100 Pirckheimer in München

Büchersammler erkunden die bibliophile Seite Münchens

pirckheimer-logoRund 100 Sammler von Büchern und Grafiken aus ganz Deutschland treffen sich vom 2. bis 4. September 2016 in München. Sie sind Mitglieder und Freunde der bibliophilen Pirckheimer-Gesellschaft, die im 61. Jahr ihres Bestehens die bayerische Landeshauptstadt als Austragungsort ihres Jahrestreffens gewählt hat. In Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsbibliothek, die ebenfalls Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft ist, haben der Buchsammler Reinhard Grüner (München) und die Pirckheimer-Vorstände Matthias Haberzettl (Augsburg) und Ernst Reif (Ingolstadt) ein vielseitiges Programm organisiert. Die Teilnehmer und Gäste bekommen nicht nur einen Einblick in die reiche Kunst- und Buchwelt Münchens. Sie haben auch die seltene Gelegenheit, Münchner Sammler und Künstler in ihrem Arbeits- und Lebensumfeld zu besuchen. Dazu gehören Reinhard Grüner und Cornelia Göbel (www.buchkunst.info), Hubert Kretschmer (Archive Artist Publications) sowie Christa Schwarztrauber (Handsatzwerkstatt Fliegenkopf).
Zum Auftakt des Jahrestreffens am 2. September besuchen die Tagungsteilnehmer die Bibliothek und das Archiv des Deutschen Museums. Um 20 Uhr hält die Leiterin der Abteilung Handschriften und Alte Drucke der Bayerischen Staatsbibliothek Dr. Claudia Fabian in der Juristischen Bibliothek im Neuen Rathaus einen Festvortrag zum Thema „Sammlungen und ihre heutige Rolle in Bibliotheken“.
Führungen in der Staatsbibliothek finden am Folgetag statt. Beendet wird das Jahrestreffen am Sonntag, 4. September, mit einem Besuch des Museums „Brandhorst“.

Pressemitteilung der Pirckheimer-Gesellschaft e.V.
Berlin/München, den 24. August 2016

Über die Pirckheimer-Gesellschaft
Die Pirckheimer-Gesellschaft wurde 1956 in Berlin von „Buchmenschen“ wie Wieland Herzfelde, Arnold Zweig und Werner Klemke gegründet. Sie vereint heute rund 400 Kulturinteressierte aus Deutschland und dem Ausland, insbesondere Bibliophile, Graphik- und Exlibris-Sammler. Namenspatron ist der Nürnberger Humanist und Büchersammler Willibald Pirckheimer (1470-1530). Viermal jährlich gibt die Pirckheimer-Gesellschaft mit den „MARGINALIEN“ die derzeit einzige regelmäßig erscheinende bibliophile Zeitschrift in Deutschland heraus. Vor Ort ist die Gesellschaft mit ihren Regionalgruppen aktiv. Sie veranstaltet einmal im Jahr ein Jahrestreffen an wechselnden Orten, beispielsweise in Berlin, Ingolstadt, Weimar oder Bamberg. In diesem Jahr ist München der Tagungsort. Im kommenden Jahr ist Potsdam der Favorit.