Künst­ler­bü­cher der fran­zö­si­schen Mo­der­ne in Bietigheim-Bissingen

Meis­ter­wer­ke der fran­zö­si­schen Mo­der­ne.
Ma­ler­bü­cher von Bon­nard bis Pi­cas­so

8. April bis 2. Ju­li 2017
in der Städ­ti­schen Ga­le­rie Bietigheim-Bissingen

Die Künst­ler der fran­zö­si­schen Mo­der­ne wie Pierre Bon­nard, Ge­or­ges Braque, Marc Chagall, Mau­rice De­nis, Fer­nand Lé­ger, Aris­ti­de Mail­l­ol, Hen­ri Ma­tis­se, Jo­an Miró und Pa­blo Pi­cas­so ha­ben auch in den gra­fi­schen Küns­ten Meis­ter­wer­ke ge­schaf­fen. Die Aus­stel­lung wid­met sich den Ma­ler­bü­chern – die­se Gat­tung auf­wän­dig ge­stal­te­ter Bü­cher ent­stand En­de des 19. Jahr­hun­derts maß­geb­lich in Frank­reich. So bie­tet sich ein re­prä­sen­ta­ti­ver Über­blick über die Ent­wick­lung der ›li­v­res d’artistes‹ im 20. Jahr­hun­dert: bi­blio­phi­le Bü­cher mit Ori­gi­nal­gra­fi­ken, auf hoch­wer­ti­gem Pa­pier in be­grenz­ter Auf­la­ge ge­druckt, wo­bei das Ver­hält­nis von Text und Bild häu­fig gleich­ran­gig ist. Die Künst­ler il­lus­trier­ten so­wohl Klas­si­ker von Ovid, Ver­gil oder He­si­od und kom­men­tier­ten sie der­ge­stalt für ih­re Zeit­ge­nos­sen, setz­ten sich aber gleich­falls mit den avant­gar­dis­ti­schen Dich­tern des 19. und 20. Jahr­hun­derts wie Guil­lau­me Apol­linaire, Charles Bau­de­lai­re oder Ja­mes Joy­ce aus­ein­an­der. Ge­le­gent­lich schmück­ten sie auch ei­ge­ne Tex­te bild­ne­risch.
Ge­ne­rell gin­gen die Künst­ler weit über ei­ne gra­fi­sche Nach­er­zäh­lung der Tex­te hin­aus, nicht sel­ten füh­ren die Bil­der ein Ei­gen­le­ben. Vie­le Künst­ler pfleg­ten in­spi­rie­ren­den Aus­tausch und freund­schaft­li­che Kon­tak­te mit fran­zö­si­schen Schrift­stel­lern – so hat­te Pi­cas­so über die Tür sei­nes Pa­ri­ser Ate­liers »Ren­dez­vous der Dich­ter« ge­schrie­ben. Der Kunst­händ­ler und Ver­le­ger Am­broi­se Voll­ard konn­te ihn und vie­le wei­te­re Künst­ler für die Buch­kunst be­geis­tern und re­vo­lu­tio­nier­te die Äs­the­tik die­ses Me­di­ums. Über­haupt kann die Be­deu­tung der ver­schie­de­nen Ver­le­ger­per­sön­lich­kei­ten nicht hoch ge­nug für die Ent­wick­lung des Ma­ler­buchs be­wer­tet wer­den. Die schöp­fe­ri­sche Sym­bio­se von bil­den­den Künst­lern, Dich­tern und Ver­le­gern führ­te in der fran­zö­si­schen Mo­der­ne zur Ent­ste­hung wah­rer Ge­samt­kunst­wer­ke. …
Text auf der Web­sei­te der Ga­le­rie wei­ter­le­sen

Ein­blick in die Samm­lung: Ma­ler­bü­cher und Map­pen­wer­ke des 20. und 21. Jahr­hun­derts
8. April bis 24. Sep­tem­ber
Par­al­lel und er­gän­zend zur gro­ßen Aus­stel­lung »Meis­ter­wer­ke der fran­zö­si­schen Mo­der­ne. Ma­ler­bü­cher von Bon­nard bis Pi­cas­so« zeigt die Städ­ti­sche Ga­le­rie aus dem ei­ge­nen Be­stand ei­ne Aus­wahl an Ma­ler­bü­chern und Map­pen­wer­ken von den 1960er Jah­ren bis zur Ge­gen­wart.
Mehr da­zu im Be­gleit­fly­er zur Aus­stel­lung