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Ergebnis der AAP-Volltext-Katalogsuche nach Kunst als Kunst

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Weber Stephanie, Hrsg.
Stephan Dillemuth - Regular 10 Euros, Reduced 5
München (Deutschland): Städtische Galerie im Lenbachhaus, 2018
(Buch) [54] S., 17x13 cm, ISBN/ISSN 978-3-88645-193-7
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Zur Ausstellung 17.04.-09.09.2018
Stephan Dillemuth (*1954) schlüpft in unterschiedliche Rollen: er ist der Maler, der rauchend der Inspiration harrt. Der Fernsehmoderator, der ein Video von Stephan Dillemuth ankündigt. Er ist Friedrich Nietzsche, der gegen Richard Wagner ätzt und – in seiner beständigsten Rolle – der Professor für Kunstpädagogik an der Münchener Akademie der Bildenden Künste.
Die Rollen, die Künstler und Künstlerinnen in der Gesellschaft und im Kunstsystem übernehmen, sind Dreh- und Angelpunkt für den in München und Bad Wiessee lebenden Künstler. Unter Verwendung einer ergebnisoffenen und häufig kollektiven Forschungsmethode, die er als „bohemistisch“ bezeichnet, nimmt er verschiedene Formen künstlerischer Lebensweisen wie die Lebensreformbewegung, die Münchner Boheme der vorletzten Jahrhundertwende oder die Kunstakademie unter die Lupe, auch um sie auf Sinn und Zweck für die heutige Situation abzuklopfen.
Als Kunststudent an der Akademie in Düsseldorf wählte Dillemuth als Vorlage seiner Malereien regional spezifischen Kitsch wie Postkartenmotive von Paaren und Kindern in Tracht. Auch die Schönheitengalerie im Schloss Nymphenburg – bestehend aus über dreißig Porträts „schöner“ Frauen, die Joseph Karl Stieler im Auftrag König Ludwigs I. schuf – machte der junge Dillemuth sich zu eigen: Vorstellungen darüber, was schön oder hässlich sei, wurden damals unter den Vorzeichen des Punk auf den Kopf gestellt. Mit diesen Kategorien jonglierend malte Dillemuth 1985 für seine Schönheitsgalerie sämtliche Nymphenburger Porträts neu und spürte so dem ästhetischen Umbruch nach. Zugleich unterlief er mit seiner Motivwahl das Pathos männlicher Identität, mit dem gerade die deutsche neoexpressionistische Malerei quasi gleichbedeutend geworden war.
Bayern, als biografische wie historische Reibungsfläche, tritt bei Dillemuth wiederholt in Erscheinung. Lion Feuchtwangers Roman Erfolg von 1930 inspirierte Dillemuths gleichnamige Installation aus dem Jahr 2007. Feuchtwanger skizzierte in seinem Buch am Beispiel Münchens jenes Räderwerk aus scheinbar nebensächlichen politischen Entscheidungen und persönlichen Befindlichkeiten, das den Nationalsozialisten den Weg bereitete. Das Zahnrad als unverändert aktuelle Metapher für ein System, dessen Teile auf dem Weg in die falsche Richtung perfekt ineinander greifen, findet mit Erfolg Eingang in Dillemuths Formenrepertoire. Kreaturen aus Zahnrädern und Körperabgüssen bevölkern auch seine aktuellen Installationen, deren glänzende Oberflächen, in Anlehnung an die Prachtkabinette des Barock und Rokoko, Werke und Betrachter in ein narzisstisches Spiel unendlicher Spiegelung verwickeln. Für Dillemuth sind diese Räume auch im übertragenen Sinne Spiegelungen eines gesellschaftlichen Istzustandes, den er als „Corporate Rokoko“ bezeichnet – als ebenso unhaltbares wie allumfassendes Moment eines kapitalistischen Exzesses. Wie Kunstwerk und Kunstschaffende sich auf der rutschigen Bühne des Corporate Rokoko verhalten können, ist die konstruktiv offene Frage, die in Dillemuths Arbeit bald humorvoll, bald bissig darauf drängt, immer wieder neu verhandelt zu werden.
Text von der Webseite.
Namen Joseph Karl Stieler / König Ludwig / Lion Feuchtwanger / Martin Schmidl (Graphic Design) / Richard Wagner / Simone Gaensheimer (Fotografie) / Stephan Dillemuth / Stephanie Weber (Kurator)
Sprache Englisch
Geschenk von Xenia Fumbarev
Stichwort Bildende Kunst / Installation / Kitsch / kollektiv / Rokoko / Schönheit
WEB http://www.societyofcontrol.com
WEB http://www.societyofcontrol.com
WEB https://www.lenbachhaus.de/ausstellungen/2018/dillemuth/
TitelNummer
026479748 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Harmsen Lars, Hrsg.
Slanted Special Issue – Marrakech
Karlsruhe (Deutschland): Slanted Publishers, 2016
(Zeitschrift, Magazin) 64 S., 24x16 cm, ISBN/ISSN 1867-6510
Techn. Angaben Klappbroschur, Klebebindung
ZusatzInformation Marrakech ist im Wandel. Obwohl sich Marokkaner nach Modernität sehnen, hemmt doch die traditionelle Kunst die Souks. Dies veränderte erst Vanessa Branson, Schwester von Richard Branson, als sie die Marrakech Biennale im Jahr 2004 ins Leben rief und die Stadt somit künstlerisch bereicherte. Das Ereignis ermutigte den Dialog und die Vielfalt entlang internationalen und lokalen Kunstgemeinschaften, mit Veranstaltungsorten in der Altstadt als auch in der Ville Nouvelle.
Die Moderne hat Medina berührt – verwandelt historische Riads in hippe Cafés, Hot Spots und soziale Treffpunkte der immer größer werdenden Kunstszene. Da ist zum einem Laila Hida, die Le 18 Derb el Ferrane geschaffen hat, einen philanthropischen neuen Studioplatz, der als eine leere Leinwand für Künstler und Fotografen, Dichter und Schriftsteller, Tänzern und Musikern dient, um zu arbeiten, auszustellen und zu performen. Hanas Queen of Medina Priscilla verfolgt das selbe Konzept, wenn auch in einer sehr freakigen und alternativen Weise. Artsi Ifrach, bekannt als Art/C, ist ein Modedesigner, der marokkanische Vintage-Textilien in Haute Couture verwandelt. Im Staub und Nebel der Vorstadt findet man Modern-Art-Galerien wie die Galerien 127 und die Voice Gallery, die die junge und schnellwachsende Population anlocken – bisher sind das mehr als 1,8 Millionen Bewohner.
Es ist sind die äußeren Einflüsse, die helfen zu inspirieren, zu bilden und alles in den richtigen Kontext zu bringen – und zudem eine eigene Antriebskraft haben. All diese Menschen bilden zusammen einen Teil der kreativen Revolution, die hinter den alten Mauern der Stadt geradezu sprudelnd hervorkommt. Die marokkanische Kunst- und Designszene strebt danach ihre Bestimmung zu erfüllen, doch nicht ohne Verbindung zu den eigenen Wurzeln. Es scheint, als sei es eine unglaublich hoffnungsvolle Zeit ist, um dort zu leben.
Text von der Webseite
Namen Adil Roufi / Ali Chraibi / ART/C / Daido Moriyama / Dirk Gebhardt / Eric van Hove / Florence Rober-Vissy / Hanane Ourath / Hana Tefrati / Hicham Gardaf / Laila Hida / M'barek Bouhchichi / Mohamed Arejdal / Moulay Youssef Elkhafaï / Mustapha Diop / Natalie Locatelli / Rocco Orlacchio / Simon Baker / Yvon Langué / Zineb Benjelloun
Sprache Englisch
Geschenk von Lars Harmsen
Stichwort Fotografie / Friseur / Inszenierung / Marrakesch / Porträt / Stadt / Zeichnung
WEB www.slanted.de
TitelNummer
026093537 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Lukatsch Wilma / Schmit Tomas
Dreizehn Montagsgespräche
Berlin (Deutschland): Wiens Verlag, 2008
(Buch) 408 S., 27x21,5 cm, ISBN/ISSN 978-3-9811288-1-9
Techn. Angaben Klappumschlag
ZusatzInformation Die Dreizehn Montagsgespräche fanden von Juni bis Dezember 2005 in Berlin statt. Mit erfrischendem Sprachwitz, gleichzeitig ernst und unterhaltsam, wird man in die biographischen Daten und künstlerischen Fragen und Prinzipien von Tomas Schmit eingeführt. Dazu zählen vor allem „Zurücknahme“, „Spiel“ und „sachen m a c h e n “. Das Neue an der Kunst der 60er Jahre (die Beschäftigung mit Indeterminismus, Chaos und Ordnung, aleatorischem Prinzip), die Aktionszeit und die besondere Form des Schreibens und Zeichnens, für die sich Tomas Schmit entschieden hatte, werden genauso besprochen wie Literaten, Musiker oder Wissenschaftler, die für ihn von Bedeutung waren. Dazu gehörten Gertrude Stein, Franz Kafka, Robert Walser, Karl Valentin, John Cage, Morton Feldman, Georg Christoph Lichtenberg und William Hogarth. Im Anhang finden sich Texte von Tomas Schmit, die in den Gesprächen eine besondere Rolle spielen und die entweder schwer zugänglich sind oder bisher unveröffentlicht waren. Die 288 farbigen Abbildungen dokumentieren die meisten der besprochenen Werke.
Tomas Schmit gehörte zu den Pionieren der Fluxus-Bewegung in den frühen 60er Jahren. Er hat die radikale Infragestellung der bürgerlichen Kunst und die Ansätze zu einer neuen Ästhetik wesentlich mitgeprägt. Sein Briefwechsel mit George Maciunas führte dazu, daß eine theoretische Auseinandersetzung mit den politischen und ästhetischen Vorstellungen der Fluxuszeit möglich geworden ist. Er hat an Fluxusevents teilgenommen, die heute als Meilensteine der Kunst der 60er Jahre gelten. Als Veranstalter organisierte er das Event „20. Juli TU Aachen“ 1964. Sein Text „über f.“ (1982) ist eine der wenigen profunden Einschätzungen der Fluxusideen.
Tomas Schmit hat sich früh von der Fluxusaktion zurückgezogen – er war gegen die Verwässerung des radikalen Potentials. In diesem Potential gründete sein wohl wichtigstes Arbeitsprinzip: „was ich, neben vielem anderen, von f. gelernt habe: was man mit einer plastik bewältigen kann, braucht man nicht als gebäude zu errichten. was man in einem bild bringen kann, braucht man nicht als plastik zu machen. was man mit ner zeichnung erledigen kann, braucht man nicht als bild zu bringen. was man auf nem zettel klären kann, braucht keine zeichnung zu werden. und was man im kopf abwickeln kann, braucht nichtmal einen zettel!“ Freunde und Kollegen, wie Nam June Paik, George Brecht, Arthur Köpcke, Ludwig Gosewitz, Emmett Williams und Dieter Roth haben ihn besonders für diese konsequente künstlerische Haltung geschätzt.
Seit Anfang der 70er Jahre entwickelte er ein Werk, das mehrere tausend Zeichnungen umfaßt, veröffentlichte Editionen und Bücher, in denen er sich mit Sprache, Logik, Paradoxie, Biologie, Verhaltensforschung, Wahrnehmung und anderem beschäftigte. Dabei ist er immer von konkreten Beobachtungen ausgegangen und hat sich mit Neugier und Lust widersprüchlichen oder unerklärlichen Phänomenen gestellt. Er nannte es „Scharren am Zaun“. Mit seinem Buch „erster entwurf (einer zentralen ästhetik)“ (1989) hat er eine in der Wissenschaft anerkannte Einführung in die Gehirnforschung geliefert
Namen Arthur Köpcke / Dieter Roth / Emmett Williams / Franz Kafka / Georg Christoph Lichtenberg / George Brecht / George Maciunas / Gertrude Stein / John Cage / Karl Valentin / Ludwig Gosewitz / Morton Feldman / Nam June Paik / Robert Walser / William Hogarth
Stichwort 1960er / 1970er / Aktionskunst / Fluxus / Nullerjahre
TitelNummer
008532264 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Plaza Lazo Maria Inés, Hrsg.
RM Basics - Human Needs 1-8 - Munich Off Week A-L - Recommendations I-III
München (Deutschland): Reflektor M, 2016
(Plakat) 2 S., 42x29,7 cm,
Techn. Angaben Plakat, einmal gefaltet
ZusatzInformation Veranstaltungen in München 21.10.-30.10.2016 an verschiedenen Orten.
REFLEKTOR M informiert über eine bestimmte Auswahl an Projekten und Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in München.

REFLEKTOR M funktioniert dementsprechend als Funkfilter für Kunst der Gegenwart in München. Es steht als mobile Webseite, als Ausstellungskalender, als Treffpunkt scharfer Meinungen zu den aktuellen Ereignissen in der Stadt München und als Forum zur Verfügung.
Text von der Facebookseite
Munich Off Week initiiert von Viktoria Tiedeke und Rosali Wiesheu, super+CENTERCOURT, München
Stichwort Junge Kunst / Kulturarbeit / Kulturprogramm / Veranstaltungskalender
WEB www.facebook.com/ReflektorM/
TitelNummer
017042621 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Felderer Brigitte / Jurjevec-Koller Gabriele / Stadler Eva Maria, Hrsg.
Sweethearts - Die Bibliothek als Kunstsammlung
Berlin (Deutschland): De Gruyter, 2018
(Buch) 236 S., 29,5x23,5 cm, ISBN/ISSN 978-3-11-052550-2
Techn. Angaben Hardcover, beigelegt eine Karte mit handschriftlichem Gruß von Renate Herzog
ZusatzInformation Ein Buch über Bücher. Die Universität'sbibliothek der Universität für angewandte Kunst Wien verfügt über eine außerordentlich umfangreiche Sammlung von Künstlerbüchern und Künstlerpublikationen. Eine Studiensammlung, die als stilistisch vielfältige und vor allem benützbare Kollektion von Vorbildern angelegt ist Sammlungskriterium ist die Intention eines Künstlers, einer Künstlerin, das Buch als künstlerisches Medium einzusetzen. Als Manifestation einer künstlerischen Idee erweist sich das Künstlerbuch als autonomes Kunstwerk. So finden sich in der Sammlung unterschiedliche Buchobjekte, von der "Lese maschine" bis zum Katalog. Die Publikation zeigt exemplarische Buchobjekte seit 1965, Beispiele aus Konzeptkunst Fluxus, Konkreter Poesie, Appropriation oder Minimal Art und zeitgenössischer Kunst, die zugleich die Sammlungs- und Themenschwerpunkte repräsentieren
Text von der Rückseite des Buches
Namen Liddy Scheffknecht (Fotografie) / Paul Trebo (Gestaltung)
Sprache Deutsch
Geschenk von Bibliothek der Universität für Angewandte Kunst Wien
Stichwort 1960er / 1970er / 1980er / 1990er / 2000er / Bibliothek / Buchobjekt / Künstlerbuch / Künstlerpublikation / Sammlung / Universität
WEB http://www.dieangewandte.at/bibliothek
TitelNummer
026000700 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Zmijewski Artur, Hrsg.
ArtWiki:Manifesto - Open Data for the Arts
Berlin (Deutschland): Berlin Biennale, 2012
(Text) 2 S., 29,7x21 cm,
Techn. Angaben Ausdrucke von der Webseite
ZusatzInformation Offener Zugang zur Kunst
Nahezu 5.000 Künstlerinnen und Künstler, die einem Open Call folgten, nehmen anlässlich der 7. Berlin Biennale an einem einzigartigen Projekt teil: ArtWiki. Unter diesem Namen figuriert eine Plattform, auf der neben dem eigentlichen Inhalt, den digitalen Abbildungen von Kunstwerken, Biographisches und Aussagen zum künstlerischen und/oder politischen Selbstverständnis zugänglich sein werden. Die künstlerischen Curricula werden auf diese Weise zu einer netzbasierten Datenbank für die zeitgenössische Kunstproduktion und offerieren damit zugleich ein allen im weitesten Sinne Kunstinteressierten zugängliches Rechercheinstrument. Somit überträgt ArtWiki die Prinzipien des offenen Internets auf die Kunstwelt, wobei allein die Künstler bestimmen, was von und über sie der Öffentlichkeit zugänglich sein soll. Die Nutzung von ArtWiki ist kostenfrei.
Jedes künstlerische Curriculum zeichnet sich durch eine Vielzahl von Personen, Orten und Projekten aus, die als Begegnungen, Stationen und Tätigkeiten Verknüpfungspunkte zu den anderen Curricula ergeben, die diese mit jenem gemeinsam haben. Das somit entstehende Netz von Verbindungen generiert nach einem differenzierten Regelwerk eine künstlerische Reputation, die sich sowohl durch qualitative Attribute wie auch statistisch-quantifizierend abbilden lässt. Auf diese Weise wirken biographische Data und Aussagen zum künstlerischen Selbstverständnis in Form textueller Prosa zurück auf den Künstler und sein Werk, was dem Ansatz von Linked Data entspricht. Eine solche Rückkopplung mit seiner verstärkenden Wirkung auf die Rezeption von Kunst referenziert die Werke, ohne dabei die zentrale Funktion des Kunstwerks zu unterlaufen, sondern vielmehr dessen Diskursivierung zu intensivieren. Die so stattfindende Verlängerung des künstlerischen Prozesses steuern die Künstler ausschließlich selbst, und sie sind es auch, denen in dieser Internetbibliothek jederzeit die uneingeschränkte Kontrolle über die darin enthaltenen Dokumente obliegt. Aus den technischen Möglichkeiten, auf denen die offene Kunstwerk-KünstlerInnen-Datenbank basiert, erwächst für die Künstlerinnen und Künstlern ein Organon, das zu Quelle und Medium von Wissen über sie und ihre wie generell die Kunstproduktion ihrer Zeit avanciert: ArtWiki ist ein einfacher wie auch demokratischer Zugang zu zeitgenössischer Kunst.
Galerien und andere Einrichtungen des Kunstmarktes regeln bis heute den Zugang zum Kunstwerk in seiner physischen Materialität. Als Torwächter eines quasi-geschlossenen Systems, innerhalb dessen Kunstwerke zirkulieren, steuern Jurys und Vorselektoren mittels gewisser Mechanismen Institutionen bzw. Organisationen, um den so als offen dargestellten Kunstmarkt kontrollieren zu können. Die öffentlich verfügbaren Informationen über Kunst, wie sie teilweise im Internet zu finden sind, sind meistens dürftig und oberflächlich. Lokal privilegierten Sammlern und Besuchern von Ausstellungseröffnungen, Kunstmessen etc. bleibt es vorbehalten, sich auf dem Laufenden zu halten. Das freie Zirkulieren digitaler Darstellungen und Beschreibungen von Originalwerken und deren Urhebern hingegen, wie es durch ArtWiki im Netz statthaben wird, ergänzt das konventionelle Angebot der Institutionen und belebt jenseits von ihnen nachhaltig den Kunstmarkt.
Darüber hinaus wirkt ArtWiki revolutionär auf die kuratorische Praxis: Entscheidungen finden und, wie nötig auch immer, sie zu legitimieren, war bisher ein höchst umstrittenes Verfahren. Mit ArtWiki steht jetzt online das Material aller Künstler, die unserem Open Call gefolgt sind, als Referenz zur Verfügung, wodurch Nachvollzug und Validierung gewährleistet ist. Damit wird ArtWiki nicht nur zur Entscheidungshilfe, sondern ebenso Werkzeug, das etwaige Zensurbestrebungen zu umgehen und diskursive Macht zu unterhöhlen vermag. Gleichfalls ermöglicht sie auch andere Sicht- und Betrachtungsweisen, die zu einer neuen Narrativität von Kunst führen und damit Einfluss auf akademische Gelehrsamkeit sowie Forschung nehmen. Nicht zuletzt – und wie bereits in anderen Fällen – werden somit die Pfade des Plagiierens und der künstlerischen Innovation für alle nachvollziehbar. ArtWiki – in seiner Konstituierung durch KünstlerInnen sowie sein Wirken auf Experten und Kunstfreunde, das wiederum äußerst komplex auf die KünstlerInnen und ArtWiki zurückwirkt – wird damit in seiner äußersten Konsequenz zum aktuellsten Kapitel in der Geschichte zeitgenössischer Kunst, das sich einer digitalen Historiographie verdankt, die zugleich konsequent kollaborativ ist
Sprache Deutsch / Englisch
WEB www.artwiki.org/ArtWiki
TitelNummer
008899304 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Richter Gerhard
Atlas in 5 Bänden - atlas in 5 volumes
Köln (Deutschland): Verlag der Buchhandlung Walther König, 2015
(Buch) 828 S., 45x32,5 cm, ISBN/ISSN 978-3-86335-520-3
Techn. Angaben 4 Bände in Schuber, Leinen mit Prägung, in Pappschachtel, bedruckt
ZusatzInformation Herausgegeben von Helmut Friedel.
Band I: Tafeln 1-218 (1962-1974) / Band II: Tafeln 219-444 (1966-1988) / Band III: Tafeln 445-668 (1978-2006) / Band IV: Tafeln 667-809 (2002-2015), mit mehr als 5000 farbigen Abbildungen auf 809 Tafeln.
Mit dem Wunsch nach Ordung und Übersicht begann Gerhard Richter vor mehr als 50 Jahren, die ihm wichtigen Teile seines umfangreichen Bildmaterials auf Kartons im Format 50 × 65 bis 73,5 × 51,7 cm zu montieren: eigene und gefundene Photos, Ausschnitte aus Zeitungen und Illustrierten, Skizzen, Zeichnungen, Konstruktionspläne, Raumentwürfe, Collagen, übermalte Photographien sowie Ideen und Entwurfsvarianten zu Gemälden, Skulpturen und Installationen. Schon bald vernachlässigte Richter die Chronologie, vielmehr gilt sein Interesse der ikonographischen und typologischen Ordnung. Als "work in progress" entwickelt sich der ATLAS zu einem eigenständigen Gesamtkunstwerk, in dem sich biografische und historische Fakten spiegeln, ein künstlerischer Kosmos von großer Eigenständigkeit und Quelle seines gesamten Denkens und Schaffens. 2012 entwirft Richter das Konzept für diese Edition und trifft die Entscheidung, den ATLAS nicht zu reproduzieren, sondern als Buch neu einzurichten. Alle Tafeln werden im Maßstab 1:2 gezeigt, sodaß dieses monumentale Archiv mit mehr als 5.000 Bildern zum ersten Mal in jedem Detail sichtbar wird. Zahlreiche Fotos im Kleinformat, die weder in Ausstellungen noch in den bisherigen Publikationen zu erkennen sind und wichtige Bildinformationen liefern, werden so erstmals sichtbar. ( Volume V: Helmut Friedel: Kommentiertes Werkverzeichnis war bei Drucklegung von Volume I - IV noch nicht abgeschlossen. Auf Wunsch von Gerhard Richter wird dieser Band im Jahr 2016 erscheinen und ist nicht Teil des Schubers, der mit Volume I - IV den kompletten ATLAS dokumentiert.)
Text von der Webseite
Namen Helmut Friedel (Herausgeber)
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort 1960er / 1970er / 1980er / 1990er / aktuelle Kunst / Archiv / Atlas / Bildarchiv / Collage / Detail / Entwurf / Fotografie / Installation / Malerei / Skizze / work in progress / Zeichnung
TitelNummer
014672073 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Schweinebraden Jürgen, Hrsg.
Der Kampfauftrag 0-Nr.
Niedenstein (Deutschland): EP Edition, 1996
(Zeitschrift, Magazin) 12 S., 50x35,8 cm, Auflage: 2000,
Techn. Angaben Lose ineinander gelegte, gefaltete Blätter
ZusatzInformation Streitschrift für Politik, Kunst, Geschichte, Kultur, Kriminalistik.
Die Möglichkeit, meine sog. Stasi-Akte einzusehen, brachte Unsägliches über die Machenschaften des MfS (Ministerium für Staatssicherheit der DDR) zutage: 18 Bände = 8000 Blatt Unterlagen. Dokument des vergeblichen Versuchs, eine auf der Leidenschaft zur Kunst gründende Privatgalerie zu „bearbeiten“, zu „zersetzen“ und zu „liquidieren“. Die eher stolpernden Versuche, Deutschen mit einer jeweils extrem unterschiedlichen ideologischen Sozialisation eine gemeinsame Identität anzupassen, erwies sich mehr und mehr als eine Generationenaufgabe. Dieser Hintergrund bewog mich, meine Akte als „Fallbeispiel“ für das DDR-typische Phänomen der Kunst als Feindbild, zu betrachten und vergleichsweise zügig zu publizieren. Die dafür geeignete Form sowohl hinsichtlich Kosten als auch Distribution schien mir eine Zeitung im üblichen Zeitungsformat.
Text von der Website.
Namen A.R. Penck / Armando / Dietmar Kirves / Felix Droese / Max Neumann / Pablo Picasso
Sprache Deutsch
Geschenk von Klaus Groh
Stichwort 1990er / DDR / Feindbild / Galerie / Karrikatur / Kontrolle / Kunst / SED / Staatssicherheit / Stasi / Zeichnung / Zine / Übermalung / Überwachung
WEB www.ep-verlag-schweinebraden.de/Kampfauftrag.htm
TitelNummer
017111627 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Baier Hans Alexander / Bechtloff Dieter, Hrsg.
Magazin KUNST Konvolut
Mainz (Deutschland): H. E. Trost / Verlag Magazin KUNST, 1970 ab
(Zeitschrift, Magazin) 30x21,4 cm, 9 Teile.
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Heft Nr. 39 1970, Kunst und Computer, Kybernetik - Informationsästhetik - Computer Art (Anzeige Aktionsraum 1, Günter Saree).
Heft Nr. 40, Kunst und Politik (Anzeige Galerie Schein München, Berengar Laurer. 2 Anzeigen von Wolf Vostell).
Heft Nr. 46, Verkehrskultur Kunst und Sport (Anzeigen Von Winfried Gaul, Vostell. Klaus Staeck und Gerhard Steidl, Befragung der documenta oder: die Kunst soll schön bleiben).
Heft Nr. 47, Die Kunst auf dem Prüfstand: documenta 5.
Heft Nr. 48, Der Rubel rollt, 5 Jahre Kunstmärkte (International Artist's Cooperation, zur Gründung des I.A.C. im Februar 1972 in Oldenburg von Klaus Groh. Kunstszene München, Gruppe Z, Vlado Kristl im Herbstsalon, Konrad Balder Schäuffelen im Münchner Justizpalast).
Heft Nr. 49, Zeit, Ein Aspekt in der aktuellen Kunst (Leserbriefe von Albrecht D., Wolf Vostell, Thomas Niggel, Klaus Groh. Anzeige vom I.A.C., Klaus Staeck: Die Litfaßsäule als Galerie).
Heft N. 50, Joseph Beuys (Leserbriefe von Klaus Staeck, H. A. Schult. Von Bernhard Sandfort und Dieter Hacker, Die Welt als Produzentengalerie).
Heft Nr. 51, Kunst-Fazit 72/73 (Leserbrief von Peter Below).
Heft Nr. 52, Kunst und Fernsehen (Leserbrief von Klaus Staeck. AQ Kunstzeitschrift. Saree, letzte Arbeiten, Dokumentation bei Reflection Press Stuttgart von Albrecht D.. Jochen Gerz, Die Kunst ein Mißverständnis?)
Namen Albrecht D. (Dietrich Albrecht) / Berengar Laurer / Bernhard Sandfort / Dieter Hacker / Gerhard Steidl / Günter Saree / H. A. Schult / Jochen Gerz / Joseph Beuys / Klaus Groh / Klaus Staeck / Konrad Balder Schäuffelen / Peter Below / Thomas Niggel / Vlado Kristl / Winfried Gaul / Wolf Vostell
Stichwort 1970er / Aktionsraum 1 / Ausstellungen / Computer / documenta 5 / I.A.C. / Informationsästhetik / Kunstmarkt / Kybernetik / Politik / Produzentengalerie / Reflection Press / Rezensionen / Sport
TitelNummer
023372651 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Capper Andy / Dabrowska Barbara / Littlewood Tom, Hrsg.
Die Welt von VICE
München (Deutschland): Heyne, 2011
(Buch) 376 S., 23x17,4 cm, ISBN/ISSN 978-3-453-26757-2
Techn. Angaben Hardcover
ZusatzInformation Als gnadenlose Anatomie unserer Gesellschaft provoziert das VICE Magazine nicht nur mit abgedrehten, politisch unkorrekten Features über Kunst, Party und Underground: Dank der ungeschminkten Insider-Berichte von den Brennpunkten der Welt gilt VICE als letzte Bastion des investigativen Journalismus. Aus dem Kult-Magazin ist ein weltweites Imperium geworden. Dieser Band enthält das Beste aus dem VICE -Universum.
Als Gegenstimme zum selbstgefälligen, glattgebügelten Mainstream der neunziger Jahre steht bei VICE Geschmackloses neben Kunst, politischer Insiderbericht neben Underground und Durchgeknalltem. Schon lange vor WikiLeaks hat sich VICE als unabhängiges Organ des Enthüllungsjournalismus etabliert. Namhafte Fotografen und Künstler arbeiten für VICE , Reporter schreiben aus allen Teilen der Welt. Provokant, überdreht, faszinierend, erschütternd, schrill: Erleben Sie die Welt von VICE zwischen Porno, Party, Rock n Roll und den Abgründen unserer Zeit. Schonungslose Reportagen aus dem Iran, Afghanistan oder Nordkorea, Fashionstrecken mit Berliner Punks, Obskures aus Deutschland, bizarre Underground-Features, Folter im Selbstversuch, Drogentester, Sexwettbewerbe, schockierende Fotos von den Krisenherden der Welt, syrische Bordelle oder afrikanische Horrorfilme, und schließlich die legendären Interviews mit Szenegrößen und Ikonen wie Karl Lagerfeld, Lemmy, Bret Easton Ellis oder Christian Anders: Sollten Sie VICE noch nicht kennen, wird es jetzt höchste Zeit. In diesem Sinne: Willkommen in der Welt von VICE Sie werden sie lieben!
Namen Bret Easton Ellis / Christian Anders / Karl Lagerfeld / Lemmy
Geschenk von Vadim Kretschmer
Stichwort Afghanistan / Iran / Nordkorea / Party / Porno / Reportage / Rock n Roll
TitelNummer
008705269 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Thurmann-Jajes Anne, Hrsg.
Schriftenreihe für Künstlerpublikationen - Band 7 - Poesie - Konkret. Zur internationalen Verbreitung und Diversifizierung der Konkreten Poesie
Köln (Deutschland): Salon Verlag, 2012
(Buch) 264 S., 23,5x16,5 cm, ISBN/ISSN 978-3-928761-93-2
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Dieser Band dokumentiert die Redebeiträge des Symposiums Poesie – Konkret, das anlässlich der Ausstellung Poetry goes Art & vice versa (21.05.–14.08.2011) in der Weserburg Bremen stattfand. Die Konkrete Poesie kann zum einen als eine erste globale Literatur auf der Basis ästhetischer Prinzipien und zum anderen als Kunstströmung der 1950er bis 1980er Jahre bezeichnet werden. Unter Konkreter Poesie als Oberbegriff werden in diesem Zusammenhang alle Formen experimenteller, visueller, auditiver und radiophoner Poesie subsumiert, die seit den 1950er Jahren bis zum Ende des Bielefelder Colloquiums 2002 entstanden sind. Als künstlerische Grenzüberschreitungen sind sie zwischen Text, Bild und Musik zu verordnen, über die verschiedenen Formen der Künstlerpublikationen fand eine Verbreitung und Vernetzung statt. Mit ihrer Vielseitigkeit entzogen sich die Künstler nicht nur jeglicher Kategorisierung, sie schufen zugleich ein enorm umfangreiches und vielschichtiges Œuvre. Der erste von zwei Schwerpunkten der hier zusammengestellten Texte des Symposiums bezieht sich auf die gegenseitige internationale Beeinflussung der Künstler der konkreten Poesie, auf ihre Beziehungen untereinander, die Verbreitungen der Kunst und die verwendeten Medien und Techniken.
Der zweite Schwerpunkt thematisiert die theoretischen, die kunst- und kulturwissenschaftlichen Grundlagen sowie gesellschaftliche und politische Einflüsse.
Text von der Webseite
Herausgeber der Schriftenreihe sind: Forschungsverbund Künstlerpublikationen für Universität Bremen, Jacobs University, Hochschule für Künste, Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen. Veröffentlichung in Kooperation mit dem Institute for Cultural Studies in the Arts ICS an der Züricher Hochschule der Künste
Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Studienzentrum für Künstlerpublikationen
Stichwort concrete poetry / Konkrete Poesie
TitelNummer
023339647 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Klein Clementine, Hrsg.
Trump - Kann Kunst als zahnloser Tiger Trump beißen?
Hamburg (Deutschland): Selbstverlag, 2018
(Heft) 76 S., 24x17 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung, mit zahlreichen Abbildungen
ZusatzInformation Publikation erschien im Rahmen der Ausstellung "Trump - Kann Kunst als zahnloser Tiger Trump beißen?", 15.-19.04.2018, in der Bedürfnisanstalt - Bleickenallee 26 a, Hamburg
Gezeigt werden Arbeiten von 75 Künstlerinnen und Künstlern aus ganz Deutschland, die sich zugleich an einem Wettbewerb beteiligten.
Diese Wanderausstellung wurde bisher gezeigt in Köln, Toblach/Dobbiaco - ITALY, Deggendorf, Düsseldorf und Bochum.
Die Frage, die jetzt zum Titel der Ausstellung wurde, stellte sich Initiatorin Clementine Klein aus Köln schon im November vergangenen Jahres, als feststand, dass der Kandidat der Republikaner, Donald Trump, die Wahl gewinnen würde. Anfang dieses Jahres startete sie ihren Aufruf in der Kunstszene.
Als sich abzeichnete, dass das Thema Trump immer wieder für neue Schlagzeilen sorgte, nutzten immer mehr Künstler die Mö.glichkeit, mehrere Werke einzureichen. Einsendeschluss war der Jahrestag der US-Wahl am 8. November 2017.
Text von der Webseite
Namen Donald Trump
Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Horst Tress
Stichwort Amerika / Mail Art / President / Präsident / Tiger / USA / Wahl / Wanderausstellung
WEB http://www.trump-art.info/
TitelNummer
025643642 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Gerz Jochen
Life after humanism, Photo/Text 1988-1992
Stuttgart (Deutschland): Edition Cantz, 1992
(Buch) 192 S., 30x24,3 cm, 2 Stück. ISBN/ISSN 3-89322-468-8
Techn. Angaben Softcover, Klappbroschur
ZusatzInformation Gerz entwickelt seine Arbeit in den verschiedenen Gestaltformen von Fotos/Texten, Performances, Video- und Rauminstallationen nicht als Ergebnis eines abgeschlossenen Denkprozesses, sondern als ein nach vorne gerichtetes Experimentierfeld für Erfahrung und Wahrnehmung des existentiell Wirklichen. Er verbindet mehrere Bildteile zu einem Kontext. Die Fotografie als Medium der Reproduktion von Realität steht ebenso wie das Abgebildete für den Zeitbegriff und das Bewußtsein von Raum. Was ist real, was fiktiv, was glaubwürdig in Bezug auf das eigene Selbst. Für Gerz erfolgt jede Äußerung in einem Kontext und ist unaufhebbar auf diesen Kontext bezogen. Es geht ihm um die Kritik des bisherhigen Werkbegriffes, um das Bewußtsein von raumzeitlicher Begrenztheit. Die Kunst ist gehalten, sich als Äußerung im Kontext zu reformieren.
Text von der Webseite
Stichwort 1990er
TitelNummer
001334130 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Laurer Berengar
Drei Illustrationen - Ein paar Zeichen gesammelt, Die zehn braven kunstwünschlein, Aber auch, 1975, Änderungen 1978
München (Deutschland): Die Akademie Truthahn mit Verlaub, 1978
(Buch) [60] S., 20,8x20 cm, 2 Stück.
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation ... falls man weitermachen will in dingen kunst: das ganze, das ganze als gespenst in ausschnitten, versteht sich, ohne universalitätsgepolter, versteht sich, das detail als detail vom einzelnen als absolutum zum einzelnen als einzelnen, könnte man's auch nennen, und in dieser wendung, in dieser ach nur so verflixt umständlich zu vermittelnden differenz der abschied vom avantgardistischem, dem kunstprinzip der letzten 1oo jahre, ein abschied, der ohne konzeptionelle bewältigung schnurstracks ins bloß-akademische führt, mal aktionistisch gefärbt, mal handwerklich, mal politisch, mal nostalgisch. so weit der überblick, und wo's hier so lang gehen soll, 'ne art Stimmungsmache, drei projekte dazu, drei rahmenbestimmungen, drei i1lustrationen ...
Text aus dem Buch
Sprache Deutsch
Aus dem Nachlass von Berengar Laurer
Stichwort 1970er / Avantgarde / Detail / Illustration / Konzept / Konzeptkunst / Kunstprinzip / Produzentengalerie Adelgundenstraße / Theorie / Zeichen / Zeichenlegende
WEB https://de.wikipedia.org/wiki/Berengar_Laurer
WEB www.berengar-laurer.de
TitelNummer
002516118 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung

Klother Eva-Maria / Kraus Stefan / Missmahl Steffen / Steinmann Marc / Surmann Ulrike / Winnekes Katharina, Hrsg.
denken – Künstlerbücher Sammlung Missmahl
Köln (Deutschland): Kolumba, 2011
(Buch) 336 S., 27,5x22 cm, Auflage: 3000, ISBN/ISSN 978-3-9813182-6-5
Techn. Angaben Hardcover mit gefaltetem Schutzumschlag, Bd. 37, Katalog zur Ausstellung
ZusatzInformation Ende der 1960er Jahre beginnen Künstler, das gedruckte Buch als eigenständiges Medium zur Verbreitung ihrer Werke zu nutzen. Noch bevor es sich als »Künsterbuch« definiert, beginnt der Grafiker Steffen Missmahl mit dem Sammeln von Büchern, in der die unterschiedlichen Richtungen und Stile der zeitgenössischen Kunst vertreten sind. Unterstützt durch seine Frau Edith konzentriert er sich auf die vielfältigen Erscheinungsformen der Nutzung des Buches als autonomes Kunstwerk. 2009 gelangte die 954 Bücher umfassende Sammlung als 2/3 Schenkung in den Besitz von Kolumba dessen ohnehin ausgeprägtes Interesse am Buch damit eine wesentliche Vertiefung erfährt. Sammler und Kuratoren dokumentieren mit »denken« ihre ganz persönliche Sicht auf das Medium und offenbaren mit ihrer Lust an Büchern, was es darin zu entdecken gilt
TitelNummer
008535249 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Kaiser Philipp / Kwon Miwon / Wilmes Ulrich, Hrsg.
Ends of the Earth – Land Art bis 1974
München (Deutschland): Haus der Kunst, 2012
(Heft) 21x12,2 cm,
Techn. Angaben Begleitheft zur Ausstellung, geklammert und gefaltet
ZusatzInformation Als erste große Museumsausstellung über Land Art liefert "Ends of the Earth" den bisher umfassendsten Überblick über die Kunstbewegung, die die Erde als Material benutzte und das Land als Medium. Die Ausstellung zeigt rund 200 Arbeiten von über 100 Künstlern weltweit, die außerhalb der vertrauten Handlungsräume des Kunstsystems entstanden.
Der zeitliche Rahmen von "Ends of the Earth" erstreckt sich von den 1960er-Jahren bis 1974, als sich im Kontext von Land Art Strömungen wie Konzeptkunst, Minimal Art, Happening, Performancekunst und Arte povera stärker herausbildeten und auseinander bewegten.
Text von der Webseite
WEB www.hausderkunst.de
TitelNummer
009231279 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung

Bachmann David / Vahrenholt Oliver, Hrsg.
Realismus Club #001: Konkrete Utopien
Berlin (Deutschland): Realismus Club, 2015
(Sammeltuete, Schachtel, Kassette) 22,5x19,5 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung. 16 mehrfach gefaltete einseitig bedruckte Plakate. Heft und Plakate in Kartonhülle eingeschoben
ZusatzInformation The exhibition CONCRETE UTOPIAS provides a space for artistic works that explore the area of potentiality between not-yet-realised and but-possible. The art on display will be showing visions that are predominantly about the Now, offering playful alternatives and new approaches to socio-cultural questions, addressing political power structures in an urban environment and above all defying rules.
Der Realismus Club wurde 2014 als Plattform für zeitgenössische Kunstproduktion in Berlin gegründet, mit dem Ziel, vor allem jüngere künstlerische Entwicklungen in der zeitgenössischen bildenden Kunst zu fördern und einem breiten Publikum zu präsentieren.
Als eine private Organisation ist unser Ziel, die unabhängige Organisation von zwei Ausstellungen pro Jahr an wechselnden Orten in Berlin. Wir wollen Künstlern nicht nur ein Forum bieten, um ihre Werke auszustellen, sondern auch durch die Bereitstellung eines Budgets die Produktion von neuen Werken unterstützen. Der Realismus Club sieht sich selbst als einen Ort des Experimentierens mit Organisationsmodellen und als Möglichkeit neue Kollaborationspraktiken auszuprobieren. Letztendlich zielt das Format des Realismus Clubs darauf ab, eine konkrete Utopie in sich selbst zu sein.
Text von der Webseite
Namen Adam / Beni Bischof / Brad Downey / Bugra Erol / Daniel Weissbach / Goro Tronsmo+Laida Aguirre / Iman Issa / Kevin Kemter / Linus Bill+Adrien Horni / Liz Hingley / Markus Mai / Sophie-Therese Trenka-Dalton / Stefan Marx / Wermke/Leinkauf / Wilhelm Klotzek / Zoe Claire Miller
Geschenk von Christoph Mauler
WEB www.realismusclub.com
TitelNummer
014687526 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Aust Stefan, Hrsg.
Die Welt 16. November 2017 Nr. 267 - Künstlerausgabe - Zeitungsexperiment Wahlverwandte eines Künstlers – Die WELT des Jeff Koons
Berlin (Deutschland): Axel Springer Verlag, 2017
(Zeitschrift, Magazin) 42 S., 58x40 cm, 2 Stück. ISBN/ISSN 0173-8437
Techn. Angaben Mehrere Blätter, lose ineinander gelegt
ZusatzInformation Wenn es darum gehe, eine nächste Bewusstseinsebene zu erreichen, sagt Jeff Koons, dann sei das für ihn verbunden mit dem Respekt für unsere Wurzeln. Davon erzählt er mit dieser Zeitung, von den Ahnen, die der Künstler wie auf einem Hausaltar versammelt – als Beschützer, als Rückversicherung und mehr noch als Aufforderung, die Geschichte der Bilder als Geschichte des Geistes zu begreifen. ...
... Und wenn er mit dieser achten Ausgabe der WELT-Künstlerausgabe die Führung der Zeitung für einen Tag übernimmt, bricht er auch mit einer Tradition: Statt, wie vor ihm Georg Baselitz, Ellsworth Kelly, Gerhard Richter, Neo Rauch, Cindy Sherman, Julian Schnabel und Isa Genzken, die eigenen Werke vorzustellen, ruft Jeff Koons seine hehren Ahnen auf. Vor den Großen der Kunstgeschichte verneigt er sich auch in seiner aktuellen Serie von Skulpturen und Gemälden „Gazing Ball“. Wie in einem Kaleidoskop betrachtet, spiegeln sich ihre hehrsten Stationen im Licht einer hinzugefügten blauen Kugel. Aber auch in dieser Zeitung wird dem Leser noch einmal bewusst werden, dass die Kunst über ihren Formen, so unterschiedlich sie sein mögen, so disparat und so widersprüchlich, in ihrer jahrtausendealten Geschichte nur immer reicher geworden ist. ...
Text von der Webseite
Namen Cindy Sherman / Ellsworth Kelly / Georg Baselitz / Gerhard Richter / Isa Genzken / Jeff Koons / Julian Schnabel / Neo Rauch
Geschenk von Lisa Fuhr
Stichwort Alte Meister / Illustration / Kunstgeschichte / Künstlerausgabe / Malerei / Skulptur / Zeitung
WEB https://www.welt.de/kultur/kuenstlerausgabe/article170660541/Wahlverwandte-eines-Kuenstlers-Die-WELT-des-Jeff-Koons.html
WEB www.welt.de
TitelNummer
024718K45 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Meese Jonathan
Ausgewählte Schriften zur Diktatur der Kunst
Berlin (Deutschland): suhrkamp Verlag, 2012
(Buch) 662 S., 17,7x10,8 cm, ISBN/ISSN 978-3-518-12656-1
Techn. Angaben edition suhrkamp 2656, mit Schutzumschlag
ZusatzInformation »Die Diktatur der Kunst ist die Herrschaft der Kunst, nicht des Künstlers. Kunst ist die einzige Alternative, denn nur Kunst als Stoff wechsel der Sache löst den revolutionären Druck und erschaff t den totalen Paradigma-Wechsel.«
Spätestens seit der großen Werkschau Mama Johnny 2006 propagiert Jonathan Meese unverhohlen die Herrschaft der Kunst. Mit der Hermetischen Revolution und vor allem der Diktatur der Kunst hat Meese sein bisheriges »Wissen« zu einer Theorie verdichtet, die nun als Propaganda für die Sache der Kunst in Bild und Wort verbreitet werden kann. Robert Eikmeyer hat aus der großen Materialfülle ein opulentes, alle wichtigen Texttypen repräsentierendes Lesebuch zusammengestellt und um ein instruktives Nachwort sowie eine umfassende Meese-Bibliographie ergänzt.
von der Webseite des Verlages
TitelNummer
009129266 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Amend Christoph, Hrsg.
ZEITmagazin No. 37 - Man wäre doof, Fehler zu wiederholen - also macht man neue Fehler - Ein Gespräch mit dem legendären Kurator Kasper König
Hamburg (Deutschland): Zeitverlag Gerd Bucerius, 2018
(Zeitschrift, Magazin) 88 S., 28,8x21,5 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Heft u. a. über Kasper König.
... In München haben Sie auch in der Kunstszene mitgemacht. Wie kam Ihnen dort die Idee zur Westkunst?
Mein Kollege Wolfger Pöhlmann und ich organisierten eine Aktion gegen den Chef der Bayerischen Staatsgemäldesammlung, der sagte, er würde grundsätzlich nur Kunstwerke kaufen, die 1000 Jahre überstehen würden. Wir positionierten uns dagegen mit einem Pamphlet und einer Aktion im Münchner Kunstverein. Später entstand eine Ausstellung im Münchner Völkerkundemuseum, zu der ich auch viele lokale Künstler einlud, ihre Arbeiten zu zeigen. Einem Journalisten vom Bayernkurier schmeckte das gar nicht. Er bezeichnete mich als »selbst ernannten linksanarchistischen Meinungsmacher in Sachen "Kunst". Kunst stand in Anführungszeichen, wie bei der Springer-Presse "DDR". Ausgerechnet dieser Artikel erregte dann die Aufmerksamkeit des damaligen Kölner Kulturdezernenten Kurt Hackenberg, der mich für ein großes Ausstellungsprojekt nach Köln holte. Ich nahm Laszlo Glozer als souveränen Intellektuellen mit ins Boot, und wir wählten den Titel Westkunst als ironischen Begriff, weil wir uns in der Schau mit der deutschen Geschichte, dem Kalten Krieg und dem Universalitätsanspruch der Kunst auseinandersetzen wollten. ...
Auszug aus dem Interview
In der Ausstellung im Völkerkundemuseum damals mit dabei Berengar Laurer.
Namen Albrecht Fuchs / Anette Kelm / Berengar Laurer / Boris Mikhailov / Christin Loschert / Heidi Specker / Johannes Duziak (Interview) / Kasper König / Laszlo Glozer / Mirko Borsche (Creative Director) / Nobuyoshi Araki / Wolfgang Tillmans / Wolfger Pöhlmann
Sprache Deutsch
Geschenk von Christine Häuser
Stichwort Ausstellung / Erfahrung / Fehler / Fotografie / Gegenwart / Kunst / Kurator / Museum
WEB http://www.artistbooks.de/suchen/einzeltitel.php?mediaid=5874
WEB www.zeitmagazin.de
TitelNummer
027154680 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Braun Reinhard / Daniels Dieter / Grundmann Heidi / Hirsch Andreas / Thurmann-Jajes Anne / Zimmermann Elisabeth, Hrsg.
Re-inventing radio - aspects of radio as art
Frankfurt am Main (Deutschland): Revolver - Archiv für aktuelle Kunst, 2008
(Buch) 544 S., 22,5x16,5 cm, ISBN/ISSN 978-3-86588-453-4
Techn. Angaben Broschur mit Schutzumschlag, roter Buchschnitt, mit kleinem Erratum-Hinweiszettel für Seite 510
ZusatzInformation Während der Tod des Radios als Massenmedium wieder als vorhergehend vorhergesagt wird, unterstreichen die jüngsten Entwicklungen in der Übertragungstechnik, was seit langem offensichtlich ist: Radio geht es nicht um die Übertragung von Klang, sondern um Signal. Nach über einem Jahrhundert von Innovation, Aneignung und Mutation wird das Radio nun neu erfunden, um zu werden, was es im Grunde immer war - ein Kommunikationsraum im weitesten Sinne. In diesem Band erforschen internationale Künstler, Medientheoretiker, Kunsthistoriker und Kuratoren Geschichten und Konzepte von Radio und Kunst - in einer Welt, in der alte und neue Begriffe der Kommunikation und des Vertrages in dem riesigen Funknetz, das als Handy bekannt ist, zusammenlaufen
Geschenk von Studienzentrum für Künstlerpublikationen
Stichwort Aufsatzsammlung / Hörfunk / Kunst / Medientheorie
TitelNummer
023342647 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Zybok Oliver, Hrsg.
Kunstforum International, Band 258 - Kunstnatur | Naturkunst -Natur in der Kunst nach dem Ende der Natur
Köln (Deutschland): Kunstforum International, 2019
(Zeitschrift, Magazin) 336 S., 24,5x17 cm, ISBN/ISSN 0177-3674
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Band 258, Jan.-Feb. 2019.
Die Natur steckt in der Krise. Der ökologische Fußabdruck des Menschen ist größer als die Natur verkraften kann. Und neben der brachialen Zerstörung natürlicher Lebensräume hat die Technisierung in alle Bereiche der Umwelt Einzug gehalten. Im gleichen Zuge stimmen gegenwärtige Theoriediskurse den Abgesang auf die Natur an, indem sie gängige Natur / Kultur-Konzepte aufkündigen und den Begriff des Natürlichen verabschieden. Die Kunst reagiert auf die Vorstellung einer vom Menschen gemachten, einer künstlichen Natur, die seit rund zwei Jahrzehnten unter dem Schlagwort des Anthropozän die öffentliche Diskussion beherrscht. Künstlerinnen und Künstler positionieren sich dabei zwischen Kunstnatur und Naturkunst, indem sie einerseits synthetische Prozesse der Erzeugung von Natur anwenden und andererseits Natur nach wie vor als Motivund Ideengeberin nutzen. Die Natur ist tot. Es lebe die Natur. Ihre Konjunktur in der Kunst zeigt: Sie ist widerständig, fordert zu immer neuen Auseinandersetzungen und bringt dabei mehr als Naturuntergangs- und Naturrettungskunst hervor. Der Themenband liefert eine Bestandsaufnahme ästhetisch, technologisch und ökologisch motivierter künstlerischer Positionen.
Text von der Webseite
1/2 Seite Anzeige Seite 29 zum Gedenken an den Maler und Kunstphilosophen Berengar Laurer, dem Begründer der Produzentengalerie Adelgundenstraße in München, dem Betreiber der Akademie Truthahn mit Verlaub und dem Initiator von so-viele.de
Namen Alfred Schmela / Berengar Laurer / Harald Szeemann / Hito Steyerl / Jonathan Meese / Kasper König / Luc Tuymans / Sigmar Polke
Sprache Deutsch
Stichwort Gedenken / Natur / Naturkunst / Produzentengalerie / Theorie / Todesanzeige / Zerstörung / Ökologie
WEB https://www.kunstforum.de/band/2018-258-kunstnatur-naturkunst
TitelNummer
026755734 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Schaffner Ingrid / Winzen Matthias, Hrsg.
Deep Storage - Arsenale der Erinnerung - Sammeln, Speichern, Archivieren in der Kunst
München (Deutschland): Prestel Verlag, 1997
(Buch) 303 S., 30x24 cm, ISBN/ISSN 3-7913-1847-0
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Erschienen zur Ausstellung im Haus der Kunst München 03.08.-12.10.1997, Neue Nationalgalerie Berlin, Museum Kunst Palast Düsseldorf, Kulturforum Potsdamer Platz Berlin, P.S.1 MoMA Long Island, Henry Art Gallery Seattle.
Seit den 60er Jahren reagieren viele Künstler auf die Herausforderung durch die stetig ansteigende massenmediale Bilderflut. Das Speichern von Informationen, Bildern und Dingen machten sie zum Thema ihrer Arbeiten, indem sie das Verpacken, Stapeln und Lagern als künstlerische Ausdrucksformen für sich entdeckten. Die Allgegenwart digitaler Datenspeicherung und Datenverarbeitung in den 90er Jahren führte zu einer erneuten künstlerischen Auseinandersetzung mit den Entlastungen bzw. Enteignungen des menschlichen Gedächtnisses. In Frage steht die lebendige Erinnerungsarbeit als Grundlage unseres Bewusstseins.
Die Ausstellung DEEP STORAGE ARSENALE DER ERINNERUNG zeigt in Werken von mehr als 40 international renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus drei Generationen, die vielfältigen Formen ihrer Auseinandersetzung mit dem Speichern von Dingen und Informationen. Die Verfahren des künstlerischen Archivierens bestehen im Verpacken von Einzelobjekten oder im Reihen bzw. Stapeln von Bildern, Texten und Materialien in seriellen Strukturen. Systematisch oder chaotisch gruppierte Dinge des täglichen Lebens werden in Regalen, großräumigen Bodenarbeiten und Künstlerräumen gelagert. Zu diesen Objektarchiven gesellen sich Werke, die wie photographische, filmische und digitale Datenspeicher funktionieren.
Text aus der Presseerklärung
Namen Andy Warhol / Annette Messager / Arman / Benjamin H. D. Buchloh (Essay) / Bernd und Hilla Becher / Bernhart Schwenk (Essay) / Birgit Stöckmann (Text) / Brigitte Kölle (Text) / Carter Ratcliff (Text) / Christian Boltanski / Christo / Christoph Vitali (Kurator) / Claes Oldenburg / Claudia Seelmann (Text) / Daniel Spoerri / David Bunn / David Deutsch / Dirk Luckow (Text) / Douglas Blau / E.H. Gombrich (Text) / Ed Ruscha / Elisabeth Lunning (Essay) / Eugen Blume (Essay) / Eugène Atget / Geert Lovink (Essay) / Geoffrey Batchen (Essay) / George Legrady / H. C. Westermann / Hanne Darboven / Hannelore Baron / Hans-Peter Feldmann / Hubertus Gaßner (Text) / Ingrid Scharlau (Essay) / Iris Reepen (Text) / Jason Rhoades / Jeanne Silverthorne / Jennifer Bolande / Jochen Gerz / John W. Smith (Text) / Jon Ippolito (Essay) / Joseph Beuys / Joseph Cornell / Julian Rosefeldt / Justin Hoffmann (Essay) / Kai-Uwe Hemken (Text) / Karen Kilimnik / Karsten Bott / Louise Lawler / Lynn Hershman / Marcel Broodthaers / Marcel Duchamp / Meg Cranston / Monika Fleischmann / Nam June Paik / Olaf Arndt / On Kawara / Otto Neumaier (Essay) / Paul McCarthy / Peter Kogler / Peter Wüthrich / Piero Manzoni / Piero Steinle / Reinhard Mucha / Richard Artschwager / Robert Rauschenberg / Rob Moonen / Sabine Groß / Sophie Calle / Stefan Hoderlein / Stefan Iglhaut (Essay) / Stephanie Rosenthal (Text) / Susan Buck-Morss (Essay) / Susan Stewart (Essay) / Thomas Virnich / Trevor Fairbrother (Essay) / Vera Frenkel / Wilhelm Mundt
Sprache Deutsch
Stichwort 1970er / 1980er / 1990er / Alltag / Archiv / Arsenal / Bilderflut / Datenspeicher / Erinnerung / Gedächtnis / Konzeptkunst / Lager / Massenmedium / Medienkritik / Regal / Sammlung / Speicher / Stapel / Struktur
Sponsoren Siemens Kulturprogramm
TitelNummer
027434766 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Röder Kornelia, Hrsg.
Schriftenreihe für Künstlerpublikationen - Band 5 - Topologie und Funktionsweise des Netzwerks der Mail Art. Seine spezifische Bedeutung für Osteuropa von 1960 bis 1989
Köln (Deutschland): Salon Verlag, 2008
(Buch) 304 S., 23,5x16,5 cm, 2 Stück. ISBN/ISSN 978-3-89770-280-6
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation "Beim Netzwerk der Mail Art handelt es sich um das erste World Wide Web, lange bevor es das Internet gab. Die Post wurde als weltweites Kommunikationssystem genutzt. Es entwickelte sich aus einem kunstgeschichtlichen Kontext heraus und brachte ein neuartiges Beziehungsgeflecht von Kunst, Kultur und Gesellschaft hervor. Zum einen stellte es eine der sich mit der Grenzüberschreitung der Kunst entwickelnde neue Produktions-, Kommunikations- und Vermittlungsform dar. Zum anderen wurde mit ihm die bisherige Funktionsweise von Kunst kritisch hinterfragt, vor allem deren Warencharakter bzw. deren ideologische Vereinnahmung wie in Osteuropa. Es warf grundlegende Fragen nach dem Stellenwert von Original und Autorenschaft auf, denn an die Stelle der Genialität des einzelnen Künstlers trat das Gemeinschaftswerk. Ob Künstler oder Laie, jeder konnte sich an Projekten beteiligen und selbst neue initiieren. Mit dem Netzwerk der Mail Art entwickelten sich spezifische Ausdrucksformen wie Postkarte, Assemblings, Rubber Stamps, Künstler-Briefmarke und Magazine, die zugleich den Vernetzungsprozess beförderten. Es kann als Erscheinungsform einer sich in den 1960er Jahren entwickelnden Bewegung zur Demokratisierung der Kunst angesehen werden. Aufgrund der speziellen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gewann es für die Länder Osteuropas eine spezifische Bedeutung. Es bot eine der wenigen Möglichkeiten, weltweit und über die Systemgrenzen hinaus, Ideen und Kunst auszutauschen und die Verbindung zum internationalen Kunstgeschehen während der Zeit des Kalten Krieges aufrecht zu erhalten. Initiativen von osteuropäischen Künstlern und Mailartisten stehen im Mittelpunkt. Deren Dokumentation trägt dazu bei, einen differenzierteren Blick auf die Kunst, die bis zur Öffnung der Grenzen im Jahr 1989 entstand, zu entwickeln und fokussiert künstlerische Leistungen, die es vor dem Vergessen zu bewahren gilt." Text von der Webseite Diese Veröffentlichung lag dem Promotionsausschuss Dr. phil. der Universität der Universität Bremen vor. Herausgeber der Schriftenreihe sind: Forschungsverbund Künstlerpublikationen für Universität Bremen, Jacobs University, Hochschule für Künste, Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen. Veröffentlicht in Kooperation mit dem Institute for Cultural Studies in the Arts ICS an der Züricher Hochschule der Künste
Stichwort 1960er / 1970er / 1980er / Assmbling / Künstlerbriefmarke / Mail Art / Netzwerk / Osteuropa / Post / Postkarte / Rubber Stamp
WEB www.salon-verlag.de
TitelNummer
006201229 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Hildebrand-Schat Viola
Die Kunst schlägt zu Buche - Das Künstlerbuch als Kunstphänomen
Lindlar (Deutschland): Die Neue Sachlichkeit, 2013
(Buch) 376 S., 24x16 cm, ISBN/ISSN 9783942139328
Techn. Angaben in Zusammenarbeit mit Stefan Soltek vom Klingspor-Museum Offenbach
ZusatzInformation Das Künstlerbuch angemessen beschreiben oder definieren zu wollen, erweist sich als äußerst schwierig. Allein schon die verschiedenen Begrifflichkeiten, die zur Bezeichnung des vom Künstler konzipierten, gestalteten oder verantworteten Buchs verwendet werden, differieren erheblich voneinander. So verbindet sich mit dem in den jeweiligen Sprachen verwendeten Ausdruck artist’s book, livre d’artiste oder Künstlerbuch eine jeweils spezifische Ausformung. Zwar gibt es Übereinstimmungen, aber sie reichen nicht aus, um eine abschließende Definition für den Gegenstand zu geben.
Präziser erweist sich eine Eingrenzung des Gegenstandes. So lassen sich Grenzen beschreiben, bei denen künstlerbuchtypische Eigenschaften den Rahmen des Künstlerbuches zu überschreiten geneigt sind. Das betrifft die Typografie, den Buchkörper, die Rezeptionsweisen und die Chronologie der Entwicklungsgeschichte dessen, was gemeinhin als Künstlerbuch bezeichnet wird. Diese Grenzen in Augenschein zu nehmen und damit in das weite Feld des Künstlerbuchs einzuführen, ist Anliegen der Darstellung. Erfasst werden gleichermaßen Klassiker des Künstlerbuchs wie auch zeitgenössische Beispiele, Produktionen der nonkonformen Kunst, wie sie in der ehemaligen DDR entstanden, werden ebenso berücksichtigt, wie jüngste Beispiele russischer Künstler.
Text von der Verlagswebseite
Geschenk von Viola Hildebrand-Schad
TitelNummer
010592368 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

what-remains-galllery
what-remains-galllery
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Landspersky Christian / Landspersky René / Althammer Miriam, Hrsg.: what remains gallery 2009-2014, 2014

Althammer Miriam / Landspersky Christian / Landspersky René, Hrsg.
what remains gallery 2009-2014
München (Deutschland): icon Verlag Hubert Kretschmer, 2014
(Buch) 112 S., 26,4x20,2 cm, Auflage: 150, ISBN/ISSN 978-3-928804-67-7
Techn. Angaben Hardcover
ZusatzInformation Was bleibt ... von einer künstlerischen Arbeit und deren ursprünglicher Idee nach einer Ausstellung? Dieser Frage spürt die 2009 gegründete Institution what remains gallery nach und hinterfragt mit neuen Appropriations-Methoden Mechanismen des Kunstbetriebs. Ausgehend von zahlreichen Interviews mit den Initiatoren von what remains gallery, als auch mit partizipierenden Künstlern wie Fernando Sanchez Castillo, widmet sich die Publikation dem Material Kunst als Bedeutungsträger und untersucht somit Rahmenbedingungen, Denkprozesse und Diskurse von what remains gallery als alternativem Chronisten zeitgenössischer Kunstproduktion
Namen Ai Wei Wei / Akram Zataari / Albert Hien / Andrei Molodkin / Ferdinando S. Castillo / General Idea / Kerstin Brätsch / Lawrence Weiner / Liam Gillick / Lutz Bacher / Sarah Marie Lau (Gestaltung) / Walid Raad
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort Appropriation / Ausstellung / Interview / Kunstbetrieb / Recycling / Rückstand
Sponsoren Bayerisches Ministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst / LfA Förderbank Bayern
WEB www.whatremainsgallery.com
TitelNummer
011679401 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung

Lorch Catrin
1999 verharrte Marina Abramovic sechs Stunden lang nackt in dieser Pose. Hunderte sahen zu. Dennoch gab es kein einziges Foto. Bis jetzt. Das Bild einer Provokation
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2018
(Presse, Artikel) 2 S., 57,2x39,6 cm,
Techn. Angaben Zeitungsartikel in der SZ vom vom 11./12.08.2018 im Ressort Grossformat, Seite 22
ZusatzInformation Erschienen in der Wochenendeausgabe der Süddeutschen Zeitung.
Dieses Bild ist eine Zumutung für den Betrachter, aber es ist auch ein kunsthistorischer Glücksfall. Es stammt aus der Zeit, als noch nicht jeder ein Smartphone in der Tasche hatte, eine Ära, die einem manchmal so fern erscheint wie die Epoche vor der Erfindung der Schrift. Zum Beispiel, wenn man erfährt, dass von einem Auftritt von Marina Abramović., heute weltweit eine der bekanntesten Künstlerinnen, keine einzige Aufnahme existiert, obwohl an jenem Abend im Jahr 1999 wohl Hunderte Besucher durch die Hallen der Berliner Kunst-Werke streiften. Es war einer dieser Momente, in denen sich in der Kunst vieles entscheidet, und er war so schwer auszuhalten für die Künstlerin wie verstörend für die Zuschauer: Mehr als sechs Stunden verbrachte Abramović. in vielen Metern Höhe an einer Wand, die Füße auf schmalen Stützen, das Gesäß auf einem Fahrradsattel.
Es blieb für die Künstlerin ein verlorener Moment. Kein einziges Foto, so schien es viele Jahre lang, dokumentierte ihre Performance mit dem Titel „Im Stand an der Wand“. „Klaus Biesenbach, der Kurator, war so wahnsinnig beschäftigt mit der Vorbereitung. Offensichtlich hatte niemand daran gedacht, einen professionellen Fotografen zu bestellen“, erinnerte sich Abramović. im Frühjahr in einem Interview mit der SZ anlässlich der Eröffnung ihrer Werkschau „The Cleaner“ in der Bundeskunsthalle. „Es war so unendlich anstrengend und schmerzhaft, und ich stand hinterher da und hatte nichts.“ Eine Passage des Gesprächs klang wie eine Suchanzeige: „Noch immer bin ich sehr verwundert, warum mich damals niemand fotografiert hat, sechs Stunden Auftritt, kein einziges Bild. Ich suche seit Jahren verzweifelt nach einer Aufnahme, es gibt keine.“
Doch, sagte ein SZ-Leser, der nach der Veröffentlichung anrief. Otto Bennewitz hatte im Winter ein Foto in der Berliner Galerie Michael Schulz gesehen. Aufgenommen hat es die Künstlerin Angelika Platen. Die Fotografin ist berühmt für ihre Porträts, vor allem von Künstlern. Zurzeit widmet ihr die Berlinische Galerie eine Ausstellung (bis 7. Oktober). Dort wird auch dieses Foto gezeigt, das die Schonungslosigkeit der Performance deutlich darstellt.
Dass sie mit ihrer Kamera das einzige Zeugnis dieses Abends gemacht habe, war Platen nicht bewusst. Sie sagt, sie sei damals vor allem von Abramović.s Bewegungslosigkeit fasziniert gewesen. Erst auf den Kontaktabzügen, die sie jetzt in ihrem Archiv wiederfand, ist zu erkennen, wie Abramović. verschiedene Posen einnimmt, mal die Arme weit ausbreitet, sie sinken lässt und wieder anhebt.
Nachdem Platen ihre Aufnahmen an das Studio von Abramović. in New York geschickt hatte, wünschte sich die Performerin ein Gespräch, vor allem um sich zu bedanken: „Ich bin so glücklich, dass es die Aufnahmen gibt.“ Bringen sie Erinnerungen an diesen Abend zurück? „Durchaus“, sagt sie, „aber ich hatte natürlich eine andere Perspektive als alle, die zu mir aufschauten. Ich blickte hinunter.“
Text aus dem Artikel
Namen Angelika Platen (Fotografie) / Klaus Biesenbach (Kurator) / Marina Abramovic
Sprache Deutsch
Stichwort 1990er / 2010er / Akt / Aktion / Body Art / Dokumentation / Fotografie / Fund / Kunstgeschichte / Kunstwerke Berlin / KW Berlin / nackt / Performance / Schwarz-Weiß-Fotografie
WEB https://www.sueddeutsche.de/kultur/grossformat-gegen-die-wand-1.4088619
TitelNummer
025836711 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Rothaas Julia
Pretty in Pink - Jetzt wird der Rock gelüftet: Die Vulva taucht in Popkultur und Mode immer häufiger auf. Doch die Darstellung des weiblichen Genitals ist mehr als nur Provokation
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2018
(Presse, Artikel) 2 S., 57,2x39,6 cm,
Techn. Angaben Zeitungsartikel in SZ vom 04./05.08.2018 im Ressort Stil, Seite 51
ZusatzInformation Artikel über die Vulva in Kunst und Mode von Julia Rothaas, erschienen in der Wochenendeausgabe der Süddeutschen Zeitung.
Pappschamlippen und Vaginaperücken: Die Designer spielen mit dem Unterleib Darstellungen von Frauen, die ihre Scham zeigen, finden sich an Klöstern und Toren.
Die Pussy ist überall, etwa im Musikvideo von Janelle Monáe, als Abendrobe von Namilia, als Handtasche von Damnsel oder auf dem Albumcover von Björk.
Text aus dem Artikel
Namen Björk / Elisabeth Hawes / Emilia Pfohl / Jamie Mc Cartney / Janelle Monáe / Kaimin / Margarete Stokowski / Mithu Sanyal / Namilia / Nan Li / Simone de Beauvoir / Thom Browne
Sprache Deutsch
Stichwort 2010er / Baubo / Demeter / Fashion Week / Feminismus / Iambe / Kulturgeschichte / Labia of Love / Mode / Musik / Musikvideo / Pandora Dress / Popkultur / Protest / Provokation / Pussy Hat / Pussy Pants / Pussy Pouch / Scham / Vagina Wig / Vulva
WEB https://www.sueddeutsche.de/stil/vulva-in-kunst-und-mode-pretty-in-pink-1.4078975
TitelNummer
025838711 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Franzen Jannik / Time Justin, Hrsg.
Trans*_Homo - Differenzen, Allianzen, Widersprüche. - Differences, Alliances, Contradictions.
Berlin (Deutschland): Nono, 2012
(Buch) 288 S., 210x148 cm, ISBN/ISSN 978-3-942471-02-2
Techn. Angaben Softcover, 26 Abbildungen
ZusatzInformation Trans* ist ein Oberbegriff für Menschen, die ihr Geschlecht anders definieren, als es ihnen bei der Geburt zugewiesenen wurde. Der Stern * dient als Platzhalter für ein breites Spektrum von Identitäten, Lebensweisen und Konzepten, auch solchen, die sich geschlechtlich nicht als Mann oder Frau verorten (lassen) möchten.
Das Begleitbuch zur Ausstellung Trans*_Homo. Von lesbischen Trans*schwulen und anderen Normalitäten (August – November 2012 im Schwulen Museum Berlin) entwirft ein Wechselspiel zwischen Kunst, Aktivismus und Wissenschaft. Trans*_Homo diskutiert Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Ein- und Ausschlüsse zwischen trans*, schwul und lesbisch und untersucht Lebensrealitäten in den Feldern Sprache, Recht und Medizin.
Text von der Webseite
Namen Adrian de Silva / Anja Weber / Anna Heger / Anthony Clair Wagner / Dean Spade / Del LaGrace Volcano / eddie gesso / Hans Scheirl / Ins A Kromminga / J. Jackie Baier / Jakob Lena Knebl / Jannik Franzen / Jason Elvis Barker / Jens Borcherding / Justin Time / Minette Dreier / Nathan Gale / Persson P. Baumgartinger / Rainer Herrn / Risk Hazekamp / Sabine Ercklentz / Sandra Alland / Sara Davidmann / Simon Croft / Susan Stryker / Tom Weller / Toni Schmale / Trystan Cotten / Ulrike Klöppel /
Geschenk von Nico Bach
WEB www.nono-verlag.de
TitelNummer
009261293 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Gaenssler Katharina / Hirn Sebastian
Fluchträume - Schauspiel, Film, Musik und bildende Kunst.
München (Deutschland): Kulturreferat der Landeshauptstadt München, 2012
(Flyer, Prospekt) 21x10 cm, signiert, 2 Stück.
Techn. Angaben Gefaltetes Plakat zur Veranstaltung im MaximiliansForum, mit handschriftlichem Gruß, beigelegt ein gefalteter image index von Katharina Gaenssler, ein Exemplar gestempelt
ZusatzInformation In einer interdisziplinären Aktion werden der westliche Freiheitsbegriff und der Mythos der Autonomie des Einzelnen untersucht.
Amerika ist mehr als ein Land, 'Amerika ist ein Modell', ein mythisches Sehnsuchtsbild. 'Amerika' ist der Ort des Neuanfangs, der größtmöglichen individuellen Freiheit. Am Anfang der Auseinandersetzung mit dem Freiheitsbegriff steht das Verbrechen als Initiation des Aufbruchs und der Flucht aus den gesellschaftlichen Schranken. 'Die Kriminalität ist der urwüchsigste Ausdruck der Auflehnung.' FLUCHTRAEUME versteht sich nach „reenacting the reenactment“ als zweiter Versuch, das Spannungsverhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft zu beleuchten. Im Wort steckt die Bewegung, der Aufbruch. Die Sehnsucht geht in die Weite, die Landschaft. Und eingeschrieben ist das Scheitern, der Tod.
Konzeption, Inszenierung, Raum, Video: Sebastian Hirn Fotoinstallation: Katharina Gaenssler Dramaturgie: Berit Carstens Kostüm: Monika Staykova Musik: Florian Götte, Thomas Hien Videotechnik: Ole Heinzow Ton: Benjamin Hüttner, Andreas Reinalter Produktionsleitung: Lisa Hörstmann Regieassistenz: Katrin Sedlbauer Ausstattungsassistenz: Stephanie Karl Regiehospitanz: Constanze Hörlin Dramaturgiehospitanz: Ina Rudolf Schauspiel: Sophie Engert, Yuri Englert, Johannes Flachmeyer, Anjorka Strechel Chor: vox nova
Text von der Webseite
Namen Andreas Reinalter / Anjorka Strechel / Benjamin Hüttner / Berit Carstens / Constanze Hörlin / Florian Götte / Ina Rudolf / Johannes Flachmeyer / Katrin Sedlbauer / Lisa Hörstmann / Monika Staykova / Ole Heinzow / Sophie Engert / Stephanie Karl / Thomas Hien / Yuri Englert
WEB www.fluchtraeume.de
TitelNummer
009364306 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung

Blexbolex (Granger Bernard)
Leute
Berlin (Deutschland): Verlagshaus Jacoby & Stuart, 2012
(Buch) 208 S., 24x18 cm, ISBN/ISSN 978-3-941787-99-5
Techn. Angaben 4. Auflage. Texte deutsch
ZusatzInformation Blexbolex wurde 1966 als Bernard Granger in Douai/Nordfrankreich geboren. Er studierte an der Kunsthochschule von Angoulême und arbeitete anschließend als Drucker und Verleger der Éditions Cornélius in Paris. Seine ersten Titel druckte und verlegte er selbst, später arbeitete er mit Le Dernier Cri, einem auf Comic-Kunst und Siebdruck spezialisierten Verlag aus Marseille zusammen. Inzwischen hat Blexbolex über 40 Bücher geschrieben und gestaltet, wobei er für fast jedes Projekt mit neuen Formaten und Stilen experimentiert. 2001 erschien sein erstes Kinderbuch, eine Zusammenarbeit mit Jean-Luc Fromental.
Blexbolex lebt als freier Autor und Illustrator in Leipzig.
Text von der Webseite
Namen Jean-Luc Fromental / Le Dernier Cri
TitelNummer
010163355 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Bettschart Rudolf C., Hrsg.
Tintenfass 01 - Magazin für Kunst in jeder Form
Zürich (Schweiz): Diogenes Verlag, 1980
(Zeitschrift, Magazin) 152 S., 27,8x21 cm, ISBN/ISSN 3-257-40001-2
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Das Tintenfass ist ein Periodikum des Diogenes Verlags. Seit der Erstausgabe 1963 hat es mehrfach das grundsätzliche Konzept, den Ausgaberhythmus und das Format gewechselt.
Zunächst erschien das Tintenfass 1963 als Almanach zum zehnjährigen Verlagsjubiläum. Danach war es die Hauszeitschrift des Verlages für Presse und Buchhandel. Später war es auch für Privatkunden abonnierbar. 1974 bis 1977 erschien das Tintenfass jeweils als Jahresanthologie im Taschenbuchformat. 1980 wurde das Konzept grundsätzlich geändert. Das neue Tintenfass erschien – wieder mit Nummer 1 beginnend – als Kulturzeitschrift im Magazinformat. Ab der Nummer 2 kehrte der Verlag aber wieder zur Anthologie und zum Taschenbuchformat zurück. Die Reihe, die sich auch zunehmend Schwerpunktthemen widmete, wurde 1992 vorläufig eingestellt. 1997 erschien das Tintenfass erneut, seitdem einmal jährlich zur Frankfurter Buchmesse.
Text Wikipedia
Namen Andy Warhol / David Hockney / Diane Arbus / Federico Fellini / Friedrich Dürrenmatt / Hans Magnus Enzensberger / Hans Traxler / Loriot / Nabokov / Paul Flora / Richard Lindner / Roland Topor / Sempé / Tomy Ungerer / Willy Brandt / Woody Allen
Stichwort 1980er
TitelNummer
015509555 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Czeguhn Jutta
Wachgeputzt - Anja Uhlig hat aus einem traurigen Pissoir an der Großmarkthalle einen lebendigen Ort der Kunst im Viertel gemacht.Das Klohäuschen war schon Tropfsteinhöhle, Grotte, Konzertsaal, Ort für pneumatische oder lichtkinetische Experimente
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2018
(Presse, Artikel) 1 S., 57x40 cm,
Techn. Angaben Beitrag in der SZ Nr. 46 vom 24./25. Februar 2018, Kultur in den Stadtvierteln, R13
ZusatzInformation ... Der Charakter, den Uhlig dem Klohäuschen bescheinigt, reicht von bodenständig, tolerant, neugierig über kapriziös bis „knallestolz“. Man müsse sich also zusammenraufen, denn alles, was zwischen den Wänden des Klohhäuschens künstlerisch passiere, sei Teamarbeit. Anja Uhlig knüpft die Kontakte zu den Künstlern, am Ende aber entscheide das Klohäuschen, ob man etwas gemeinsam machen wolle oder eben nicht. Dabei erweist sich das alte Pissoir fast immer als offen. „Es stellt schnell intime Kontakte her“, sagt Uhlig und meint das nicht als Anspielung auf seine Vergangenheit als Klappe. ...
Text von der Webseite
Kandidatin für den Tassilo 2018
Namen Anja Uhlig
Sprache Deutsch
Stichwort Aktion / Ausstellung / Initiative / Installtion / Klohäuschen / Musik / Performance / Pissoir / Raum / Zwischennutzung
WEB http://www.sueddeutsche.de/muenchen/tassilo-kulturpreis-der-sz-wachgeputzt-1.3880335
TitelNummer
025255688 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Cella Bernhard
Salon für Buchkunst
Wien (Österreich): Belvedere, 2016
(Buch) 68 S., 18x11 cm, ISBN/ISSN 978-3-903114-16-6
Techn. Angaben Offene Fadenheftung mit losem, aufklappbarem Cover.
ZusatzInformation Broschüre, erschienen zur Prozess-Installation "Salon für Buchkunst" von Bernhard Cella anlässlich "5 Jahre 21er Haus", Wien.
Der Salon für Kunstbuch im Belvedere 21 ist der erste Museumsshop, der als künstlerische Intervention geführt wird. Der von Bernhard Cella als 1:1 Modell einer Buchhandlung gestaltete Ort dient auch als Präsentations- und Ausstellungsraum, in dem Themen und Interessen der Bildenden Kunst über das Medium Buch verhandelt werden. In regelmäßigen Abständen finden hier Vorträge, Buchvorstellungen und Performances statt. Zusammen mit Künstler_innen, Herausgeber_innen, Verleger_innen, Grafiker_innen und Autor_innen schafft Bernhard Cella Raum für gesellschaftliche Diskurse. Ein Sortiment aller österreichischen Publikationen im Kunstbereich seit 2011 steht einer Auswahl an internationaler Theorieproduktion gegenüber. Alle im Salon für Kunstbuch ausgestellten Bücher sind käuflich zu erwerben, genauso wie diverse Fanzines, Kataloge, No-ISBN-Bücher, Tablebooks oder von Künstlern gestaltetes Geschenkpapier
Sprache Deutsch
Geschenk von Bernhard Cella
Stichwort Archiv / Ausstellung / Buchhandlung / Künstlerbuch
WEB https://www.21erhaus.at/salon-fuer-kunstbuch
TitelNummer
025340693 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

peter-mueller-gedichte-2003
peter-mueller-gedichte-2003
peter-mueller-gedichte-2003

Müller Peter: Beinahe G-dicht - aber es tropft noch, 2003

Müller Peter
Beinahe G-dicht - aber es tropft noch
Bremen (Deutschland): Verlach Friedrichrodaer Hefte, 2003
(Buch) [120] S., 15x26 cm, Auflage: 10,
Techn. Angaben Hardcover, Fadenheftung, Rücken Leder, Deckel mit Strukturpapier, Vorderer Einband mit rotem 'G' als Stempeldruck, schwarzes Vor- und Nachsatzpapier. "Friedrichsrodaer Hefte" innen als Stempel, letzte Seite "Peter Müller" als Stempel, handschriftliche Numerierung Auflage 3/10 E. Ehemaliger Besitzvermerk auf letzter Seite unten ausgeschnitten. Inkjetdruck auf starkem Maschinenbütten.
ZusatzInformation Gedichte, mit Lust am absurden Sprachspiel (siehe auch Zitat aus Beckett Warten auf Godot am Ende). Unterschiedliche Themen, Kunst, Kulturpolitik, Poetik, Reflexion über Dichtung selbst, Alltag
Namen Samuel Beckett
Sprache Deutsch
Geschenk von Peter Müller
Stichwort Bild und Text / Dichtung / Gedicht / Lyrik / Poesie / Sprachspiel
TitelNummer
026073732 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung

Engelbach Barbara / Halwani Miriam, Hrsg.
Doing the Document - Fotografien von Diane Arbus bis Piet Zwart - Die Schenkung Bartenbach - Ausstellungsbegleiter - Exhibition guide
Köln (Deutschland): Museum Ludwig, 2018
(Heft) 21x10,5 cm,
Techn. Angaben Heft A5 mit aufgeheftetem monochromen kleineren Karton (A6) als Cover. Innenteil mattes ungestrichenes Papier, Schwarz-Weiß, Cover glänzend, oliv
ZusatzInformation Ausstellungsbegleiter zur Ausstellung 31.08 2018–06.01.2019. Diane Ar­bus, Boris Beck­er, Karl Bloss­feldt, Walk­er Evans, Lee Fried­lan­der, Can­di­da Höfer, Gabriele und Hel­mut Noth­helfer, Ta­ta Ronkholz, Al­bert Renger-Patzsch, Au­gust San­der, Hu­go und Karl Hu­go Sch­mölz, Gar­ry Wino­grand, Pi­et Zwart – gen­er­a­tion­süber­greifend eint all diese Fo­to­graf*in­nen eine Ar­beitsweise, näm­lich über Jahrzeh­nte hin­weg kont­inuier­lich The­men zu ver­fol­gen. Bei San­der kön­nen solche Rei­hen ei­nen At­las der Men­schen des 20. Jahrhun­derts bil­den, bei Höfer ein Archiv von öf­fentlichen Räu­men und deren Codes der Repräsen­ta­tion, oder bei Bloss­feldt ein solch­es der For­men­viel­falt von Fau­na und Flo­ra. In der „di­rek­ten Fo­to­gra­fie" vereinigt sich die wech­selvolle Rezep­tion der Fo­to­gra­fie als kün­st­lerische und doku­men­tarische auf be­son­dere Weise. In der Zusam­men­schau lässt sich zu­gleich der wech­sel­seitige Ein­fluss deutsch­er und amerikanisch­er Po­si­tio­nen in der verdichteten Kul­tur­land­schaft des Rhein­lan­des der 1960er bis 1990er Jahre nachvol­lzie­hen. Hi­er waren in den 1970er Jahren die er­sten Ga­le­rien für Fo­to­gra­fie zu fin­d­en, die sich für Au­gust San­der, Flo­rence Hen­ri, Pi­et Zwart, Karl Bloss­feldt, aber auch für die amerikanischen Po­si­tio­nen der 1960er Jahre wie Walk­er Evans, Diane Ar­bus, Lee Fried­lan­der, Gar­ry Wino­grand begeis­terten und durch kont­inuier­liche Ver­mittlungsar­beit bekan­nt macht­en. Zu­gleich übten Bernd und Hil­la Bech­er mit ihr­er Lehre an der Kun­s­takademie Düs­sel­dorf großen Ein­fluss aus. Und nicht zulet­zt prägten be­deu­tende mono­gra­fische Ausstel­lun­gen sowie Grup­pe­nausstel­lun­gen nach­haltig die Rezep­tion. L. Fritz Gru­ber zeigte bere­its in den 1950er Jahren Au­gust San­der in den Pho­tok­i­na Bilder­schauen. Die Kun­sthalle Düs­sel­dorf stellte 1976 Fo­to­gra­fien von Walk­er Evans aus, und Klaus Hon­nef ku­ratierte zeit­gleich wichtige Grup­pe­nausstel­lun­gen doku­men­tarisch­er Fo­to­gra­fie im Rheinischen Lan­des­mu­se­um, Bonn. Dies­er doku­men­tarisch-kün­st­lerische An­satz wird mit Do­ing the Doc­u­ment vorgestellt und zu­gleich be­fragt. Walk­er Evans bezeich­nete seine Fo­to­gra­fien nicht als doku­men­tarisch, son­dern sprach von einem „doku­men­tarischen Stil“. 1967 zeigt das Mu­se­um of Mod­ern Art in New York, Werke von Ar­bus, Fried­lan­der und Wino­grand, alle auch hi­er vertreten, un­ter dem Ti­tel New Doc­u­ments. Wo en­det das Doku­ment und wo be­gin­nt die kün­st­lerische Geste? Dies ist eine Frage, die in der Geschichte der Fo­to­gra­fie im­mer zur Diskus­sion stand und auch heute, in post­fak­tischen Zeit­en und der zuneh­men­den Äs­thetisierung von Archiv- und Doku­men­ta­tions­ma­te­rial in der zeit­genös­sischen Kunst wied­er neu zu ver­han­deln ist. Der Ausstel­lungsti­tel Do­ing the Doc­u­ment löst be­wusst die vermeintlichen Ge­gen­sätze von „her­stellen (do­ing)“ und „doku­men­tieren“ auf, um die im­mer wied­er besch­worene „Krise der Repräsen­ta­tion“ im Werk von zwanzig Fo­to­graf*in­nen und deren Rezep­tion auszu­loten.
Zu ver­danken ist diese Ausstel­lung ein­er Schenkung von über zwei­hun­dert Werken deutsch­er und amerikanisch­er Fo­to­graf*in­nen durch die Köl­n­er Fam­i­lie Barten­bach, die die Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig kür­zlich sub­s­tanziell er­weit­ert hat. Ergänzend zu den reichen Bild­kon­vo­luten vom Be­ginn des 20. Jahrhun­derts bis in die Ge­gen­wart, bein­hal­tet die Samm­lung Barten­bach auch Quel­len­ma­te­rial, das im Zuge der Ausstel­lung er­st­mals wis­sen­schaftlich er­schlossen wird. Neben der fo­to­his­torischen Au­far­bei­tung der Samm­lung wer­den auch die Stifter*in­nen gewürdigt. Das En­gage­ment der Samm­ler*in­nen zeich­net sich insbe­son­dere da­durch aus, dass sie nicht auf Einzel­bilder fokussiert aus­gewählt, son­dern reiche und viel­seitige Bestände einzel­n­er, in­ter­na­tio­n­al bekan­n­ter Kün­stler*in­nen zusam­menge­tra­gen haben. Ihr In­teresse am Werk aus­gewähl­ter Fo­tokün­stler*in­nen spiegelt sich in um­fan­greichen Werk­se­rien, die breite Facet­ten einzel­n­er Kün­stler*in­nen aufzei­gen. Die Schenkung ergänzt die Samm­lung Fo­to­gra­fie im Mu­se­um Lud­wig her­vor­ra­gend, da sie Lück­en füllt, sowie beste­hende Sch­w­er­punkte ver­tieft und er­weit­ert. In der deutsch-en­glischen Pub­lika­tion wird dies um­fassend vorgestellt wer­den, während die Ausstel­lung sich ganz auf die Schenkung fokussiert.
Text von der Webseite
Namen Al­bert Renger-Patzsch / Au­gust San­der / Barbara Engelbach (Text) / Bernd und Hil­la Bech­er / Boris Beck­er / Can­di­da Höfer / David Hock­ney / Diane Ar­bus / Flo­rence Hen­ri / Frie­drich Sei­den­stück­er / Fritz Gruber / Gabriele und Hel­mut Noth­helfer / Gar­ry Wino­grand / Hu­go und Karl Hu­go Sch­mölz / Karl Bloss­feldt / Klaus Honnef / Lee Fried­lan­der / Mathias Beyer (Gestaltung) / Max Re­gen­berg / Miriam Halwani (Text) / Pi­et Zwart / Ta­ta Ronkholz / Walk­er Evans / Wolf­gang Till­mans
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort 1960er / 1970er / 1980er / Amerika / Direkte Fotografie / Dokument / dokumentarische Fotografie / Fotografie / Fotokünstler / Schenkung / Schwarz-Weiß-Fotografie
Sponsoren Russmedia
WEB https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/doing-the-document.html
TitelNummer
026183665 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Faber Monika / Neuburger Susanne, Hrsg.
Photo/Politics/Austria
Wien / Köln (Österreich / Deutschland): mumok Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien / Verlag der Buchhandlung Walther König, 2018
(Buch) 152 S., 24,5x17 cm, ISBN/ISSN 978-3-902947-58-1
Techn. Angaben Softcover
ZusatzInformation erschienen zur Ausstellung 12.07.2018-03.02.2019 im mumok.
Die Ausstellung Photo/Politics/Austria unternimmt eine fotografische Zeitreise durch die österreichische Geschichte von 1918 bis zur Gegenwart. Das Projekt entsteht in Kooperation mit dem Photoinstitut Bonartes. Ausgehend von der Fotosammlung des mumok sind Leihgaben nationaler und internationaler Institutionen zu sehen.
Photo/Politics/Austria versucht, die österreichische Geschichte der letzten 100 Jahre aus ausgewählten Bildern oder Bildserien, die besondere Ereignisse oder Situationen zeigen, zu visualisieren: Eine Ansichtskartenserie des Justizpalastbrandes (1927), Friedl Dickers gesellschaftskritische Collagen (1931), Ernst Haas' Heimkehrer (1947) oder Seiichi Furuyas Staatsgrenze (1981/83) lassen sich ebenso als Teile des Panoramas einer wechselvollen Geschichte lesen wie Kiki Kogelniks Strassenbilder Wien (1967) oder ein Screenshot mit Hans Krankl in Cordoba (1978).
Der Filmtheoretiker Siegfried Kracauer verglich die Wirklichkeit der Kamera mit der durch historisches Wissen konstruierten Realität: Beide Medien geben die Gegenwart nur als Ausschnitt wieder. In der vom Künstler Markus Schinwald gestalteten Ausstellung Photo/Politics/Austria fungieren Pressefotografien, Interventionen, Zeitungsausschnitte, Plakate oder Filmstills als „Schlagbilder“ (Michael Diers), die die „Schlagzeilen“ vergangener Tage ergänzen und zuspitzen.
Text von der Webseite
Namen Andreas Lehne (Text) / Christoph Steinegger (Gestaltung) / Ernst Haas / Friedl Dicker / Gerald Piffl (Text) / Hans Krankl / Karola Kraus (Text) / Kiki Kogelnik / Margarethe Szeless (Text) / Marion Krammer (Text) / Markus Schinwald / Michaela Maier (Text) / Michael Diers / Seiichi Furuya / Siegfried Kracauer
Geschenk von Simone Moser
Stichwort 19. Jht. / Bildserie / Fotogeschichte / Fotografie / Plakat / Politik / Pressefoto / Sammlung
WEB https://www.mumok.at/de/events/photopoliticsaustria
TitelNummer
026320728 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Dobroschke Peter
So
Berlin (Deutschland): Revolver Publishing, 2014
(Buch) [80] S., 25x20 cm, Auflage: 500, ISBN/ISSN 978-3-95763-022-3
Techn. Angaben Broschur, Fadenheftung, Einband ungestrichener Karton, Offset
ZusatzInformation Mit Text von Albert Coers: Katalogisch: Satz, Spiegel und fliegendes Blatt, S. I-IV.
In der ersten Monographie von Peter Dobroschke sind wesentliche Ansätze seiner Arbeit versammelt: die Setzung unter sichtbarer Präsenz des Akteurs, sowie das Interesse für Reproduktion und Spiegelung.Ihm geht es dabei weniger um optische Effekte als um das Sehen an sich, um den Sprung zwischen drei- und zweidimensionaler Darstellung. Klassische bildhauerische Fragestellungen werden - oft direkt im Atelier - mit immer wiederkehrenden Situationen und Handlungen aus dem bildschirmfixierten Alltag verbunden. Bewegung und Bildsprünge aus den Videoarbeiten teilen sich dem Betrachter beim Durchblättern des Katalogs in eigener Dynamik mit. Eine große Rolle spielt dabei das Blatt, das im gedruckten Medium stets präsent ist. sei es als Bildträger oder als Motiv. Der Katalog wird begleitet von einem Essay von Albert Coers. Er erscheint anlässlich des Georg-Meistermann-Stipendiums.
Text von der Webseite
Namen Albert Coers (Text) / Dave Bell (Übersetzung) / Fuchs Borst (Gestaltung) / Oliver Walker (Übersetzung)
Sprache Deutsch / Englisch
Geschenk von Albert Coers
Stichwort 2010er / Bild / Fotografie / Hand / Installation / Katalog / Künstlerbuch / Performance / Video
Sponsoren Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V. / Cusanuswerk
WEB http://www.peterdobroschke.de/
WEB https://revolver-publishing.com/dobroschke-peter-so.html
TitelNummer
026701748 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Eissfeldt Dörte, Hrsg.
Klasse.Buch.
Heidelberg / Berlin (Deutschland): Kehrer Verlag, 2014
(Buch) 292 S., 28,7x17,5 cm, signiert, ISBN/ISSN 978-3-86828-583-3
Techn. Angaben Hardcover, fadengeheftet
ZusatzInformation 64 Positionen aus der Klasse Eißfeldt. Dörte Eißfeldt lehrt seit mehr als 20 Jahren an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig Freie Kunst mit dem Schwerpunkt Fotografie. In dieser langjährigen Tätigkeit hat sie zahlreiche Studenten ausgebildet, welche inzwischen als Künstler national und international Anerkennung erlangt haben. Für die meisten Absolventen der Klasse bildet Fotografie zwar den Schwerpunkt, doch gerade in der Vielfalt der Zugangsweisen und Medien – Film, Malerei, Video, Skulptur und Text – bieten sich Möglichkeiten, das Feld des Fotografischen zu erforschen und zu erweitern. Es wird an einer künstlerischen Position gearbeitet, die sich in ihrem Wesen aus dem jeweils eigenen Erfahrungs- und Erinnerungsraum und der Zeitgenossenschaft speist. Hier bietet sich die Fotografie als ein geeignetes Medium an; ein Medium, das zu allen anderen Künsten in einer engen Wechselbeziehung steht. Die Publikation bietet erstmals eine Übersicht über die Werke der Absolventen der Klasse: Ein Album mit Abbildungen ausgewählter Arbeiten, zudem zahlreiche Texte zu ausgewählten Positionen sowie ein erster Überblickstext der 20-jährigen Geschichte der Klasse.
Text von der Webseite.
Namen Alexandra Heide / Andrea Böning / Andrea Geyer / Andreas Bee / Anne Kersten / Bernd Schulz / Bernhard Prinz / Bettina Lockemann / Birte Hennig / Christian Bauer / Christian Rethschlag / Christine Biehler / Delia Keller / Erik Seth / Esther Neumann / Esther Ruelfs / Florian Wüst / Gabriele Mackert / Hannes Böhringer / Hilke Wagner / Horant Fassbinder / Hubertus von Amelunxen / Ingo Mittelstaedt / Inka Schube / Isaak Broder / Jan Paul Evers / Jaqueline Krone / Jens Hinrichsen / Johanna Daab / Katharina Sykora / Katja Blomberg / Klaus Honnef / Lisa Domin / Luminita Sabau / Matthias Langer / Melanie Rick / Mirko Martin / Nadine Decker / Nicola Torke / Nina Maria Küchler / Samuel Henne / Sascha Weidner / Stefan Berg / Susann Dietrich / Thomas Seelig / Ulrich Pohlmann / Verena v. Gagern
Sprache Deutsch
Geschenk von Dörte Eissfeldt
Stichwort Ausstellung / Film / Fotografie / Klasse / Mensch / Natur / Portrait / Position / Studium / Universität
WEB www.doerte-eissfeldt.de
WEB www.kehrerverlag.com/de/klasse-buch-64-positionen-aus-der-klasse-eissfeldt-978-3-86828-583-3
TitelNummer
027177770 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Projansky Bob / Siegelaub Seth
Künstler-Verkaufs- und Rechts-Abtretungsvertrag
New York, NY (Vereinigte Staaten von Amerika): Selbstverlag, 1972
(Text) 8 S., 29,7x21 cm,
Techn. Angaben Laserdruck nach PDF (2019), Blätter lose ineinander gelegt
ZusatzInformation Ursprünglich publiziert als The Artist's Reserved Rights Transfer And Sale Agreement, First printing by the School of Visual Arts, New York, NY. 1971. 1972 zuerst auf Deutsch veröffentlicht.
Der Vertrag wurde explizit als Versuch eines Standardvertrages aufgesetzt um ihn kostenfrei zu nutzen und zu reproduzieren.
Bob Projansky arbeitete damals als Rechtsanwalt in New York.
Sprache Deutsch
Stichwort Galerie / Konzept Kunst / Kunstgeschichte / Kunstmarkt / Recht / Schutz / Vereinbarung / Vertrag / Wiederverkauf / Zertifikat
WEB http://www.primaryinformation.org/product/siegelaub-the-artists-reserved-rights-transfer-and-sale-agreement
WEB https://geheimrat.com/thecontract.html
TitelNummer
027234774 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Danz Mariechen / Stepken Angelika / Troelenberg Eva-Maria, Hrsg.
Unmapping the Renaissance
Wien (Österreich): Verlag für Moderen Kunst, 2017
(Buch) 244 S., 24,2 x 17,3 cm, ISBN/ISSN 978-3903131866
Techn. Angaben Pappeinband, Vorsatz/Nachsatz mit farbigem, rotem Papier mit Landkartendarstllung, als Trennblätter zwischen den Abschnitten/Kapiteln jeweils zwei kleinformatigere Blätter mit Informationen eingebunden.
ZusatzInformation Die Stadt Florenz gilt als Wiege der Renaissance, jener Wiedergeburt antiker Orientierungen und Beginn einer europäischen Neuzeit. Dass die Renaissance in einer Kombination von ökonomisch-kommerzieller Macht sowie Sprach- und Zeichenhegemonie auch die Kolonialisierung außereuropäischer Welten betrieb, scheint in der „Wiege der Renaissance“ auf den ersten Blick bis heute kaum der Rede wert.
In den letzten Jahren formierte sich vor dem Hintergrund eines übergreifenden »transcultural turn« allerdings auch ein zunehmendes Bewusstsein für die damit verbundenen Kategorien und Wahrnehmungsprozesse. Postkolonial gedachte Ansätze fragen etwa nach der Rolle des lateinischen Alphabets, des Buchdrucks, der Sprache oder bestimmter sozialer Ideale, auf deren Rückseite sich Enteignungs-, Kanonisierungs- und Hierarchisierungsprozesse von Kultur, Erinnerung und Raum vollzogen und im Nachleben des Renaissance-Narrativs bis heute vollziehen können.
Das Symposium „Unmapping the Renaissance“ folgt in diesem Sinne kritischen Neuvermessungen der mentalen Landkarte eines kanonischen und kanonisierenden Kultur- und Epochenbegriffs.
Die Veranstaltung wird konzipiert und durchgeführt als eine Kooperation zwischen der Villa Romana Florenz und der Max Planck Research Group „Objects in the Contact Zone – The Cross-Cultural Lives of Things“ am Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut. Das Symposium findet an verschiedenen Orten in Florenz statt. Die Publikation erscheint begleitend zu dem Symposium (12.-15.03.2015).
Text von der Webseite
Namen Adam Herring (Text) / Alexa Spors (Design) / Andreas Siekmann (Text) / Angelika Stepken (Einleitung) / Axel Feldmann (Design) / Carlin Wing (Text) / D. Medina Lasansky (Text) / Eva-Maria Troelenberg (Einleitung) / Gabriel Rossell Gantillán (Performance) / Ida Giovanna Rao (Text) / Johannes Paul Raether (Performance) / Liz Glynn (Text) / Maria Thereza Alves (Text) / Mariechen Danz (Performance) / Sam Shepherd (Design) / Walter D. Mignolo (Text)
Sprache Englisch
Geschenk von Eva-Maria Troelenberg
Stichwort Amerika / Berlin / Florenz / Frühe Neuzeit / Kolonialismus / Kunsthistorisches Institut Florenz / Max-Planck-Institut / Renaissance / Symposium / Tagung / Villa Romana
WEB https://vfmk.org/de/shop/unmapping-the-renaissance
TitelNummer
027239771 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Süßmilch Sophia, Hrsg.
Post in Facebook vom 1. Oktober 2019
München (Deutschland): facebook, 2019
(Text) 29,7x21 cm,
Techn. Angaben farbiger Inkjetausdruck nach Worddokument, Text und Bild
ZusatzInformation Anscheinend geht mein Foto gerade auf Tumblr und Facebook steil.
Ich habe mich fast gefreut, allerdings wird mein Name nicht genannt und dann...habe ich angefangen die Kommentare zu lesen.
Ich bin immer wieder überrascht wie frauenfeindlich es rezipiert wird, wenn eine Frau ihren eigenen Körper als Ausdrucksmittel benutzt. Jahrtausendelang malen, Modellieren, Fotografieren Männer Frauen(Körper). Wenn ich als Frau anfange dies selbst zu tun-was ja irgendwie logisch ist als Performanckünstlerin, den eigenen Körper zu benutzen - so fange ich an, mich der gesellschaftlichen Körperpolitik zu entziehen und mich zu weigern, ein Objekt zu sein.
"Das ist keine Kunst" höre ich dann und es fallen Kommentare darüber, wie widerlich die Pigmentierung in meinem Schambereich ist. (Ziemlich normal das Ganze, keine Sorge) ...
Text von der Webseite
Sprache Deutsch
Stichwort Ego / facebook / Frau / frauenfeindlich / Kunstbetrieb / Körper / Macht / Malerei / mysogyn / nackt / Performance / Rassismus / Vorurteil / Weiblichkeit
WEB https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=2531729656906868&id=100002095762336
TitelNummer
027502774 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung

Behn Michael / Döpping Dorle / Seltzer Andreas, Hrsg.
Stella A
Berlin (Deutschland): Edition Stella A, 2012
(Buch) 96 S., 21,4x16,5 cm, Auflage: 400, ISBN/ISSN 978-3-036738-0
Techn. Angaben Dokumentation der Galerie. Beiliegend Postkarte von Peter Torp mit handschriftlichem Gruß
ZusatzInformation Stella A. ist ein Ort für Kunst, die den Betrachter als Teil des kreativen Aktes versteht, für Kunstwerke, die sich nicht nur an das Auge, sondern auch an das Denken richten, für Künstler und Werke, die den Abstand zwischen Kunst und Leben nicht zu groß werden lassen. "Kunst ist, was das Leben interessanter macht als Kunst." (Robert Filliou)
In den vergangenen Jahren haben wir Gruppenausstellungen, die an Themen orientiert waren wie "Nackte Erscheinung", "Void" oder "Wohin jetzt?" präsentiert und Ausstellungen, die Künstlern gewidmet waren wie George Brecht, Bud Powell, Wols oder Cézanne und eine Reihe von Einzelausstellungen.
Zu den meisten Ausstellungen erscheinen Editionen in kleiner Auflage. Außerdem bieten wir Editionen und Multiples an und einige ausgewählte Künstlerbücher, antiquarische Bücher, Ausstellungskataloge etc.
Text von der Webseite
Namen Dieter Roth / George Brecht / Joseph Beuys / Marcel Duchamp / Robert Filliou
WEB www.stella-a.de
TitelNummer
008828053 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung

Felix Zdenek / Hentschel Beate / Luckow Dirk, Hrsg.
Art & Economy
Ostfildern (Deutschland): Hatje Cantz Verlag, 2002
(Buch) 312 S., 29,7x21x2,2 cm, ISBN/ISSN 3-7757-1126-0
Techn. Angaben Klappbroschur, Softcover
ZusatzInformation Der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung Art & Economy vom 1.03.-23.06.2002 in den Deichtorhallen Hamburg.
Die Ausstellung versteht sich als Beitrag zum aktuellen Diskurs über die Wechselbeziehungen zwischen Kunst und Wirtschaft. Thematisch setzt sie auf der einen Seite bei der Aufmerksamkeit an, die zeitgenössische Künstler ökonomischen Prozessen und der Arbeitswelt entgegenbringen. Auf der anderen Seite widmet sie sich den Funktionsweisen und Argumenten, die sich in der Wirtschaft im Umgang mit der zeitgenössischen Kunst in den letzten drei Jahrzehnten entwickelt haben. Erstmals kommen in „Art & Economy“ Kunst und Wirtschaft – von beiden Seiten diskutiert – als zwei sich traditionell voneinander abgrenzende Bereiche zusammen: 50 Werke von 36 internationalen Künstlern stehen neben einer umfangreichen Präsentation über die Bedeutung und Rolle der Kunst in Unternehmen.
Text von der Webseite
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer
014000508 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Wetzel Roland, Hrsg.
Ben Vautier - Ist alles Kunst?
Heidelberg / Basel (Deutschland / Schweiz): Kehrer Verlag / Museum Tinguely, 2015
(Buch) 256 S., 28x22,5 cm, ISBN/ISSN 978-3-86828-648-9
Techn. Angaben Broschur, verschiedene Papiere für Text- und Bildteil.
ZusatzInformation Katalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im Museum Tinguely, Basel, 21.10.-22.01.2016. Es erschien auch eine Englische Ausgabe mit dem Titel "Is everything art?".
Ben Vautier ist seit den späten 1950er-Jahren als Künstler, Performer, Organisator und Erfinder in Sprache und Kunst präsent. Er gehört zu den Pionieren von Fluxus in Europa und war enger Mitstreiter der Künstler der École de Nice – César, Arman, Yves Klein und andere. Bekannt ist er für seine Schriftbilder, die mit einzelnen Worten oder kurzen, prägnanten Sätzen Nachdenken oder Lächeln auslösen. Seine Performances – er nennt sie "Gestes" – bewegen sich oft in einem gesellschaftlichen und politischen Diskurs. Ben ist einer der ersten Künstler, die Kunst auf die Straße brachten und damit den Kunstbegriff erweiterten. Unter dem Titel Ist alles Kunst? (Is everything art? / Est-ce que tout est art?) widmet das Museum Tinguely Ben Vautier, der im Sommer 2015 seinen 80. Geburtstag feiert, seine erste umfassende Retrospektive in der Schweiz. Im Fokus stehen die kunsthistorisch und kunsttheoretisch verankerten Werke der Jahre 1958 bis 1978 sowie die Vielfalt und Energie seiner gegenwärtigen Arbeit. Ben signiert alles – und kommentiert dabei mit seinen Bildern und Aktionen die Welt als Ganzes.
Text von der Website des Kehrer Verlags.
Namen Ad Petersen (Text) / Alice Wilke (Assistenz) / Andres Pardey (Kurator) / Ben Vautier (Text) / Bernhard Blistène (Text) / Büro 146 (Katalog-Design) / Isidore Isou (Text) / Margriet Schavemaker (Text) / Roland Wetzel (Text)
Sprache Deutsch
Stichwort 1950er / 1960er / 1970er / 1980er / 1990er / 2000er / Fluxus / Kunsttheorie / Magasin / Nizza / Schrift
WEB https://www.tinguely.ch/de/ausstellungen/ausstellungen/2015/BenVautier.html
TitelNummer
024953669 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Coers Albert / Smith Courtenay / Steig Alexander, Hrsg.
PAUSE (prelude)
München (Deutschland): icon Verlag Hubert Kretschmer, 2018
(Buch) 68 S., 17x11,5 cm, Auflage: 1200, 2 Teile. ISBN/ISSN 978-3-928804-85-1
Techn. Angaben Broschur, Programm beigelegt
ZusatzInformation Katalog zur gleichnamigen Ausstellung, 22.-29.07.2018 und Symposium am 28.07.2018 in der Südgalerie im Haus der Kunst, München.
Die künstlerischen Positionen greifen auf Konzepte der Ruhe, des Stillstands, der Verweigerung, aber auch der Zäsur und Rhythmisierung zurück und entwickeln dabei ihre jeweils eigene Form der Wertschätzung der Pause als Momentum zwischen dem Lauf der Dinge.
Aus dem Pressetext:
Der Künstlerverbund im Haus der Kunst konnte für PAUSE (prelude) 24 künstlerische Positionen gewinnen, die sich dem Thema auf unterschiedlichste Weise widmen. sie greifen auf Konzepte des Ausruhens, des Stillstands, der Ruhe, aber auch gegenläufiger Zustände zurück und entwickeln dabei ihre jeweils eigene Form der Wertschätzung der Pause als Momentum zwischen dem Lauf der Dinge. Sie suchen und zeigen dabei ihren Raum, ihre Zäsur im turbulenten Alltagstrubel, in der beschleunigten Fabrikation, der physischen Auseinandersetzung, im lärmenden Rauschen. Dieses weitläufige Spektrum zur Ansicht eines Zustands und einer Haltung erfährt zum Ende der Ausstellung mit einem Symposium noch eine theoretische Erweiterung und Reflexionsebene. PAUSE (prelude) weist voraus auf die Biennale 2019, in der sich die Beschäftigung mit dem Thema fortsetzt.
Namen Agne Jonkute / Albert Coers (Kurator) / Alexander Steig (Kurator) / Andreas Sell / Andreas Ullrich / Andreas Ullrich (Gestaltung Plakat und Flyer) / Beate Engl / Courtenay Smith (Kuratorin) / Daniel Bräg / David Weiss / Haubitz + Zoche / Karolin Bräg / Katharina Weishäupl / Klara Hobza / Leonie Felle / Lou Jaworski / Martin Krejci / Michael Schrattenthaler / Mikolaj Polinski / Misa Shimomura / Peter Dobroschke / Peter Fischli / Peter Sauerer / Sabine Bretschneider (Gestaltung Plakat und Flyer) / Stefan Draschan / Stefanie Unruh / Stefan Wischnewski / suolocco (Grafikdesign) / Timm Ulrichs / Tom Moody / Trude Friedrich / Ute Heim / Wolfgang Stehle
Sprache Deutsch
Stichwort 2010er / Ausstellung / Fotografie / Installation / Intervention / Künstlerverbund / Pause / Ruhe / Skulptur / Sound / Stillstand / Verweigerung / Video / Zäsur
WEB http://kuenstlerverbund-im-haus-der-kunst-muenchen.de/aktuell.html
WEB https://hausderkunst.de/ausstellungen/pause-prelude-kuenstlerverbund-im-haus-der-kunst
TitelNummer
025749707 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Pfahl Jirka
Purgatorium
Leipzig (Deutschland): Lubok Verlag, 2013
(Heft) 50 S., 29,7x21 cm, Auflage: 300, ISBN/ISSN 978-3-941601-83-3
Techn. Angaben Drahtheftung, schwarz-weiß und farbig gedruckt
ZusatzInformation Publikation anlässlich der Ausstellung "apiece" 23.11.-22.12.2013, Laden für Nichts, Leipzig. In seinen spielerisch-experimentellen Arbeiten unterwirft Jirka Pfahl kontinuierlich Aspekte wie Medialität, Kommunikation und Diskurs einer kritischen Analyse. Der konzeptualistischen Tradition folgend verwandelt er gefundene Dinge in installative Objekte, Sprachspiele und Vexierbilder, die aufgrund der Fülle der durch sie ausgelösten Assoziationen nicht nur "Kunst als Kunst" thematisieren, sondern immer auch eine Brücke zu gesellschaftlichen Themen schlagen.
Text von der Webseite.
Namen Bernhard Stumpfhaus (Text) / Daniela Stöppel (Text) / Janis Taurens (Text) / Julia Schäfer (Text) / Karlis Verpe (Text) / Matthias Kampmann (Text) / Paul Bowler (Gestaltung)
Sprache Deutsch
Stichwort Amaryllis / Analyse / Assoziation / Diskurs / Experiment / Gesellschaft / Kommunikation / Konzept / Kunst als Kunst / Medialität / Medien / Objekt / Pflege / Sprache / Tradition / Vexier
Sponsoren Kulturamt der Stadt Leipzig
WEB www.lubok.de
TitelNummer
027165759 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Stock Wolfgang Jean, Hrsg.
Kunst als Provokation - 25 Jahre Kunst-Station Sankt Peter Köln
München (Deutschland): Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, 2012
(PostKarte) 4 S., 11x21 cm,
Techn. Angaben Klappkarte, Einladung zur Ausstellungseröffnung
ZusatzInformation Mit Ansprachen von Wolfgang Jean Stock, Kunst-Station Sankt Peter Köln - P. Friedhelm Mennekes S.J.
1987 von Pater Friedhelm Mennekes gegründet, seit Mitte 2008 von seinem Nachfolger Guido Schlimbach geleitet, ist die Kunst-Station in der spätgotischen Jesuitenkirche Sankt Peter in Köln bis heute ein einzigartiger Ort der Begegnung zwischen Religion und Kunst. Unsere Ausstellung würdigt 25 Jahre engagierter Kunstvermittlung – ‚Provokation‘ versteht sich dabei in der Doppelbedeutung von Herausforderung und Hervorrufung.
Text von der Webseite
Namen Arnulf Rainer / Friedhelm Mennekes / Guido Schlimbach (Kurator) / James Lee Byars / Nicole Ahland
Stichwort 1970er / 1980er / 1990er / Begegnung / Jesuiten / Kirche / Kunstvermittlung / Provokation / Religion / Zeitgenössische Kunst
TitelNummer
009339306 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung

Nedo Kito
Im Kooperationsrat - Künstler-Kollektive werden auf Ausstellungen und Biennalen gefeiert. Jetzt finden ihre Werke auch den Weg in die Galerien
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2017
(Presse, Artikel) 1 S., 57x40 cm,
Techn. Angaben Artikel in der SZ Nr. 35 vom 11./12. Februar 2017, Feuilleton Kunstmarkt S. 22
ZusatzInformation ... Bricht mit dem andauernden Ausnahmezustand nun auch die große Zeit der Kunstkollektive an? „Kollektive Kunst und Gestaltung hatten immer dann Konjunktur, wenn politische, ökonomische oder gesellschaftliche Strukturen aus der Balance gerieten“, heißt es bei Spampinato. ... Tatsächlich könnten Künstler-Kollektive wegen ihres temporären Charakters als unsicheres Art-Investment gelten. „Kollektive gründen sich meistens, weil sie ein besonderes inhaltliches Anliegen haben, das sie verbindet“, erklärt KOW-Galerist Alexander Koch, der zwischen Künstlergruppen und Künstler-Duos unterscheidet. „Sie bilden eine Denk- und Produktions-Gemeinschaft, die manchmal auch eine soziale Gemeinschaft ist. Wenn dieses Anliegen verschwindet, etwa weil sich eine bestimmte politische Situation ändert, dann verschwindet meist auch das Kollektiv.“ Die Vermittlung dieser Kunst an Sammler und Institutionen sieht er als Einladung zum „kritischen Diskurs“. Das heißt: Wer sich heute mit zeitgenössischer Kunst beschäftigt, kommt um die kollektiven Produktionsformen derzeit einfach nicht herum.
Textausschnitt aus dem Artikel
Sprache Deutsch
TitelNummer
017596631 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung / Abbildung darf nicht angezeigt werden

Baier Hans Alexander, Hrsg.
Magazin KUNST Nr. 57/58 - Künstlerstempel. Mitteilung als Formel
Mainz (Deutschland): Alexander Baier-Presse, 1974
(Zeitschrift, Magazin) 148 S., 27,3x19,5 cm,
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Themen:
Welche Rolle der Stempel als Träger von Mitteilungen in der aktuellen Kunst spielt, untersucht Georg F. Schwarzbauer. Gerhard Storck äußert sich sich zum Thema "Erwerb und Präsentation zeitgenössischer Kunst". Artikel über Pierre Alechinsky - einem Mitbegründer der Cobra-Gruppe
Namen Andreas Brandt / Dieter Roth / Geoffrey Hendricks / Georg F. Schwarzbauer / Gerhard Storck / Giuseppe Spagnulo / H. O. Müller-Erbach / J. H. Kocman / Jochen Gerz / Joseph Beuys / Louis Cane / Man O´Man / Pierre Alechinsky / Timm Ulrichs / Tom J. Gramse / Umberto Mariani / Vlassis Caniaris
Sprache Deutsch
Geschenk von Susann Kretschmer
Stichwort Malerei / Stempel / Text
TitelNummer
023583651 Einzeltitelanzeige = Permalink (URL) Änderung



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