplan und Artikel aus der SZ ( Nr. 178 S. R18)
ZusatzInformation Im Spannungsfeld der Begriffe „Luxus“ und „Vergänglichkeit“ stehen die Werke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler der ersten Biennale im Haus der Kunst München. In der Vielschichtigkeit und Ambivalenz des genannten Begriffspaars manifestiert sich das Thema der Ausstellung „VANITY FLAIR“ auf verschiedenen Ebenen.
Einen Ausgangspunkt bildet die Frage, inwieweit eine von Künstlern kuratierte und organisierte Ausstellung selbst bereits luxuriösen und nicht permanenten Gegebenheiten unterliegt. So ist es aus Sicht der Künstler keineswegs Luxus als vielmehr Notwendigkeit, in einem möglichst autonomen Raum der Selbstbestimmtheit zu agieren und sich zu formulieren – abseits der Bedingtheiten des Markts und dem Wert als potenziellen „global player“. Der zeitlichen Begrenzung und damit Vergänglichkeit wird die Nachhaltigkeit der künstlerischen Statements entgegengesetzt.
Text von der Webseite

TitelNummer 010465373 Einzeltitelanzeige (URI)

Wolf-Rehfeldt Ruth
Schrift Stücke - Typewritings und Gedichte
Berlin (Deutschland): Verlag Lutz Wohlrab, 2016
(Buch) 80 S., 21,7x15,5 cm, 2 Stück.
ISBN/ISSN 978-3-9814296-7-1
Techn. Angaben Hardcover, 57 Typewritings und 46 Gedichten
ZusatzInformation In der Kunst der DDR ist Ruth Wolf-Rehfeldt eine singuläre Erscheinung. Außer ihr hat sich niemand intensiv mit Schreibmaschinengrafik beschäftigt. Doch auch in der internationalen Szene der Konkreten und Visuellen Poeten hat sie sich einen Namen gemacht, ihr Werk wird weltweit gesammelt. Ruth Wolf wird 1932 in Wurzen geboren und macht zunächst eine Lehre als Industriekaufmann – Maschinenschreiben gehört dazu. Nach dem Abitur beginnt sie, in Berlin Philosophie zu studieren. 1954 lernt sie den jungen Künstler Robert Rehfeldt kennen und findet eine Tätigkeit in der Akademie der Künste der DDR. Sie zeichnet und malt nebenher. Ihre Gedichte zeigt sie keinem. Anfang der 1970er Jahre beginnt sie, ihre typischen Typewritings zu entwickeln und sich am internationalen Netzwerk der Mail Art zu beteiligen. 1975 wird die Autodidaktin Kandidat und später Mitglied im Verband bildender Künstler der DDR. Sie hat ihren Stil gefunden. Mit Satzzeichen und Strichen stellt sie Käfigwesen her, die für sich stehen, aber auch als Sinnbild für das Leben in der DDR gelesen werden dürfen. Beeindruckend sind ihr Einfallsreichtum und die Sorgfalt, mit der sie in immer neuen Variationen auf der Klaviatur der Schreibmaschine spielt. Nach einer regen Ausstellungstätigkeit stellt sie 1990 ihre künstlerische Arbeit ein.
Text von der Website

Stichwort Anthologie / Belletristik / Literatur / Lyrik / Typoskript
TitelNummer 017181602 Einzeltitelanzeige (URI)

Lloyd Ginny
Blitzkunst - or have you ever done anything illegal in order to survive as an artist ?
Frankfurt am Main (Deutschland): Verlag Kretschmer & Großmann, 1983
(Buch) 120 unpag. S., 20,2x20 cm, Auflage: 500,
ISBN/ISSN 978-3-923205-34-9
Techn. Angaben Broschur, Chromolux-Umschlag. Interviews mit 54 internationalen MailArt-Künstlern. Fotografien und Fragebogen
ZusatzInformation Mit Texten von Carl Loeffler, Judith A. Hoffberg und Hal Fischer.
BLITZKUNST, Have you ever done anything illegal in order to survive as an artist ?
Ginny Lloyd porträtiert und befragt 54 internationale MailArt-Künstler.
BLITZKUNST, ein von Ginny Lloyd herausgegebener Fotoband, ist eine außergewöhnliche Auseinandersetzung mit den kreativen Pionieren unserer Gegenwart. Kern des Buches ist die Dokumentation zeitgenössischer Künstler, deren Arbeitsweise sich von dem unterscheidet, was gemeinhin als etablierte Kunst betrachtet wird. Diese internationale Dokumentation hat die Form manipulierter Portraits experimenteller Künstler der Gegenwart und enthält zugleich einen soziologisch orientierten Fragebogen, der darauf abzielt, die persönliche, innerlich-instinktive Erfahrung zeitgenössischen Kunstschaffens zu untersuchen. Die meisten der porträtierten Künstler bemühen sich einerseits darum, mit neuen Materialien zu experimentieren, andererseits sind sie von dem Wunsch bestimmt, die Funktion der Kunst in der Gesellschaft zu untersuchen. Solche Künstler arbeiten am äußersten Rand der Kunstszene, indem Sie Medien benutzen, die normalerweise nicht der bildenden Kunst zugeordnet werden. Es handelt sich unter anderem um Mail-Art, Künstlerbriefmarken, Stempel, Publikationen, Kopierkunst, Performance, Video- und Audiokunst, um Archiv- und Museumsprojekte sowie um Projekte der Selbsthistorifikation.
Ginny Lloyds Arbeit ist die Reaktion auf die umfassenden Veränderungen, die die Gesellschaft international während der kommenden Jahrzehnte erleben wird - Veränderungen hervorgerufen durch neue Technologien, globale Interaktion und die Neuorientierung der Arbeiter in der folge des unvermeidlichen Niedergangs des Industrialismus im Westen. Innerhalb dieses Veränderungsprozesses werden neue Rollen und Materialien dem Künstler verfügbar werden und zu neuen Definitionen und Anwendungen der kreativen Haltung führen. (Carl Loeffler)
Ginny Lloyd zeigt hier in diesem Buch erstmals Künstler, die sich selbst kaum persönlich getroffen haben. Sie agieren weltweit durch postalische Medien und halten sich mit ihrer Person weitgehend im Hintergrund, in einigen Ländern auch im Untergrund. Ginny Lloyd hat sie besucht und auf ihre besondere Art fotografisch porträtiert und gewährt uns so einen seltenen Einblick in eine bis dahin ziemlich unbekannte Seite der aktuellen Kunst.

Namen Abdada Leclair / Al Agius-Sinerco / Andrew Phillip Hayes / Banana Anna / Barbara Wyeth / Baroni Vittore / Bernhard Maurer / Cantsin Monte / Carrion Ulises / Christian van der Borght / Cleveland Buster / Colby Sas / Dean Nat / Deborah Freedman / Dogmatic Irene / Doris Doris Berman / Dreva Jerry / E.F. Higgins III / Eva Lake / F. Stop Fitzgerald / Gaglione Bill / Gajewski Henryk / Guglielmo Achille Cavellini / Hal Fischer / Harley Frances / Helen Holt / Hermann Hess / Hoffberg Judith A. / Joe Lewis / Johann van Geluwe / John J. Rosser / Kazunobu Yanagi / Kwok Mang Ho / Leavenworth Jackson / Linda Frye Burnham / Lloyd Ginny / Loeffler Carl / Mark Rennie / Mollett Michael / Nancy Frank / Nouriman Manouchehri / Olbrich Jürgen O. / P-Porridge Genesis / Petasz Pavel / Rehfeldt Robert / Richard Hambleton / Rocola Robert / Sando Counts / Schloss Arleen / Schmidt Aangelika / Scott Michael / Sigfried / Spiegelman Lon / Stefan Eins / Summers Rod / Van Barneveld Aart / Wolf-Rehfeldt Ruth
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort 1970er Jahre / 1980er Jahre / Fotografie / Mail Art
TitelNummer 002588002 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.verlag-hubert-kretschmer.de/verlagsprogramm/kuenstlerbuch/blitzkunst.htm

Breitsameter Sabine / Pauleit Winfried / Thurmann-Jajes Anne, Hrsg.
Schriftenreihe für Künstlerpublikationen - Band 3 - Sound Art. zwischen Avantgarde und Popkultur
Köln (Deutschland): Salon Verlag, 2006
(Buch) 240 S., 23,5x16,5 cm, 2 Stück.
ISBN/ISSN 3-89770-259-2
Techn. Angaben Broschur, mit eingeklebter Hörspiel-CD
ZusatzInformation Die Publikation „Sound Art – Zwischen Avantgarde und Popkultur“ dokumentiert die internationale Tagung, die vom 30.09.-2.10.2005 im Rahmen des Ausstellungsprojektes zur Sound Art im Neuen Museum Weserburg Bremen stattfand. Dieses umfasste, neben der Ausstellung „Vinyl. Records and Covers by Artists”, eine Film- und Konzertreihe zum Thema Klangkunst. Die Tagung diente der wissenschaftlichen Aufarbeitung des Sujets „Sound Art“, die sich, laut des Vorworts der Herausgeber „im Grenzbereich von Literatur, Kunst, Musik, Radio und Film“ bewegt. Der Band enthält elf Beiträge international renommierter Musik-, Kunst- und Medienwissenschaftler, Radioredakteure und Komponisten zum Thema Klangkunst. Die Autorinnen und Autoren reflektieren in unterschiedlichen Ansätzen die interdisziplinären Aspekte der Sound Art, die in Form der Medien Schallplatte und Tonbandaufzeichnung, Partituren, Radio- und Fernsehsendungen sowie Internetstreams die Öffentlichkeit erreicht. Dabei zeichnen sie die Entwicklung der Klangkunst zur Zeit der Russischen Avantgarde, des Futurismus und Dadaismus am Anfang des 20. Jahrhunderts nach. Sie untersuchen auch den Zusammenhang der Sound Art mit den intermedialen Tendenzen von Fluxus, der Neuen und Elektronischen Musik, Konkreten Poesie, der Klanggestaltung im Film sowie ihren Einfluss auf das in den 1990ern viel diskutierte Crossover von Musik und Kunst. Dem Buch liegt eine Audio-CD mit 17 ausgewählten Hörbeispielen bei. Z. B. Auszüge aus Vladimir Majakovskijs Gedichtdeklamationen, Kurt Schwitters Vortrag seiner „Ursonate“, aktuelle Klangexperimente aus dem Bereich der Radiokunst sowie Ausschnitte aus Luc Bessons Film „The Fifth Element“ von 1997.
Text von der Webseite

Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Studienzentrum für Künstlerpublikationen
Stichwort Klang / Musik / Ton
TitelNummer 006199229 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.salon-verlag.de

Lukatsch Wilma / Schmit Tomas
Dreizehn Montagsgespräche
Berlin (Deutschland): Wiens Verlag, 2008
(Buch) 408 S., 27x21,5 cm,
ISBN/ISSN 978-3-9811288-1-9
Techn. Angaben Klappumschlag
ZusatzInformation Die Dreizehn Montagsgespräche fanden von Juni bis Dezember 2005 in Berlin statt. Mit erfrischendem Sprachwitz, gleichzeitig ernst und unterhaltsam, wird man in die biographischen Daten und künstlerischen Fragen und Prinzipien von Tomas Schmit eingeführt. Dazu zählen vor allem „Zurücknahme“, „Spiel“ und „sachen m a c h e n “. Das Neue an der Kunst der 60er Jahre (die Beschäftigung mit Indeterminismus, Chaos und Ordnung, aleatorischem Prinzip), die Aktionszeit und die besondere Form des Schreibens und Zeichnens, für die sich Tomas Schmit entschieden hatte, werden genauso besprochen wie Literaten, Musiker oder Wissenschaftler, die für ihn von Bedeutung waren. Dazu gehörten Gertrude Stein, Franz Kafka, Robert Walser, Karl Valentin, John Cage, Morton Feldman, Georg Christoph Lichtenberg und William Hogarth. Im Anhang finden sich Texte von Tomas Schmit, die in den Gesprächen eine besondere Rolle spielen und die entweder schwer zugänglich sind oder bisher unveröffentlicht waren. Die 288 farbigen Abbildungen dokumentieren die meisten der besprochenen Werke.
Tomas Schmit gehörte zu den Pionieren der Fluxus-Bewegung in den frühen 60er Jahren. Er hat die radikale Infragestellung der bürgerlichen Kunst und die Ansätze zu einer neuen Ästhetik wesentlich mitgeprägt. Sein Briefwechsel mit George Maciunas führte dazu, daß eine theoretische Auseinandersetzung mit den politischen und ästhetischen Vorstellungen der Fluxuszeit möglich geworden ist. Er hat an Fluxusevents teilgenommen, die heute als Meilensteine der Kunst der 60er Jahre gelten. Als Veranstalter organisierte er das Event „20. Juli TU Aachen“ 1964. Sein Text „über f.“ (1982) ist eine der wenigen profunden Einschätzungen der Fluxusideen.
Tomas Schmit hat sich früh von der Fluxusaktion zurückgezogen – er war gegen die Verwässerung des radikalen Potentials. In diesem Potential gründete sein wohl wichtigstes Arbeitsprinzip: „was ich, neben vielem anderen, von f. gelernt habe: was man mit einer plastik bewältigen kann, braucht man nicht als gebäude zu errichten. was man in einem bild bringen kann, braucht man nicht als plastik zu machen. was man mit ner zeichnung erledigen kann, braucht man nicht als bild zu bringen. was man auf nem zettel klären kann, braucht keine zeichnung zu werden. und was man im kopf abwickeln kann, braucht nichtmal einen zettel!“ Freunde und Kollegen, wie Nam June Paik, George Brecht, Arthur Köpcke, Ludwig Gosewitz, Emmett Williams und Dieter Roth haben ihn besonders für diese konsequente künstlerische Haltung geschätzt.
Seit Anfang der 70er Jahre entwickelte er ein Werk, das mehrere tausend Zeichnungen umfaßt, veröffentlichte Editionen und Bücher, in denen er sich mit Sprache, Logik, Paradoxie, Biologie, Verhaltensforschung, Wahrnehmung und anderem beschäftigte. Dabei ist er immer von konkreten Beobachtungen ausgegangen und hat sich mit Neugier und Lust widersprüchlichen oder unerklärlichen Phänomenen gestellt. Er nannte es „Scharren am Zaun“. Mit seinem Buch „erster entwurf (einer zentralen ästhetik)“ (1989) hat er eine in der Wissenschaft anerkannte Einführung in die Gehirnforschung geliefert

Namen Arthur Köpcke / Dieter Roth / Emmett Williams / Franz Kafka / Georg Christoph Lichtenberg / George Brecht / George Maciunas / Gertrude Stein / John Cage / Karl Valentin / Ludwig Gosewitz / Morton Feldman / Nam June Paik / Robert Walser / William Hogarth
Stichwort Aktionskunst / Fluxus / Nullerjahre
TitelNummer 008532264 Einzeltitelanzeige (URI)

Mathieu Marc-Antoine
Gott höchstselbst
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2012
(Buch) 128 S., 24,5x17,3 cm,
ISBN/ISSN 978-3-86497-002-3
Techn. Angaben Bibliothek, Graphic Novels 03, Hardcover mit Bändchen
ZusatzInformation Wer von Gott erzählen will, sollte ihn Fleisch werden lassen. Der französische Comic-Zeichner Marc-Antoine Mathieu vertraut auf diese Regel, nicht anders wie sich in spätantiker Zeit die Autoren des Neuen Testaments mit dem bekannt nachhaltigen Erfolg auf eine Inkarnation des höchsten Wesens verlassen haben. Die ersten Schwarz-Weiß-Bilder von „Gott höchstselbst“ zeigen eine Warteschlange modern gekleideter Menschen, Teilnehmer einer großen, wahrscheinlich weltweiten Volkszählung. Unter denen, die geduldig anstehen und schließlich vor den Schreibtisch eines bebrillten Bürokraten treten, ist einer, der sich mit Vor- und Nachnamen „Gott“ nennt und außer seinem Körper keinen Nachweis seiner weltlichen Existenz erbringen kann.
Eine Bilderzählung zehrt von den Gesichtern, die sie in ihre Schaukästchen, in ihre Panels, bannt. Und in einem Umkehrschluss kann man sagen, dass die Verweigerung eines Gesichts eine besondere Spannung, einen Sog der Bilderwartung, erzeugt. Über fünfzig Seiten, fast 300 Einzelbilder lang, wird das Antlitz Gottes nicht zu sehen sein. Wir erkennen nur die Rückseite eines kleinen, leicht gebeugten Mannes, dessen langes, volles Haar durch einen Mittelscheitel geteilt ist.
Geradezu exzessiv werden dagegen die Gesichter derjenigen in Szene gesetzt, denen Gott in die Hände fällt: Funktionsträger, Machthaber, kleine und große Händler der medialen Waren. Mathieu versteht sich darauf, die Verwandlung eines individuellen Gesichts zur funktionalen Visage in der Schwebe zu halten. Wie hier Beamte, Ärzte, Physiker oder Journalisten dem in die Welt gekommenen Gott, den fast immer anwesenden Kameras und dem Leser entgegenblicken, möchte eigentlich niemand aus der Wäsche gucken. Aber weil diese Gesichter nie völlig in die beruhigende Simplizität der Karikatur umkippen, entsteht der quälende Verdacht, es wäre nur eine Frage der Zeit, bis das ganz normale Leben jedem von uns ein derartiges Lemurenantlitz verpasst hätte.
Wer von Gott erzählen will, muss ihn zu Wort kommen lassen. Und zu den großen Stärken dieser Graphic Novel gehört, dass sie einen an die Sätze ihrer Gottgestalt glauben macht. Was Gott einer gottgierigen Welt, die zweifellos die unsere ist, mitteilt, geschieht in Wechselrede. Lakonisch bündig und himmlisch einfallsreich antwortet der Allerhöchste auf die Jargons der Wissenschaften, die Herrschaftsrede von Politik und Wirtschaft und die Pseudofragen der Medienvertreter. Eine kleine Kostprobe? Gott definiert: „Der Zufall, das ist Gott, wenn er inkognito spielt.“ Das stammt eigentlich von Albert Einstein, klingt aber, im rechten Moment gesagt, göttlich gewitzt!
GEORG KLEIN nga

Sprache Deutsch
TitelNummer 008835054 Einzeltitelanzeige (URI)

Gaenssler Katharina / Hirn Sebastian
Fluchträume - Schauspiel, Film, Musik und bildende Kunst.
München (Deutschland): Kulturreferat der Landeshauptstadt München, 2012
(Flyer, Prospekt) 21x10 cm, signiert, 2 Stück.
Techn. Angaben Gefaltetes Plakat zur Veranstaltung im MaximiliansForum, mit handschriftlichem Gruß, beigelegt ein gefalteter image index von Katharina Gaenssler, ein Exemplar gestempelt
ZusatzInformation In einer interdisziplinären Aktion werden der westliche Freiheitsbegriff und der Mythos der Autonomie des Einzelnen untersucht.
Amerika ist mehr als ein Land, 'Amerika ist ein Modell', ein mythisches Sehnsuchtsbild. 'Amerika' ist der Ort des Neuanfangs, der größtmöglichen individuellen Freiheit. Am Anfang der Auseinandersetzung mit dem Freiheitsbegriff steht das Verbrechen als Initiation des Aufbruchs und der Flucht aus den gesellschaftlichen Schranken. 'Die Kriminalität ist der urwüchsigste Ausdruck der Auflehnung.' FLUCHTRAEUME versteht sich nach „reenacting the reenactment“ als zweiter Versuch, das Spannungsverhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft zu beleuchten. Im Wort steckt die Bewegung, der Aufbruch. Die Sehnsucht geht in die Weite, die Landschaft. Und eingeschrieben ist das Scheitern, der Tod.
Konzeption, Inszenierung, Raum, Video: Sebastian Hirn Fotoinstallation: Katharina Gaenssler Dramaturgie: Berit Carstens Kostüm: Monika Staykova Musik: Florian Götte, Thomas Hien Videotechnik: Ole Heinzow Ton: Benjamin Hüttner, Andreas Reinalter Produktionsleitung: Lisa Hörstmann Regieassistenz: Katrin Sedlbauer Ausstattungsassistenz: Stephanie Karl Regiehospitanz: Constanze Hörlin Dramaturgiehospitanz: Ina Rudolf Schauspiel: Sophie Engert, Yuri Englert, Johannes Flachmeyer, Anjorka Strechel Chor: vox nova
Text von der Webseite

Namen Andreas Reinalter / Anjorka Strechel / Benjamin Hüttner / Berit Carstens / Constanze Hörlin / Florian Götte / Ina Rudolf / Johannes Flachmeyer / Katrin Sedlbauer / Lisa Hörstmann / Monika Staykova / Ole Heinzow / Sophie Engert / Stephanie Karl / Thomas Hien / Yuri Englert
TitelNummer 009364306 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.fluchtraeume.de

Kahlen Wolf / Penck A.R. (Winkler Ralf)
Achtung Aufnahme
Berlin (Deutschland): EP Edition Jürgen Schweinebraden, 1980
(Mappe) 27x30 cm, Auflage: 50, Nr. 26, signiert,
Techn. Angaben 15 Blatt Fotos (Handabzug), Übermalung: 4-farbiger Siebdruck auf Acryl, 3 Seiten Text, Siebdruck auf schwarzem Karton, 2 Seiten Fotos der Life-Situation
ZusatzInformation Synchron zu den flüchtigen, fließenden Bildern einer geschwenkten Kamera spielen M. Freudenberg und Penck Musik. Wenn Kahlen die Kamerabewegung anhält (»Achtung Aufnahme«), einen zufälligen Bildausschnitt der Galeriesituation fixierend, frieren auch die musikalischen Rhythmen ein. Penck steht auf und malt auf eine vor dem fixierten Monitorbild plazierte Glasscheibe – mit der Bildstruktur, gegen sie an, über sie hinweg. So entstehen 15 Bilder, bei einigen fühlen sich auch anwesende DDR-Künstler (u. a. Strawalde) stimuliert, Penck zuvorzukommen und eine Scheibe zu bearbeiten.
Die Performance fand vor Besuchern aus Ost und West im Anschluß an Kahlens unerlaubte Ausstellung »Licht-Be-Zeichnungen« in der privaten Ostberliner Galerie Schweinebraden statt und ist die erste als Performance konzipierte Demonstration von Video in der DDR. Ein Teil der Geräte war über den diplomatischen Dienst in den Osten gelangt, ein anderer (tarngrün gestrichen) kam durch einen NVA-Psychologen in die Galerie.
Katalog Ostranenie 1997
Eher ungewöhnlich, wurde ein Video-Performance so organisiert, dass sowohl eine Kunst-Edition, als diese gleichzeitig eine Dokumentation des Performances repräsentierte. Es entstand eine eigenständige Kunst-Mappe und Dokumentation des ersten Video-Perfor-mances in der DDR, geplant und realisiert von Wolf Kahlen, W-Berlin: die Mappe Achtung Aufnahme. Zeit und Ort der Aktion: 1.02.1980 in der legendären EP Galerie von Jürgen Schweinebraden in der Dunckerstraße 17, Prenzlauer Berg.
von der Webseite der EP-Edition

Stichwort 1980er Jahre
TitelNummer 002112000 Einzeltitelanzeige (URI)

Meese Jonathan
Ausgewählte Schriften zur Diktatur der Kunst
Berlin (Deutschland): suhrkamp Verlag, 2012
(Buch) 662 S., 17,7x10,8 cm,
ISBN/ISSN 978-3-518-12656-1
Techn. Angaben edition suhrkamp 2656, mit Schutzumschlag
ZusatzInformation »Die Diktatur der Kunst ist die Herrschaft der Kunst, nicht des Künstlers. Kunst ist die einzige Alternative, denn nur Kunst als Stoff wechsel der Sache löst den revolutionären Druck und erschaff t den totalen Paradigma-Wechsel.«
Spätestens seit der großen Werkschau Mama Johnny 2006 propagiert Jonathan Meese unverhohlen die Herrschaft der Kunst. Mit der Hermetischen Revolution und vor allem der Diktatur der Kunst hat Meese sein bisheriges »Wissen« zu einer Theorie verdichtet, die nun als Propaganda für die Sache der Kunst in Bild und Wort verbreitet werden kann. Robert Eikmeyer hat aus der großen Materialfülle ein opulentes, alle wichtigen Texttypen repräsentierendes Lesebuch zusammengestellt und um ein instruktives Nachwort sowie eine umfassende Meese-Bibliographie ergänzt.
von der Webseite des Verlages

TitelNummer 009129266 Einzeltitelanzeige (URI)

Gaenssler Katharina
Sixtina MMXII
Neu-Isenburg (Deutschland): Verlag Edition Minerva, 2012
(Buch) 264 S., 22,5x19 cm,
ISBN/ISSN 978-3-943964-00-4
Techn. Angaben ., mit 12seitigem Appendix zur Installation des Gobelins
ZusatzInformation Künstlerbuch anlässlich der Intervention ‹Sixtina 2012› in der Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Gestaltung Atelier Bernd Kuchenbeiser München
An seinem angestammten Ort, dem Sixtina-Saal, wird der Besucher an der Wand dank der fotografischen Intervention von Katharina Gaenssler keine Leerstelle vorfinden. An die Stelle von Raffaels weltberühmten Gemälde tritt der Gobelin Sixtina, 2012. Wie bereits zu Raffaels Zeiten wurde dieser Wandteppich im belgischen Flandern in einer Gobelin-Manufaktur nach den Vorgaben der Künstlerin ausgeführt.
Am Ende eines jeden fotografischen Raumprojekts schafft Katharina Gaenssler ein Künstlerbuch. Für Dresden hat sie einen großformatigen Bilder-Atlas mit 224 systematisch geordneten Detailaufnahmen der Sixtina angelegt. Er liegt im Sixtina-Saal aus und wird für die Besucher von Zeit zu Zeit weitergeblättert. Auch hier gelingt es der Künstlerin, die Sixtinische Madonna nicht einfach nur abzubilden. In extremer Nahansicht gewinnt der Besucher Einblick in die malerischen Details, die jedes Einzelbild als sensationellen Farbenrausch feiern. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog zur Genese des Gobelins mit der Werkgeschichte des Künstlerbuches.
Text von der Webseite des Verlages

Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Katharina Gaenssler
TitelNummer 009136274 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.katharinagaenssler.de

Ruscha Ed
The Ancients Stole All Our Great Ideas: Ed Ruscha im Kunsthistorischen Museum
Köln (Deutschland): Verlag der Buchhandlung Walther König, 2012
(Sammeltuete, Schachtel, Kassette) 40 S., 24x28 cm,
ISBN/ISSN 978-3-86335-256-1
Techn. Angaben 40 Tafeln und 8-seitiges Faltblatt in Schuber, zu einer Ausstellung im Kunsthistorischen Museum Wien vom 25.09.-02.12.2012
ZusatzInformation immer wieder haben Museen Künstler gebeten, ihre "private Sammlung" aus den jeweiligen Beständen als Ausstellung zu kuratieren. Erinnert sei an die berühmte Serie "The Artist Eye" bei der David Hockney, Lucian Freud, Francis Bacon und Bridget Riley ihre Ausstellung zusammengestellt haben, oder an die in die Kunstgeschichte eingegangene Ausstellung "Raid the Icebox", die Andy Warhol 1969 aus der Sammlung des Museum of Art der Rhode Island School of Design zusammengestellt hat. Ebenso interessant zu werden verspricht diese Ausstellung und der Katalog, ist doch der Künstler/Kurator einer der erfinderischsten und international angesehensten Maler, Zeichner, Photographen und Büchermacher unserer Zeit und das Kunsthistorische Museum Wien mit der Kunstkammer eines der größten Schatzhäuser der Welt. Der die Exponate verbindende "rote Faden" ist allein das Auge des Künstlers.
Text von der Webseite

Namen Bridget Riley / David Hockney / Francis Bacon / Lucian Freud
Sprache Deutsch / Englisch
TitelNummer 011150360 Einzeltitelanzeige (URI)

Zaugg Rémy
Gespräche mit Jean-Christophe Ammann. Portrait
Ostfildern-Ruit (Deutschland): Cantz Verlag, 1994
(Buch) 276 S., 24x16,7 cm,
ISBN/ISSN 978-3-89322-652-8
Techn. Angaben Broschur. Texte deutsch
ZusatzInformation Auf der Suche nach der Kunst von morgen hat Rémy Zaugg in ausführlichen Gesprächen mit dem Ausstellungsmacher und Begleiter von Künstlern, Jean-Christophe Ammann, versucht, den Spieß einmal umzudrehen, die Rollen zu vertauschen: Nicht der Museumsmann stellt den Künstler aus, sondern der Künstler entwirft im Gespräch das Porträt von einem der bekanntesten zeitgenössischen Kunstvermittler, dem Direktor des Museums für moderne Kunst in Frankfurt und früheren Leiter der Kunsthalle Basel. Zum ersten Mal äußert sich Jean-Christophe Ammann über seine Erfahrungen während seiner 20-jährigen Ausstellungstätigkeit, spricht von seinem Anspruch und der Leidenschaft, als intimer Kenner der »eigenen vier Wände« und »stiller Arrangeur« im Hintergrund die Werke leben und durch sich selbst sprechen zu lassen, fragt nach der möglichen neuen Rolle der zeitgenössischen Kunst und versucht im spannenden Wortwechsel mit Rémy Zaugg den Künstler der Zukunft ausfindig zu machen.
Text von der Webseite

Stichwort 1990er Jahre
TitelNummer 011216352 Einzeltitelanzeige (URI)

Ettlinger Ina / Mitzev Vincent / Ossi Fink
Der leere Raum - Teil 3
München (Deutschland): Rathausgalerie Kunsthalle, 2012
(PostKarte) 21x10,5 cm,
Techn. Angaben Einladungskarte zur Eröffnung. Klappkarte. Gezeigt wird auch der Film von Fischli und Weiss: Der Lauf der Dinge
ZusatzInformation Nun schon zum dritten Mal in Folge steht eine Ausstellung mit dem Motto „Der leere Raum“ am Anfang der Spielzeit des Kulturreferats in der Rathausgalerie.
Die historische Halle gibt selbstbewusstes Eigenleben vor. Frei von Stellwänden und Einbauten eröffnet der leere Raum den teilnehmenden Künstlern neue Möglichkeiten zum Experiment.
Ina Ettlinger zeigt eine bunte Ansammlung ihrer Stoffskulpturen. Surreal, aber auch menschhaft wirkende Wesen, Knäuel und Ausbeulungen.
Vincent Mitzev errichtet in der Hallenmitte aus Fundstücken einen gewaltigen Turm von Babel, der bis zum Glasdach reichen wird. Fink Ossi komplettiert mit Bildern und Raumarbeiten in gekonnt verwegener Manier die Ausstellung. Insgesamt eine Zusammenstellung sehr eigenständiger Arbeiten, die trotz ausufernder Farbigkeit und ungewöhnlichen Werkstoffen die souveräne Ruhe klassischer Skulpturen ausstrahlen.
Ausstellungseröffnung am Freitag, 16.März 2012, 19:00 Uhr
Es sprechen Dr. Ingrid Anker, Stadträtin der Landeshauptstadt München in Vertretung des Oberbürgermeisters und Johannes Muggenthaler, Kulturreferat
Ab 20.30 Uhr spielt die Band Aftermars (Sebastien Brault, Thomas Jocher, Tom Früchtl)

TitelNummer 008810303 Einzeltitelanzeige (URI)

Klusmann Steffen, Hrsg.
Financial Times Deutschland, Letzte Ausgabe 7.12.2012 - Endlich schwarz
Hamburg (Deutschland): Financial Times Deutschland, 2012
(Zeitschrift, Magazin) 51x35,3 cm,
Techn. Angaben beigelegt how to spend it - zu schön für diese Welt
ZusatzInformation An Kiosks in der ganzen Republik hieß es am letzten Erscheinungstag der FTD: Zeitung vergriffen! Der Hype um die Schlussausgabe trieb merkwürdige Blüten. Der Verlag druckte 30.000 Exemplare nach. Wer keines abbekam - bestellen ist möglich.
Was am 21.02.2000 mit der ersten Ausgabe begann, endet am 7.12.2012. Die Financial Times Deutschland (FTD) erschien Freitag zum letzten Mal. Was viele, viele Leserbriefe der vergangenen Tage schon vermuten ließen, bewahrheitete sich frühzeitig: Der Run auf die letzte Ausgabe war riesig, vielerorten war die FTD vergriffen. Vor allem an Bahnhofskiosks hieß es frühzeitig: ausverkauft!
Doch der Verlag druckte 30.000 Exemplare nach. Die Hälfte der nachgedruckten Zeitungen wurde an Bahnhofsbuchläden der großen deutschen Städte geliefert, am Samstag lag die Zeitung wieder aus.
Text von der Webseite

TitelNummer 009411K05 Einzeltitelanzeige (URI)

Hoheisel Horst
Aschotttbrunnen 2012
Kassel (Deutschland): Förderverein der Gedenkstätte Breitenau / Stadt Kassel, 2012
(Buch) 76 S., 28x19 cm, Auflage: 3000,
ISBN/ISSN 987-3-00-038343-4
Techn. Angaben Broschur,
ZusatzInformation An jedem 11. des Monats reinigt der Kasseler dOCUMENTA (13)-Künstler Horst Hoheisel den von ihm im Jahr 1987 gestalteten Brunnen vor dem Rathaus.
Am 11. Juli stellte Hoheisel vor der Reinigung gemeinsam mit den Autoren des Vorwortes Oberbürgermeister Bertram Hilgen, der Künstlerischen Leiterin der dOCUMENTA (13) Carolyn Christov-Barkargiev und Dr. Gunnar Richter, Leiter der Gedenkstätte Breitenau, sein Buch "Aschrottbrunnen 2012" vor. Der Aschrottbrunnen - ehemals 12 Meter hoch - wurde 1908 von Sigmund Aschrott, einem erfolgreichen Kasseler Unternehmer aus deutsch-jüdischer Familie, gestiftet und durch Rathausarchitekt Karl Roth umgesetzt. Am 9.04.1939 wurde der "Judenbrunnen" von nationalsozialistischen Aktivisten zerstört. 1987 - zur documenta 8 - schuf Horst Hoheisel den Brunnen im Auftrag der Stadt als Negativform des Originals neu. Der nun ebenfalls 12 Meter in den Boden versenkte Aschrottbrunnen soll als offene Wunde der Stadtgeschichte an erlittenes Unrecht erinnern und Mahnung sein. Auch um diese Erinnerung wach zu halten, steigt Horst Hoheisel einmal im Monat in den Brunnen und reinigt ihn.
Text von Website

Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Jürgen O. Olbrich
Stichwort Gedenken
TitelNummer 016219592 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.stadt-kassel.de/aktuelles/meldungen/18557/index_print.html

Ballant Lindsay / Koopmann Jörg, Hrsg.
Tektite Revisited - James Merle Thomas & Meghan O´Hara
München (Deutschland): Lothringer13, 2016
(Plakat) 2 S., 59,4x84,1 cm,
Techn. Angaben gefaltetes Plakat,
ZusatzInformation James Merle Thomas und Meghan O´Hara zeigen in der Ausstellung "As with all bright constellations" vom 23.06.-18.10.2016 in der Lothringer13 Halle, vielfältiges Dokumentationsmaterial aus dem "Tektite Revisited Projekt"
Das Projekts wurde zu Beginn der 1970er Jahre von der General Electric Corporation, der US Navy und der NASA vor der Küste der amerikanischen Virgin Islands durchgeführt. Nach der ersten Reise zum Mond, wollte man menschliches Verhalten in Raumkapseln erforschen. Dazu wurde eine kostengünstige Variante gewählt, indem eine Forschungsstation auf dem Meeresgrund installiert wurde. Die "Aquanauten" - Teilnehmer des Projekts - wurden rund um die Uhr überwacht.
Das gezeigte Dokumentationsmaterial in der Ausstellung erstreckt sich über Film, Fotografie und Illustration. Ebenfalls zu sehen ist das "Test Pattern for Underwater Photography", welches der Fotograf Flip Schulke entwickelt hat, um die Unterwasserfototechnik zu testen.
Das Testmuster wurde zur Ausstellung als Plakat abgedruckt

Sprache Englisch
Geschenk von Xenia Fumbarev
TitelNummer 016464585 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.lothringer13.com

Hüttner Bernd / Leidinger Christiane / Oy Gottfried, Hrsg.
Handbuch Alternativmedien 2011/2012 - Printmedien, Freie Radios, Archive & Verlage in der BRD, Österreich und der Schweiz
Neu-Ulm (Deutschland): AG-SPAK Bücher, 2011
(Buch) 279 S., 21,5x16,1 cm,
ISBN/ISSN 978-3-940865-22-9
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Neben einem redaktionellen Teil über Stand und Perspektiven linker und alternativer Medien, sind hunderte Adressen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erscheinender Printmedien, Archive, Online-Medien, Freie Radios und unahängiger Verlage dokumentiert.
Nach fünf Jahren liegt mit diesem Handbuch eine erweiterte und aktualisierte Fortsetzung des Verzeichnisses der AlternativMedien 2006/2007 vor. Der Band enthält Adressen und Informationen zu insgesamt rund 700 in der BRD, Österreich und der Schweiz erscheinenden Zeitungen und Zeitschriften. Hinzu kommen erstmalig Adressen von Freien Radios, Archiven und Bibliotheken sowie von 220 unabhängigen Verlagen. Insgesamt sind somit an die 1000 Alternative Medien aufgeführt. Die Adressen sind über verschiedene Register nach Sachgebieten, Orten und alphabetisch erschlossen. Print- und Online-Literaturhinweise runden diesen Teil des Nachschlagewerks ab.
Alternative Medien spielen weniger für die breite Öffentlichkeit eine Rolle, ihre Bedeutung liegt vorrangig in programmatischen Debatten. Wichtige Aufgaben bestehen darin, Kritiken und Utopien zu entwickeln, minoritäre Sichtweisen, Themen und Praxen zu thematisieren, zu refl ektieren und bisweilen diese auch zu popularisieren. Aufgaben und Herausforderungen, mit denen wir sympathisieren, und die wir angesichts der Lieblosigkeit mit der linke und alternative Bewegungen mit ihren Medien umgehen weiterhin für wichtig halten. Die wissenschaftlichen und politischen Beiträge des Handbuches Alternative Medien spiegeln verschiedene Aspekte aktueller Diskussionen wider und stellen innovative Medienprojekte vor. Bernd Hüttner ist Politikwissenschaftler und lebt in Berlin. Er ist Publizist, Aktivist und der Gründer des Archiv der sozialen Bewegungen. (Verlagstext)

Stichwort Alternativen / Theorie
TitelNummer 016485599 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.agspak-buecher.de/Bernd-Huettner-Christiane-Leidinger-Gottfried-Oy-Hrsg-Handbuch-der-ALTERNATIVmedien-2011/2012

Henatsch Martin
Gerhard Richter - 18. Oktober 1977 - Das verwischte Bild der Geschichte
Frankfurt am Main (Deutschland): Fischer Taschenbuch Verlag, 1998
(Buch) 104 S., 19x12,5 cm,
ISBN/ISSN 3-596-13626-1
Techn. Angaben Broschur, ein Faltblatt mit 36 s/w Abbildungen, zahlreiche Illustrationen
ZusatzInformation Michael Diers, Hrsg. (aus der Reihe kunststück). "18.10.1977" ist der Titel eines Gemäldezyklus von Gerhard Richter. Er hat Fotografien zur Vorlage, die den Tod von drei führenden Terroristen der Baader-Meinhof-Gruppe in der Justizvollzugsanstalt Stammheim nach der Befreiung der Geiseln in der durch arabische Terroristen entführten Lufthansa-Maschine Landshut dokumentieren. Der Zyklus zeigt Ereignisse aus einem Zeitraum von mehreren Jahren, von der Festnahme der Terroristen bis zu ihrer Beerdigung. Eine Sonderstellung nimmt das sogenannte Jugendbildnis Ulrike Meinhofs ein
Stichwort Malerei / Militanter Widerstand / RAF / Rote Armee Fraktion / Terrorismus / Zeitgeschichte
TitelNummer 016649598 Einzeltitelanzeige (URI)

Thurmann-Jajes Anne, Hrsg.
Kleine Reihe Band 02. Joseph W. Huber - DENK-ZETTEL aus'm Osten
Bremen (Deutschland): Studienzentrum für Künstlerpublikationen / Weserburg, 2009
(Heft) 16 S., 21x15 cm,
ISBN/ISSN 3-928761-74-9
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Ausstellung 02.02.-27.04.2008
Joseph W. Huber ging es zuallererst immer darum, Postkarten zu produzieren, Kunstwerke so klein zu gestalten, dass sie jeder haben und in seiner Tasche wegtragen konnte. Nicht das Unikat war sein Metier, sondern die vervielfältigte Kleingraphik. Da der Druck von Postkarten in der DDR nur staatlichen Verlagen vorbehalten war, durften die kleinen Auflagen der Künstler keineswegs als solche bezeichnet werden. Jede einzelne gedruckte Karte musste durch eine Signatur zur Kleingraphik 'geadelt' werden. Joseph W. Huber signierte die Karten anfangs mit seinem vollen Namen, ab 1981/1982 unter dem Pseudonym Joseph. Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre hatte sich auch in der DDR das Bewusstsein für die Umwelt stark entwickelt, obwohl der Staat kritische Stimmen eher als "feindlichen Angriff" wertete. So schrieb Joseph W. Huber unter das Foto von einem abgestorbenen Waldstück "Wie man in den Wald hinein ruft ...", oder er erklärte die Erde "vom Umtausch ausgeschlossen". Er nennt diese Wort-Bild-Montagen DENK-ZETTEL. Einige Motive der dieser Serie erschienen zugleich auch als graphische Plakate oder als Plastiktüte. In der Ausstellung sind zudem die Entwürfe, Klischees und Stanzformen der Werke zu sehen. Text von der Website

Geschenk von Studienzentrum für Künstlerpublikationen
Stichwort 1980er Jahre / Kleingrafik
TitelNummer 023331647 Einzeltitelanzeige (URI)

Baier Hans Alexander, Hrsg.
KUNSTmagazin Konvolut
Mainz (Deutschland): Alexander Baier-Presse, 1977 ab
(Zeitschrift, Magazin) 28x19,5 cm, 15 Stücke.
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Heft Nr. 79, documenta 6 (Keine Besprechung der Künstlerbücher).
Heft Nr. 80, Politikum: Der Sammler Ludwig (Über Experimentalfilme).
Heft Nr. 81, Paolozzi.
Heft Nr. 82, Gerhard Johann Lischka: Das fotografische Bild, Was erwartest du von einer Galerie (Art & Language).
Heft Nr. 83, Wolfgang Max Faust: Bilder und Worte.
Heft Nr. 84, Joseph Beuys: Kunst und Staat (Ausstellung Künstlerbücher, Aufruf zur Teilnahme an einer Ausstellung in der Produzentengalerie München. INSTANT-Kunst Zeitung aus Wiesbaden. Künstlerbriefmarken Künststempel Künstlerpostkarten von Wolf Bickhard-Bottinelli, S. 51)
Heft Nr. 85, James Lee Byars.
Heft Nr. 86, Dennis Oppenheim, Kunst und Macht, Stephen Willats.
Heft Nr. 87, Die Stellung des Künstlers in der Gesellschaft (Sprachen jenseits der Dichtung, Gerhard Theewen, Wulle Konsumkunst, Annegret Soltau).
Heft Nr. 88 März 1980, Die soziale Dimension der Form (Künstlerbücher erster Teil, Seite 11, Text zu den Künstlerbücherausstellungen von Hubert Kretschmer in der Produzentengalerie Adelgundenstraße)
Heft Nr. 89, (Diter Rot, Bastelnovelle, von Wendelin Niedlich. Gerhard Theewen, Kunstmagazin Salon)
Heft Nr. 90, Osteuropäische Kunst (Johannes Stüttgen: Fluxus und der Erweiterte Kunstbegriff. Bruno Paulot, Biografisches. Jockel Heenes. Stephan Huber, Das Mehl)
Heft Nr. 91, (Künstlerinitiativen + Künstlerbücher, Produzentengalerie Adelgundenstraße. Jürgen O. Olbrich: Verbindung 6, Beschreibung einer Performance. Dietrich Helms: Tabula Rasa. Dirk van der Meulen)
Heft Nr. 92 (2x), Bildende Kunst und Kulturpolitik, Das rechte und das linke Volksempfinden (Präsenz München, Umstrukturierung der Produzentengalerie Adelgundenstraße. Gerhard Rühm. Ulrike Rosenbach. Anna Oppermann. Kunstmanifest: Michael Lingner)

Namen Anna Oppermann / Annegret Soltau / Bruno Paulot / Dennis Oppenheim / Dietrich Helms / Dirk van der Meulen / Diter Rot / Gerhard Johann Lischka / Gerhard Rühm / Gerhard Theewen / Hubert Kretschmer / James Lee Byars / Jockel Heenes / Johannes Stüttgen / Joseph Beuys / Jürgen O. Olbrich / Michael Lingner / Stephan Huber / Stephen Willats / Ulrike Rosenbach / Wolf Bickhard-Bottinelli / Wolfgang Max Faust / Wulle Konsumkunst
Stichwort 1970er Jahre / Kunstkritik / Künstlerbücher / Künstlerpostkarten / Rezensionen
TitelNummer 023371652 Einzeltitelanzeige (URI)

McGee Peter, Hrsg.
Zeitungszeugen 03 - Beginn der NS-Diktatur
Hamburg (Deutschland): Zeitungszeugen, 2012
(Zeitschrift, Magazin) 8 S., 40x30 cm,
Techn. Angaben Blätter lose ineinander gelegt, eingelegt ein Nachdruck der Frankfurter Zeitung vom 6. März 1933 und Der Angriff vom 24. März 1933, Beilage: Das unlesbare Buch Teil 1: Autobiografie
ZusatzInformation Die Analysen unserer Experten:
Ermächtigungsgesetz: Prof. Dr. Gerhard Botz berichtet über die Abstimmung des Reichstags vom 23.03.1933, bei der mit großer Mehrheit für das „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“ gestimmt wurde. Die NSDAP versuchte damit den Schein der Rechtsstaatlichkeit zu wahren.

Tag von Potsdam: Prof. Dr. Peter Longerich über den 21.03.1933, an dem Goebbels die große nationale Versöhnung zwischen Konservativen und Nationalsozialisten inszenierte. Das „Dritte Reich“ präsentierte sich als Erbe der preußischenTradition. Damit wollte man die Stimmen der gemäßigten Rechten zum „Ermächtigungsgesetz“ zwei Tage später gewinnen.

Leser-Lupe: Dr. Gabriele Toepser-Ziegert analysiert die beigelegten Zeitungen. Sie zeigen deutlich, worin sich Qualitäts- und Boulevardjournalismus unterscheiden. Während die „Frankfurter Zeitung“ das „Ermächtigungsgesetz“ differenziert analysiert und Kritik nur zwischen den Zeilen anbringen konnte, feiert das NS-Kampfblatt einen
„gloriosen Sieg“ und verhöhnt die politischen Gegner lautstark.

Propaganda: Das Plakat in dieser Ausgabe ist Wahlwerbung der Kommunistischen Partei Deutschlands.

Porträt: Dr. Meik Woyke, Friedrich-Ebert-Stiftung, porträtiert den Sozialdemokraten Otto Wels, der die letzte demokratische Rede im Reichstag hielt

TitelNummer 008548052 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.zeitungszeugen.de

N. N.
Tausend Bilder - eine Ausstellung
München (Deutschland): Hochschule für Angewandte Wissenschaften, 2012
(Flyer, Prospekt) 18 Stücke.
Techn. Angaben 18 diverse Papiere in Umschlag, gesammelt bei der Ausstellungseröffnung am 4.2.2012 von Matthias Stadler
ZusatzInformation Studierende der Fakultät für Design stellen sich in ihrem Illustrationsprojekt dem Thema "Tausend Bilder"
Tausend Bilder - eine Ausstellung. Das ist wörtlich gemeint: Die Studierenden erarbeiten in Zeichnungen, Fotografien und Filmen ihre ganz eigenen tausend Bilder und finden dabei auch ein Stück sich selbst.
"Hier werden jetzt tausend Bilder gemalt, gezeichnet, gebastelt, gekritzelt, geknipst, gedreht, geklaut, gedruckt, geblasen, gebatzt, gepinselt, geschmiert, ausgespuckt und hingepieselt und hingekotzt, ausgeleckt und hingeschmissen, aus den Abgründen der Seele hinausgeworfen, der Sehnsucht, der Unruhe, der Einsamkeit, der Verzweiflung, dem Wahnsinn, der Wut, der Ehrfurcht, den Träumen, den Zweifeln, dem Schmerz und dem Elend abgerungen, durchnummeriert und zur Seite gelegt." A. Andreasova
Ausgestellt im Farbenladen des Feierwerks: Arbeiten von Lina Augustin, Irmela Klöpper, Sally Kotter, Alexandra Andreasova, Elvira Bernhardt, Annemarie Otten, Tatjana Heinz, Maria Grimm, Rita Kocherscheidt, Amelie Heinrichmeyer, Laura Schmid, Ursula Brandl, Kristina Busch, Isabella Hoenig, Regina Biberger, Katrina Günther, Julia Emslander, Anna Armann, Thomas Sigl sowie Hendrik Terwort.
Die Junge-Leute-Seite der SZ begleitet dieses Projekt seit einigen Wochen auf ihrer Internetseite

TitelNummer 008552052 Einzeltitelanzeige (URI)

Hammann Barbara
Lej da Segl – über zwei Jahre eine Landschaft
München (Deutschland): Museum Brandhorst, 2012
(PostKarte) 9,7x21 cm,
Techn. Angaben Karte zur Videoprojektion
ZusatzInformation Barbara Hammann *1945
Lej da Segl – über zwei Jahre eine Landschaft (2006/07), 2010. Videoprojektion, Laufzeit: 5 54’ 16’’, Leihgabe der Künstlerin.
Sils-Maria im Engadin ist ein Ort, an dem seit langem Künstler und Intellektuelle Erholung gesucht haben. Das Luxushotel Waldhaus, das auf einer kleinen Anhöhe über dem Ort und dem See gelegen ist, hat viele dieser Persönlichkeiten, darunter Thomas Mann, Hermann Hesse, Clara Haskil, Max Liebermann und Gerhard Richter, beherbergt. Im nahegelegenen Val Bever drehte David Claerbout seine Arbeit „Riverside“. Was diese Gegend so attraktiv macht, hat die statische Webcam des Hotels übertragen, deren Bilder aus den Jahren 2006/07 die Münchner Künstlerin Barbara Hammann auswertete und zu einer Videoprojektion zusammenschnitt: ein Blick gen Westen über den Silser See, den Lej da Segl, bei wechselnden Tageszeiten und Wetterverhältnissen.
Der zehnminütige Aufnahmerhythmus ließ Hammann nach eigener Aussage „Veränderungen in der Natur erleben, wie ich sie im Fluss der Zeit selbst nicht wahrnehmen könnte“. Anders als bei Claerbout, der die beiden parallel gezeigten Handlungen im Film benutzt, um ein Bewusstsein für den einzelnen Moment zu schärfen, zielt Hammann darauf ab, die Wahrnehmung von Veränderlichkeit nicht nur des Selbst, sondern auch der Umwelt zu steigern: „An wie viele Bilder können wir uns erinnern? Jede Sekunde bewegen wir uns in einem anderen Umfeld, glauben aber an die Beständigkeit der Dinge und der Natur.“ Beide Künstler bedienen sich der filmischen Erfassung derselben europäischen Kulturlandschaft, um zu ganz unterschiedlichen künstlerischen Aussagen über das Verhältnis von Zeit und Raum und die Befindlichkeit des Menschen in beidem zu gelangen.
Die in München lebende Künstlerin Barbara Hammann arbeitet in erster Linie mit neuen Medien wie Fotografie, Performances und Installationen. Von 1992 bis 2006 hatte sie eine Professur an der Kunsthochschule Kassel inne

Namen Clara Haskil / David Claerbout / Gerhard Richter / Hermann Hesse / Max Liebermann / Thomas Mann
Stichwort Dokumentation / Landschaft / Videokunst
TitelNummer 008643303 Einzeltitelanzeige (URI)

Engelmann Bernt / Klein Fridhelm, Hrsg.
transform
München (Deutschland): Akademie der Bildenden Künste München, 2000
(CD, DVD) 12,5x12,3 cm,
Techn. Angaben CD zum Projekt in Papierhülle
ZusatzInformation transform ist ein fortbildungsmodell für kunsterziehung an gymnasien und realschulen, durchgeführt von prof. fridhelm klein, bereich kunsterziehung und bernt engelmann, medienpädagogik an der akademie der bildenden künste, in kooperation mit dem design-zentrum münchen (hans-hermann wetcke) und dem landesbeauftragen für computereinsatz im kunstunterricht (ernst wagner). in den beiden projektjahren führte jeder teilnehmer in den bereichen neue medien, architektur oder design ein unterrichtsprojekt durch, das im rahmen von transform begleitet wurde.
ziele: qualifizierung von unterricht durch reflexion der praxis und theoretischen input. rückbindung der schulischen praxis an den lehrbetrieb der hochschule mit dem ziel der veränderung der lehrinhalte und -strukturen erprobung und verbreitung neuer modelle von lehrerfortbildung
team: bernt engelmann, akademie der bildenden künste. prof. fridhelm klein, akademie der bildenden künste. ernst wagner, gymnasium ottobrunn. hans-hermann wetcke, design-zentrum münchen

Geschenk von Fridhelm Klein
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 010744367 Einzeltitelanzeige (URI)

N. N.
der dritte raum
München (Deutschland): Pinakothek der Moderne, 2008
(PostKarte) 4 S., 21x14,8 cm,
Techn. Angaben Faltkarte zur Ausstellung des Studienganges Innenarchitektur der Akademie der bildenden Künste München
ZusatzInformation Für die Ausstellung entwickelten Studenten des Studienganges Innenarchitektur unter der Leitung ihrer Professoren die Installation "Der dritte Raum". Das Gemeinschaftswerk der Lehrstühle Raumgestaltung, Produktdesign und Gestaltung im Freiraum widmet sich soziologisch relevanten Themen, wie "Selbstdarstellung", "Gemeinschaft" und "Rückzugsraum" und übersetzt sie in konkrete räumliche Situationen: Aus 1,2 Millionen recyclebaren Kabelbindern knüpften 52 Studenten eine begehbare, 200 qm große Rauminstallation. Von der Decke abgehängte kokonartige Vogelnester sowie Zelte aus spinnennetzartigem geknüpften Gewebe vermitteln neue und intensive Raumeindrücke. Die Arbeit verdeutlicht den besonders auf Raumgestaltung bezogenen Entwurfsansatz an der Akademie.
Text von der Webseite

Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 011170395 Einzeltitelanzeige (URI)

Kiefer Anselm
Kühlstaub
München (Deutschland): Schirmer/Mosel, 2014
(Buch) 56 S., 32x24,5 cm,
ISBN/ISSN 978-3-8296-0662-2
Techn. Angaben Hardcover mit Schutzumschlag. 27 Farbtafeln, Edition Heiner Bastian
ZusatzInformation In der Edition Heiner Bastian erscheint jetzt das siebte dieser Künstlerbücher. Der Titel, Kühlstaub, nimmt ein fernes „Bild“ aus Hermann Brochs Roman Der Tod des Vergil auf. In seinem 1945 im amerikanischen Exil erschienenen Buch schildert Broch die letzten Stunden des Dichters der Aeneis, der monologisierend den Sinn des dichterischen, sprich künstlerischen Lebens und Erkennens reflektiert. In einem der sinnenden Momente betrachtet der Sterbende den Sternenhimmel und spricht vom „abgeschiedenen dunklen Hauch des kühlsteinernen“ und in einem weiteren Bild vom „staubkühlen des östlichen Mondlichts ...“. Kiefer transponiert diese poetische Metapher der Gedanken und Stimmungen Vergils in eigene Bilder aus Schnee und nächtlichen Winterwäldern, in die der lichte Kühlstaub als das Unwirkliche und Dichterische einfällt.
Text von der Webseite

TitelNummer 011614417 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.schirmer-mosel.de



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