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Bauer Josef: Taktile Poesie - Die Sprache des Herzeigens, 1969 ca.

Verfasser
Titel
  • Taktile Poesie - Die Sprache des Herzeigens
Verlag Jahr
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • 4 S., 29,6x21 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
    Drahtheftung, gelber Klebepunkt auf dem Cover
Sprache
ZusatzInfos
  • Die Taktile Poesie und das Konzept der „Sprache des Herzeigens“ sind wegweisende Arbeiten des österreichischen Konzept- und Aktionskünstlers Josef Bauer. Seit Mitte der 1960er Jahre erweiterte er die visuelle und konkrete Poesie um die Dimension der Haptik, des direkten Erlebens und der physischen Interaktion.Hier sind die wichtigsten Facetten seines Schaffens zusammengefasst:Taktile Poesie (seit 1965): Bauer schuf handliche, polymorphe Objekte aus Materialien wie Polyester, Beton oder Holz. Das Publikum sollte diese Objekte berühren, greifen und spielerisch nutzen. Sie sollten nicht nur betrachtet, sondern körperlich erfahren werden.
    Die Sprache des Herzeigens: Der Begriff ist sowohl der Titel seiner berühmten Fotoserie als auch das programmatische Zentrum seiner Kunstphilosophie. Für Bauer ist das Ausstellen von Kunst immer ein bewusster Akt des „Herzeigens“ und des „In-Beziehung-Setzens“ einzelner Elemente. Durch das Ins-Bild-Setzen und Präsentieren von Gesten oder Dingen wird eine neue künstlerische Sprache erzeugt.
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