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Titel
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Let's talk about pollination
Technische Angaben
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keine weiteren Angaben vorhanden
Karte
ZusatzInfos
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Zur Ausstellung in ERES Projects in der Theresienstraße, 07.09.-06.12.2024
Eine eigenartige konspirative Sitzung steht im Mittelpunkt von Anna Hulačovás Rauminstallation. Die Gesichter der merkwürdigen Tischgesellschaft sind hinter weißen Blütenmasken verborgen, die Mimik ist unkenntlich und der Genuss von Speisen oder Getränken unmöglich. Das Thema des Tischgesprächs lässt sich aus dem Titel der Arbeit ableiten: »Let’s talk about pollination«.
In hybriden Naturbildern und Skulpturen, die halb menschlich, halb pflanzlich sein können, denkt die tschechische Bildhauerin Fragen der heutigen Agrarkultur mit Blick auf Klimawandel und Biodiversität weiter. Ihre mutierenden Organismen sind Geschöpfe eines aus der Balance geratenen Ökosystems. In einem eigenwillig retro-futuristischen Stil findet sie zu neuen Formen, die einem umfassenden Anpassungsprozess an eine unwirtlicher werdende Umgebung Ausdruck verleihen. Im Wechsel aus harten und weichen, industriell gefertigten und organischen Materialien wie Beton, Holz, Bienenwaben oder Pappmaché sowie gezielten stilistischen Rückgriffen auf folkloristische Traditionen Osteuropas formuliert Hulačová Zukunftsvisionen einer gefährdeten Umwelt und einer fragilen Gesellschaft. Am Ende des Tischgesprächs bleiben die Stühle verwaist, die Masken aber sind arrangiert zu einem knochenbleichen plastischen Blütenstillleben.
Text von der Webseite
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Titel
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This is how it is right now
Technische Angaben
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14,8x10,5 cm, Auflage: 50 + 5AP, numeriert, signiert, keine weiteren Angaben vorhanden
Wendepaillettenstoff mit Sublimationsdruck, auf schwarzem Karton, rückseitig signiert und nummeriert, Karte mit handschriftlichem Gruß, in Briefumschlag
ZusatzInfos
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Edition anlässlich der Ausstellung Tornike Abuladze & Sebastian Quast, »Robo-Romance« im Raum von Eres Projects. Im Paillettenübersäten Raum tanzen zwei Robo-Staubsauger im Duett über den Boden, hinterlassen Linien und Zeichnungen, die sich gegenseitig überschreiben und gerade dadurch neu erfinden. Eine Romanze zwischen zwei Maschinen – im Einklang mit sich und der Welt. Zwei junge Künstler buhlen um die Zuneigung der Roboter – Mensch und Maschine verstricken sich in einer komplexen Beziehung voll Höhen und Tiefen, voll Zärtlichkeit und erbittertem Kampf (bis 7.3.2025)
Text von der Webseite
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Titel
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It Is Plain That All Is Hidden.
Technische Angaben
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12x17 cm, 2 Stück. keine weiteren Angaben vorhanden
Flyer
ZusatzInfos
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Ausstellung bei ERES Projects 28.11.2025-10.04.2026.
Als Erweiterung der Schau „Seeing the Unseen. Quantenphysik und Kunst als verschränkte Welten“ in der ERES Stiftung (Römerstraße 15) lädt „It is plain that all is hidden“ zu einer Reise an die Grenzen des Sichtbaren ein. Im Zentrum stehen die fundamentalen Paradoxien masse- und zeitloser Licht-Teilchen, die sich unserer Vorstellungskraft entziehen und dadurch sowohl die Quantenphysik als auch die bildende Kunst mit grundsätzlichen Fragen der Darstellung konfrontieren.
Ausgangspunkt der Arbeit von Paul Valentin und Tatjana Vall ist ein beeindruckendes Glasplatten-Hologramm, das sie im Auftrag der ERES Stiftung nach dem klassischen Denisjuk-Verfahren aus den 1960er-Jahren haben anfertigen lassen. Die raumgreifende Installation umfasst außerdem kleine Geduldspiele, einen laserartigen Lichtstrahl und eine Videodokumentation über die Entstehung des holografischen Bilds. Das Hologramm macht das vielschichtige Phänomen Licht auf poetische Weise erfahrbar: als Welle, Teilchen, Illusion und Abbildung zugleich.
ERES Projects bietet junger Kunst eine Plattform in München. Valentin und Vall nutzen in dem Ausstellungsraum das Medium Holografie als Brücke zwischen wissenschaftlicher Forschung und ästhetischer Reflexion. Dabei stellen sie grundlegende Fragen zu Realität, Wahrnehmung und Darstellung.
Text von der Webseite
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