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Titel
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Magdalena Emmerig – House of Interstitium, 2021 (Ruine München)
Technische Angaben
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84.1 x 118.9 cm, Auflage: 70, keine weiteren Angaben vorhanden
Druck auf Transparentpapier, auf DIN A4 gefaltet, mit Originalzeichnungen und Markierungen von Magdalena auf jedem Druck. Enthält Konzept, Spielanleitung und Einstellungen von „House of Interstitium“, Schnittmuster für die Tragetasche, Verweis auf Ursula K. Le Guins Tragetaschen-Theorie.
ZusatzInfos
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Dieses Blatt Papier ist zugleich Vorlage und Spielanleitung. Wir spielen mit unseren Freunden, Nachbarn und Kollegen. Wir wählen unsere Gegenwart, erzählen unsere Vergangenheit, simulieren unsere Zukunft und fördern deren Wandel. Die Publikation ist im Rahmen von „Ruine München zeigt: Magdalena Emmerig – House of Interstitium“ erschienen.
In der Biologie bezeichnet man als Interstitium die Zwischenräume zwischen den Zellen, die unsere Haut polstern und durch die die Versorgungswege verlaufen. House of Interstitium nennen wir den Ort, an dem wir zusammenkommen: Wir alle weben das soziale Interstitium, die Zwischenräume und Fürsorgewege, die uns und unsere Umwelt verbinden. Diese reproduktive Arbeit wird in unserer Gesellschaft oft unsichtbar gemacht und nicht anerkannt. Bei House of Interstitium konzentrieren wir uns darauf und sammeln, üben und stärken sie. Wir spielen in kleinen Gruppen ein Spiel, bei dem durch das Erzählen fiktiver Erinnerungen eine gemeinsame Zukunft geschmiedet wird.
Magdalena Emmerig ist Theatermacherin und freiberufliche Kostüm- und Bühnenbildnerin, die in Berlin lebt und arbeitet. Sie ist gelernte Schneiderin und studierte Bildende Kunst/Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin. Ihr Schwerpunkt liegt auf immersiven Formaten, die dem Publikum die Möglichkeit zur Teilnahme und Interaktion bieten und eine persönliche Begegnung ermöglichen. In diesem Rahmen ist sie auch als Performerin tätig und schafft unter anderem Videoarbeiten und Performances rund um die fiktive Figur „Peggy Bigott“ (YouTube: BarbieASMR). Magdalena Emmerig ist Gründungsmitglied von The Agency, deren immersive Performances international gezeigt werden.
Text übernommen von der Webseite der Ruine München, übersetzt mit DeepL.
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Titel
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from creatures to preachers what the hell is going on
Technische Angaben
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27 S., 31,5x22 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
mit Buchbinderschraube mittig gebunden, verschiedene Papiere, rückseitig schwarzer Karton, Cover braune Wellpappe mit kaschiertem Laserausdruck und Folie.
ZusatzInfos
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Collagen, Zeichnungen, Gedichte, Gedanken zu sich Selbst, übers Rauchen, Alltag, Rollenklischees.
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Technische Angaben
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11,7x17,5 cm, Auflage: 3, numeriert, signiert, keine weiteren Angaben vorhanden
Auffaltbares, geprägtes Papier in Minizine- Faltung in einem Umschlag
ZusatzInfos
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Imke Kreiser ist seit 1999 als Künstlerin in den Bereichen Installation, Mixed Media, Druckgrafik und Künstlerbuch in Deutschland und der Schweiz tätig. Text der Website entnommen.
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Technische Angaben
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12,8x11,4 cm, Auflage: 3, numeriert, signiert, keine weiteren Angaben vorhanden
Buchinhalt zum Ausfalten in Umschlag aus Wellpappe. Banderole mit Titel, Signatur und Stückzahl. Befindet sich im vom Hand beschriebenen Briefumschlag.
ZusatzInfos
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Imke Kreiser ist seit 1999 als Künstlerin in den Bereichen Installation, Mixed Media, Druckgrafik und Künstlerbuch in Deutschland und der Schweiz tätig. Text der Website entnommen.
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Titel
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Who we are. In 8 anagrams
Technische Angaben
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12,2x12,5 cm, Auflage: 5, numeriert, signiert, keine weiteren Angaben vorhanden
gefalztes und eingeschnittenes Papier innerhalb einer Hülle aus Transparentpapier mit Prägung in einem festen Kartonumschlag mit Lavur. Befindet sich im vom Hand beschriebenen Briefumschlag.
ZusatzInfos
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Imke Kreiser ist seit 1999 als Künstlerin in den Bereichen Installation, Mixed Media, Druckgrafik und Künstlerbuch in Deutschland und der Schweiz tätig. Text der Website entnommen.
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Titel
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Pulver - Kunstraum Baden 2025
Technische Angaben
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44 S., 34x24,5 cm, Auflage: 250, signiert, ISBN/ISSN 978-3-907112-98-4
Buchbinderpappe, beidseitig kaschiert und bedruckt. Gefalzt zu aufklappbaren vier Teilen. A4 Blatt mit persönlicher Nachricht des Künstlers und Heft mit Drahtheftung mit rückseitiger Widmung.
ZusatzInfos
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Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellung "Pulver" im Kunstraum Baden vom 25.05.-20.07.2025. Till Velten (*1961 in Wuppertal, lebt und arbeitet in Zürich und Berlin) konzentriert sich in seiner künstlerischen Praxis seit 2001 auf das Gespräch als zentrales Element. Es dient ihm als Werkzeug, um die vielfältigen Erfahrungswelten unterschiedlicher Menschen zu erfassen und dadurch soziale gesellschaftliche Strukturen zu reflektieren.
In seinem neuesten ortsspezifischen Projekt Pulver für den Kunstraum Baden begibt sich Till Velten auf die Spuren der «Visionärin» Emma Kunz (1892–1963) und bringt sie in einen Dialog mit der «visionären» Geschichte des Badener Unternehmens Merker – jenem Unternehmen, dessen ehemaliges Areal heute den Kunstraum Baden beherbergt. Dabei stellt sich Till Velten auch eine Frage, die ihn schon lange beschäftigt: Ist es möglich, eine künstlerische Vision auf irgendeine Art und Weise in ein Unternehmertum zu transformieren? Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Publikation, die mit zahlreichen, spielerischen Skizzen von Till Velten illustriert ist. In Form einer aufklappbaren Chronik besitzt das Buch Objektcharakter und dokumentiert gleichzeitig die einjährige Recherchearbeit für das Projekt Pulver. Zur Publikation gibt es ein Begleitheft, in dem Gespräche zwischen Till Velten mit Sabine Bellefeuille-Burri, Peter Burri, Sibylle Hausammann-Merker, Thomas Lütolft, Marcel Megerle und Anita Merker und aufgeführt sind.
Text der Website entnommen.
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Technische Angaben
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29,5x21,5 cm, Auflage: 51, numeriert, signiert, keine weiteren Angaben vorhanden
Karton, Tonpapier, Acrylfarbe/Acrylmarker, Folie transparent, Schwarz-Weiß Kopie, Faden, Stempel, Künstlerstempel; Verpackt in Plastikfolie in einer braunen Versandtasche, gestaltet mit Stempeln, Künstlerstempeln, Collageelementen, Acrylfarbe, signiert. Aus dem Kattenstroth Konvolut.
ZusatzInfos
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Massive Puzzle! by Mark Pawson & Géza Perneczky
Perneczky ist ein Protagonist der ungarischen Konzeptkunst, seine frühen konzeptuellen Arbeiten und auch seine Publikationen hatten eine Katalysatorfunktion für die ungarischen Neo-Avantgarde-Tendenzen. Seit 1970 lebt und arbeitet Géza Perneczky in Köln und war ein wichtiger Vermittler zwischen der ungarischen/osteuropäischen und der internationalen Kunstszene. In der internationalen Szene wurde er als einer der Begründer der Post-Fluxus-Mail-Art-Bewegung bekannt, die auch den Charakter seiner konzeptionellen Arbeiten bestimmt.
Text von der Website, übersetzt mit DeepL
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Technische Angaben
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[44] S., 22x21 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Broschur
ZusatzInfos
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'Anatomie - Eine Spur' basiert auf dem Buchprojekt 'Anatomie - Ein Ort der Verabredung' und setzt sich mit dem Thema Tod und Körper auseinander. Sowohl fotografisch als auch mit Texten werden die Erfahrungen von Studenten festgehalten. Dafür haben Johannes Seyerlein und Andreas Louis Seyerlein ein Gruppe Studenten begleitet, die im Rahmen des Studiengangs zum ersten Mal mit einer Leiche und deren Sizieren konfrontiert wurden.
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Titel
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Exploding Beauty - Der gespiegelte Schatten - Kunst Satellit 6 - nicht immer ist die richtige Antwort die einzige
Technische Angaben
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[10] S., 15x15 cm, Auflage: 450, 4 Teile. ISBN/ISSN 9783939429449
2 Bilderbücher in Leporelloform, 5- und 4-teilig, mit jeweils einer DVD, aus kaschierter Hartpappe, in transparentem Kunststoffschuber, Leporello "Exploding Beauty" liegt 2x vor, Postkarte mit rückseitigem handschriftlichem Text und Gruß beigelegt
ZusatzInfos
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DAS NICHTS UND DAS LACHEN:
Isolde Loocks EXPLODING BEAUTY und die interkulturelle Dynamik lebendiger Kunst.
Wir betreten ein Museum und erwarten meist Kunstobjekte, die etwas darstellen, was wir ansehen, anhören oder auch lesen können. Solche Erwartungen entspringen letztlich dem europäischen Denken der Welt als Kosmos oder Schöpfung. Die traditionelle Kunst bringt deren im Alltag oft unsichtbare Vollkommenheit zu leuchtender Darstellung.
Die Schwierigkeiten solcher Darstellung sind mit der Vermehrung von Weltbildern und Weltkonstruktionen aller Art enorm gewachsen. Moderne Kunst scheint daher auf die Darstellung zu verzichten und stattdessen die Autonomie des Ästhetischen zu inszenieren.
Für asiatische und japanische Kunst hat das Darstellungsprinzip wohl nie in westlicher Weise gegolten.
Zwar gibt es auch in Japan Schöpfungsgeschichten.
Aber diese wurden nicht zu philosophischen, theologischen oder auch gesellschaftlichen Wirklichkeitsordnungen verdichtet. Die japanische Kunst mag wie die westliche zur Wahrnehmung einer Art von Vollkommenheit anleiten. Doch geht es dabei um Versenkung in eine stimmungshafte Harmonie, die wenig mit einer ausdrücklichen Ordnung zu tun hat. Kunst erscheint in der Perfektion von Verfahren, nicht von dargestellten Gegenständen. Der Reichtum der Welt und die Vielfalt der Phänomene kommen zur Geltung, aber sie verweisen auf einen unendlichen Hintergrund.
Zweifellos haben sich japanische und europäische Kunstformen inzwischen einander angenähert. Isolde Loocks EXPLODING BEAUTY vollzieht ihre wechselseitige Überlagerung noch radikaler. Sie steigert das Verschwinden der Darstellung - die vermeintlichen Betrachter, die in den Lichtkreis als vermeintlicher Szene der Darstellung treten, werden selbst zum angeleuchteten Objekt. Aber auch zum Subjekt: Denn wenn überhaupt, dann gestalten sie selbst, was man als Beginn kunstvollen Lebens oder lebensvoller Kunst sehen kann. Und weiter: Loock zwingt die von Betrachtern zu Gestaltern werdenden Besucher in die Konfrontation mit dem Lachen. Das erinnert motivisch an das Lachen der Sonnengöttin Amaterasu, der Schutzgöttin Japans. Sie übernahm den Schutz erst, als Uzume, ihr Nachkomme, vor den Göttern tanzte.
Dies brachte die Götter zum Lachen und machte Amaterasu neugierig, sodass sie ihre Höhle verließ.
Das Lachen ist - laut Helmuth Plessner - eine Krisenreaktion des Körpers, wenn unsere geistigen Fähigkeiten überfordert werden. Wir müssen uns bis zu einem gewissen Grad neu erfinden. Es ist die Aufgabe aller Kunst und die Leistung von Isolde Loock, uns dazu anzuleiten und anzutreiben.
Text von K. Ludwig Pfeiffer aus dem Buch
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Technische Angaben
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[24] S., 14,5x15,5 cm, 4 Teile. ISBN/ISSN 3897571714
3-teilig, 2 Hefte in Umschlag; beide Hefte enthalten je 2 Leporellos, Farbdrucke, das Heft "Heiligkeit/Station 1-5" liegt 2x vor
ZusatzInfos
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Diese Publikation erschien im Rahmen des Projekts ‚GAK Satellit 1. Icons Modern‘ anlässlich der Ausstellung am Goethe-Institut New York vom 26.03.–01.05.2002.
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Technische Angaben
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[210] S., 33x28 cm, Auflage: 10, numeriert, signiert, keine weiteren Angaben vorhanden
Ordner auf der Innenseite gestempelt; ein Heft (Drahtheftung mit Oesen), drei Klarsichthüllen, eine davon mit Sticker ("Bitte nicht berühren!"), eine davon mit weißen Baumwollhandschuhen und eine mit Textilobjekt (Schutzpolster). Außerdem gelochter Lieferscheinblock und vier Karteikarten, verschiedene Papiere und ein Karton sowie 104 Schwarz-Weiß bedruckte DIN A4-Blätter eingeordnet
ZusatzInfos
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Die Künstlerpublikation erscheint anlässlich der Ausstellung „Die Unterlagen befinden sich im Zustand der Ablage. Poesie und Verwaltung aus dem Archiv des Künstlerverbundes im Haus der Kunst e.V.“, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München, 20.03.-04.07.2025
Der Künstlerverbund im Haus der Kunst e.V. ist Nachfolger der 1948 gegründeten Ausstellungsleitung München e.V., die 1949‑2011 die Großen Münchner Kunstausstellungen und weit über 100 Sonderausstellungen im Haus der Kunst ausrichtete.
Albert Coers setzt sich mit dem Archiv auseinander und entwickelt Künstlerpublikationen, das Heft „ab hier“ und die vorliegende Edition in Form eines Ordners. Hier finden Fotografien aus dem Archiv und Originalmaterialien zusammen.
Der Rücken ist mit einem Foto der Aufschrift „AL. ARCHIV“ beklebt, die von der Tür zum Archiv stammt. Klappt man den Ordner auf, begegnet einem das Heft „ab hier“, mit Ringösen für die Ablage in einem Ordner konzipiert. Es wird so seinerseits archiviert.
Coers befüllt den Ordner mit Fundstücken aus dem Archiv, die mit der jahrzehntelangen Ausstellungstätigkeit in Zusammenhang stehen: ein Schild „Bitte nicht berühren!“, was sich auf Kunst, aber auch den Umgang mit Vergangenheit beziehen lässt; Handschuhe, ein gepolsterter Stoffstreifen, der rätselhaft erscheint, an ethnologische Artefakte erinnert und wahrscheinlich als Abstandhalter für Bilderrahmen diente; Materialien der Verwaltung und Organisation, Empfangsscheine vom Haus der Kunst, Karteikarten.
Die folgend eingehefteten Schwarzweiß-Fotografien aus dem Archiv geben die Objekte dort etwa im Maßstab 1:1 wieder. Darin unterscheiden sie sich von denen im Heft. Das reduzierte Schwarzweiß rückt sie in die Nähe fotokopierter Unterlagen. Beschriftungen zeugen vom Versuch der Ordnung. Zahlen spielen eine große Rolle, rufen Assoziationen hervor (z.B. „1975“, Coers’ Geburtsjahr). Abgebildet sind auch Briefe aus der archivierten Korrespondenz.
Auf die Fotos folgen weitere Originalmaterialien und Impressum, farbige Kartons, Blankobögen mit Layout-Rahmen, Pappen von Schachteln mit Couverts, teils bestempelt. Original-Stempel „Ausstellungsleitung Haus der Kunst“ (Deckel vorne) und „Erledigt“ (hinten) erweitern das Spektrum der verwendeten Medien und spielen mit dem Charakter des Authentischen, aber auch des Archivalisch-Bürokratischen, den der Ordner insgesamt hat.
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Titel
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Realities at the end of the year 2024
Technische Angaben
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4 S., 28x20,3 cm, Auflage: 6, numeriert, signiert, keine weiteren Angaben vorhanden
Buchdecke ohne Buchblock, aber beidseitig, selbst gestalteter Kartonbogen eingeklebt - mit leeren Blisterverpackungen und Resten von Zigarettenschachteln. Auf den Innen- und Rückseite sind verschiedene, bunte Stanniolfolien eingeklebt und die Seiten sind bestempelt und mit Hand beschriftet. Titel auf Cover aufgeklebt. Handnummeriert. Postkarte mit Gruß eingelegt.
ZusatzInfos
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Künstlerbuch von Dadanautik (Walter Bachmann), mit den Kommentaren "Realities at the end of the year 2024"..."but sometimes marzipan and prayer can help!". Erschienen als Auflage von 6.
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Titel
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DISTANT SUFFERING XXVIII - Syrian Skies [3,838 days]
Technische Angaben
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12x16,5 cm, Auflage: 3, numeriert, signiert, keine weiteren Angaben vorhanden
35 Postkarten, die zwischen zwei Kartondeckeln mit einem Klettverschluss zusammengehalten werden
ZusatzInfos
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Siebtes Werk aus der Serie Syrian Skies, einem Projekt des Künstlers Hans Overvliet, das aus Postkarten mit verpixelten Wolkenbildern des syrischen Himmels besteht, der von Gewalt und Krieg gezeichnet ist. Der Bezug des Künstlers geht auf seine journalistischen Tätigkeit im Nahen Osten in den 1980er Jahren zurück, einer Zeit, die wie heute von Krieg und militärischen Auseinandersetzungen geprägt war. Dies liegt dem Titel Distant Suffering zugrunde. In seiner künstlerischen Arbeit setzt sich Overvliet also auf mediale und symbolische Weise mit den Aspekten von Macht, Politik, Exklusion und einer oft verborgenen Realität sowie den Auswirkungen und Schäden einer tolerierten, aber zerstörerischen Militärindustrie auseinander.Diese siebte Ausgabe im Oktober 2022 wurde von Jürgen O. Olbrichs editiert und erschien im Rahmen der dritten Super BOOKS mit einer Auflage von nur 3 + 1 A.P., mit dem Ziel in den Archiven des Haus der Kunst, der documenta Kassel und dem AAP archiviert zu werden.
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Technische Angaben
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32,7x30,7 cm, Auflage: Unikat, signiert, keine weiteren Angaben vorhanden
Ordner aus Pappe, mit zwei Papierschnipseln beklebt. Inhalt sind sieben verschiedene beschichtete und unbeschichtete Pappteller und zwei Ringe, die mit zwei Kabelbindern zusammengehalten werden.
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Technische Angaben
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[42] S., 35,3x25 cm, Auflage: 50, signiert, ISBN/ISSN 9788299846332
Braune Versandtasche, Vorderseite und Rückseite gestempelt und mit vier gestanzten Löchern
22 lose Blätter aus verschiedensten Papieren, gebunden in Klemmschiene
ZusatzInfos
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Commercial Sample ist ein Projekt, das den internationalen Zollbestimmungen entspricht, die besagen, dass ein Buch nur als Geschenk von einer Privatperson an eine andere Privatperson verschickt werden kann: Eine Spende oder ein Geschenk eines Künstlers, einer kleinen Presse oder eines Selbstverlegers an eine Bibliothek, eine Galerie oder eine Privatperson kann oder wird mit Einfuhrzöllen und Steuern belegt und wird oft an den Absender zurückgeschickt, nachdem es in den Grauzonen des Postsystems zirkuliert hat.
Diese Publikation wurde als Handelsmuster im Geiste der Mail Art-Tradition erstellt und nutzt das Vokabular des Zollsystems, um in den Genuss von Zollerleichterungen und Mehrwertsteuerbefreiung zu kommen. Um sie als Muster zu kennzeichnen, wurde sie durch Perforation und Gummistempelung so verändert, dass sie für den Wiederverkauf ungeeignet ist. Diese Publikation darf niemals gewerblich verkauft werden und wird ausschließlich mit der Absicht eingeführt, künftige Aufträge für die Art von Waren, die sie darstellt, zu erhalten.
Text von der Webseite, übersetzt mithilfe von DeepL.
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Technische Angaben
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26x21 cm, Auflage: 100, signiert, keine weiteren Angaben vorhanden
Mit drei Schrauben verschraubt, Digitaldruck, in der Mitte des hinteren Buchdeckel ist innen eine Tasche mit einem Heft mit begleitenden Texten eingeklebt, außerdem eine Papiertasche mit einem zerschnittenen Negativ, drei eingeklebte Fotografien, davon zwei zerschnitten.
ZusatzInfos
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Es dokumentiert ein Familiengeheimnis anhand halb erzählter Geschichten, während es gleichzeitig die Zerbrechlichkeit von weitergegebenen Erinnerungen berücksichtigt. Das Buch enthält Fotografien, Archivfotos, die als Fotoalbenseiten präsentiert werden, Zitate in Form von Durchschlägen, die auf einzigartige Weise altern, eine Fotokopie, die immer wieder kopiert wird, jedes Mal anders und schließlich unkenntlich, und ein kleines Büchlein mit einer kurzen Geschichte, die die Bilder begleitet.
Text von Website, mit DeepL übersetzt
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Technische Angaben
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[32] S., 22,5x18 cm, Auflage: 200, numeriert, signiert, ISBN/ISSN 9783854496472
Fadenheftung mit Banderole, handbesticktes Fontcover in Steppstichheftung, auf der vorletzten Seite signiert plus kleinem gezeichneten Katzengesicht
ZusatzInfos
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Das limitierte und genähte Künstlerbuch STICKSTOFF verbindet eine Sammlung sogenannter Tarnsätze, aphoristisch klingender Redensarten aus dem Unterbewusstsein ohne Kontrolle ihres Sinngehaltes. Der Band entstand in Folge der gleichnamigen Ausstellung, die vom 12.12.2023-13.1.2024 in der Wiener Galerie rauminhalt_harald bichler zu sehen ist:
Das einzige, was ich noch schreiben konnte, was ich schon jahrelang mache, sind sogenannte Tarnsätze, Pseudoweisheiten, die so klingen, als könnten sie wahr sein, sinnvoll und hilfreich. Das wiederum hab ich von dem Autoren Wolfgang Herrndorf, der eine Zeitlang die „Weisheiten der Fulbe“ sammelte, und sie als Motti den Kapiteln seines Abenteuerromans „Sand“ voranstellte, erfundene Redensarten eines Hirtenvolks im westafrikanischen Nigeria.
Von Herrndorf gibt es nur eine Handvoll dieser Sätze, von mir tausende, jeden Tag muss ich ein paar schreiben, um mich meiner Existenz zu versichern, und das begann ziemlich zeitgleich mit dem Veröden meiner Schreibenergie. Diese Sätze kommen aus meinem Unterbewusstsein wie metaphysische Ameisen, nicht ich suche sie, sie finden mich, das Tagebuch eines Unter-Ichs, dem ich von Anfang an die Kontrolle übergeben habe.
Text von der Webseite
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Technische Angaben
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19,5x10,5 cm, Auflage: Unikat, keine weiteren Angaben vorhanden
Broschur mit einem eingeklebten Block Plakatwand, Einband gestempelt
ZusatzInfos
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Der Buchblock wurde im Stück aus einer illegalen Plakatwand herausgeschnitten. Die Seiten lassen sich nicht einzeln öffnen, dadurch würde das Buch zerstört werden. In der Regel setze ich ein neonfarbenes Papier in das entstandene Loch mit folgendem Text: "hier wurden 0,00064 cbm öffentlicher Raum entnommen." Beschreibungstext des Künstlers.
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Technische Angaben
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23x15,8 cm, Auflage: Unikat, keine weiteren Angaben vorhanden
2 Kartons kaschiert, mit Gaffertape verbunden, Laserdruck, gestempelt und beklebt, datiert
ZusatzInfos
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Kriegsbuch mit bibelähnlichem Kreuz auf dem Einband - eine opulente mehrbändige Dokumentation auf zwei Fotos "heruntergebrochen" (wie es für jeden Krieg möglich ist). Beschreibungstext des Künstlers.
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Titel
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The Cake's Design May Not Be Exactly As The Sample
Technische Angaben
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100 ca. S., 20x13,5 cm, Auflage: 150, numeriert, signiert, ISBN/ISSN 9783947250189
Bestellblock mit gelben Durchschlagpapieren mit Fotografien in Umschlag mit Klappe
ZusatzInfos
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Vor dem Hintergrund eines längeren Rechercheaufenthalts, den sie 2016 in New York absolvierte, entwickelte Barcheri eine Arbeit, in der Materialität, Textur und Erscheinungsbild ihrer bisherigen Arbeiten ein experimentelles Update erfahren: Fasziniert von den extravaganten Tortenauslagen, die sie in New York beobachtete, bat Barcheri eine dortige Patisserie, eine Darstellung eines Stücks aus ihrer Serie grafisch vereinfachter Arbeiten (Acqua alta, 2014) auf ein solches Gebäck zu übertragen. Das Bestellformular für dieses Konfekt dient als Ausgangspunkt für eine künstlerische Auseinandersetzung, die nicht nur die Existenz eines Kaufformulars für Kuchendesign offenlegt, sondern auch zeigt, dass Barcheri insbesondere von der Formalisierung des kreativen Prozesses fasziniert ist.
Text von der Website, übersetzt mit DeepL.
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