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Zmijewski Artur, Hrsg.: ArtWiki:Manifesto - Open Data for the Arts, 2012


Zmijewski Artur, Hrsg.
ArtWiki:Manifesto - Open Data for the Arts
Berlin (Deutschland): Berlin Biennale, 2012
(Text) 2 S., 29,7x21 cm,
Techn. Angaben Ausdrucke von der Webseite
ZusatzInformation Offener Zugang zur Kunst
Nahezu 5.000 Knstlerinnen und Knstler, die einem Open Call folgten, nehmen anlsslich der 7. Berlin Biennale an einem einzigartigen Projekt teil: ArtWiki. Unter diesem Namen figuriert eine Plattform, auf der neben dem eigentlichen Inhalt, den digitalen Abbildungen von Kunstwerken, Biographisches und Aussagen zum knstlerischen und/oder politischen Selbstverstndnis zugnglich sein werden. Die knstlerischen Curricula werden auf diese Weise zu einer netzbasierten Datenbank fr die zeitgenssische Kunstproduktion und offerieren damit zugleich ein allen im weitesten Sinne Kunstinteressierten zugngliches Rechercheinstrument. Somit bertrgt ArtWiki die Prinzipien des offenen Internets auf die Kunstwelt, wobei allein die Knstler bestimmen, was von und ber sie der ffentlichkeit zugnglich sein soll. Die Nutzung von ArtWiki ist kostenfrei.
Jedes knstlerische Curriculum zeichnet sich durch eine Vielzahl von Personen, Orten und Projekten aus, die als Begegnungen, Stationen und Ttigkeiten Verknpfungspunkte zu den anderen Curricula ergeben, die diese mit jenem gemeinsam haben. Das somit entstehende Netz von Verbindungen generiert nach einem differenzierten Regelwerk eine knstlerische Reputation, die sich sowohl durch qualitative Attribute wie auch statistisch-quantifizierend abbilden lsst. Auf diese Weise wirken biographische Data und Aussagen zum knstlerischen Selbstverstndnis in Form textueller Prosa zurck auf den Knstler und sein Werk, was dem Ansatz von Linked Data entspricht. Eine solche Rckkopplung mit seiner verstrkenden Wirkung auf die Rezeption von Kunst referenziert die Werke, ohne dabei die zentrale Funktion des Kunstwerks zu unterlaufen, sondern vielmehr dessen Diskursivierung zu intensivieren. Die so stattfindende Verlngerung des knstlerischen Prozesses steuern die Knstler ausschlielich selbst, und sie sind es auch, denen in dieser Internetbibliothek jederzeit die uneingeschrnkte Kontrolle ber die darin enthaltenen Dokumente obliegt. Aus den technischen Mglichkeiten, auf denen die offene Kunstwerk-KnstlerInnen-Datenbank basiert, erwchst fr die Knstlerinnen und Knstlern ein Organon, das zu Quelle und Medium von Wissen ber sie und ihre wie generell die Kunstproduktion ihrer Zeit avanciert: ArtWiki ist ein einfacher wie auch demokratischer Zugang zu zeitgenssischer Kunst.
Galerien und andere Einrichtungen des Kunstmarktes regeln bis heute den Zugang zum Kunstwerk in seiner physischen Materialitt. Als Torwchter eines quasi-geschlossenen Systems, innerhalb dessen Kunstwerke zirkulieren, steuern Jurys und Vorselektoren mittels gewisser Mechanismen Institutionen bzw. Organisationen, um den so als offen dargestellten Kunstmarkt kontrollieren zu knnen. Die ffentlich verfgbaren Informationen ber Kunst, wie sie teilweise im Internet zu finden sind, sind meistens drftig und oberflchlich. Lokal privilegierten Sammlern und Besuchern von Ausstellungserffnungen, Kunstmessen etc. bleibt es vorbehalten, sich auf dem Laufenden zu halten. Das freie Zirkulieren digitaler Darstellungen und Beschreibungen von Originalwerken und deren Urhebern hingegen, wie es durch ArtWiki im Netz statthaben wird, ergnzt das konventionelle Angebot der Institutionen und belebt jenseits von ihnen nachhaltig den Kunstmarkt.
Darber hinaus wirkt ArtWiki revolutionr auf die kuratorische Praxis: Entscheidungen finden und, wie ntig auch immer, sie zu legitimieren, war bisher ein hchst umstrittenes Verfahren. Mit ArtWiki steht jetzt online das Material aller Knstler, die unserem Open Call gefolgt sind, als Referenz zur Verfgung, wodurch Nachvollzug und Validierung gewhrleistet ist. Damit wird ArtWiki nicht nur zur Entscheidungshilfe, sondern ebenso Werkzeug, das etwaige Zensurbestrebungen zu umgehen und diskursive Macht zu unterhhlen vermag. Gleichfalls ermglicht sie auch andere Sicht- und Betrachtungsweisen, die zu einer neuen Narrativitt von Kunst fhren und damit Einfluss auf akademische Gelehrsamkeit sowie Forschung nehmen. Nicht zuletzt und wie bereits in anderen Fllen werden somit die Pfade des Plagiierens und der knstlerischen Innovation fr alle nachvollziehbar. ArtWiki in seiner Konstituierung durch KnstlerInnen sowie sein Wirken auf Experten und Kunstfreunde, das wiederum uerst komplex auf die KnstlerInnen und ArtWiki zurckwirkt wird damit in seiner uersten Konsequenz zum aktuellsten Kapitel in der Geschichte zeitgenssischer Kunst, das sich einer digitalen Historiographie verdankt, die zugleich konsequent kollaborativ ist
Sprache Deutsch / Englisch
WEB www.artwiki.org/ArtWiki
TitelNummer
008899304 Einzeltitelanzeige (URI)
naivsuper-cd 009
naivsuper-cd 009
naivsuper-cd 009

Hochherz Olaf: Pets EP, 2007


Hochherz Olaf
Pets EP
Berlin (Deutschland): naivsuper, 2007
(CD, DVD) 13x13 cm, Auflage: 200,
Techn. Angaben naivsuper Nr 009, Musik-CD mit 6 Blttern aus Transparentpapier in transparenter Kunststoffhlle, cover art: Olaf Hochherzd
ZusatzInformation recorded in 2004 - 2007.
Pets EP is the first record by Olaf Hochherz. Four extraordinary and rich compositions and one spoken word piece.
Sculpted with self-coded computer programs and lots of love for detail.
2004 wurde Olaf von einer Hochschule fr Musik vor die Tr gesetzt: Die Ansichten der Lehrenden wirkten seinen Vorstellungen von dem was elektroakustische Musik sein knnte ungut entgegen. Just am gleichen Tag traf er einen Teamangehrigen von naivsuper, und man beschloss dass er seine Musik dort verffentlichen sollte, da sich hier Ideen von elektroakustischer Musik produktiv begegneten.
"Pets sind 5 Stcke einer CD oder der Versuch eine geruschbasierte Lebensform zu beschreiben. Eine die sich in die Nische zwischen Natur und Kultur zu klemmen scheint. pets sind die akustischen Bewohner von nature-culture, haarige Staubknul, die erst ohne Grund hin und her eilen und sich dann ganz pltzlich tot stellen. berlebende also. berlebende die angeschoben werden, sich aber manchmal selbst bewegen, mal schnell mal langsam, die unerwartet sprechen und unsanft verstummen. Es sind Klangkreaturen aus der Welt der Kleinstrobotik, die uns ihre akustischen Zustnde und ihre kommunikationslose Sprache berbringen, durch Lautsprecher und Sprecher, letztlich nur um doch ihre Vergnglichkeit willkommen zu heissen.
Die Klnge enstehen mit Hilfe eines selbstgeschriebenen Programms, welches eine technische Analyse des Ausgangsmaterials (Sprechen, Geklapper und Geschmatze) durchfhrt. Diese computergesttzte Analyse findet aber in einem andern Verstndnis von dem was wesentlich an den Klngen sei, statt: Nicht dass, was man hrt ist fr den Computer entscheidend, sondern die Struktur, die von ihm erzeugt wird. Es kommt also zu einer Verschiebung zwischen dem Ausgangsmaterial und seiner Darstellung durch den Computer. Dennoch bleicht ein gebrochener Bezug zum Ausgangsmaterial erfahrbar. Die Bearbeitung fhrt so zu Ergebnissen die willkrlich erscheinen, die aber bisweilen Regelmssigkeiten aufweisen, welche Verstndnis vermitteln.
Entscheidend ist, dass aus dieser Methode der Klangerzeugung, Klnge und Sequenzen entstehen, die ihre eigenen Regeln mitbringen. Dies ist auch der Schnittpunkt zwischen den elektronischen Kompositionen und dem Stck, welches den Klang der Sprache herausstellt. Hier zeigt sich Sprache als Klangereigniss losgelsst von Grammatik und Inhalt. Die Grammatik die die klangliche Bewegung in eine Struktur zwngt wird ausgeschaltet und brig bleibt der Spass einer klanglichen "Willkr".
Anders formuliert ist pets eine Antwort auf die Frage, was die Dinge und Gegenstnde unseres Lebensraums, nach der Emanzipation von ihrer Funktionalitt fr Gerusche und Klnge von sich geben wrden
Stichwort Nullerjahre
WEB www.naivsuper.de
TitelNummer
008569267 Einzeltitelanzeige (URI)
Poster-Tillmans-wahl-2017
Poster-Tillmans-wahl-2017
Poster-Tillmans-wahl-2017

Tillmans Wolfgang: 6 Poster zur Bundestagswahl, 2017


Tillmans Wolfgang
6 Poster zur Bundestagswahl
Berlin (Deutschland): Wolfgang Tillmans Studio, 2017
(Plakat) 1 S., 59,4x42 cm, 6 Teile.
Techn. Angaben Originalplakate auf Affichenpapier, gerollt in Versandkarton
ZusatzInformation Liebe Freunde und Kollegen,
es besteht die reale Gefahr, dass viele Menschen am 24. September zu Hause bleiben, weil sie glauben, das Wahlergebnis bereits zu kennen. Die Mitte der Gesellschaft whnt sich in Sicherheit, whrend die AfD fr die letzten Tage des Wahlkampfes eine massive Internetkampagne plant. Dabei nutzt sie die Dienste der amerikanischen Agentur Harris Media, die bereits im vergangenen Jahr geholfen hat Brexit und Trump durchzusetzen. Sie wird eine fr Deutschland bisher ungekannte Polemik einsetzen.
Ihre Werbemittel appellieren an nationalistische Ressentiments und sie hoffen 15% der Stimmen zu bekommen. Damit knnte es sein, dass sie die strkste Oppositionsfraktion werden und in jeder Bundestagssitzung als erste nach der Regierung sprechen. Dann htten sie die Mglichkeit, wie schon in den Landtagen bewiesen, scheibchenweise Tabubrche vorzunehmen und rechtsradikales Gedankengut zu normalisieren.
Es gibt keinen Grund entspannt zu sein und zu glauben, die neuen rechtsnationalistischen Bewegungen wrden an Deutschland vorberziehen. Die AfD ist nicht harmlos. Nach auen ist sie bestrebt, ein nicht-radikales Bild abzugeben, doch kann ich in dem Plakatmotiv des schwangeren Bauches einer weien Frau mit dem Spruch Neue Deutsche machen wir selbst nur eine Vorstufe der Lebensborn-Initiative sehen. Das wahre Gedankengut der AfD-Politiker kommt immer wieder in ffentlichen Entgleisungen und Leaks zum Vorschein. Sind sie erstmal stark im Bundestag vertreten, knnen sie sich dort ber Jahre festsetzen und die Mittel der Demokratie nutzen und missbrauchen, um unser Gemeinwesen zu vergiften. Wir brauchen keine Partei, die aktiv und destruktiv die Spaltung der Bevlkerung vorantreibt.
Nach den Erfahrungen von Brexit, Trump und den 30% Front National in Frankreich empfinde ich das dringende Bedrfnis, das mir Mgliche zu tun, damit Rechtspopulismus in Deutschland in kleinen Grenzen bleibt. Die AfD-Whler/innen werden wir vielleicht nicht umstimmen knnen. Daher ist das Einzige, was hilft: eine hohe Wahlbeteiligung und Stimmen fr die anderen Parteien, damit der prozentuale Anteil der AfD klein bleibt.
Dafr habe ich mit meinem Team Poster entworfen, die an zehntausend Adressen im ganzen Land verschickt werden. Sie sind ebenfalls als A3 / A4 Formate zum Selberdrucken und im Social-Media-Format auf dieser Website herunterladbar.
Bitte vermittelt mglichst vielen Menschen, Bekannten und Familie die Dringlichkeit der Situation. Jede Stimme zhlt. Druckt die Poster aus und fragt in Kneipe, Bckerei, Arbeitsplatz, ob ihr eins aufhngen knnt. Oder postet sie online.
Mit besten Gren
Wolfgang Tillmans
Text von der Webseite
Sprache Deutsch
Geschenk von Janitzky Stephan
Stichwort AfD / Brexit / Brger / Engagement / Kampagne / Politik / Rechts / Wahl / Werbung
WEB http://tillmans.co.uk/zur-bundestagswahl-2017
TitelNummer
024330082 Einzeltitelanzeige (URI)
sz 03 gott
sz 03 gott
sz 03 gott

Mathieu Marc-Antoine: Gott hchstselbst, 2012


Mathieu Marc-Antoine
Gott hchstselbst
Mnchen (Deutschland): Sddeutsche Zeitung, 2012
(Buch) 128 S., 24,5x17,3 cm, ISBN/ISSN 978-3-86497-002-3
Techn. Angaben Bibliothek, Graphic Novels 03, Hardcover mit Bndchen
ZusatzInformation Wer von Gott erzhlen will, sollte ihn Fleisch werden lassen. Der franzsische Comic-Zeichner Marc-Antoine Mathieu vertraut auf diese Regel, nicht anders wie sich in sptantiker Zeit die Autoren des Neuen Testaments mit dem bekannt nachhaltigen Erfolg auf eine Inkarnation des hchsten Wesens verlassen haben. Die ersten Schwarz-Wei-Bilder von Gott hchstselbst zeigen eine Warteschlange modern gekleideter Menschen, Teilnehmer einer groen, wahrscheinlich weltweiten Volkszhlung. Unter denen, die geduldig anstehen und schlielich vor den Schreibtisch eines bebrillten Brokraten treten, ist einer, der sich mit Vor- und Nachnamen Gott nennt und auer seinem Krper keinen Nachweis seiner weltlichen Existenz erbringen kann.
Eine Bilderzhlung zehrt von den Gesichtern, die sie in ihre Schaukstchen, in ihre Panels, bannt. Und in einem Umkehrschluss kann man sagen, dass die Verweigerung eines Gesichts eine besondere Spannung, einen Sog der Bilderwartung, erzeugt. ber fnfzig Seiten, fast 300 Einzelbilder lang, wird das Antlitz Gottes nicht zu sehen sein. Wir erkennen nur die Rckseite eines kleinen, leicht gebeugten Mannes, dessen langes, volles Haar durch einen Mittelscheitel geteilt ist.
Geradezu exzessiv werden dagegen die Gesichter derjenigen in Szene gesetzt, denen Gott in die Hnde fllt: Funktionstrger, Machthaber, kleine und groe Hndler der medialen Waren. Mathieu versteht sich darauf, die Verwandlung eines individuellen Gesichts zur funktionalen Visage in der Schwebe zu halten. Wie hier Beamte, rzte, Physiker oder Journalisten dem in die Welt gekommenen Gott, den fast immer anwesenden Kameras und dem Leser entgegenblicken, mchte eigentlich niemand aus der Wsche gucken. Aber weil diese Gesichter nie vllig in die beruhigende Simplizitt der Karikatur umkippen, entsteht der qulende Verdacht, es wre nur eine Frage der Zeit, bis das ganz normale Leben jedem von uns ein derartiges Lemurenantlitz verpasst htte.
Wer von Gott erzhlen will, muss ihn zu Wort kommen lassen. Und zu den groen Strken dieser Graphic Novel gehrt, dass sie einen an die Stze ihrer Gottgestalt glauben macht. Was Gott einer gottgierigen Welt, die zweifellos die unsere ist, mitteilt, geschieht in Wechselrede. Lakonisch bndig und himmlisch einfallsreich antwortet der Allerhchste auf die Jargons der Wissenschaften, die Herrschaftsrede von Politik und Wirtschaft und die Pseudofragen der Medienvertreter. Eine kleine Kostprobe? Gott definiert: Der Zufall, das ist Gott, wenn er inkognito spielt. Das stammt eigentlich von Albert Einstein, klingt aber, im rechten Moment gesagt, gttlich gewitzt!
GEORG KLEIN nga
Sprache Deutsch
TitelNummer
008835054 Einzeltitelanzeige (URI)
schmit-gespraeche
schmit-gespraeche
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Schmit Tomas / Lukatsch Wilma: Dreizehn Montagsgesprche, 2008


Lukatsch Wilma / Schmit Tomas
Dreizehn Montagsgesprche
Berlin (Deutschland): Wiens Verlag, 2008
(Buch) 408 S., 27x21,5 cm, ISBN/ISSN 978-3-9811288-1-9
Techn. Angaben Klappumschlag
ZusatzInformation Die Dreizehn Montagsgesprche fanden von Juni bis Dezember 2005 in Berlin statt. Mit erfrischendem Sprachwitz, gleichzeitig ernst und unterhaltsam, wird man in die biographischen Daten und knstlerischen Fragen und Prinzipien von Tomas Schmit eingefhrt. Dazu zhlen vor allem Zurcknahme, Spiel und sachen m a c h e n . Das Neue an der Kunst der 60er Jahre (die Beschftigung mit Indeterminismus, Chaos und Ordnung, aleatorischem Prinzip), die Aktionszeit und die besondere Form des Schreibens und Zeichnens, fr die sich Tomas Schmit entschieden hatte, werden genauso besprochen wie Literaten, Musiker oder Wissenschaftler, die fr ihn von Bedeutung waren. Dazu gehrten Gertrude Stein, Franz Kafka, Robert Walser, Karl Valentin, John Cage, Morton Feldman, Georg Christoph Lichtenberg und William Hogarth. Im Anhang finden sich Texte von Tomas Schmit, die in den Gesprchen eine besondere Rolle spielen und die entweder schwer zugnglich sind oder bisher unverffentlicht waren. Die 288 farbigen Abbildungen dokumentieren die meisten der besprochenen Werke.
Tomas Schmit gehrte zu den Pionieren der Fluxus-Bewegung in den frhen 60er Jahren. Er hat die radikale Infragestellung der brgerlichen Kunst und die Anstze zu einer neuen sthetik wesentlich mitgeprgt. Sein Briefwechsel mit George Maciunas fhrte dazu, da eine theoretische Auseinandersetzung mit den politischen und sthetischen Vorstellungen der Fluxuszeit mglich geworden ist. Er hat an Fluxusevents teilgenommen, die heute als Meilensteine der Kunst der 60er Jahre gelten. Als Veranstalter organisierte er das Event 20. Juli TU Aachen 1964. Sein Text ber f. (1982) ist eine der wenigen profunden Einschtzungen der Fluxusideen.
Tomas Schmit hat sich frh von der Fluxusaktion zurckgezogen er war gegen die Verwsserung des radikalen Potentials. In diesem Potential grndete sein wohl wichtigstes Arbeitsprinzip: was ich, neben vielem anderen, von f. gelernt habe: was man mit einer plastik bewltigen kann, braucht man nicht als gebude zu errichten. was man in einem bild bringen kann, braucht man nicht als plastik zu machen. was man mit ner zeichnung erledigen kann, braucht man nicht als bild zu bringen. was man auf nem zettel klren kann, braucht keine zeichnung zu werden. und was man im kopf abwickeln kann, braucht nichtmal einen zettel! Freunde und Kollegen, wie Nam June Paik, George Brecht, Arthur Kpcke, Ludwig Gosewitz, Emmett Williams und Dieter Roth haben ihn besonders fr diese konsequente knstlerische Haltung geschtzt.
Seit Anfang der 70er Jahre entwickelte er ein Werk, das mehrere tausend Zeichnungen umfat, verffentlichte Editionen und Bcher, in denen er sich mit Sprache, Logik, Paradoxie, Biologie, Verhaltensforschung, Wahrnehmung und anderem beschftigte. Dabei ist er immer von konkreten Beobachtungen ausgegangen und hat sich mit Neugier und Lust widersprchlichen oder unerklrlichen Phnomenen gestellt. Er nannte es Scharren am Zaun. Mit seinem Buch erster entwurf (einer zentralen sthetik) (1989) hat er eine in der Wissenschaft anerkannte Einfhrung in die Gehirnforschung geliefert
Namen Arthur Kpcke / Dieter Roth / Emmett Williams / Franz Kafka / Georg Christoph Lichtenberg / George Brecht / George Maciunas / Gertrude Stein / John Cage / Karl Valentin / Ludwig Gosewitz / Morton Feldman / Nam June Paik / Robert Walser / William Hogarth
Stichwort 1960er Jahre / 1970er Jahre / Aktionskunst / Fluxus / Nullerjahre
TitelNummer
008532264 Einzeltitelanzeige (URI)

Reinhardt Helmut, Hrsg.
Die Weltbhne - Wochenschrift fr Politik, Kunst, Wirtschaft - 87. Jahrgang / Heft 01+02
Berlin (Deutschland): Verlag der Weltbhne, 1992
(Zeitschrift, Magazin) 32 S., 20,6x15 cm, ISBN/ISSN 0043-2598
Techn. Angaben Drahtheftung, oranger Umschlag,
ZusatzInformation Die Weltbhne war eine deutsche Wochenzeitschrift fr Politik, Kunst und Wirtschaft. Sie wurde von Siegfried Jacobsohn in Berlin unter dem Namen Die Schaubhne als reine Theaterzeitschrift gegrndet und erschien am 7.09.1905 zum ersten Mal. Am 4.04.1918 wurde die Schaubhne, die sich seit 1913 fr wirtschaftliche und politische Themen geffnet hatte, in Die Weltbhne umbenannt. Nach dem Tode Jacobsohns im Dezember 1926 bernahm Kurt Tucholsky die Leitung des Blattes, die er im Mai 1927 an Carl von Ossietzky weitergab. Die Nationalsozialisten verboten nach dem Reichstagsbrand die Weltbhne, die am 7.03.1933 zum letzten Mal erscheinen konnte. Im Exil wurde die Zeitschrift bis 1939 unter dem Titel Die neue Weltbhne fortgefhrt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erschien die Weltbhne unter ihrem ursprnglichen Namen wieder in Ost-Berlin, wo sie bis 1993 Bestand hatte. 1997 haben sich die Zeitschriften Ossietzky und Das Blttchen in die Tradition des berhmten Vorbilds gestellt.
Text von Website
Sprache Deutsch
Geschenk von Klaus Groh
Stichwort europische Geschichte / Kunst / Literatur / Politik / Volkswirtschaft
TitelNummer
017190627 Einzeltitelanzeige (URI)

Riechers Achim, Hrsg.: Richas Digest #09 Edition, 2017

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Riechers Achim, Hrsg.: Richas Digest #09 Edition, 2017


Riechers Achim, Hrsg.
Richas Digest #09 Edition
Kln (Deutschland): Richas Digest, 2017
(Zeitschrift, Magazin) [64] S., 31x21 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung, eingeklebtes Heft, drahtgeheftet, Originalfoto, Karton in Schutzhlle
ZusatzInformation Das Bild der Frau ist berprsent. Die Publikation zeigt
dem entsprechend viele chromogene Frauenbildnisse, nur wenige Beispiele, die Mnner abbilden. Meistenteils Werbeauftrge fr die Kosmetik- und Textilproduktion in der DDR, der Fotograf: Jrgen Rach, Bildjournalist und Bildautor fr Werbung in der DDR mit staatlicher Zulassung, versteht sich. Rach war wohnhaft in Dresden und verantwortlich fr die Fotografien in Dresden, Fhrer in Fotos, VEB F.A. Brockhaus Verlag Leipzig, DDR, 1974.
Auf der 3. Pressekonferenz des Zentralkomitees der SED Mitte April 1959 hatte das Politbro per Beschluss die Abkehr von starren und gestellten Fotos gefordert. Pressefotografien htten das pulsierende Leben darzustellen und den Menschen zu zeigen, der die sozialistische Gesellschaft gestaltet habe. Ein gutes Pressefoto, heit es weiter, msse Bewegung atmen und die fr das Ganze gltigen Details berzeugend ausdrcken. Die groe Schwche waren die Bilder aus Politik und Alltag. Diese Worte bezogen sich auch auf die zu diesem Zeitpunkt laufende 1. Pressefotoschau der DDR. Hier fehlte, so das Protokoll, fast vllig die Darstellung unseres breiten demokratischen Lebens, an dem jeder Brger irgendwie teilhat.
Dem Anspruch hinkte die journalistische Bildproduktion bis 1989 hinterher. Das Bild blieb zumeist Illustration eines primr zu vermittelnden Textes. Primitive Schemata gerieten im nachhinein zur Karikatur.
So verhlt es sich auch bisweilen in den Bildreportagen von J. Rach.
Doch anders bei den Werbebildern. Hier herrscht eine Art von Schemata vor, die macht schon eher Sinn. Lessons in Posing Subjects wrde Robert Heineken das nennen. Dazu kommt eine Qualitt des Ausdrucks in den Gesichtern dieser Models, die man heute vermissen mag. Es schlich sich unbemerkt eine Indifferenz in die Bilder, wenn die Ideologie der Politagitation nicht vorherrschend an der Bildproduktion beteiligt war.
Text von der Webseite
Namen Jrgen Rach (Fotografie)
Sprache Deutsch
Geschenk von Achim Riechers
Stichwort DDR / Fotografie / Frau / Werbung
WEB www.richasdigest.de
TitelNummer
024894675 Einzeltitelanzeige (URI)
Magazin der Kulturstiftung des Bundes 17
Magazin der Kulturstiftung des Bundes 17
Magazin der Kulturstiftung des Bundes 17

Farenholtz Alexander / Vlckers Hortensia, Hrsg.: Das Magazin der Kulturstiftung des Bundes 17, 2011


Farenholtz Alexander / Vlckers Hortensia, Hrsg.
Das Magazin der Kulturstiftung des Bundes 17
Halle (Saale) (Deutschland): Kulturstiftung des Bundes, 2011
(Zeitschrift, Magazin) 40 S., 42x29,7 cm, Auflage: 26.000,
Techn. Angaben Bltter lose ineinander gelegt
ZusatzInformation Schwerpunkt des Heftes ist die Frage nach der Nachhaltigkeit und Zukunftsfhigkeit unseres Denken und Handelns. Was knnen wir fr das berleben auf unserem Planeten tun und wie bewahren wir menschenwrdige Verhltnisse? Dieser Frage geht auch das Programm ber Lebenskunst der Kulturstifung des Bundes nach, in dessen Rahmen vom 17.-21.08.2011 das ber Lebenskunst.Festival im Haus der Kulturen der Welt in Berlin stattfindet. Die Vorbereitungen dafr laufen bereits seit vergangenem Jahr. ein zentraler Gedanke dabei ist eine nachhaltige Versorgung mit Lebensmitteln: Die Knsterinnengruppe myvillages.org hat eine Vorratskammer fr Lebensmittel angelegt, mit der die vielen Besucher des Festivals bewirtet werden sollen.
Antje Schiffers, eine der Grnderinnen der Initiative myvillages.org hat die Bildstrecke dieses Heftes gestaltet. Sie beschftigt sich mit dem Dorf als Ort kultureller Produktion und bereiste unter anderem Chile, wo zahlreiche der abgedruckten Zeichnungen entstanden.
Das Thema Vorratskammer bestimmt auch einen Groteil der Artikel im Heft. Persnlichkeiten aus Kultur und Wissenschaft wurden befragt, auf welches Wissen sie spter zurckgreifen wollen. In kleinen Geschichten, Essays und Reflexionen beschreiben sie den Inhalt ihrer persnlichen mentalen Vorratskammer.
Die drei lngeren Texte handeln von den Widrigkeiten und Glcksbedingungen des berlebens:
Der franzsische Philosoph Michel Serres fragt, wie unser Planet berlebensfhig gemacht werden kann und baut gedankliche Rettungsboote. Sein Beitrag ist ein Vorabdruck aus der Anthologie "ber Lebenskunst. Initiative fr Kultur und Nachhaltigkeit", hrsg. von Susanne Stemmler und Katharina Nabutovic, die im Suhrkamp Verlag erscheinen wird.
Der sterreichische Autor Raoul Schrott macht sich in einem mehrjhrigen Projekt auf die Suche nach den bedeutsamen Stationen der Welt- und Menschheitsgeschichte. Die auf seinen Reisen zu Fundstellen oder Grabungsorten gemachten Erfahrungen und Entdeckungen sind die Grundlage fr das ber drei Bcher geplante Epos "Die Erste Erde". Vorab drucken wir seinen Bericht von einer Reise in den kanadischen Norden zu den ltesten Gesteinsschichten der Erde ab.
Die Filmemacherin Jutta Brckner schreibt ber ihre an Demenz erkrankte Mutter, die sich in eine eigene Welt hinbergerettet hat. Mit den Folgen der modernen Apparatemedizin und den Fortschritten der Life Sciences beschftigt sich auch das Projekt "Die Untoten", das die Kulturstiftung im Mai 2011 auf Kampnagel in Hamburg veranstaltet
WEB www.kulturstiftung-bund.de
TitelNummer
007699045 Einzeltitelanzeige (URI)
Magazin der Kulturstiftung des Bundes 18
Magazin der Kulturstiftung des Bundes 18
Magazin der Kulturstiftung des Bundes 18

Farenholtz Alexander / Vlckers Hortensia, Hrsg.: Das Magazin der Kulturstiftung des Bundes 18, 2011


Farenholtz Alexander / Vlckers Hortensia, Hrsg.
Das Magazin der Kulturstiftung des Bundes 18
Halle (Saale) (Deutschland): Kulturstiftung des Bundes, 2011
(Zeitschrift, Magazin) 44 S., 42x29,7 cm, Auflage: 26.000,
Techn. Angaben Bltter lose ineinander gelegt
ZusatzInformation Im Juni 2012 veranstaltet die Kulturstiftung die mehrtgige interdisziplinre Tagung Kulturen des Bruchs. Dort werden sich Experten aus Wissenschaft und Kunst mit der Frage nach den "Grenzen des Wachstums" in der Kultur beschftigen und darber diskutieren, wie stark unsere Kultur von der Macht der Vergangenheit und einer forcierten Erinnerungskultur geprgt ist. Inwieweit kann und darf sich unsere kulturelle Praxis zugunsten unserer Zukunftsfhigkeit von der Verpflichtung auf die Tradierung lsen? Lsst sich dem Bruch mit Traditionen auch etwas Positives abgewinnen, lassen sich Kulturen des Bruchs denken und demokratisch legitimieren? In Interviews haben sich der Althistoriker Christian Meier und der Autor und Filmemacher Alexander Kluge diesem Fragenkomplex gestellt. Ein Essay des Historikers Per Leo und ein literarischer Beitrag der Schriftstellerin Kathrin Rggla runden den Themenschwerpunkt ab.
Zwei ungewhnliche Perspektiven auf die bundesrepublikanische Geschichte nehmen die Beitrge von Gerd Koenen und Wolfgang Kraushaar ein. Anlsslich der Ausstellung BILD Dir Dein Volk Axel Springer und die Juden im Frankfurter Jdischen Museum beleuchtet der Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar die Reaktion der Linken auf Axel Springers pro-israelisches Engagement in den 1960er und 70er Jahren. Der Publizist Gerd Koenen widmet sich der immer noch wenig untersuchten Rezeptionsgeschichte der sowjetischen Gulags. Die Kulturstiftung des Bundes frdert eine Wanderausstellung, die den Spuren des Gulags 19291956 folgt.
Gegen Ende des Kleist-Jahres 2011 und aus Anlass des 200. Todestages Heinrich von Kleists am 21.11.2011 findet im Maxim Gorki Theater Berlin ein groes, von der Kulturstiftung gefrdertes Theaterfestival statt, bei dem unter anderem alle Dramen Kleists zur Auffhrung kommen. Der international renommierte ungarische Schriftsteller und Kleist-Experte Lszl F. Fldnyi wrdigt den Dichter als Komet der Literatur.
Artur Zmijewski, Kurator der 7. Berlin Biennale, die von der Kulturstiftung als "kultureller Leuchtturm" gefrdert wird, erklrt, was er unter politischer Kunst versteht.
Der britische Wachstumskritiker Tim Jackson hat mit seinem Buch "Wohlstand ohne Wachstum Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt" groe Aufmerksamkeit in Deutschland erlangt. Das Interview mit ihm entstand im Rahmen des von der Kulturstiftung des Bundes gefrderten Projektes "Werden wir die Erde retten? Gesprche ber die Zukunft von Technologie und Planet". Die siebenteilige Veranstaltungsreihe findet von Dezember 2011 bis Juni 2012 statt und gehrt zum Themenschwerpunkt "Nachhaltigkeit", zu dem die Kulturstiftung unter anderem im August 2011 das Festival ber Lebenskunst im Berliner Haus der Kulturen der Welt veranstaltet hat. Die Bilder des Fotojournalisten Sebastian Bolesch geben einen atmosphrischen Eindruck von diesem Festival wieder, dessen groe Resonanz beim Publikum und in den Medien optimistisch stimmt
WEB www.kulturstiftung-bund.de
TitelNummer
008257050 Einzeltitelanzeige (URI)
Jim-Goldberg
Jim-Goldberg
Jim-Goldberg

Goldberg Jim / Khelif Kamel: Jim Goldberg and Kamel Khelif, 2015


Goldberg Jim / Khelif Kamel
Jim Goldberg and Kamel Khelif
Dresden (Deutschland): Staatliche Kunstsammlungen Dresden, 2015
(Plakat) 2 S., 14x21,5 cm,
Techn. Angaben mehrfach gefaltetes Blatt, beidseitig bedruckt, mit einigen Fotoabbildungen
ZusatzInformation Plakat lag in der Ausstellung "Conflict, Time, Photography", 31.07.-25.10.2015, im Albertinum aus.
Die von der Tate Modern konzipierte Ausstellung zeigt, in welcher Weise in der Fotografie seit dem 19. Jahrhundert kriegerische Ereignisse und deren Folgen vergegenwrtigt und reflektiert werden. Historische Reportagen, Dokumentaraufnahmen und Positionen zeitgenssischer Fotografie lenken den Blick auf die flchtigen wie dauerhaften, die sichtbaren wie verwischten Spuren, die jeder Konflikt hinterlsst und die sich nicht nur in die kollektive Erinnerung, sondern auch in die realen Schaupltze des Geschehens eingeschrieben haben.
Weltweit und ber die Zeiten hinweg ‒. vom amerikanischen Brgerkrieg bis zum Irakkrieg ‒. offenbaren die Bilder von Menschen, Orten und Dingen die existenziellen Auswirkungen von Gewalt und Zerstrung als Sediment unserer modernen Zivilisation. Die ausgewhlten Fotografien entstanden Momente, Tage, Wochen, Monate, Jahre oder Jahrzehnte nach dem Ereignis, auf das sie verweisen. Dieser Chronologie folgend spannt die Ausstellung einen zeitlichen Bogen von Aufnahmen, die unmittelbar nach der Atombombenexplosion in Hiroshima gemacht wurden, ber Beobachtungen aus dem geteilten Berlin zu Zeiten des Kalten Krieges bis hin zu Fotos von Schaupltzen des Ersten Weltkrieges, die rund 100 Jahre spter aufgenommen wurden. In der Zusammenschau aller Bilder entfaltet sich auf diese Weise eine eindrckliche, zeitlose Ikonografie des Krieges.
Text von der Webseite
Namen Agata Madejska / An-My L / Chloe Dewe Mathews / Diana Matar / Don McCullin / George N. Barnard / Harry Shunk / Hiromi Tsuchida / Jane / Jens Klein / Jerzy Lewczynski / Jim Goldberg / Jo Ractliffe / Joo Penalva / Jules Andrieu / Jnos Kender / Kamel Khelif / Ken Domon / Kenji Ishiguro / Kikuji Kawada / Louise Wilson / Luc Delahaye / Matsumoto Eiichi / Michael Schmidt / Nick Waplington / Nobuyoshi Araki / Paul Virilio / Peter Piller / Pierre Antony-Thouret / Richard Peter sen. / Robert Capa / Roger Fenton / Sasaki Yuichiro / Shigeo Hayashi / Shomei Tomatsu / Simon Norfolk / Stephen Shore / Susan Meiselas / Susanne Kriemann / Taryn Simon / Thomas Hpker / Toshio Fukada / Ursula Schulz-Dornburg / Walid Raad
Geschenk von Xenia Fumbarev
Stichwort Dokumentation / Kriegsfotografie
WEB www.opensee.org
TitelNummer
017401618 Einzeltitelanzeige (URI)
Gerhard Theewen, Nudisten Salon
Gerhard Theewen, Nudisten Salon
Gerhard Theewen, Nudisten Salon

Theewen Gerhard: Die komplette Nudisten Sammlung, 1981


Theewen Gerhard
Die komplette Nudisten Sammlung
Frankfurt am Main (Deutschland): Salon im Verlag Kretschmer & Gromann, 1981
(Buch) Auflage: 2000, ISBN/ISSN 3-923205-72-4
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Jeder, der das Wagnis eingeht, sich in gedruckter Form zu prsentieren, setzt sich der Kritik aus, guter und schlechter. Gerhard Theewen bildet da keine Ausnahme.
Seine Photos von nudistischen Aktivitten werden sofort lautstark und vehement von einer zum Glck kleinen Gruppe von Individualisten kritisiert, die es sich zur Aufgabe gemacht haben diesen Kerl in Ordnung zu bringen und Richtig von Falsch zu trennen. Was von diesen Leuten beachtet werden sollte, ist die Tatsache, da der Photograph das Ereignis, das er ablichtet rein objektiv sieht.
Nudisten-Publikationen sind nmlich einer zweifachen Aufgabe gewidmet: das Neueste nudistischen Tuns fr Nudisten zu publizieren und zum anderen die Geschichte des Nudismus in der interessantesten und attraktivsten Art denen anschaulich zu machen, die wir gerne fr unsere Sache gewinnen wollen, den Nicht-Nudisten.
Wie er das macht, ist Sache des einzelnen Photographen, dem dabei natrlich Grenzen von den Herausgebern der einzelnen Publikationen gesetzt werden.
Eine stndig wiederkehrende Kritik an den Photos fr Nudisten-Magazine sagt, da die wahre Geschichte der einzelnen Anlagen nicht gezeigt wird... da sie nicht gezeigt werden, wie sie wirklich sind, und da Nicht-Nudisten sich deshalb zu rosige Vorstellungen davon machen, wie die Pltze sein knnten.
Aber das, was nicht existiert, kann man auch nicht photographieren, also sind die Aufnahmen echt.
Nudisten-Photograhie kann man in verschiedene Kategorien unterteilen. Gerhard Theewen hlt sich mehr an die humorige Seite der Dinge. Wenn man ein Lcheln oder ein echtes Lachen vertragen kann, wird das Leben wesentlich amsanter und lebenswerter.
Wenn jemand die beste Seite des Nudismus aus den Augen lt, da er nmlich existiert und sprunghaft an Bedeutung gewonnen hat, weil er lustig ist und die Leute sich ehrlich wohlfhlen in den Nudisten-Camps, dann hat er die Perspektive der Nudisten-Photographie, die untersttzt werden mu, verloren
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort 1970er Jahre / 1980er Jahre / Appropriation / Fotografie / Freikrperkultur / Krper / nackt / Nudismus
WEB www.verlag-hubert-kretschmer.de/verlagsprogramm/kuenstlerbuch/theewen-nudisten.htm
TitelNummer
004925007 Einzeltitelanzeige (URI)
sz 01 castro
sz 01 castro
sz 01 castro

Kleist Reinhard: Castro, 2012


Kleist Reinhard
Castro
Mnchen (Deutschland): Sddeutsche Zeitung, 2012
(Buch) 288 S., 24,5x17,3 cm, ISBN/ISSN 978-3-86497-000-0
Techn. Angaben Bibliothek, Graphic Novels 01, Hardcover mit Bndchen
ZusatzInformation Es ist unmglich, sich nach Lektre dieser Graphic Novel von der Titelfigur Fidel Castro und dem Stck Geschichte, in das man hineingezogen wird, zu distanzieren. Auch Leser, die sich an die frhen sechziger Jahre, an die Revolution auf Kuba und an die weltpolitisch beunruhigenden Ereignisse in der Schweinebucht nicht erinnern knnen, werden sich mit Spannung durch die 275 prall gefllten Seiten dieser Erzhlung fressen. Selten drfte ein Stck der jngeren Weltgeschichte emotional so bewegend und zeichnerisch so berzeugend in Bildfolgen bersetzt worden sein.
Der deutsche Comic-Autor Reinhard Kleist, der schon in seiner Graphic Novel ber den Countrysnger Johnny Cash einen dramatisch wie visuell wenig ergiebigen Stoff in ein preisgekrntes Bildgedicht umzuformen wusste, hat eine erzhltechnisch schlssige Figur erfunden, um seine Leser an die einstige Kultfigur der europischen Linken, an den heftig umstrittenen Politiker Castro heranzufhren und gleichzeitig den Abstand sprbar zu machen, der uns vom Ort des Geschehens, von den sozialen Zustnden auf Kuba, aber auch von den emotionalen Gesetzen der Karibik trennt.
Kleist schickt einen jungen deutschen Fotojournalisten, der von der kubanischen Revolution begeistert ist und Castro interviewen will, im Jahr 1960 nach Kuba, lsst ihn inmitten einer Partisanengruppe und an der Seite einer Frau, die er spter heiraten wird, den Aufstand gegen das korrupte Batista-System miterleben und fhrt dann am Beispiel seiner Ehe die krassen Vernderungen vor, die sich in den Jahrzehnten des Sozialismus und whrend der von den USA verhngten Wirtschaftsblockaden im ffentlichen Leben Kubas ereignen.
ber ein kunstvolles System von Rckblenden schalten Kleist und sein idealistisch naiver Ich-Erzhler aus der Gegenwart immer wieder in die Jahre der revolutionren Umbrche zurck. und eingestreute Binnenerzhlungen ffnen Blicke in die Jugendjahre des Grogrundbesitzersohns Fidel. Vom Castro-Biographen Volker Skierka in allen Details fachlich sicher beraten, kann Kleist also auch versteckte Winkel in der Biographie des Mximo Lider und in der Entwicklungsgeschichte seines Landes ausleuchten. Wir kommen auf diese Weise mal dem charismatischen Revolutionsfhrer, mal dem rebellierenden Studenten, mal dem parolendreschenden Staatsmann nahe und werfen zum Abschied einen Blick auf den alterskranken, skeptisch gebrochenen Volkstribunen, der zugeben muss, dass sein revolutionrer Lebenstraum nicht in Erfllung gegangen ist.
Mit extrem spontanem Strich wirft Kleist seine Figuren aufs Papier. Die zahllosen zeichnerischen Varianten machen dem Leser am Anfang das Wiedererkennen schwer, doch bald wird man als Leser schtig nach den kleinen graphischen Pointen, in denen die (melo-)dramatischen Wandlungen des Geschehen lebendig mit- und nachzuschwingen scheinen. GOTTFRIED KNAPP
Sprache Deutsch
TitelNummer
008834054 Einzeltitelanzeige (URI)
ettlich-68er-story
ettlich-68er-story
ettlich-68er-story

Ettlich Wolfgang: Die 68er Story - Eine Generation vor der Rente, 1998


Ettlich Wolfgang
Die 68er Story - Eine Generation vor der Rente
Mnchen (Deutschland): Mediengruppe Schwabing, 1998
(CD, DVD) 19x13,5 cm,
Techn. Angaben DVD in Plastikhlle, 90 Min.
ZusatzInformation 30 Jahre ist es her, dass politische Demonstrationen der Studenten und kreativ-anarchistische Aktionen die Brger verschreckten. Die spter so definierte 68er Generation wollte Schluss machen mit dem beharrlichen Schweigen einer frhlich konsumierenden Gesellschaft ber eine schreckliche Vergangenheit, ber Schuld und notwendige Wiedergutmachung. Es war die sich emanzipierende Generation der Shne und Tchter, die damals den politisch, gesellschaftlichen und kulturellen Wechsel erzwingen wollte. Der Vietnamkrieg, die Notstandsgesetzgebung, die Hochschulpolitik es gab genug Grnde, sich aufzulehnen und das Establishment abzulehnen. Ob das Aufbegehren der 68er politisch tatschlich die Entwicklung der Bundesrepublik beeinflusste, ist bis heute umstritten. Aus der Distanz von 30 Jahren versucht der Film eine vorsichtige Bilanz zu ziehen eine Bilanz, die sich mehr auf das subjektive Empfinden und die subjektive Einschtzung Einzelner als auf objektive Fakten beruft. Was ist aus denen geworden, die an vorderster Front gekmpft haben, was aus den Mitlufern; Was ist aus den Ideen und Idealen geworden, welche Strukturen haben sich gendert? Vor allem aber: Was wird diese scheinbar junge Generation in wenigen Jahren als persnliche Bilanz mit in die Rente nehmen knnen?

Text von der Website.
Namen John Weinzierl / Jrgen Hilpert / Karin Kerner / Kurt Holl / Michael Ruetz / Otto Schilly / Peter Brandt / Rosemarie Heinikel
Sprache Deutsch
Stichwort 68er Bewegung / 1960er Jahre / 1970er Jahre / Deutschland / Film / Geschichte / Politik
WEB www.ettlich-film.de/produkt/die-68er-story
TitelNummer
025353645 Einzeltitelanzeige (URI)
Ginny Lloyd, Blitzkunst
Ginny Lloyd, Blitzkunst
Ginny Lloyd, Blitzkunst

Lloyd Ginny: Blitzkunst - or have you ever done anything illegal in order to survive as an artist ?, 1983


Lloyd Ginny
Blitzkunst - or have you ever done anything illegal in order to survive as an artist ?
Frankfurt am Main (Deutschland): Verlag Kretschmer & Gromann, 1983
(Buch) 120 unpag. S., 20,2x20 cm, Auflage: 500, ISBN/ISSN 978-3-923205-34-9
Techn. Angaben Broschur, Chromolux-Umschlag. Interviews mit 54 internationalen MailArt-Knstlern. Fotografien und Fragebogen
ZusatzInformation Mit Texten von Carl Loeffler, Judith A. Hoffberg und Hal Fischer.
BLITZKUNST, Have you ever done anything illegal in order to survive as an artist ?
Ginny Lloyd portrtiert und befragt 54 internationale MailArt-Knstler.
BLITZKUNST, ein von Ginny Lloyd herausgegebener Fotoband, ist eine auergewhnliche Auseinandersetzung mit den kreativen Pionieren unserer Gegenwart. Kern des Buches ist die Dokumentation zeitgenssischer Knstler, deren Arbeitsweise sich von dem unterscheidet, was gemeinhin als etablierte Kunst betrachtet wird. Diese internationale Dokumentation hat die Form manipulierter Portraits experimenteller Knstler der Gegenwart und enthlt zugleich einen soziologisch orientierten Fragebogen, der darauf abzielt, die persnliche, innerlich-instinktive Erfahrung zeitgenssischen Kunstschaffens zu untersuchen. Die meisten der portrtierten Knstler bemhen sich einerseits darum, mit neuen Materialien zu experimentieren, andererseits sind sie von dem Wunsch bestimmt, die Funktion der Kunst in der Gesellschaft zu untersuchen. Solche Knstler arbeiten am uersten Rand der Kunstszene, indem Sie Medien benutzen, die normalerweise nicht der bildenden Kunst zugeordnet werden. Es handelt sich unter anderem um Mail-Art, Knstlerbriefmarken, Stempel, Publikationen, Kopierkunst, Performance, Video- und Audiokunst, um Archiv- und Museumsprojekte sowie um Projekte der Selbsthistorifikation.
Ginny Lloyds Arbeit ist die Reaktion auf die umfassenden Vernderungen, die die Gesellschaft international whrend der kommenden Jahrzehnte erleben wird - Vernderungen hervorgerufen durch neue Technologien, globale Interaktion und die Neuorientierung der Arbeiter in der folge des unvermeidlichen Niedergangs des Industrialismus im Westen. Innerhalb dieses Vernderungsprozesses werden neue Rollen und Materialien dem Knstler verfgbar werden und zu neuen Definitionen und Anwendungen der kreativen Haltung fhren. (Carl Loeffler)
Ginny Lloyd zeigt hier in diesem Buch erstmals Knstler, die sich selbst kaum persnlich getroffen haben. Sie agieren weltweit durch postalische Medien und halten sich mit ihrer Person weitgehend im Hintergrund, in einigen Lndern auch im Untergrund. Ginny Lloyd hat sie besucht und auf ihre besondere Art fotografisch portrtiert und gewhrt uns so einen seltenen Einblick in eine bis dahin ziemlich unbekannte Seite der aktuellen Kunst.
Namen Abdada Leclair / Al Agius-Sinerco / Andrew Phillip Hayes / Banana Anna / Barbara Wyeth / Baroni Vittore / Bernhard Maurer / Cantsin Monte / Carrion Ulises / Christian van der Borght / Cleveland Buster / Colby Sas / Dean Nat / Deborah Freedman / Dogmatic Irene / Doris Doris Berman / Dreva Jerry / E.F. Higgins III / Eva Lake / F. Stop Fitzgerald / Gaglione Bill / Gajewski Henryk / Guglielmo Achille Cavellini / Hal Fischer / Harley Frances / Helen Holt / Hermann Hess / Hoffberg Judith A. / Joe Lewis / Johann van Geluwe / John J. Rosser / Kazunobu Yanagi / Kwok Mang Ho / Leavenworth Jackson / Linda Frye Burnham / Lloyd Ginny / Loeffler Carl / Mark Rennie / Mollett Michael / Nancy Frank / Nouriman Manouchehri / Olbrich Jrgen O. / P-Porridge Genesis / Petasz Pavel / Rehfeldt Robert / Richard Hambleton / Rocola Robert / Sando Counts / Schloss Arleen / Schmidt Aangelika / Scott Michael / Sigfried / Spiegelman Lon / Stefan Eins / Summers Rod / Van Barneveld Aart / Wolf-Rehfeldt Ruth
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort 1970er Jahre / 1980er Jahre / Fotografie / Mail Art
WEB www.verlag-hubert-kretschmer.de/verlagsprogramm/kuenstlerbuch/blitzkunst.htm
TitelNummer
002588002 Einzeltitelanzeige (URI)
Gerhard Theewen, Pin-Up Salon
Gerhard Theewen, Pin-Up Salon
Gerhard Theewen, Pin-Up Salon

Theewen Gerhard: Die komplette Pin-Up Sammlung, 1982


Theewen Gerhard
Die komplette Pin-Up Sammlung
Frankfurt am Main (Deutschland): Salon im Verlag Kretschmer & Gromann, 1982
(Buch) Auflage: 2000, ISBN/ISSN 3-923205-71-6
ZusatzInformation Gerhard Theewen ist einer der groen Photographen unserer Zeit. Sein Erfolg in der Pin-Up Photographie beruht auf einer Kombination von verschiedenen Eigenschaften und Fertigkeiten, die ihn zu einem der besten Vertreter dieser schwierigen Sparte machen.
Neulich erzhlte er mir von seinem groen Wunsch, die Photographie als eine Kunstform zu untersttzen, die gleichberechtigt neben der Bildhauerei, der Malerei und der Musik stehen sollte. Whrend nmlich Aktgemlde in Museen und Galerien gesammelt werden und Skulpturen von nackten Krpern auf ffentlichen Pltzen zu finden sind und akzeptiert werden, sind Photographien von Pin-Ups teilweise geradezu unverantwortlichem Argwohn ausgesetzt. Wenn er dann ber die Schwierigkeiten bei der Auswahl von Modellen und Umgebungen, der Auswahl von Accessoires und ihrer Anordnung, dem langen Warten auf das fr seine Zwecke geeignete Licht erzhlt, wird etwas von der geistigen Anspannung deutlich, die die physische Anstrengung einer manchmal bis spt in die Nacht dauernden Aufnahmereihe begleitet. So ganz nebenbei zollt er auch der Agfa-Isola 1 und der Dacora-Digna 1 einen bedeutenden Tribut, wenn er offenbart, da alle Aufnahmen in der vorliegenden Sammlung mit diesen beiden kleinen, wandlungsfhigen Kameras gemacht wurden. Darberhinaus, und das ist charakteristisch fr ihn, mit er Kameras grundstzlich keine weitere Bedeutung bei, "weil sie nur Werkzeuge sind, kleine Instrumente, die sofort meinen Befehl ausfhren und ein Bild in dem Moment festhalten wenn ich es sehe". Trotz dieser scheinbaren Absage an das Handwerk ist Theewen ein ausgezeichneter Techniker. Das wird allen Photographen deutlich werden, die dieses Buch Seite fr Seite mit groem Interesse studieren werden und das nicht nur wegen der Schnheit der Modelle und der raffinierten Anordnung. Aber mehr noch als der technische Fachverstand, der unter Photographen keine Seltenheit ist, besitzt Gerhard Theewen die Gabe in perfektem Einklang mit seinen Modellen arbeiten zu knnen. Er tut dies ohne die ganze Sinnlichkeit des Subjekts zu verringern und das ist es, was Gerhard Theewen zu einem groen Knstler macht.
Stichwort 1980er Jahre
WEB www.verlag-hubert-kretschmer.de/verlagsprogramm/kuenstlerbuch/theewen-pin-up.htm
TitelNummer
004924007 Einzeltitelanzeige (URI)
kammerspiele-1968-programm
kammerspiele-1968-programm
kammerspiele-1968-programm

Hhmann Johanna / Kade Tarun / Lilienthal Matthias, Hrsg.: 1968 - Eine Besetzung der Kammerspiele, 2018


Hhmann Johanna / Kade Tarun / Lilienthal Matthias, Hrsg.
1968 - Eine Besetzung der Kammerspiele
Mnchen (Deutschland): Mnchner Kammerspiele, 2018
(Flyer, Prospekt) [8] S., 21x14,8 cm, 2 Stück.
Techn. Angaben Einzelblatt, mehrfach gefaltet
ZusatzInformation Programm, Premiere am 08.02.2018.
An den Mnchner Kammerspielen sammelten 1968 SchauspielerInnen im Rahmen von Peter Steins Inszenierung des Peter Weiss-Stcks Viet Nam Diskurs Geld fr Waffenspenden fr den Viet Cong, was einen Skandal und die baldige Absetzung der Inszenierung durch den Intendanten August Everding zur Folge hatte. 50 Jahre spter laden die Kammerspiele Knstler- Innen ein, sich aus gegenwrtiger und subjektiver Perspektive mit Themen und Fragestellungen der bewegten Zeit um 1968 auseinanderzusetzen. ... so wird am Ende aus vielen unterschiedlichen Beitrgen eine aus der Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft schauende Inszenierung entstehen, die das umstrittene Erbe von 1968 ernst nimmt. Eine Theateraktion, ein Wagnis, ein Experiment, von und mit allen, die Kraft ihrer Kunst die Welt gestalten wollen. Wenn AfD-Vorstand Jrg Meuthen fordert, man msse weg vom linken rotgrn verseuchten, leicht versifften 68er-Deutschland, erwidern die Kammerspiele mit Jean-Paul Sartre: DIE FANTASIE AN DIE MACHT. NOW.
Alle Vorstellungen werden von TEACH-INS begleitet. Mehr Informationen entnehmen Sie bitte dem Kalender oder folgen Sie dem Link.
Im Innenhof der Mnchner Kammerspiele befindet sich auerdem die Installation T1 Kleiner Tempel der Befreiung von Lili Anschtz und Jonny-Bix Bongers (ffnet jeweils mit dem Teach-in am Tag der Vorstellung).
Miriam Ibrahim veranstaltet jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn die Speakers Corner Repeat in der Maximilianstrae.
Die temporre Tamtam-Bar im Foyer der Kammer 1 ist vor und nach der Vorstellung von 1968 geffnet.
Text von der Webseite
Namen Alberto Villarreal / Anna-Sophie Mahler / Annika Reiter (Gestaltung) / Collectif Catastrophe / Double Standards (Gestaltung) / Elfriede Jelinek / Erasmus Schfer (Teach-in) / Gintersdorfer/Klassen / Henrike Iglesias / Jonny-Bix Bongers / Klaus Theweleit (Teach-in) /Gretschen Dutschke (Teach-in) / Leonie Bhm / Lili Anschtz / Miriam Ibrahim / Norbert Frei (Teach-in) / Rainer Langhans (Teach-in) / Raumlabor Berlin / Robert Stockhammer (Teach-in) / TAMTAM / Thomas Wagner (Teach-in) / Thomas Zacharias (Teach-in) / Wojtek Klemm
Sprache Deutsch
Stichwort 60er Jahre / Performance / Theater / Zeitzeuge
Sponsoren Goethe-Instituts Mexiko
WEB https://www.muenchner-kammerspiele.de/inszenierung/1968-eine-besetzung-der-kammerspiele
TitelNummer
025196690 Einzeltitelanzeige (URI)
fudakowski-an-exhibition
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Fudakowski Kasia, Hrsg.: Body pt. 2: An Ex-hibition, 2018


Fudakowski Kasia, Hrsg.
Body pt. 2: An Ex-hibition
Kln (Deutschland): Ginerva Gambino / Verlag fr zeitgenssische Beobachtung, 2018
(Heft) [52] S., 14,8x10 cm, Auflage: 250, ISBN/ISSN 978-3-944877-04-4
Techn. Angaben Drahtheftung, farbiges Cover
ZusatzInformation Anlsslich der gleichnamigen Ausstellung von Alexander Brenchley, Wilhelm Klotzek und der Absenz zweier anonymer Knstler, 20.01.-24.03.2018 in der Galerie Ginerva Gambino, Kln. Das Heft enthlt die Korrespondenz im Vorfeld der Ausstellung sowie die zwischen der Kuratorin und den Knstlern.
Die Gruppenausstellung bringt erstmalig Arbeiten zusammen, die ausschlielich von Exfreunden der Kuratorin geschaffen wurden. Die Ausstellungseinladung an die vier Knstler bestand aus individuellen, von der Kuratorin geschriebenen Briefen. Die Einladung war gebunden an folgende Bedingungen: Jeder Knstler entscheidet innerhalb eines festen Budgets frei, was er zeigen mchte ohne Einmischung der Kuratorin. Wnscht sich ein Knstler dennoch, seine Ideen mit der Kuratorin zu besprechen, ist sie hierfr verfgbar. Whrend Alexander Brenchley und Wilhelm Klotzek positiv auf die Einladung reagierten, entschieden sich die anderen beiden Knstler dazu, nicht zu antworten. Und obwohl ihre Abwesenheit im Ausstellungsraum prsent ist, werden ihre Namen vertraulich behandelt. Die jeweiligen Arbeiten von Brenchley und Klotzek entstanden eigens fr diese Ausstellung. Die Kuratorin ist sich darber bewusst, dass das kuratorische Konzept problematisch ist ebenso, dass es eine Doppelmoral enthlt. Mit der Umsetzung des Konzepts erhofft sie sich jedoch, eine Diskussion ber die jeweiligen Rollen der Teilnehmer innerhalb des Konstruktes einer Gruppenausstellung anzuregen.
(Text aus dem Heft)
Namen Alexander Brenchley / Kasia Fudakowski (Kuratorin) / Laura Henseler (Galeristin) / Wilhelm Klotzek
Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Susanne Pittroff
Stichwort 2010er Jahre / Ausstellung / Beziehung / Dialog / Ex-Freunde / Konzeptkunst
WEB http://ginervagambino.com/body-ex-hibition/
TitelNummer
025663685 Einzeltitelanzeige (URI)

Diekmann Kai, Hrsg.
Bild 21. September 2013 - Auf die Zettel, fertig, los! Prost Wahlzeit! Ab ins Wahllokal! Ran an die Urne. Eintritt ist frei!
Berlin (Deutschland): Axel Springer Verlag, 2013
(Zeitschrift, Magazin) 24 S., 57x40 cm, Auflage: 41000000,
Techn. Angaben Gratis Sonderausgabe zur Wahl
ZusatzInformation POLITIK MACHT KUNST: Malerfrst Prof. Markus Lpertz ber die Portrts der Mchtigen von der Antike bis zum Kanzleramt.
Glaubt doch nicht, dass die Macht die Kunst missbrauchen kann! Denn der Macht steht immer die Qualitt der Kunst gegenber. Erst wenn die Kunst ihren Anspruch verlsst, wenn sie illustriert, wenn sie den Inhalt wichtiger nimmt, das heit, die politische Botschaft die Qualitt der Kunst berflssig macht, erst dann instrumentalisiert die Macht die Kunst. ...
Text von der Webseite
WEB www.bild.de
TitelNummer
011298386 Einzeltitelanzeige (URI)
No-secrets-Leporello
No-secrets-Leporello
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Fehle Isabella, Hrsg.: No secrets! Bilder der berwachung! 24.03.16.07.2017, 2017


Fehle Isabella, Hrsg.
No secrets! Bilder der berwachung! 24.03.16.07.2017
Mnchen (Deutschland): Mnchner Stadtmuseum, 2017
(Flyer, Prospekt) 12 S., 21x10,5 cm,
Techn. Angaben Informationsflyer zur Ausstellung, Leporello
ZusatzInformation Sptestens seit den Enthllungen von Edward Snowden ist deutlich geworden, in welchem Ausma Netzwerke und Datenstrme die Ziele von berwachung und Kontrolle sind. Aber nicht nur Geheimdienste generieren Daten aus der Nutzung von Medientechnologien, auch im "Internet der Dinge" und in den Fantasien von "Big Data" werden mediale Vorgnge, Ereignisse und Kommunikationen automatisierten Auswertungen unterzogen, die die Kontrolle des Menschen zum Ziel haben. Die Ausstellung beleuchtet dieses Thema, das meist sehr emotional und kontrovers diskutiert wird. In einem kurzen historischen Rckblick werden die Vorfahren der staatlichen Kontrolle von Mensch und Raum, etwa die Einfhrung der ffentlichen Straenbeleuchtung oder die erkennungsdienstliche Fotografie, als einem Vorlufer aktueller biometrischer Erfassungsmethoden verortet. Der Hauptteil der Ausstellung prsentiert zeitgenssische Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Video, Malerei, Plakat und Installation. Mittels unterschiedlichster Taktiken versuchen sie, die heutigen Praktiken der berwachung zu torpedieren, zu reflektieren oder zumindest sichtbar zu machen. Ergnzend zur Ausstellung im Mnchner Stadtmuseum widmet sich die ERES-Stiftung unter dem Titel No secrets! Reiz und Gefahr der digitalen Selbstberwachung dem mittlerweile weitverbreiteten Phnomen, dass sich die meisten Menschen heute durch die Benutzung von Internet, Smartphones und Social Media quasi freiwillig berwachen lassen.
Text von der Webseite
Stichwort Fotografie / Installation / Malerei / Plakat / Video
WEB www.muenchner-stadtmuseum.de
TitelNummer
019764701 Einzeltitelanzeige (URI)
hasucha-die-insel-pk
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Hasucha Christian: DIE INSEL, 2017


Hasucha Christian
DIE INSEL
Wien (sterreich): section.a, 2017
(PostKarte) 10,5x14,8 cm,
Techn. Angaben Postkarte
ZusatzInformation DIE INSEL, Nestroyplatz, 1020 Wien. 26.07.16.08.2017, tgl. von 12.00 und 20.00 Uhr
Am Nestroyplatz im 2. Bezirk ldt Die Insel, ein begrnter Hgel mit sieben Meter Durchmesser, die Besucher_innen ein, die Stadt aus einer neuen Perspektive wahrzunehmen. Die Besucher_innen der Insel haben die Mglichkeit, die Stadt aus einer neuen Perspektive wahrzunehmen. Passant_innen und Interessierte knnen tglich von 12.00 bis 20.00 Uhr einen individuellen Zeitraum reservieren und Die Insel nach Belieben nutzen. Ob als ffentlich-privater Rckzugsort, fr ein Picknick, ein Arbeitstreffen oder ein Livekonzert, Die Insel ist das, was die Besucher_innen daraus machen.
Text von der Webseite
Sprache Deutsch
Geschenk von Christian Hasucha
Stichwort Insel / Intervention / Skulptur / Stadt
WEB http://www.sectiona.at/news.php?lang=de&nid=155
WEB www.hasucha.de
TitelNummer
024473643 Einzeltitelanzeige (URI)
schriftenreihe-fuer-kuenstlerpublikationen_3
schriftenreihe-fuer-kuenstlerpublikationen_3
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Breitsameter Sabine / Pauleit Winfried / Thurmann-Jajes Anne, Hrsg.: Schriftenreihe fr Knstlerpublikationen - Band 3 - Sound Art. zwischen Avantgarde und Popkultur, 2006


Breitsameter Sabine / Pauleit Winfried / Thurmann-Jajes Anne, Hrsg.
Schriftenreihe fr Knstlerpublikationen - Band 3 - Sound Art. zwischen Avantgarde und Popkultur
Kln (Deutschland): Salon Verlag, 2006
(Buch) 240 S., 23,5x16,5 cm, 2 Stück. ISBN/ISSN 3-89770-259-2
Techn. Angaben Broschur, mit eingeklebter Hrspiel-CD
ZusatzInformation Die Publikation Sound Art Zwischen Avantgarde und Popkultur dokumentiert die internationale Tagung, die vom 30.09.-2.10.2005 im Rahmen des Ausstellungsprojektes zur Sound Art im Neuen Museum Weserburg Bremen stattfand. Dieses umfasste, neben der Ausstellung Vinyl. Records and Covers by Artists, eine Film- und Konzertreihe zum Thema Klangkunst. Die Tagung diente der wissenschaftlichen Aufarbeitung des Sujets Sound Art, die sich, laut des Vorworts der Herausgeber im Grenzbereich von Literatur, Kunst, Musik, Radio und Film bewegt. Der Band enthlt elf Beitrge international renommierter Musik-, Kunst- und Medienwissenschaftler, Radioredakteure und Komponisten zum Thema Klangkunst. Die Autorinnen und Autoren reflektieren in unterschiedlichen Anstzen die interdisziplinren Aspekte der Sound Art, die in Form der Medien Schallplatte und Tonbandaufzeichnung, Partituren, Radio- und Fernsehsendungen sowie Internetstreams die ffentlichkeit erreicht. Dabei zeichnen sie die Entwicklung der Klangkunst zur Zeit der Russischen Avantgarde, des Futurismus und Dadaismus am Anfang des 20. Jahrhunderts nach. Sie untersuchen auch den Zusammenhang der Sound Art mit den intermedialen Tendenzen von Fluxus, der Neuen und Elektronischen Musik, Konkreten Poesie, der Klanggestaltung im Film sowie ihren Einfluss auf das in den 1990ern viel diskutierte Crossover von Musik und Kunst. Dem Buch liegt eine Audio-CD mit 17 ausgewhlten Hrbeispielen bei. Z. B. Auszge aus Vladimir Majakovskijs Gedichtdeklamationen, Kurt Schwitters Vortrag seiner Ursonate, aktuelle Klangexperimente aus dem Bereich der Radiokunst sowie Ausschnitte aus Luc Bessons Film The Fifth Element von 1997.
Text von der Webseite
Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Studienzentrum fr Knstlerpublikationen
Stichwort Klang / Musik / Ton
WEB www.salon-verlag.de
TitelNummer
006199229 Einzeltitelanzeige (URI)
schriftenreihe-fuer-kuenstlerpublikationen_5
schriftenreihe-fuer-kuenstlerpublikationen_5
schriftenreihe-fuer-kuenstlerpublikationen_5

Rder Kornelia, Hrsg.: Schriftenreihe fr Knstlerpublikationen - Band 5 - Topologie und Funktionsweise des Netzwerks der Mail Art. Seine spezifische Bedeutung fr Osteuropa von 1960 bis 1989, 2008


Rder Kornelia, Hrsg.
Schriftenreihe fr Knstlerpublikationen - Band 5 - Topologie und Funktionsweise des Netzwerks der Mail Art. Seine spezifische Bedeutung fr Osteuropa von 1960 bis 1989
Kln (Deutschland): Salon Verlag, 2008
(Buch) 304 S., 23,5x16,5 cm, 2 Stück. ISBN/ISSN 978-3-89770-280-6
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation "Beim Netzwerk der Mail Art handelt es sich um das erste World Wide Web, lange bevor es das Internet gab. Die Post wurde als weltweites Kommunikationssystem genutzt. Es entwickelte sich aus einem kunstgeschichtlichen Kontext heraus und brachte ein neuartiges Beziehungsgeflecht von Kunst, Kultur und Gesellschaft hervor. Zum einen stellte es eine der sich mit der Grenzberschreitung der Kunst entwickelnde neue Produktions-, Kommunikations- und Vermittlungsform dar. Zum anderen wurde mit ihm die bisherige Funktionsweise von Kunst kritisch hinterfragt, vor allem deren Warencharakter bzw. deren ideologische Vereinnahmung wie in Osteuropa. Es warf grundlegende Fragen nach dem Stellenwert von Original und Autorenschaft auf, denn an die Stelle der Genialitt des einzelnen Knstlers trat das Gemeinschaftswerk. Ob Knstler oder Laie, jeder konnte sich an Projekten beteiligen und selbst neue initiieren. Mit dem Netzwerk der Mail Art entwickelten sich spezifische Ausdrucksformen wie Postkarte, Assemblings, Rubber Stamps, Knstler-Briefmarke und Magazine, die zugleich den Vernetzungsprozess befrderten. Es kann als Erscheinungsform einer sich in den 1960er Jahren entwickelnden Bewegung zur Demokratisierung der Kunst angesehen werden. Aufgrund der speziellen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gewann es fr die Lnder Osteuropas eine spezifische Bedeutung. Es bot eine der wenigen Mglichkeiten, weltweit und ber die Systemgrenzen hinaus, Ideen und Kunst auszutauschen und die Verbindung zum internationalen Kunstgeschehen whrend der Zeit des Kalten Krieges aufrecht zu erhalten. Initiativen von osteuropischen Knstlern und Mailartisten stehen im Mittelpunkt. Deren Dokumentation trgt dazu bei, einen differenzierteren Blick auf die Kunst, die bis zur ffnung der Grenzen im Jahr 1989 entstand, zu entwickeln und fokussiert knstlerische Leistungen, die es vor dem Vergessen zu bewahren gilt." Text von der Webseite Diese Verffentlichung lag dem Promotionsausschuss Dr. phil. der Universitt der Universitt Bremen vor. Herausgeber der Schriftenreihe sind: Forschungsverbund Knstlerpublikationen fr Universitt Bremen, Jacobs University, Hochschule fr Knste, Forschungsstelle Osteuropa an der Universitt Bremen. Verffentlicht in Kooperation mit dem Institute for Cultural Studies in the Arts ICS an der Zricher Hochschule der Knste
Stichwort Mail Art / Netzwerk
WEB www.salon-verlag.de
TitelNummer
006201229 Einzeltitelanzeige (URI)
richas-digest-2-2013
richas-digest-2-2013
richas-digest-2-2013

Riechers Achim, Hrsg.: Richas Digest #02, 2013


Riechers Achim, Hrsg.
Richas Digest #02
Kln (Deutschland): Richas Digest, 2013
(Zeitschrift, Magazin) 48 unpag. S., 20,8x14,7 cm, 2 Stück.
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Ich habe das Gefhl, dass anonyme Malerei doch nicht so ein Sammlungsfeld darstellt wie anonyme Fotografie. Woran liegt das? Was macht eine anonyme Fotografie so viel spannender? Eine Fotografie gab uns lange das Gefhl, an etwas wirklich Geschehenem teilzuhaben - allein durch ihre Betrachtung und dem ihr eigenen auratischen Charakter. Kommt ein vermerkter Autor dazu, oder sind uns die Details, die die Fotografie betreffen, bekannt, wie Ort, Zeit, andere Vorfallszusammenhnge oder - heute zunehmend - die Publikationszusammenhnge, lassen wir uns nur zu gerne in alle mglichen Denkrichtungen fhren. Also: Holt man die Leute ab, wo sie stehen, ist es oft egal, wo die Reise hingeht. Die schier horrende Masse an Fotografien, ausgespuckt von ihren Autoren und deren Bildmaschinen, machte auch die Signatur im herkmmlichen Sinne fr Amateure wie professionelle Anwender schwierig. Dem einzelnen fotografischen Abzug wurde nicht die gleiche Bedeutung zugemessen wie dem unikaten gemalten Bild. Eine anonyme Fotografie ist meistens befreit von Determinierungen solcher Art. Somit sind wir frei im Betrachten, auf uns allein zurckgeworfen. Alles, was uns leitet, wird durch die Bildbestandteile ausgelst und durch eigene Erfahrungen oder Wnsche in imaginre Vorstellungen umgewandelt. Das hinterlsst eine verborgene und dadurch starke Identifikation mit dem in uns Evoziertem, einer Rckkopplung gleich, ein Hallen, das Echo des Selbst. Wie schn das sein kann und wie erschreckend. Ich liebe Rckkoppelungen.
Text von der Webseite
Namen H. Wegmann / Jonas Gerhard / Jrgen Rach
Sprache Deutsch
Geschenk von Achim Riechers
Stichwort Collage / Portrt / Vergngungspark
WEB www.richasdigest.de
TitelNummer
013882675 Einzeltitelanzeige (URI)
Archive-von-unten
Archive-von-unten
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Httner Bernd, Hrsg.: Archive von unten - Bibliotheken und Archive der neuen sozialen Bewegungen und ihre Bestnde, 2003


Httner Bernd, Hrsg.
Archive von unten - Bibliotheken und Archive der neuen sozialen Bewegungen und ihre Bestnde
Neu-Ulm (Deutschland): AG-SPAK Bcher, 2003
(Buch) 177 S., 20,7x12,9 cm, ISBN/ISSN 978-3-930830-40-4
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Vorwort des Autors: Dieses Verzeichnis soll bei der Suche nach Material aus und ber neue soziale Bewegungen helfen und die vielfltige Szene der Archive von unten mit ihren einmaligen Sammlungen bekannter machen. Verffentlichungen der neuen sozialen Bewegungen und der politischen und kulturellen Opposition werden von staatlichen Archiven, die immer noch sehr an "amtlichem" Schriftgut orientiert sind, gar nicht bzw. nicht durchgngig gesammelt. Dabei sind diese, oft nur in einer kleinen Auflage verbreiteten Materialien, zum einen wichtige Quellen zum Verstndnis gesellschaftlichen Wandels, zum anderen ist ihre Kenntnis eine Ausgangsbedingung fr die kritische Aneignung der Geschichte von politischem Protest durch die heute politisch aktiven Menschen.
Die einzigen Orte, an denen Materialien dieser Art gesammelt werden, sind - neben einer Handvoll institutionalisierter Spezialarchive - die Archive, die die Bewegungen selbst ausgebildet haben. Diese Archive leiden jenseits des klassischen Mangels an Geld vor allem an einer zu geringen Prsenz in der ffentlichkeit. Der Vorliegende Reader erleichtert den Zugang zu Materialien, die in diesen selbstorganisierten Archiven lagern. Er will denen eine kleine Untersttzung geben, die zu den vielfltigen Bewegungen der letzten Jahrzehnte recherchieren und arbeiten wollen - egal ob fr das Studium an der Uni oder im Rahmen politischer, sozialer oder kultureller Aktivitten. Das letzte vergleichbare Verzeichnis, das auch ausfhrliche Selbstdarstellungen der Archive enthielt, der Reader der anderen Archive, ist vor dreizehn Jahren erschienen. Im aktuellen Verzeichnis werden nun insgesamt 278 Archive aufgefhrt. Einfhrend werden Archive sozialer Bewegungen kurz vorgestellt. In einem weiteren Beitrag werden kritische Geschichtszeitschriften daraufhin berprft, inwieweit sie zu einer Geschichtsschreibung der Linken und der neuen sozialen Bewegungen beitragen knnen und wollen. Zum Schluss finden sich einige Literatur- und Internettipps.
Wer also zu einem Thema recherchiert oder einfach mal nur in alten Materialien stbern will, hat mit diesem Reader der Archive von unten ein Hilfsmittel an der Hand. In diesem Sinne - viel Erfolg und viel Spa!
Stichwort Adressen / Theorie / Verzeichnis
WEB www.agspak-buecher.de/Bernd-Huettner-Archive-von-unten
TitelNummer
016486599 Einzeltitelanzeige (URI)
schriftenreihe-fuer-kuenstlerpublikationen_7
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Thurmann-Jajes Anne, Hrsg.: Schriftenreihe fr Knstlerpublikationen - Band 7 - Poesie - Konkret. Zur internationalen Verbreitung und Diversifizierung der Konkreten Poesie, 2012


Thurmann-Jajes Anne, Hrsg.
Schriftenreihe fr Knstlerpublikationen - Band 7 - Poesie - Konkret. Zur internationalen Verbreitung und Diversifizierung der Konkreten Poesie
Kln (Deutschland): Salon Verlag, 2012
(Buch) 264 S., 23,5x16,5 cm, ISBN/ISSN 978-3-928761-93-2
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Dieser Band dokumentiert die Redebeitrge des Symposiums Poesie Konkret, das anlsslich der Ausstellung Poetry goes Art & vice versa (21.05.14.08.2011) in der Weserburg Bremen stattfand. Die Konkrete Poesie kann zum einen als eine erste globale Literatur auf der Basis sthetischer Prinzipien und zum anderen als Kunststrmung der 1950er bis 1980er Jahre bezeichnet werden. Unter Konkreter Poesie als Oberbegriff werden in diesem Zusammenhang alle Formen experimenteller, visueller, auditiver und radiophoner Poesie subsumiert, die seit den 1950er Jahren bis zum Ende des Bielefelder Colloquiums 2002 entstanden sind. Als knstlerische Grenzberschreitungen sind sie zwischen Text, Bild und Musik zu verordnen, ber die verschiedenen Formen der Knstlerpublikationen fand eine Verbreitung und Vernetzung statt. Mit ihrer Vielseitigkeit entzogen sich die Knstler nicht nur jeglicher Kategorisierung, sie schufen zugleich ein enorm umfangreiches und vielschichtiges uvre. Der erste von zwei Schwerpunkten der hier zusammengestellten Texte des Symposiums bezieht sich auf die gegenseitige internationale Beeinflussung der Knstler der konkreten Poesie, auf ihre Beziehungen untereinander, die Verbreitungen der Kunst und die verwendeten Medien und Techniken.
Der zweite Schwerpunkt thematisiert die theoretischen, die kunst- und kulturwissenschaftlichen Grundlagen sowie gesellschaftliche und politische Einflsse.
Text von der Webseite
Herausgeber der Schriftenreihe sind: Forschungsverbund Knstlerpublikationen fr Universitt Bremen, Jacobs University, Hochschule fr Knste, Forschungsstelle Osteuropa an der Universitt Bremen. Verffentlichung in Kooperation mit dem Institute for Cultural Studies in the Arts ICS an der Zricher Hochschule der Knste
Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Studienzentrum fr Knstlerpublikationen
Stichwort concrete poetry / Konkrete Poesie
TitelNummer
023339647 Einzeltitelanzeige (URI)

Latimer Quinn / Szymczyk Adam, Hrsg.: Der documenta 14 Reader, 2017

documenta-14-reader
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Latimer Quinn / Szymczyk Adam, Hrsg.: Der documenta 14 Reader, 2017


Latimer Quinn / Szymczyk Adam, Hrsg.
Der documenta 14 Reader
Mnchen / London (Deutschland / Grobritannien): Prestel Verlag, 2017
(Buch) 708 S., 22,5x17,6x4 cm, ISBN/ISSN 978-3-7913-5656-3
Techn. Angaben Hardcover, mit blauem Lesebndchen, beigelegt UPS Versandpapiere
ZusatzInformation Die zentrale Publikation der documenta 14 erscheint als Reader oder Lesebuch, und lsst damit die verschiedenen Lesarten dieses Begriffs anklingen. Der documenta 14 Reader erforscht in Essays, Allegorien, Gedichten, historischen Rechtsdokumenten und anderen, hybriden literarischen Formen die diskursiven Anliegen des Projekts: Schuld und Gabe, die Kolonialitt der Macht, konomien der Ausstellung sowie Sprachen (und andere Whrungen) ohne berbleibsel. Als kritische Anthologie, die Geschichte reflektiert, um einen klareren Blick auf die Gegenwart zu erhalten und die Zukunft neu zu entwerfen, versammelt der Reader eigens in Auftrag gegebene Beitrge und wegweisende Texte. Die Bildstrecken illustrieren den zeitlich wie geografisch weitgespannten Rahmen, der durch die historischen Knstler_innen und Akteur_innen der documenta 14 gesteckt wird.
Text von der Webseite
Seite 573: Ulises Carrin, die neue kunst des bchermaches (bersetzung Hubert Kretschmer, 1982 in Wolkenkratzer 3, Frankfurt)
Namen Adam Szymczyk / Antonio Negri / Candice Hopkins / Denise Ferreira da Silva / Hiva Panahi / Hubert Kretschmer / Isabell Lorey / Jacques Derrida / Maria Boletsi / Paul B. Preciado / Pauline Oliveros / Quinn Latimer / Ross Birrell / Silvia Federici / Souleymane Bachir Diagne / Sylvre Lotringer / Tony Bennett / Ulises Carrin / W. E. B. Du Bois / Yannis Hamilakis
Sprache Deutsch
Stichwort Anthologie / Diskurs / Lesebuch
WEB www.documenta14.de
TitelNummer
023954653 Einzeltitelanzeige (URI)
sz-magazin-2017-46-calle
sz-magazin-2017-46-calle
sz-magazin-2017-46-calle

Ebert Michael / Klotzek Timm, Hrsg.: Sddeutsche Zeitung Magazin No. 46 - Sophie Calle - ein Foto-Text-Zyklus, 2017


Ebert Michael / Klotzek Timm, Hrsg.
Sddeutsche Zeitung Magazin No. 46 - Sophie Calle - ein Foto-Text-Zyklus
Mnchen (Deutschland): Magazin Verlagsgesellschaft Sddeutsche Zeitung, 2017
(Zeitschrift, Magazin) 88 S., 27,3x21,5 cm, 2 Stück.
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Sonderausgabe. Edition 46 Sophie Calle.
Sophie Calle verwandelt ihren Schmerz, ihre Neugierde, ihre Langeweile in Kunst. Manchmal wird sie dafr angegriffen, meistens gefeiert. Ihr ist beides egal - solange man sie mit Moral verschont. Interview von Tobias Haberl.
Zuerst schien Sophie Calle schockiert von den Interview-Fragen. Dann erzhlte die Knstlerin bereitwillig von ihrem Werk, dem Tod ihrer Eltern, ihrer Leidenschaft fr Stierkampf und der Abschiedsfeier, die sie fr ihre Brste veranstaltet hat. ...
... Im Gesprch erlutert sie ihre Arbeit, die sie fr die Edition 46 des Sddeutsche Zeitung Magazins produziert hat, einen Foto-Text-Zyklus bestehend aus neun Bildern, die sie en passant gemacht hat, um sich im Nachhinein ber ihre Motivation klar zu werden, ausgerechnet diese Bilder und Szenen unbedingt festhalten zu wollen. Auf die Frage, ob sie damit unsere inflationre Art, von allem und jedem und berall Fotos zu machen, kritisieren wolle, sagt sie: Ich bin keine, die mit der Revolutionsflagge durch die Gegend luft, aber wer sich kritisiert fhlen will, kann das ruhig tun. Und wenn auf Konzerten alle nur noch auf ihre Handys statt auf die Bhne schauten, mache sie das zwar nicht aggressiv (solange ihr niemand die Sicht verdeckt), aber rhrend und lcherlich finde sie es schon.
Text von der Webseite
Namen Sophie Calle
Sprache Deutsch
Stichwort Fotografie / Interview / Text
WEB http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/46629/
TitelNummer
024720678 Einzeltitelanzeige (URI)
Berengar Laurer, der polyismus
Berengar Laurer, der polyismus
Berengar Laurer, der polyismus

Laurer Berengar / Huser CTJ / Laurer Jutta / Riedelchen Thomas: der Polyismus oder alle Stile sind falsch, 1981


Huser CTJ / Laurer Berengar / Laurer Jutta / Riedelchen Thomas
der Polyismus oder alle Stile sind falsch
Mnchen / Frankfurt am Main (Deutschland / Deutschland): Verlag Hubert Kretschmer, 1981
(Buch) 32 unpag. S., 21x15 cm, Auflage: 400, 2 Stück. ISBN/ISSN 3-923205-25-2
Techn. Angaben Klappeinband, Wendebuch
ZusatzInformation Stilspaltung - wie Kernspaltung klingt's, ungeahnte Energien werden frei
Berengar Laurer: Susis beste Freundin Inge, Susis beste Freundin Ruth
vier Quadrate pro Bild.
Quadrat 1 und 4: die Frauendarstellung (Oberpartie/Unterpartie)
Quadrat 2 und 3: die Textdarstellung (Susis beste/Freundin Inge bzw. Ruth)
Der Text ist zum Teil sehr verbildlicht, zum Teil sehr versteckt

berengar laurer - der polyismus oder alle stile sind falsch
gegenwrtig findet im teilbereich kunst eine prinzipielle umorientierung statt, eine verschiebung im fundament, ein methodenwechsel. als einen beitrag dazu, so darf man dieses bchlein verstehen. monoistischen selektionsverfahren stellen wir unsere polyistischen entgegen. mit 31 bildbeispielen - einfachen prototypen - demonstrieren wir stilspaltung und stilakkumulation. der polyismus des bildlichen sagen wir dazu. mit ein paar berzeichen erinnere ich frheres, nmlich zeichen und zeichenlegende, den polyismus der bedeutungen. schlielich stelle ich mit sprchlein und kommentar alltags- und theoriebezge her.
die Akademie Truthahn mit Verlaub
oder der Polyismus der Bedeutungen
Zeichen und Zeichenlegende, Sprchlein und Kommentar
offiziell trgt man's ganz gern verwssert, alle entscheidenden 1a-Apologeten der Moderne jedoch drften darin sich einig sein, da in der Kunst der letzten 100 Jahre die Kategorie des E i n z e l n e n diktarorisch herrschte. Ich setzte die des Polyistischen dagagen. ...
... ein Goldfisch ist ein Goldfisch p l u s unser aller Goldfischlein-Ideologie. Eine Rose ist eine Rose p l u s unser aller Rosen-Ideologie, also nicht nur eine Rose und dann nochmal eine Rose, wie jene symtomatisch meinte ...
... bei Courths-Mahler sich mal ausgeweint, dann noch'n paar Seiten in Hegel geblttert, aber auch Lilli, whrend sie in Tschaikowskij schwelgte, knutschte sie immer noch ihren Wellensittich ab - das bichen Mischmasch unserer Existenz ...
... cis fis e - eine Melodie geht um die Welt, 's Libretto dazu: der Polyismus oder alle Stile sind falsch
... "die akademie Truthahn mit Verlaub", seit 77. Erstens, die Bedeutungsfrage gestellt, Bedeutungen herbeigefhrt, zweitens, der Polyismus der Bedeutungen, die Interferenz der Bedeutungsatome, drittens, der Polyismus der Bedeutungen als Teilbereich des Methodenwechsels ...
... 'n paar neue Typen mssen her
Sprache Deutsch
Stichwort 1980er Jahre / Akademie Truthahn mit Verlaub / Frau / Kollektiv / Konzeptkunst / Kunststil / Knstlerbuch / Malerei / Polyismus / Text / Theorie / Zeichen
WEB www.verlag-hubert-kretschmer.de/verlagsprogramm/kuenstlerbuch/laurer-polyismus.htm
TitelNummer
002526118 Einzeltitelanzeige (URI)
der greif 5
der greif 5
der greif 5

Karlstetter Simon / Kirchlechner Leon / Kreier Florian / Lohscheidt Matthias, Hrsg.: Der Greif Ausgabe 05 Dezember 2011, 2011


Karlstetter Simon / Kirchlechner Leon / Kreier Florian / Lohscheidt Matthias, Hrsg.
Der Greif Ausgabe 05 Dezember 2011
Augsburg (Deutschland): Der Greif , 2011
(Zeitschrift, Magazin) 98 S., 35x25 cm, Auflage: 2000, ISBN/ISSN 2191-4524
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Was ist DER GREIF?
DER GREIF kuratiert Fotografien und Texte aus aller Welt. Jeder kann Arbeiten einreichen.
DER GREIF ist mobile Galerie und gleichzeitig Forum fr die ausstellenden Knstler.
DER GREIF ist thematisch frei. Er lebt von der Kombination der eingesendeten Arbeiten.
DER GREIF steht einem Buch nher als einem herkmmlichen Magazin. Die Spannung der inszenierten Arbeiten wird nicht durch Werbung unterbrochen.
DER GREIF bildet und und konserviert eine zeitgenssische Vorstellung von Fotografie, Literatur und sthetik.
DER GREIF ist ein Experiment
Wie funktioniert der Greif?
Fotografen und Autoren aus allen Teilen der Welt reichen ber ein Upload-Formular auf der Magazin-Website bis zu 10 Arbeiten ein. Die Redaktion kuratiert die Einsendungen, kombiniert sie miteinander und stellt daraus neue Bild- und Textkompositionen zusammen. Demnach ist DER GREIF kein Portfolio-Magazin, sondern findet seinen Inhalt aus einer Flle knstlerischer Arbeiten. Er lebt vom Vertrauen der Knstler in die sensible Kuration und Zusammenstellung durch die Redaktion des Magazins.
Warum gibt es den Greif?
Die Kuration und Gestaltung des Magazins ist ein intensiver Arbeitsprozess, die Intensitt wird fr den aufmerksamen Betrachter sprbar. DER GREIF ist somit ein Ruhepol in der tglichen Flut aus Bildern und Informationen. Er fordert zum genauen Betrachten, Verweilen, Nachdenken auf er freut, schockiert, berhrt, kurz: DER GREIF entfaltet sich erst voll durch die Emotionen und Gedanken der Betrachter. DER GREIF mandert zwischen Mrchenbuch, Ausstellungsraum und Reflexionsvorlage. Er steht in starker Verbindung zum Netz, bietet der Geschwindigkeit und der daraus resultierenden Oberflchlichkeit Kontra, vor allem durch einen entscheidenden Punkt: Er schafft Raum, der gefllt werden darf mit eigenen Ideen, Perspektiven und Phantasien
WEB www.dergreif-online.de
TitelNummer
008542052 Einzeltitelanzeige (URI)
zeitungszeugen 03
zeitungszeugen 03
zeitungszeugen 03

McGee Peter, Hrsg.: Zeitungszeugen 03 - Beginn der NS-Diktatur, 2012


McGee Peter, Hrsg.
Zeitungszeugen 03 - Beginn der NS-Diktatur
Hamburg (Deutschland): Zeitungszeugen, 2012
(Zeitschrift, Magazin) 8 S., 40x30 cm,
Techn. Angaben Bltter lose ineinander gelegt, eingelegt ein Nachdruck der Frankfurter Zeitung vom 6. Mrz 1933 und Der Angriff vom 24. Mrz 1933, Beilage: Das unlesbare Buch Teil 1: Autobiografie
ZusatzInformation Die Analysen unserer Experten:
Ermchtigungsgesetz: Prof. Dr. Gerhard Botz berichtet ber die Abstimmung des Reichstags vom 23.03.1933, bei der mit groer Mehrheit fr das Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich gestimmt wurde. Die NSDAP versuchte damit den Schein der Rechtsstaatlichkeit zu wahren.

Tag von Potsdam: Prof. Dr. Peter Longerich ber den 21.03.1933, an dem Goebbels die groe nationale Vershnung zwischen Konservativen und Nationalsozialisten inszenierte. Das Dritte Reich prsentierte sich als Erbe der preuischenTradition. Damit wollte man die Stimmen der gemigten Rechten zum Ermchtigungsgesetz zwei Tage spter gewinnen.

Leser-Lupe: Dr. Gabriele Toepser-Ziegert analysiert die beigelegten Zeitungen. Sie zeigen deutlich, worin sich Qualitts- und Boulevardjournalismus unterscheiden. Whrend die Frankfurter Zeitung das Ermchtigungsgesetz differenziert analysiert und Kritik nur zwischen den Zeilen anbringen konnte, feiert das NS-Kampfblatt einen
gloriosen Sieg und verhhnt die politischen Gegner lautstark.

Propaganda: Das Plakat in dieser Ausgabe ist Wahlwerbung der Kommunistischen Partei Deutschlands.

Portrt: Dr. Meik Woyke, Friedrich-Ebert-Stiftung, portrtiert den Sozialdemokraten Otto Wels, der die letzte demokratische Rede im Reichstag hielt
WEB www.zeitungszeugen.de
TitelNummer
008548052 Einzeltitelanzeige (URI)

Lovelace Ada
dOCUMENTA(13), 100 Gedanken - Nr. 055 Einfhrung: Joasia Krysa
Ostfildern (Deutschland): Hatje Cantz Verlag, 2011
(Buch) 36 S., 24,4x17,3 cm, ISBN/ISSN 978-3-7757-2904-8
Techn. Angaben aus der Reihe 100 Gedanken zur dOCUMENTA (13), Drahtheftung,
ZusatzInformation Die englische Schriftstellerin Augusta Ada King, Countess of Lovelace, Tochter Lord Byrons, entwickelte bereits in ihrer Jugend ein tiefes Interesse fr die Mathematik, insbesondere fr Charles Babbages Arbeit an der Analytical Engine (Analytischen Maschine). In diesem Notizbuch findet sich, eingefhrt von Joasia Krysa, die vollstndige Reproduktion ihrer berhmten "Anmerkung G", eine aus einer ganzen Reihe von Anmerkungen, mit denen sie ihre bersetzung eines Textes von Luigi Federico Menebrae ber Babbages Recherchen kommentierte. Die Anmerkung G enthlt einen Algorithmus, eine Art Software, die Babbages Maschine die zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht existierte in die Lage versetzen sollte, bestimmte Rechenprozesse durchzufhren, und die gemeinhin als erstes Computerprogramm gilt. Whrend Lovelace in der Anmerkung G Zweifel an der Fhigkeit eines Computers, "knstliche Intelligenz zu entwickeln, uert, sieht sie an anderer Stelle voraus, dass die Ttigkeit der Maschine ber das reine Rechnen hinausgehen knnte.
Text von der Webseite
Sprache Deutsch / Englisch
WEB www.documenta.de
TitelNummer
008696268 Einzeltitelanzeige (URI)
die pleite neudruck
die pleite neudruck
die pleite neudruck

Herzfelde Wieland, Hrsg.: Die Pleite - Die deutsche Pest: Illustrierte Halbmonatsschrift einschliesslich der nur in einer Nummer erschienenen Zeitschrift Jedermann sein eigner Fussball, 1978


Herzfelde Wieland, Hrsg.
Die Pleite - Die deutsche Pest: Illustrierte Halbmonatsschrift einschliesslich der nur in einer Nummer erschienenen Zeitschrift Jedermann sein eigner Fussball
Leipzig (Deutschland): Zentralantiquariat der Deutschen Demokratischen Republik, 1978
(Zeitschrift, Magazin) 41,3x29,3 cm, signiert,
Techn. Angaben Hardcover
ZusatzInformation Fotomechanischer Neudruck der Originalausgaben 1919-24 mit einem Vorwort von
Wieland Herzfelde.
1919 erschien die erste Nummer der von Wieland Herzfelde , John Heartfield und George Grosz herausgegebenen satirische Zeitschrift Jedermann sein eigner Fussball, die noch am Erscheinungstag verboten wurde. Im selben Monat erschien als Ersatz die Nummer 1 von Die Pleite mit Texten von Tucholsky, Mehring sowie Bildern von Heartfield und Grosz. Als Nummer 2 erschien das Heft Schutzhaft, da Herzfelde einige Tage in Schutzhaft gefangen gehalten wurde und deshalb Die Pleite nicht rechtzeitig fertiggestellt werden konnte. Die Pleite wurde mit Erscheinen der Nummer 6 im Januar 1920 verboten. 1923/24 erschienen noch illegal die Nummern 7-11. (Photobibliothek.ch)
Namen George Grosz / John Heartfield / Kurt Tucholsky / Mehring
Stichwort 1970er Jahre / Satire
TitelNummer
009018053 Einzeltitelanzeige (URI)

Farenholtz Alexander / Vlckers Hortensia, Hrsg.
Das Magazin der Kulturstiftung des Bundes 23 - Tier
Halle (Saale) (Deutschland): Kulturstiftung des Bundes, 2014
(Zeitschrift, Magazin) 48 S., 41,5x29 cm, Auflage: 26.000,
Techn. Angaben Bltter lose ineinander gelegt. Umschlag aus bedrucktem Pergamentpapier
ZusatzInformation In der Ausgabe Nr. 23 unseres Magazins widmen wir uns insbesondere Projekten, die sich mit Themen rund um die Natur und das Tier beschftigen.
Unabweisbar ist die Erkenntnis, dass es heute der Mensch ist, der die Natur formt. Deshalb verwundert es nicht, dass auch in Kultur und Kunst unser Verhltnis zur Natur zum Thema wird und neue Verbindungen eingeht. So fragt Sreć,ko Horvat, ob wir uns wirklich ber den Genozid an Tieren wundern sollten, wenn menschliche Wesen noch immer nicht befhigt sind, andere Menschen menschlich zu behandeln. Die Juristin Anne Peters erinnert daran, dass es noch gar nicht so lange her ist, dass wir auereuropische Menschen in Zoos zur Schau stellten.
Wie kaum sonst ist auch in der Musik die Natur durch die Jahrhunderte immer wieder Inspirationsquelle gewesen. Im Interview mit dem Instrumentalisten Jeremias Schwarzer und dem Konzertdesigner Folkert Uhde wird mit naiven Vorstellungen von der Nachahmung der Natur durch die Musik aufgerumt.
Die Zeichnungen in diesem Heft stammen von Laetitia Gendre: Organisches, Natrliches konterkariert scientifische Darstellungsformen, Mikro- und Makrokosmos verschrnken sich ineinander.
Text von der Webseite
Namen Laetitia Gendre
Stichwort Natur / Tier
WEB www.kulturstiftung-des-bundes.de/cms/de
TitelNummer
012219K23 Einzeltitelanzeige (URI)
PlanW-01
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Borchardt Alexandra / Klingner Susanne, Hrsg.: Plan W - Frauen verndern die Wirtschaft 2015 01 - Die neue Signatur der Macht, 2015


Borchardt Alexandra / Klingner Susanne, Hrsg.
Plan W - Frauen verndern die Wirtschaft 2015 01 - Die neue Signatur der Macht
Mnchen (Deutschland): Sueddeutsche Zeitung, 2015
(Zeitschrift, Magazin) 40 S., 32x24 cm, Auflage: 460.847,
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Erstmals erschienen am 13.06.2015.
Frauen sind hervorragend qualifiziert, hoch motiviert. Frauen verbinden fachliches Know-How mit speziellen Soft-Skills, die die Wirtschaft in Zeiten von Fachkrftemangel und beralterung der Gesellschaft entscheidend prgen - und voranbringen.
Die zentrale Botschaft unserer neuen Publikation Plan W. lautet: Vernderung ist mglich. Just go for it!
Das neue Supplement Plan W. liegt der Sddeutschen Zeitung am Wochenende bei und macht Frauen und Unternehmen Mut und Lust darauf, die notwendigen gesellschaftlichen Vernderungen selbst voranzutreiben. Plan W. ist fokussiert auf Wirtschaft. Wirtschaft ist Leben. Plan W. ist SZ Qualitt aus weiblicher Perspektive: klug, debattenstark und unterhaltsam. Geschichten, die berhren, Bilder, die in Erinnerung bleiben. Plan W. informiert, orientiert und inspiriert. In der ersten Ausgabe spren die Autorinnen und Autoren dem Wesen der Macht nach. Und fragen, was Macht mit Menschen anstellt, welche Chancen sie erffnen kann und wie Frauen ihr im Alltag und Berufsleben begegnen.
Text von Website
WEB www.sz.de/planw
TitelNummer
013425480 Einzeltitelanzeige (URI)
wilmes-begleitheft-geniale-dilletanten
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Wilmes Ulrich / Weh Mathilde, Hrsg.: Geniale Dilletanten, 2015


Weh Mathilde / Wilmes Ulrich, Hrsg.
Geniale Dilletanten
Mnchen (Deutschland): Haus der Kunst, 2015
(Heft) 21x12,2 cm,
Techn. Angaben geklammert und gefaltet, mit eingelegter Eintrittskarte
ZusatzInformation Begleitheft zur Ausstellung, "Geniale Dilletanten" war der absichtlich falsch buchstabierte Titel eines Konzerts, das 1981 im Berliner Tempodrom stattfand und zum Synonym einer kurzen Epoche knstlerischen Aufbruchs wurde. Vor allem im Umfeld von Kunsthochschulen entwickelte sich eine knstlerische Vehemenz, die durch genrebergreifendes Experimentieren und den Einsatz neuer elektronischer Gerte geprgt war, auf virtuoses Knnen wurde hufig bewusst verzichtet. Die Grndung von Plattenlabels, Magazinen, Galerien und Clubs sowie das unabhngige Produzieren von Platten, Kassetten und Konzerten deuten auf eine verstrkte Selbstorganisation und den Do-It-Yourself-Gedanken dieser Zeit hin. Statt des Englischen etablierte sich die deutsche Sprache in Songtexten und Bandnamen, wodurch sich die Protagonisten der Szene vom Mainstream absetzten und ihren Anspruch untermauerten, einen radikalen Bruch herbeizufhren. Mit ihrem lautstarken Protest und gezielter Provokation erlangte die knstlerische Alternativszene auch international Aufsehen und Anerkennung.
Die Ausstellung prsentiert die groe Bandbreite dieser Subkultur ausgehend von sieben Musikbands sowie Knstlern, Filmemachern und Designern aus impulsgebenden Stdten und Regionen West- und Ostdeutschlands.
Text von der Webseite
Kuratiert von Ulrich Wilmes und Mathilde Weh. Die Ausstellung ist als Tourneeausstellung des Goethe-Instituts konzipiert und wird fr die Prsentation im Haus der Kunst stark erweitert
WEB www.hausderkunst.de
TitelNummer
013584492 Einzeltitelanzeige (URI)
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abrams-doug-das-schiff
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Abrams J.J. / Dorst Doug: S. - Das Schiff des Theseus, 2015


Abrams J.J. / Dorst Doug
S. - Das Schiff des Theseus
Kln (Deutschland): Kiepenheuer & Witsch, 2015
(Buch) 522 S., 24,6x16,2x4 cm, 2 Stück. ISBN/ISSN 978-3-462-04726-4
Techn. Angaben Hardcover in Schuber, verschiedenartige Papiereinlagen. Limitierte Auflage
ZusatzInformation Eine junge Studentin findet in der Bibliothek ein Buch, in das ein anderer Student Hunderte von Randbemerkungen gekritzelt hat, offenbar im Bemhen, der wahren Identitt des unter Pseudonym schreibenden Autors V. M. Straka auf die Spur zu kommen. Die junge Frau ist fasziniert und ergnzt die Notizen mit eigenen Mutmaungen. Zwischen den beiden Studenten Jen und Eric entspinnt sich eine lebhafte Unterhaltung, die allein auf den Seiten des Romans "Das Schiff des Theseus" stattfindet. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem mysterisen Autor V. M. Straka. Ein unbekannter bersetzer hat den Roman herausgegeben und ihn mit teilweise verwirrenden Funoten versehen. Doch die beiden finden heraus, dass diese Funoten einen geheimen Code ergeben, der ihnen Informationen liefert, die der Straka-Forschung bisher vllig unbekannt waren. Was wie ein Spiel beginnt, wird im Laufe der Zeit bitterer Ernst, denn jemand scheint Interesse daran zu haben, dass die Identitt des Autors nicht gelftet wird. Jen und Eric geraten in gefhrliche Verstrickungen, die sie fast das Leben kosten. Ein Roman, der zeigt, was ein Buch anrichten kann. In der Literatur und im Leben.
Klappentext
TitelNummer
014392516 Einzeltitelanzeige (URI)
gothier-handsome
gothier-handsome
gothier-handsome

Gothier Thomas: Handsome, 2016


Gothier Thomas
Handsome
Mnchen (Deutschland): Selbstverlag, 2016
(Buch) 400 ber S., 30x20 cm, Auflage: 50, signiert,
Techn. Angaben Fadenheftung, Umschlag aus festem Polyesthergewebe, bedruckt
ZusatzInformation Wenn Fotografie als Instrument und bung zur Wahrnehmung der Gegenwart dient, dann kann man sie in diesem Sinne als ein unendliches Buch prsentieren.
Die Liste von Namen, Produkten und Gewohnheiten, die das Leben des Thomas Gothier und der von ihm fotografierten Personen beschreiben, ist auch viel zu lang um den passenden Hashtag fr all das zu finden. Dafr ist der Titel seiner Publikation zur Fotografie ein schbiges/feines Wort, das alles von heute sein oder doch nicht sein knnte?
Es ist jedenfalls etwas altmodisch, ber Fotografie als Genre zu schreiben, wenn das Bild an sich heute eher als Ding und nicht als komponierte Oberflche gesehen wird. Aber es ist, wie man es an der Bar im Kismet sehen kann, ein auf dem Sockel prsentiertes Buch, das von Fotografie und nicht unbedingt von seiner Arbeit als Fotograf handelt.
Thomas Gothier schien unentschlossen, als wir uns das erste Mal ber sein Werk unterhielten. Er beharrt auf einer lustigen Karikatur eines wtenden Abraham aus dem Alten Testament, mit den auf Stein gemeisselten zehn Geboten Gottes als Hintergrund fr die Handsome Ausstellung. Macht er sich lustig ber sich selbst oder ist das die Karikaturisierung einer unvermeidlichen Ewigkeit der digital-analogen Dichotomie? Vielleicht ist Folgendes ein wenig zu wrtlich in der Interpretation. aber die Bilder bleiben nicht darauf festgelegt, Teil von Gothiers mythologisierender Geste zu sein, Bilder absichtlich zu komponieren, sondern sie werden dem Zufall berlassen.
Was man im Buch sieht, sind jedenfalls unzhlige geknipste Portrts von Menschen und Gegenstnden, die sofort auf Thomas Gothiers Anwesenheit verweisen. Alle schwarz-wei gedruckt, alle gleichwertig dargestellt. Alle seine persnliche Anekdote, egal wo er war oder was er zustzlich zum Bild machte. Die Worte, welche die Bilder begleiten, sind genauso zufllig wie die Reihenfolge, in der sie zusammengestellt sind.
Auf was knnte Fotografie heute noch auer auf sich selbst und ihr digitales Nachleben verweisen? (Text:Mara Ins Plaza)
Namen Johannes Bissinger (Gestaltung)
Sprache Englisch
Geschenk von Thomas Gothier
Stichwort Interieur / Mode / Portrt / Schwarz-Wei-Fotografie / Stadt
WEB www.reflektor-m.de/ausstellung/thomas-gothier-handsome-kismet
WEB www.thomasgothier.de
TitelNummer
024896683 Einzeltitelanzeige (URI)
infra-beuys-nicht-denken
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Huf Paul / Mentrup Lars: Infra Beuys - Wer nicht denken will fliegt raus, 2018


Huf Paul / Mentrup Lars
Infra Beuys - Wer nicht denken will fliegt raus
Mnchen (Deutschland): Bellevue die Monaco / MaximiliansForum, 2018
(Flyer, Prospekt) [2] S., 19,7x21 cm,
Techn. Angaben Flyer, aufklappbar
ZusatzInformation Flyer zur Ausstellungserfnung, Diskussion und Filmpremiere im Bellevue di Monaco in der Mllerstr. 6 am 17.03.2018.
Ist das noch Kunst? Im Zentrum des Infra_Beuys Wochenendes steht ein Rckblick auf die Kunstprojekte und die Reflexion, inwieweit die aktivistischen Projekte, die sich im politischen Raum bewegen, Kunst sind.
Infra_Beuys ist eine mittlerweile dreiteilige Kunstreihe der Knstler Paul Huf und Lars Mentrup. Die einzelnen Kunstprojekte stellen gesellschaftliche Probleme ins Zentrum. Obdachlosigkeit, Depression sowie Struktureller Rassismus gegenber Geflchteten und Sprachbarrieren wurden zum Thema unterschiedlich gestalteter Aktionen. Risse in der Gesellschaft wurden gezeigt. Frei nach zeige deine Wunde von Joseph Beuys.
Die Regisseurin Amparo Mejias begleitete die Kunstprojekte und gestaltete drei Kurzdokumentarfilme. Die Filme Wunde 1: Obdachlosigkeit, Wunde 2: Depression und Wunde 3: Sprachbarrieren haben ihre Weltpremiere.
Text von der Website.
Namen Joseph Beuys
Sprache Deutsch
Stichwort Aktion / Depression / Film / Kunstprojekt / Obdachlosigkeit / Rassismus / Ungleichheit / ffentlicher Raum
Sponsoren Buchbinderei Cl. Wittmann / Kulturreferat der Landeshauptstadt Mnchen
WEB www.infrabeuys.de
TitelNummer
025290701 Einzeltitelanzeige (URI)

Heine Achim, Hrsg.: Zurborn Wolfgang - catch, 2015

heine-zurborn-catch
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Heine Achim, Hrsg.: Zurborn Wolfgang - catch, 2015


Heine Achim, Hrsg.
Zurborn Wolfgang - catch
Dortmund (Deutschland): Verlag Kettler, 2015
(Buch) [100] S., 31x24,5 cm, ISBN/ISSN 978-3-86206-475-5
Techn. Angaben Hardcover mit transparentem Schutzumschlag, verschiedene Papiere.
ZusatzInformation Wolfgang Zurborn entfhrt uns mit den Bildern seiner Arbeit Catch in eine ganz eigenwillige, skurrile Welt, in der Szenen und Objekte des alltglichen Lebens scheinbar aus dem Lot geraten sind. Es ist die Neugier auf Erfahrung, die Suche nach Kommunikation, die Wolfgang Zurborn antreibt, mit radikalen Ausschnitten, berraschenden Kompositionen und ungewhnlichen Perspektiven Bilder zu finden, die uns aus dem routinierten Konsum der aufgerumten Medienwelten herausreien. Die Verrtselung der Sehweise will dabei nicht mystifizieren, sondern einen fragenden Blick herausfordern, der sich nicht vorschnell zufrieden gibt, der immer weiter eindringt in die verschiedenen Schichten des Sichtbaren. Die Welt erscheint wie ein komplexes Geflecht aus Realitt und Fiktion und es gibt keine Auflsung in einer eindeutigen Pointe. Die Reibungsenergie im collagenartigen Zusammenspiel der Motive im Buch lsst eine Kraft der Imagination entstehen, die der Betrachter mit seinen eigenen Erfahrungen und Fantasien fllen kann. Er muss sich nur darauf einlassen. Catch!
Text von der Webseite
Namen Richard Reisen (Mitarbeit) / Ror Wolf (Text) / Wolfgang Zurborn (Fotografie)
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort Ausschnitt / Detail / Fotobuch / Fotografie / Street photography
WEB http://www.wolfgangzurborn.de/de/portfolio/catch.php
TitelNummer
025594693 Einzeltitelanzeige (URI)

Muecke Stephen
dOCUMENTA(13), 100 Gedanken - Nr. 054 Butcher Joe
Ostfildern (Deutschland): Hatje Cantz Verlag, 2011
(Buch) 28 S., 24,4x17,3 cm, ISBN/ISSN 978-3-7757-2903-1
Techn. Angaben aus der Reihe 100 Gedanken zur dOCUMENTA (13), Drahtheftung,
ZusatzInformation In seinem Notebook beschreibt Stephen Muecke die Werke des Aborgine-Knstlers Butcher Joe aus Goolarabooloo, der das Hauptgedankengut seiner Kultur in seinen Zeichnungen veranschaulichte, die hier reproduziert sind. Auf den Werken sind Orte abgebildet, an denen die Toten die Lebenden besuchen, Ereignisse an der Schwelle zwischen Wachen und Schlafen: Legenden der Traumzeit, die erklren, wie alles entstanden ist, und die die Regeln begrnden, nach denen die Aborigines leben.
Text von der Webseite
Sprache Deutsch / Englisch
WEB www.documenta.de
TitelNummer
008695268 Einzeltitelanzeige (URI)
Magazin der Kulturstiftung des Bundes 19
Magazin der Kulturstiftung des Bundes 19
Magazin der Kulturstiftung des Bundes 19

Farenholtz Alexander / Vlckers Hortensia, Hrsg.: Das Magazin der Kulturstiftung des Bundes 19, 2012


Farenholtz Alexander / Vlckers Hortensia, Hrsg.
Das Magazin der Kulturstiftung des Bundes 19
Halle (Saale) (Deutschland): Kulturstiftung des Bundes, 2012
(Zeitschrift, Magazin) 50 S., 42x29,7 cm, Auflage: 30.000,
Techn. Angaben Bltter lose ineinander gelegt, eingelegt das Programm der Veranstaltung "kulturen des bruchs"
ZusatzInformation Die Jubilumsausgabe zum 10jhrigen Bestehen der Kulturstiftung des Bundes versammelt Gedichte von Lyrikerinnen und Lyrikern aus dem In- und Ausland. Die Werke sind erstmalig in deutscher Sprache publiziert. Mit diesem Lyrikheft mchte die Kulturstiftung all jenen danken, welche die Arbeit der Stiftung in der vergangenen Dekade begleitet und entscheidend geprgt haben.
Die Bildstrecke des Heftes stammt von Wolfgang Tillmans. Der Knstler hat die Abfolge seiner Fotografien in einem leeren Heft angeordnet, um die herum sich die Gedichte in einem eigenen Rhythmus gruppiert haben
Namen Alexander Gumz / Ali Al-Jallawi / Ann Jderlund / Corina Bernic / Dagmara Kraus / Douglas Diegues / Eugene Ostashevsky / Frances Leviston / Halyna Kruk / Jan Snela / John Mateer / Khalid Al-Maaly / Nikola Madzirov / Vicente Luis Mora / Wolfgang Tillmans / Yan Jun
WEB www.kulturstiftung-bund.de
TitelNummer
008871053 Einzeltitelanzeige (URI)
brix reliquien
brix reliquien
brix reliquien

Brix Walter Bruno: Reliquien aus dem Paradies, 2011


Brix Walter Bruno
Reliquien aus dem Paradies
Mnchen (Deutschland): August Dressbach Verlag, 2011
(Buch) 50 S., 21x14,8 cm, Auflage: 80, signiert, ISBN/ISSN 978-3-940061-54-6
Techn. Angaben Ein Katalog anlsslich der gleichnamigen Ausstellung im Stadtmuseum Neutting vom 9. April bis zum 15. Mai 2011, Vorzugsexemplar mit signiertem, nummeriertem Original, Handgenhte Broschre
ZusatzInformation Mit dem Katalog zur Ausstellung Reliquien aus dem Paradies prsentiert die Neuttinger Galerie im Museum erstmals Arbeiten des in Kln lebenden Knstlers Walter Bruno Brix. ... Walter Bruno Brix hat ... die Zwiesprache mit den Museumsobjekten gesucht. Auch die rumliche Situation vor Ort hat sich dabei auf die Konzeption seiner Arbeiten ausgewirkt. So wird im Dachgesthl Paradies inszeniert, kontrastiert von der Hlle im Kellergewlbe. Die Herzen liegen auf Waagschalen, die einst ihre Dienste auf dem Neuttinger Markt taten. So entstehen neue Formen der knstlerischen Interpretation und Vermittlung, die die Objekte in einem neuen Kontext beleuchten. (Christoph Obermeier, Kulturamtsleiter Neutting)
TitelNummer
008875270 Einzeltitelanzeige (URI)
fabrikzeitung 261
fabrikzeitung 261
fabrikzeitung 261

Hasler Etrit / Grassegger Hannes / Aschwanden Reto, Hrsg.: Fabrikzeitung, Nr. 261 - Wir sind die Stadt, 2010


Aschwanden Reto / Grassegger Hannes / Hasler Etrit, Hrsg.
Fabrikzeitung, Nr. 261 - Wir sind die Stadt
Zrich (Schweiz): Rote Fabrik, 2010
(Zeitschrift, Magazin) 47,3x31,5 cm, Auflage: 3500,
Techn. Angaben Bltter lose ineinander gelegt
ZusatzInformation Die Stdte sind attraktiv geworden und eine Reurbansierung hat stattgefunden. Diese Entwicklung hat ambivalente Folgen: In vielen Stdten wurde die allgemeine Situation verbessert, stdtische Kultur erlebe eine Wiedergeburt. Gleichzeitig dazu wurden die Stdte fr globale Investoren interessanter. Die Kehrseiten der Entwicklung sind dabei soziale Segregation, Polarisierung der Einkommen, Privatisierung des ffentlichen Raumes, bis hin zu Verdrngungen von Teilen der Bevlkerung.
Die aktuelle Ausgabe untersucht die erstarkte soziale, konomische und kulturelle Bedeutung der Kernstdte. In den Beitrgen von Martin Bsser, Philipp Klaus, Susanna Perin und Vesna Tomse werden Alternativen und Zukunftsmodelle untersucht, welche die genannten Ungleichgewichte entschrfen knnen.
Text von der Webseite
WEB www.rotefabrik.ch/de/fabrikzeitung
TitelNummer
010179351 Einzeltitelanzeige (URI)

Mhlthaler Fabian, Hrsg.
Programm September-Dezember 2013
Cluj-Napoca (Rumnien): Deutsches Kulturzentrum Klausenburg, 2013
(Heft) 42 S., 15x15 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation u. a. mit TAMTAM meets Kitchen Stories, in der Fabrica de Pensula, 21.9.2013:
Kitchen Stories ist eine von der Knstlergruppe Mixer initiierte Veranstaltungsreihe, die von der Fabrica de Pensule gefrdert wird. Im Zentrum steht das gemeinsame Kochen als Prozess und Kommunikationsmedium. In einer Spezialausgabe treffen die Kitchen Storiesauf die Knstler der Gruppe TAMTAM, die mit einer interaktiven audio-visuellen Installation einen auergewhnlichen Rahmen fr die Kitchen Stories kreieren. Das Kochen wird verlegt, jenseits des eigentlich dafr angelegten Ortes. Gerusche, Bilder und Formen, die der Kochprozess erzeugt, werden in abstrakter Form in der Installation reflektiert. Die Zuschauer sind eingeladen, selbst mitzumachen, mit der Installation beim Kochen zu experimentieren, neue Klnge und Bilder zu schaffen und letztlich auch das kulinarische Endprodukt zu genieen.
TAMTAM und Mixer laden Sie auf eine Entdeckungsreise ein. Sehen Sie selbst, wie Nahrung unsere Bilder, Kochen den Klang und Essen die Seele beeinflusst.
Namen Antiaktionsorchester / Anton Kaun / Karambolage / kLAUS lEGAL / Kruemell / Matthias Stadler / Mixer / Not yet / so-Viele.de/sondern / Theo Hofmann
Geschenk von Matthias Stadler
Stichwort Knstler-Kollektiv
Sponsoren Fabrica de Pensula
WEB www.kulturzentrum-klausenburg.ro
TitelNummer
010972388 Einzeltitelanzeige (URI)

Hammann Stefanie / von Mier Maria
success is closer then ever
Mnchen (Deutschland): Haus der Kunst, 2013
(Ephemera, div. Papiere) 1 S., 29,7x21 cm,
Techn. Angaben Farblaserkopie, Ausdruck von der Webseite des HdK zun Festival of Independents
ZusatzInformation Die Knstlerin als Autorin, Herausgeberin und Verlegerin, das Buch als Ausstellungsflche und eigenstndiges Kunstwerk: 2012 grndeten Stefanie Hammann und Maria von Mier den Knstlerbuchverlag Hammann & von Mier, um Knstlerbcher zu kuratieren und zu publizieren. Im Juni 2013 erffneten sie Sandy'S Books 'n' Burgers in der AkademieGalerie Mnchen - einen temporren Knstlerbuchladen mit Ausstellung, ArtZine Release, Bookfair, Lecture Performance, Open Studio, Disco, Bar und Burgerdinner. Kurz darauf beteiligten sie sich mit ihrem Laden an dem kulturellen Zwischennutzungsprojekt Haeppi Piecis in der Maximilianstrae 33. Fr das "Festival of Independents" stellen Hammann & von Mier eine Auswahl eigener Arbeiten und Buch-Editionen anderer junger Knstler zusammen. Gezeigt werden diese in einem Environment aus Holzelementen und Mbeln. Die gewhlte Form erinnert an eine Aufwrtskurve oder an eine Siegertribne. Der Erfolg naht also.
"success is closer then ever" steht auf einer Visitenkarte, die die Knstlerinnen in New York entdeckt haben - ein Satz der treffend die Motivation einer ganzen Stadt beschreibt. Der kaum merkliche Schreibfehler bewirkt eine Irritation und stellt dadurch Distanz zum Statement her.
Die sich in diesem Satz auftuende Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit beschreibt auch die innere Haltung der beiden Knstlerinnen, die zwischen positivem Leistungswillen und ironischer Selbstbeurteilung oszilliert. Mitnehmen was geht, stndig liefern und dabei immer gut aussehen. Das ist Hochleistungskunst! Alles fr den Fame!
Text von der Webseite des HdK
WEB www.hammann-von-mier.com
TitelNummer
011010304 Einzeltitelanzeige (URI)
schuetz-rudolf-herz-zugzwang
schuetz-rudolf-herz-zugzwang
schuetz-rudolf-herz-zugzwang

Herz Rudolf: zugzwang - duchamp hitler hofmann, 2013


Herz Rudolf
zugzwang - duchamp hitler hofmann
Mnchen (Deutschland): belleville Verlag, 2013
(Buch) 180 S., 24x17 cm, ISBN/ISSN 978-3-943157-10-9
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Herausgegeben von Heinz Schtz. Im Wechsel und wie auf einem Schachbrett verteilt zieren die Portraits von Marcel Duchamp und Adolf Hitler auf Siebdrucken die Wand. Die Aufnahmen stammen aus dem Studio von Heinrich Hoffmann, der Duchamp im Jahr 1912 und Hitler Ende der 1920er Jahre abgelichtet hatte. Rudolf Herz sieht in der Gegenberstellung von erfolgreichem Avantgarde-Knstler und gescheitertem Kunstmaler bzw. deutschem Reichskanzler, der die Avantgarde als Entartete Kunst zu eliminieren suchte, die heimlichen Antagonisten der Kunst des 20.Jahrhunderts. Zog dieser alle Register der bild- und abbildmchtigen totalitren Propaganda so steht jener fr die damals verfemte Kunst, den radikalen Zweifel und die Absage an die Tradition (beide Zitate nach Rudolf Herz, Thesen zu Zugzwang, 1995).
Text von der Webseite
Stichwort Bildpolitik / Medien / Pictorial Turn / Politik
WEB www.hamburger-kunsthalle.de/manson/catalog/herz.htm
TitelNummer
015649571 Einzeltitelanzeige (URI)
zeige-deine-wunde-2016
zeige-deine-wunde-2016
zeige-deine-wunde-2016

Erbacher Maximilian / Pittroff Susanne: Zeige Deine Wunde 2016, 2016


Erbacher Maximilian / Pittroff Susanne
Zeige Deine Wunde 2016
Mnchen (Deutschland): MaximiliansForum, 2016
(PostKarte) 2 S., 10,5x21 cm,
Techn. Angaben Einladung zur Ausstellung
ZusatzInformation Vor 40 Jahren wurde Joseph Beuys Arbeit "zeige deine Wunde" zum ersten Mal in Mnchen ausgestellt. Die Installation, die heute als eine der bedeutendsten Werke zum Sammlungsbestand des Lenbachhauses gehrt, wurde 1976 erstmals in dem heute als MaximiliansForum bekannten stdtischen Kunstraum in der Unterfhrung der Maximilianstrae / Altstadtring in Mnchen gezeigt. Unter dem Motto "Zeige Deine Wunde 2016" sind Knstlerinnen und Knstler der jngeren Generation eingeladen, in einer vierteiligen Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe den Ort und diese fr Mnchen wichtige Arbeit zu reflektieren. Die vom April bis Januar 2017 im MaximiliansForum gezeigten Prsentationen und Veranstaltungen der Reihe begeben sich auch auf die Spurensuche zum damaligen Entstehungsprozess, zu Auswirkungen auf den Kunstdiskurs und die Kunstvermittlung sowie auf den Einfluss auf die konzeptuelle Kunst bis hinein in die Akademie der Bildenden Knste.
Zum Auftakt sind vom 21.04.-16.06.2016 unter dem Titel Die Markierung des Raumes zwei Installationen, von Susanne Pittroff Echo und Maximilian Erbacher WE BELIEVE LUXURY IS BEST SERVED IN SMALL QUANTITIES, zu sehen.
Text von der Webseite
Namen Joseph Beuys
Stichwort Environment / Installation
TitelNummer
015665601 Einzeltitelanzeige (URI)
sauerer-attack
sauerer-attack
sauerer-attack

Sauerer Peter: Attack of the 50ft. Woman - Ein Album von Peter Sauerer, 2016


Sauerer Peter
Attack of the 50ft. Woman - Ein Album von Peter Sauerer
Frankfurt am Main (Deutschland): Galerie Martina Detterer, 2016
(Objekt, Multiple) 24 unpag. S., 15,7x11,5 cm,
Techn. Angaben 12 Postkarten, ein Faltblatt mit Text von Andreas Bee, in kaschierter Kartonschachtel mit geklammerten Ecken
ZusatzInformation Postkarten zur Ausstellung Attack of the 50 FT. Woman vom 10.09.-22.10.2016 in Frankfurt a.M. Ein Schwerpunkt der Ausstellung bilden die neuen Schachteln. Hier klebt Sauerer auf einen Schachteldeckel ein Foto und zeigt im sich daneben befindenden Schachtelinneren die Figuren, die auf dem Foto zu sehen sind. Die Motive reichen vom aktuellen NSU-Prozess mit Beate Tschpe ber den 1958 gedrehten und Ausstellungstitel-gebenden Science-Fiction Film Attack ot he 50 ft. Woman bis weit zurck in die Kunstgeschichte. So sind Motive von Piero della Francesca (Die Geisselung Christi) und Caspar David Friedrich Vorlagen fr Peter Sauerer. Die Figuren sind in ihrer feinen Ausarbeitung erkennbar. Auf nicht einmal einem Zentimeter gelingt es dem Knstler, die Figuren zu personifizieren.
Text aus der Pressemitteilung der Galerie Martina Detterer
Geschenk von Christoph Mauler
Stichwort Bildhauer / Frauen / Mensch / Skulpturen
WEB www.petersauerer.de
TitelNummer
016677606 Einzeltitelanzeige (URI)
richter-gerhard_bilder-einer-epoche
richter-gerhard_bilder-einer-epoche
richter-gerhard_bilder-einer-epoche

Schneede Uwe M. / Westheider Ortrud / Philipp Michael, Hrsg.: Gerhard Richter. Images dune poque, 2011


Philipp Michael / Schneede Uwe M. / Westheider Ortrud, Hrsg.
Gerhard Richter. Images dune poque
Paris (Frankreich): Somogy, 2011
(Buch) 216 S., 29x22,5 cm, ISBN/ISSN 978-2-7572-0506-8
Techn. Angaben Hardcover mit Schutzumschlag,
ZusatzInformation Dieser Katalog erschien 2011 im Rahmen der Ausstellung "Gerhard Richter. Bilder einer Epoche" im Hamburger Bucerius Kunstforum (05.02.-15.05.2001). Ausstellung und Katalog konzentrieren sich auf Richters Gemlde der 1960er Jahre, die nach fotografischen Vorlagen entstanden sind. Gemlde und Vorlagen, die hufig der Presse entnommen wurden, werden einander gegenbergestellt, Richters Auswahlprozess wird beleuchtet und kategorisiert.
Neben erstmals abgedruckten Briefen, die Richter an die Knstlerfreunde Helmut Heinze und Wieland Frster schrieb, vermitteln auch Fotografien seines Ateliers einen Eindruck des knstlerischen Schaffens dieser Zeit.
Der Zyklus "18.10.1977" von 1989 ergnzt die Arbeiten der 1960er Jahre, da dessen Entstehungsprozess auf die frhen Arbeiten zurckgreift. Die Bildvorlagen zu den Gemlden ber die Terrorgruppe Rote Armee Fraktion werden detailliert untersucht.
Text von der Webseite
Namen Gerhard Richter / Helmut Heinze / Wieland Frster
Sprache Franzsisch
Stichwort Fotografie / Malerei
TitelNummer
016802598 Einzeltitelanzeige (URI)
herman-de-vries_wirklichkeit-im-bild_2015
herman-de-vries_wirklichkeit-im-bild_2015
herman-de-vries_wirklichkeit-im-bild_2015

Brokken-Zijp Jose / Brokken Hans: herman de vries - die Wirklichkeit im Bild - Knstlerbcher 1960 - 1985, 2015


Brokken-Zijp Jose / Brokken Hans
herman de vries - die Wirklichkeit im Bild - Knstlerbcher 1960 - 1985
Venlo (Niederlande): Verlag Uitgeverij Museum van Bommel van Dam, 2015
(Buch) 184 S., 30x22,5 cm, Auflage: 300, ISBN/ISSN 978-90-78290-40-7
Techn. Angaben Klappbroschur mit Hardcover
ZusatzInformation Diese Publikation erschien anlsslich der Ausstellung herman de vries - 1960-1995, Museum van Bommel van Dam, Venlo, 20.09.2015-10.01.2016
herman de vries (1931, Alkmaar) ist ein bekannter bildender Knstler, dessen Arbeiten regelmig in Museen im In- und Ausland ausgestellt werden. Im Jahre 2015 reprsentierte er die Niederlande auf der Biennale in Venedig. 1960 fertigte er seine ersten Knstlerbcher. Seit 1961 war er bei mehreren frhen Knstlerpublikationen als (einer der) Grnder und Herausgeber eng eingebunden. Die Brokken Zijp Foundation of Art besitzt eine Vielzahl von Kunstwerken von herman de vries, darunter auch viele Knstlerbcher. Die Verfasser beschreiben in dem vorliegenden Buch die Knstlerbcher und Teile der revue integration, der eschenauer summer press publications sowie andere Kunstwerke von herman de vries aus dieser Sammlung. Auerdem wird die Verwandtschaft zwischen dem Oeuvre von herman de vries und dem anderer zeitgenssischer Knstler wie Dieter Roth, Ed Ruscha, Sol LeWitt, Ad Reinhardt und Richard Long erstmals hervorgehoben, womit die Kunst dieses nieder-lndischen Knstlers in eine internationale Perspektive eingebettet wird. Das Buch beschreibt ebenfalls die Beziehung zwischen den Knstlerbchern und anderen Kunstwerken dieses Knstlers. Es bietet somit einen neuen Blick auf Knstlerbcher und Kunstwerke in der zeitgenssischen Kunst.
Text von der Website
Namen Ad Reinhardt / Dieter Roth / Ed Ruscha / herman de vries / Richard Long / Sol LeWitt
Geschenk von Hans Brokkens / Jos Brokken-Zijp
Stichwort Farbe / Konzeptkunst / Knstlerbuch / Papier / Poesie / Schrift / Text
WEB www.brokken-zijp-foundation.org
TitelNummer
017175623 Einzeltitelanzeige (URI)



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