Andere Bücher braucht das Land
Samstag, 22. Oktober 2011Markt der unabhängigen Verlage im Literaturhaus München vom 26.11. bis 27.11.2011, Sa/So jeweils von 11–18 Uhr
Ausstellende Verlage
A1 Verlag (München) / Black Ink (Scheuring) / Blumenbar Verlag (Berlin) / Dörlemann Verlag (Zürich) / edition ebersbach (Berlin) / edition fünf (Gräfelfing) / Edition Nautilus (Hamburg) / fly fast (Berlin) / Hirschkäfer Verlag (München) / lichtung verlag (Viechtach) / LUBOK Verlag (Leipzig) / Luftschacht (Wien) / Maro Verlag (Augsburg) / MILENA Verlag (Wien) / mixtvision Verlag (München) / Peter Kirchheim Verlag (München) / Peter Hammer Verlag (Wuppertal) / poetenladen (Leipzig) / REPRODUKT Verlag (Berlin) / Transit Verlag (Berlin) / Verbrecher Verlag (Berlin) / Verlag Das Wunderhorn (Heidelberg) / Verlag SchumacherGebler / Bibliothek SG (München) / Verlagsbuchhandlung Liebeskind (München) / Verlagshaus J. Frank (Berlin) / WALDE+GRAF (Zürich) / Weidle Verlag (Bonn)





Formen der Dekonstruktion des Buches. Mit Arbeiten von Albert Coers (Berlin), Loek Grootjans (Breda), Jean-Pascal Flavien (Berlin) / Julien Bismuth (New York) und Jovana Popic (Berlin).




Eine Ausstellung von Magazinen im 




Das Mitte Oktober 2010 in München stattfindende Projekt 








Swantje Grundler und Thomas Mayfried von Institutions.cc haben Walther König nach seiner Geschichte als Verleger gefragt und wollten von ihm wissen, wie weit demokratisches Ideengut seiner verlegerischen Motivation zugrunde liegt. Walter König hat bestätigt, dass die Künstlerbücher im Gegensatz zu den Coffeetable-Books, mit denen man ab den 80er Jahren gut Geld verdienen konnte, mehr mit Leidenschaft als mit Geschäft zu tun haben. Von manchen seiner ersten verlegten Künstlerbücher sind einige noch heute zu moderaten Preisen lieferbar. Die Erlöse aus den Vorzugsausgaben werden brüderlich zwischen Künstler und Verleger geteilt und dazu benutzt, den Preis der Normalausgabe möglichst niedrig zu halten. Symptomatisch für die Situation im Buchhandel ist auch die Tatsache, dass selbst Walther König sich für einen Kleinverleger hält, gemessen an den Großen des Kunstbuchmarktes. Das Verlegen von Künstlerbüchern bleibt eine Nische und der Handel quittiert es seit etwa 15 Jahren konsequent damit, dass er sich Bücher solcher Art nicht mehr ins Sortiment legt. Wer sich also künstlerische Bücher anschauen und kaufen will, muss heute entweder zu König nach Köln fahren oder in seinen Museumsshops direkt danach fragen. Meist hinter der Kasse, schön abgeschlossen in Vitrinen, findet man da noch manchmal manchen Schatz.