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Technische Angaben
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[4] S., 21x4,5 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Blatt gefaltet
ZusatzInfos
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Faltblatt mit stichpunktartiger Biografie, den Grundsätzen und Presseurteilen zu seiner Arbeit.
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Titel
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München liest aus verbrannten Büchern - Die Waffen nieder! Bertha von Suttner
Technische Angaben
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[6] S., 21x9,7 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Flyer gefaltet
ZusatzInfos
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Auf dem Königsplatz in München findet am Sonntag, 10. Mai 2026, zwischen 11 und 18 Uhr die Veranstaltung "München liest aus verbrannten Büchern" statt. Münchnerinnen und Münchner lesen zur Erinnerung an die Bücherverbrennungen vom 10. Mai 1933 Texte von Autoren, deren Werke 1933 verbrannt wurden. Für die Evangelisch-Lutherische Kirche nimmt unter anderem Stadtdekan Dr. Bernhard Liess um 12.10 Uhr an der Lesung teil. Zu Beginn der Veranstaltung wird Künstler Wolfram P. Kastner um 10 Uhr am Ort der Bücherverbrennung von 1933 einen Brandfleck in den Rasen setzen - damit soll ein Zeichen gesetzt werden, dass kein Gras über die Geschichte wächst.
Am 10. Mai 1933, wenige Wochen nach der Machtübergabe an die Nazis, beteiligten sich 50.000 Münchnerinnen und Münchner (großenteils Akademiker) an der Bücherverbrennung auf dem Königsplatz, die von Studenten der Münchner Universitäten und dem Rektor der LMU inszeniert wurde.
Verbrannt wurden Bücher von Autoren wie Bertolt Brecht, Lion Feuchtwanger, Sigmund Freud, Erich Kästner, Irmgard Keun, Heinrich Mann, Erich Mühsam, Erich Maria Remarque, Anna Seghers, Ernst Toller, Kurt Tucholsky, Arnold Zweig und Stefan Zweig. Ab März 1933 wurden in Deutschland (in über 60 Städten) und später in den besetzten Ländern Bücher und Bibliotheken verbrannt und vernichtet. Dem folgte die Vernichtung von Menschen und die Zerstörung von Städten und Ländern.
In München begann der Terrorakt gegen das angeblich „volkszersetzende Schrifttum“ mit einer pompösen Auftaktveranstaltung im Lichthof der Münchner Universität am 10. Mai 1933. Nach einem nächtlichen Fackelzug durch die Stadt wurde dann auf dem Königsplatz der Verbrennungsakt inszeniert, die Bücher der „Reichsfeinde“ auf den Scheiterhaufen geworfen.
Viele der 1933 verbrannten Bücher sind bis heute weitgehend unbekannt.
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Technische Angaben
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320 S., 17,5x10,8 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Klebebindung, print on demand.
2. Auflage.
ZusatzInfos
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unbooking unbooking
Ein Buch wird vor laufender Kamera dekonstruiert. Die Hände nähern sich dem Buch forschend, vorsichtig, liebevoll, neugierig und wertschätzend.
Das Videomaterial dieser Dekonstruktion bildet den Fundus für »unbooking unbooking«, eine Videoarbeit und eine künstlerische Publikation, die sowohl als Edition von handbearbeiteten Unikaten, wie auch endlos reproduzierbar über die Print-On-Demand Plattform Lulu erscheint.
Es geht nicht in erster Linie um Zerstörung - sondern um das Annähern an ein Medium und an dessen Geschichte, an unsere Beziehung zu ihm, unser Zusammenleben, seine Gegenwart und seine Rezeption (im Künstler_innenbuch). Das neue Buch verleibt sich das »Vorlage-Buch« ein – wiederholt es, dokumentiert seine „Sezierung“ und bietet ihm durch sich selbst eine neue »Bühne« an – eine Wiederauflage, Wieder-Erscheinen.
Die Dekonstruktion des Ausgangs-Buches hebt seine »Buchhaftigkeit« (»bookness«) hervor, die Eigenschaften, die es als Objekt und Medium einzigartig machen: das Buch als greifbares Objekt aus Papier, Druckfarbe, Klebstoff, Leinen, Faden und als Resultat von verschiedenen Handwerken – wird freigelegt. Im Hintergrund steht die Frage, wie wir heute mit Büchern interagieren und leben.
Text von der Webseite
Die Bilder im Buch sind dem Video entnommen, welches am 22.05.2024 entstanden ist.
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