Magazine am Gitter

Freitag, 31. Mai 2019

Zum Abhängen – zum Lesen – zum Hinhängen

Ein Ab­sperr­git­ter mit Künst­ler­ma­ga­zi­nen bei
Z Com­mon Ground im Ca­fé vom 30.05.–02.06.2019

Magazingittter bei Z Common Ground im Café

Ma­ga­zin­gitt­ter bei Z Com­mon Ground im Ca­fé

mit Hef­ten von
[kon] / Ach­tung Tret­mi­ne / South Ba­va­ri­an Morning Post – Afri­ka / Arts of the working class / curt / Gau­di­blatt / In­stant / Ka­put­te Ty­pe / Na­vi­ga­tor / Pi­rol / Plastic In­dia­ner / so-VIELE.de / Tehr­an Mon Amour

Künstlermedien in der Archiv Galerie

Donnerstag, 09. Mai 2019

4. Vitrinenwechsel im Haus der Kunst

Im Rah­men der Aus­stel­lung des AAP Ar­chi­ve Ar­tist Pu­bli­ca­ti­ons in der Ar­chiv Ga­le­rie im Haus der Kunst in Mün­chen fand am 9. Mai 2019 der vier­te Vi­tri­nen­wech­sel statt. Die Künst­ler­zeit­schrif­ten wur­den aus­ge­tauscht ge­gen Künst­ler­me­di­en, wie Schall­plat­ten, CDs, Mu­sik­kas­set­ten, Dia­po­si­ti­ve, VHS-Kas­set­ten und USB-Sticks. Ge­zeigt wer­den dies­mal 91 Tei­le aus den Jah­ren 1969–2019 und aus fol­gen­den Län­dern:
Bel­gi­en, Deutsch­land, Frank­reich, Grie­chen­land, Groß­bri­tan­ni­en, Ita­li­en, Ja­pan, Nie­der­lan­de, Ös­ter­reich, Schwe­den, Schweiz und Spa­ni­en.

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NEU: Kunst zwischen Deckeln

Mittwoch, 08. Mai 2019

Ab heu­te on­line: Der BLOG der Baye­ri­schen Staats­bi­blio­thek in Mün­chen zum The­ma in­ter­na­tio­na­le Künst­lerb­cher und book arts bookarts.hypotheses.org/. Ein­ge­rich­tet hat die­sen On­line-Ser­vice Li­lan Lan­des, zu­stän­dig für die Samm­lung der Künst­ler- und Ma­ler­bü­cher so wie Pres­sen­dru­cke in der Ab­tei­lung Hand­schrif­ten und Al­te Dru­cke.
Wis­sen­schaft­lerïn­nen, sam­meln­de In­sti­tu­tio­nen, Stu­die­ren­de, Künst­lerïn­nen, Mu­se­en und Pri­vat­samm­lerïn­nen prä­gen die Künst­ler­buch­land­schaft – al­le sind als Bei­trä­ger will­kom­men: Kunst zwi­schen De­ckeln ist ein Ge­mein­schafts­blog.

Kunst zwi­schen De­ckeln will Schlag­lich­ter auf Er­wer­bun­gen sam­meln­der In­sti­tu­tio­nen wie Bi­blio­the­ken und Mu­se­en wer­fen, wird skur­ri­le Fun­de, ab­ge­le­ge­ne Ver­la­ge, Pres­sen und Pro­jek­te in den Blick neh­men, Wis­sen­schaft­lerïn­nen und Künst­lerïn­nen zu Wort kom­men las­sen, kurz: die Le­ben­dig­keit der Sze­ne do­ku­men­tie­ren. (mehr …)

artDate im Wunderland der Editionen und Publikationen

Mittwoch, 10. April 2019

Besuch der tgm im AAP

Hu­bert Kret­sch­mer ist Samm­ler, Künst­ler, Ku­ra­tor, Kunst­päd­ago­ge, Ver­le­ger und ein lei­den­schaft­li­cher Er­zäh­ler. Über 50.000 Pu­bli­ka­tio­nen be­fin­den sind in sei­nem per­sön­li­chen Ar­chiv und an die 30.000 sind be­reits in der öf­fent­li­chen Da­ten­bank ar­chi­viert. So hat je­der Zu­griff auf die In­hal­te und kann sie sich bei Be­darf vor Ort an­schau­en.

Die­se Samm­lung ist ein Kunst­werk an sich, sei­ne ei­ge­ne „For­schungs­bi­blio­thek“ ein Lauf durch die Ge­schich­te der letz­ten 40 Jah­re. Es be­fin­den sich Künst­ler­bü­cher, Post­kar­ten, Pla­ka­te, Sti­cker, Ob­jek­te, Gra­fi­ken, Fo­tos, Fil­me, Vi­de­os und Di­as in den Papp­schu­bern. Sie be­inhal­ten künst­le­ri­sche Ar­bei­ten aber auch die so­ge­nann­te All­tags­kul­tur. Bei­spiels­wei­se be­fin­det sich der Ikea-Ka­ta­log in der Samm­lung, da die ho­he Auf­la­ge (2019: 284 Sei­ten, 55 Län­der, 38 Spra­chen, Ge­samt­druck­auf­la­ge 190 Mil­lio­nen Ex­em­pla­re) da­für ge­sorgt hat, dass das Mö­bel­haus durch­aus kul­tur­prä­gend ist.

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Super BOOKS im Haus der Kunst

Montag, 18. März 2019


Su­per BOOKS
Fr, 10.05.19, 17 — 22 Uhr / Sa, 11.05.19, 12 — 20 Uhr im Haus der Kunst, Mün­chen
mit Rah­men­pro­gramm: Vor­trag, In­ter­views, Mu­sic und per­ma­nent da­bei ra­dio 80k, das In­ter­net­ra­dio aus Mün­chen

Su­per BOOKS wird im Rah­men der ak­tu­el­len Aus­stel­lung „Ar­chi­ves in Re­si­dence: AAP Ar­chiv Künst­ler­pu­bli­ka­tio­nen“ ver­an­stal­tet und ist ein Ko­ope­ra­ti­ons­pro­jekt zwi­schen Haus der Kunst (Sa­bi­ne Brantl), AAP Ar­chiv Künst­ler­pu­bli­ka­tio­nen (Hu­bert Kret­sch­mer), Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te Mün­chen (Mar­tin Schmidl) und fruc­ta space (Qui­rin Brunn­mei­er, Mal­te Wan­del), Mün­chen.
Der Ein­tritt und die Teil­nah­me ist frei. (mehr …)

Künstlermagazine in der Archiv Galerie

Sonntag, 10. März 2019

3. Vitrinenwechsel im Haus der Kunst

Im Rah­men der Aus­stel­lung des AAP Ar­chi­ve Ar­tist Pu­bli­ca­ti­ons in der Ar­chiv Ga­le­rie im Haus der Kunst in Mün­chen fand am 8. März 2019 der drit­te Vi­tri­nen­wech­sel statt. Die Künst­ler­pu­bli­ka­tio­nen mit Mün­chen­be­zug wur­den aus­ge­tauscht ge­gen Künst­ler­zeit­schrif­ten. Ge­zeigt wer­den dies­mal 74 Aus­ga­ben aus den Jah­ren 1959–2019 und aus fol­gen­den Län­dern:
Dä­ne­mark, Deutsch­land, Frank­reich, Ita­li­en, Nie­der­lan­de, Ös­ter­reich, Po­len, Schweiz, Un­garn, Ver­ei­nig­te Staa­ten von Ame­ri­ka und Zy­pern.

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Ding / Unding. Die Entgrenzung des Künstler*innenbuchs

Mittwoch, 06. März 2019

Aus­stel­lung von Künst­ler­bü­chern in der Gra­phi­schen Samm­lung ETH Zü­rich, 13. Fe­bru­ar – 14. April 2019, ku­ra­tiert von Le­na Schal­ler.

Do­ro­thy Ian­no­ne, DANGER IN DÜSSELDORF / (or) I AM NOT WHAT I SEEM, 1973. Gra­phi­sche Samm­lung ETH Zü­rich / © Do­ro­thy Ian­no­ne

Die Aus­stel­lung «Ding / Un­ding» wirft ei­nen Blick auf Künstler*innenbücher der Gra­phi­schen Samm­lung ETH Zü­rich. Bob Brown (1886 – 1959) war An­fang der 1930er Jah­re über­zeugt: «Books are an­ti­qua­ted word con­tai­ners» – und ob­wohl er schon da­mals der Mei­nung war, dass Bü­cher ver­al­tet sei­en, ha­ben sich bis heu­te die Pro­phe­zei­un­gen des Tods des Me­di­ums al­les an­de­re als ein­ge­löst. Im­mer wie­der er­wei­tern Kunst­schaf­fen­de un­se­re Vor­stel­lung, was über­haupt noch als Buch gel­ten kann. Muss es ge­bun­den sein? Ge­druckt? Aus Pa­pier be­stehen?

Was bleibt, ist ei­ner­seits das Buch als Ding. Wenn Le­po­rel­los sich zu Räu­men ent­fal­ten oder Bü­cher als Rei­se-Ora­kel kon­zi­piert wer­den, wie bei Žel­j­ka Ma­ruši? / An­dre­as Helb­lings (Zu­sam­men­ar­beit 1998 – 2006) Na­da, geht es nicht län­ger um ein­fa­che In­for­ma­ti­ons­über­tra­gung, son­dern um ei­ne spie­le­ri­sche Un­ter­su­chung des Ob­jekt­haf­ten. An­de­rer­seits kann das Buch auch zum Un­ding wer­den, wenn es statt sei­nen Ob­jekt­cha­rak­ter zu ze­le­brie­ren, viel­mehr ein Da­sein an der Schwel­le führt. Die in über­di­men­sio­na­le Buch­sta­ben zer­leg­ten Wör­ter in Chris­to­pher Wools (*1955) Black Book, die kaum auf ei­nen Blick les­bar sind und un­ge­bun­de­ne Bü­cher, bei de­nen sich die fest­ge­leg­te Ord­nung und Nar­ra­ti­ve auf­zu­lö­sen schei­nen, sträu­ben sich ge­gen ih­ren ei­ge­nen Sta­tus als Ob­jekt. Eben­so sind post-di­gi­ta­le Pu­bli­ka­ti­ons­for­men, wie Print-on-De­mand, Un­din­ge, re­flek­tie­ren sie doch oft ih­re Po­si­ti­on zwi­schen di­gi­ta­lem Code und ana­lo­gem Ob­jekt. «Ding / Un­ding» un­ter­sucht das Künstler*innenbuch zwi­schen sei­nem ei­ge­nen Ze­le­brie­ren, kri­ti­scher Re­fle­xi­on und mög­li­cher Auf­lö­sung.
Text von der Web­sei­te (mehr …)

Ein australisches Privatarchiv für das Druckereiwesen

Mittwoch, 06. März 2019

Background und Sammlung – Brandywine Archive

Das Gan­ze war ein Zu­fall. Ich wur­de Bi­blio­the­kar (hier we­der ein gut be­zahl­ter noch ge­schätz­ter Be­ruf). Mehr aus Lie­be an die IDEE ei­ner Bi­blio­thek und Uni­ver­si­tät. Die Wirk­lich­keit sieht ja ziem­lich an­ders aus. Die Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek hat­te da­mals ei­ne bi­blio­gra­phi­sche Pres­se und der Haupt­bi­blio­the­kar lud mich ein, mit­zu­ma­chen. Er war sehr ei­ne Aus­nah­me. Auch war das da­mals.

Ich woll­te ei­gent­lich selbst ei­ne Pri­vat­pres­se und ha­be auch ei­ni­ge Jah­re selbst ge­druckt. Pres­sen usw. ha­be ich noch. (Wenn Dir das in­ter­es­sie­ren soll­te, kann ich ei­ni­ges das nächs­te Mal mit­brin­gen). Na­tür­lich kein Geld. Hei­rat, klei­ne Kin­der, al­tes Haus wo al­les selbst­ge­macht wer­den muss, Bank­zin­sen von 18%+, shit job, auch ganz un­ten auf der Lei­ter (wo ich mehr oder we­ni­ger blieb). Al­so muss­te ich al­les zu­sam­men­su­chen aus der In­dus­trie. Was ich dort sah hat mich scho­ckiert. Auch heu­te noch. Die konn­ten al­te Pres­sen, Ge­schich­te, usw., nicht schnell ge­nug ver­schrot­ten. Gu­te Freun­de von mir – zwei al­te Dru­cker die als Pri­vat­pres­sen­dru­cker an­fin­gen! – hat­ten ein­fach ei­ne ei­ser­ne al­te Hand­pres­se des 19. Jh­dts. zer­schla­gen und ver­schrot­tet, weil sie den Stein brauch­ten. Und die wa­ren die Gu­ten. (mehr …)

Performativität – Das Verhältnis von öffentlichem zu geschütztem Raum

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Ei­ne Grup­pe Stu­die­ren­der der TU Mün­chen – Stu­di­en­gang Ar­chi­tek­tur be­such­ten am 3. No­vem­ber 2018 im Rah­men des Se­mi­nars „Per­for­ma­ti­vi­tät – Das Ver­hält­nis von öf­fent­li­chem und ge­schütz­tem Raum“ das Ar­chi­ve Ar­tist Pu­bli­ca­ti­ons.
Der Fo­kus des Ge­sprä­ches mit Hu­bert Kret­sch­mer und der Ma­te­ri­al­sich­tung lag da­bei auf Me­di­en der Kom­mu­ni­ka­ti­on un­ter re­pres­si­ven Be­din­gun­gen. Hu­bert Kret­sch­mer er­klär­te et­wa das Prin­zip der „Mail­art“ an­hand sei­ner Samm­lung und zeig­te Tei­le sei­ner Zi­ne Samm­lung. 
Die Grup­pe Stu­die­ren­der hat­te zu­vor be­reits das fo­rum ho­mo­se­xua­li­tät e.v. be­sucht und hat sich an­schlie­ßend mit der Künst­le­rin Ste­pha­nie Mül­ler ge­trof­fen um auch ih­re um­fang­rei­che Zi­ne Samm­lung zu be­trach­ten. Das im Rah­men des Se­mi­nars ent­stan­de­ne Zi­ne ist ins AAP über­ge­gan­gen.
Das Se­mi­nar wur­de von Frau­ke Za­bel ge­lei­tet.

Al­le Fo­to­gra­fi­en von Frau­ke Za­bel

Vor­ge­leg­te Ti­tel von
Al­ten­hö­fer Gwen­do­lin, Knaup Bet­ti­na / Stammer Bea­tri­ce El­len, Bau­mann E Walt­her, Schor Ga­brie­le, He­ring Hei­de, Grund­mann El­ke / Ur­ban Si­gis­mund, Alt­mann Mo­na / Ef­fin­ger Lot­te Me­ret / Mehl Isa­bel, Leo­nard Zoe, Mc­Car­thy Mar­le­ne, Kru­ger Bar­ba­ra, Sprüth Mo­ni­ka, Gates Cin­dy, Cel­la Bern­hard, ge­schenk­te Hef­te von Mat­thi­as Stad­ler, An­onym prin­ted row, An­onym MIDNIGHT COWGIRL, An­onym HM, An­onym Class

Münchner Künstlerpublikatonen in der Archiv Galerie

Mittwoch, 19. Dezember 2018

2. Vitrinenwechsel im Haus der Kunst

Im Rah­men der Aus­stel­lung des AAP Ar­chi­ve Ar­tist Pu­bli­ca­ti­ons in der Ar­chiv Ga­le­rie im Haus der Kunst in Mün­chen fand am 18. De­zem­ber 2018 der zwei­te Vi­tri­nen­wech­sel statt. Die klasi­schen Künst­ler­bü­cher wur­den aus­ge­tauscht ge­gen Pu­bli­ka­tio­nen von Münch­ner Künst­lern bzw. von Münch­ner Ver­la­gen und In­s­titi­tu­tio­nen.

Vi­tri­ne in der Ar­chiv Ga­le­rie (Fo­to Va­dim Kret­sch­mer)

Wei­ter zur Lis­te der Künst­ler und pu­bli­zie­ren­den In­sti­tu­ten
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Sammlergespräch in Wien

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Bi­blio­thek des mu­mok in Wien

In der Rei­he Collector’s Pas­si­on in der mu­mok Bi­blio­thek spre­chen Sammler_innen über ih­re per­sön­li­chen Mo­ti­ve und stel­len die un­ter­schied­li­chen Ge­sichts­punk­te ih­rer Samm­lun­gen vor.
Hu­bert Kret­sch­mer (Mün­chen) am 13. De­zem­ber 2018, 18:00
Su­san­ne Pa­der­berg (Wien) am 17. Ja­nu­ar 2019, 18:00

Ku­ra­tiert von Si­mo­ne Mo­ser.

Freie Teil­nah­me

Kunst, die keine Grenzen kennt

Mittwoch, 05. Dezember 2018

Zeitschriften von Künstler_innen

1.12.2018–24.3.2019 in der Ge­ne­ra­li Foun­da­ti­on Stu­di­en­zen­trum, Salz­burg.
Ku­ra­tiert von An­to­nia Lotz

Die 1950er- und 1960er-Jah­re be­schreibt die Künst­le­rin Ber­na­det­te May­er als die Zeit, „in der wir lern­ten, wie man Kunst macht, die kei­ne Gren­zen kennt“. Ge­mein­sam mit Vi­to Ac­con­ci gab May­er zwi­schen 1967 und 1969 die Zeit­schrift 0 to 9 her­aus, die wie vie­le an­de­re Ma­ga­zi­ne von Künstler_innen erst­mals die for­ma­len und text­li­chen Gren­zen des Me­di­ums spreng­ten. Bis heu­te schaf­fen Künstler_innen mit Zeit­schrif­ten Platt­for­men für ih­re ei­ge­ne Kunst, bie­ten un­ab­hän­gi­ge Al­ter­na­ti­ven zu kom­mer­zi­el­len Ma­ga­zi­nen und ex­pe­ri­men­tel­le Or­te für Kol­la­bo­ra­ti­on, Dis­kus­si­on und künst­le­ri­sche Pro­duk­ti­on. Die Aus­stel­lung zeigt ei­ne Aus­wahl von Hef­ten der 1960er- und 1970er-Jah­re, er­gänzt durch ak­tu­el­le Bei­spie­le.
Text von der Web­sei­te

Christoph Maulers Bucharbeiten in Köln

Montag, 12. November 2018

Christoph Mauler
Geste Film Figur – Arbeiten aus dem Archive Artist Publications

Co­ver der Pu­bli­ka­ti­on

Aus­stel­lung vom 17. No­vem­ber 2018 bis zum 13. Ja­nu­ar 2019 (VERLÄNGERT bis 27.01.2019)
Aus­stel­lungs­er­öff­nung: Frei­tag, den 16. No­vem­ber 2018, um 19.00 Uhr
mit ei­ner Ein­füh­rung von Hu­bert Kret­sch­mer (AAP Ar­chi­ve Ar­tist Pu­bli­ca­ti­ons)

Kunst- und Mu­se­ums­bi­blio­thek der Stadt Köln
Hein­rich-Böll-Plat­z/­Bi­schofs­gar­ten­str. 1, 50667 Köln
Öff­nungs­zei­ten: Di-Do 10−21.00 Uhr, Fr-So 10−18.00 Uhr, Mo 14−21.00 Uhr

Vom 17. No­vem­ber 2018 bis zum 13. Ja­nu­ar 2019 zeigt die Kunst- und Mu­se­ums­bi­blio­thek ei­ne Aus­wahl der Ar­bei­ten von Chris­toph Mau­ler aus dem Ar­chi­ve Ar­tist Pu­bli­ca­ti­ons in Mün­chen, von den 1980er Jah­ren bis heu­te: Le­po­rel­los, Buch­ob­jek­te, Klapp- und Pop-Up-Bü­cher, meist aus Kar­ton, mit Kle­be­band zu­sam­men­ge­hal­ten, mit Fo­to­ko­pi­en be­klebt oder mit Acryl­far­be be­malt.

Zur Aus­stel­lung er­scheint ei­ne Be­gleit­pu­bli­ka­ti­on im icon Ver­lag, Mün­chen.
Mit Tex­ten von Bea­tri­ce Her­nad, Ha­jo Düch­t­ing und Ja­mes Gec­cel­li. Soft­co­ver mit Fa­den­hef­tung, Klapp­bro­schur, DE/EN, 200 Sei­ten, 23x15,8cm, Auf­la­ge 200, mit 290 Schwarz-Weiß-Ab­bil­dun­gen, ISBN 978−3−928804−89−9, 19.- €
Herz­li­chen Dank an Frau Dr. El­ke Pur­pus für die Er­mög­li­chung der Aus­stel­lung.

Ar­bei­ten von Chris­toph Mau­ler im AAP Ar­chi­ve Ar­tist Pu­bli­ca­ti­ons

Künstlerbücher in der Sammlung Würth

Freitag, 19. Oktober 2018

Von A bis Z. Künstlerbücher in der Sammlung Würth

18. Ok­to­ber 2018 bis 5. Mai 2019

Es mag ir­re­füh­rend wir­ken, all die­se aus­ge­stell­ten Din­ge »Buch« zu nen­nen, er­schei­nen sie doch in ganz un­ter­schied­li­chen For­men. So fin­den sich in der Samm­lung Würth Bü­cher, die fast ganz oh­ne Buch­sta­ben aus­kom­men, an­de­re, die nicht oder nicht mehr die Form von Bü­chern ha­ben, zahl­rei­che, die sich als Buch prä­sen­tie­ren und den­noch nicht les­bar sind, und schluss­end­lich auch sol­che, die dem klas­si­schen For­mat von Text plus Bild fol­gen. Sie al­le ge­hö­ren der schwer ein­zu­gren­zen­den Gat­tung der Künst­ler­bü­cher an. Vor an­nä­hernd hun­dert Jah­ren ha­ben vor al­lem bil­den­de Künst­le­rIn­nen das Me­di­um Buch für sich ent­deckt und auf sei­ne Be­din­gun­gen, Gren­zen und Mög­lich­kei­ten bis heu­te be­fragt.

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AAP im Haus der Kunst

Sonntag, 26. August 2018

Archiv Galerie 201819: im Haus der Kunst, München
Archives in Residence – AAP Archiv Künstlerpublikationen / Archive Artist Publications (Sammlung Hubert Kretschmer)

Aus­stel­lung, von 05.10.2018 — 09.06.2019
Er­öff­nung am 4. Ok­to­ber 2018 um 18 Uhr, Ein­tritt frei (Frei­er Ein­tritt auch an al­len an­de­ren Ta­gen)

Fo­to Wil­fried Pet­zi, Mün­chen

Von Ok­to­ber 2018 bis Au­gust 2019 ist das Ar­chiv Künst­ler­pu­bli­ka­tio­nen „Ar­chi­ve in Re­si­dence“ in der Ar­chiv Ga­le­rie des Haus der Kunst. Die Aus­stel­lung bil­det den Auf­takt ei­ner Rei­he von Prä­sen­ta­tio­nen, die au­to­no­me Ar­chi­ve vor­stellt und Fra­gen über das Ver­hält­nis von Ar­chiv, Ge­schich­te und ih­rer Re­prä­sen­ta­ti­on dis­ku­tiert.
Die Aus­stel­lung wird ku­ra­tiert von Sa­bi­ne Brantl.
Be­glei­tend zur Aus­stel­lung sind ei­ne Rei­he von Ver­an­stal­tun­gen vor­ge­se­hen.

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Künstlerzeitschriften in Kassel

Dienstag, 27. März 2018

Objekt-Magazine

aus dem Ar­chi­ve Ar­tists Pu­bli­ca­ti­ons im kunsT­Tem­pel Kas­sel
4. Mai 2018 – 10. Ju­ni 2018.
Er­öff­nung: Don­ners­tag, 3. Mai 2018, 19 Uhr
Fried­rich-Ebert-Stra­ße 177, 34119 Kas­sel
ge­gen­über Kon­gress­pa­lais Stadt­hal­le (Tram Li­nie 4)

Zur Aus­stel­lung er­scheint ei­ne Pu­bli­ka­ti­on als Nor­mal- und als Son­der­aus­ga­be im icon Ver­lag, 244 Sei­ten mit zahl­rei­chen Ab­bil­dun­gen und Te­xen von Rai­ner Resch, Jür­gen O. Ol­brich und Béatri­ce Her­nad: Ob­jekt­Ma­ga­zi­ne­Ob­ject

Mit der Aus­stel­lung Ob­jekt-Ma­ga­zi­ne prä­sen­tiert die Ga­le­rie Kunst­tem­pel erst­mals 39 her­aus­ra­gen­de Ti­tel mit über 100 Aus­ga­ben von Ob­jekt-Zeit­schrif­ten, die von 1965–2016 pu­bli­ziert wur­den. Die Aus­stel­lung gibt mit die­ser Band­brei­te an Ti­teln aus drei­zehn un­ter­schied­li­chen Län­dern (Aus­tra­li­en, Bel­gi­en, Deutsch­land, Frank­reich, Ita­li­en, Ja­pan, Nie­der­lan­de, Ös­ter­reich, Po­len, Schweiz, Spa­ni­en, USA, Zy­pern) ei­nen re­prä­sen­ta­ti­ven Über­blick über die­se Son­der­form künst­le­ri­schen Ver­le­gens. Ei­ni­ge der aus­ge­stell­ten Ma­ga­zi­ne sind raum­grei­fend und re­gel­rech­te Skulp­tu­ren, an­de­re zei­gen sich in un­ge­wöhn­li­chen Ver­pa­ckun­gen wie Do­sen, Müt­zen, Klei­dungs­stü­cken oder Fla­schen. Es wer­den auch Ma­ga­zi­ne ge­zeigt, die noch dem her­kömm­li­chen Zeit­schrif­ten­for­mat äh­neln, je­doch sind auch die­se mit Ma­te­ria­li­en durch­setzt und zei­gen oft­mals auf dem Co­ver ap­pli­zier­te Ge­gen­stän­de. Die aus­ge­stell­ten Ob­jek­te las­sen sich den Kunst­rich­tun­gen Mail Art, Neo-Da­da, Post-Flu­xus und neue­ren Stil­rich­tun­gen zu­ord­nen. (mehr …)

We keep on fighting …

Samstag, 18. November 2017

Zwei Samm­ler, zwei Kon­zep­te zum wah­ren Künst­ler­buch,
am 7. No­vem­ber 2017 um 19:00 Uhr, als Be­gleit­ver­an­stal­tung zur Künst­ler­buch­aus­stel­lung SHOWCASE.
Bei der Be­gleit­ver­an­stal­tung „We keep on figh­t­ing … – zwei Samm­ler, zwei Kon­zep­te zum wah­ren Künst­ler­buch“ zur Aus­stel­lung „Show­ca­se – Künst­ler­bü­cher aus der Samm­lung der Baye­ri­schen Staats­bi­blio­thek“ ga­ben Hu­bert Kret­sch­mer und Rein­hard Grü­ner ei­nen um­fas­sen­den Ein­blick in ih­re Ar­beit und ihr Wir­ken. Au­ßer­dem ha­ben sie über das Künst­ler­buch heu­te dis­ku­tiert und ha­ben auf die wich­ti­gen Auf­ga­ben, die Samm­ler wie sie auch in Zu­kunft be­schäf­ti­gen wer­den, ei­nen Fo­kus ge­legt.
Mo­de­ra­ti­on Clau­dia Fa­bi­an mit Un­ter­stüt­zung durch Bea­tri­ce Her­nad, bei­de Da­men von der Bay­er. Staats­bi­blio­thek.

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Einblick in die staatl. Schatzkiste

Dienstag, 18. Juli 2017

SHOWCASE

Künstlerbücher aus der Sammlung der Bayerischen Staatsbibliothek

Künst­ler­buch von Kot­tie Pa­lo­ma, Mys­te­ry Spot, Cal., 2008 R3/V7 (L.sel.I 3974) | © Kot­tie Paloma/VG Bild-Kunst, Bonn 2017

20.09.2017–07.01.2018 in der Baye­ri­schen Staats­bi­blio­thek, Schatz­kam­mern, 1. OG
ku­ra­tiert von Dr. Bea­tri­ce Her­nad

Un­ter dem Ti­tel SHOWCASE prä­sen­tiert die Baye­ri­sche Staats­bi­blio­thek aus­ge­wähl­te Ex­po­na­te ih­rer seit 1915 auf­ge­bau­ten, heu­te in­ter­na­tio­nal hoch­ran­gig aus­ge­bau­ten Samm­lung von Künst­ler­bü­chern.
In drei Aus­stel­lungs­räu­men zeigt die Baye­ri­sche Staats­bi­blio­thek rund 70 Ex­po­na­te.
Der ers­te Raum bie­tet die meis­ten, oft klein­for­ma­ti­gen Wer­ke und steht un­ter ei­nem Zi­tat von Krutschonych: „Bü­cher soll­ten schmal sein. Kei­ne Lü­gen. Nichts Be­lang­lo­ses“. Die Bü­cher rei­chen von den his­to­ri­schen Avant­gar­des des 20. Jahr­hun­derts bis hin zu „Flu­xus“ und den kon­zep­tu­el­len Künst­ler­bü­chern der 1960/70er Jah­re, von Ma­ri­net­ti und Ma­le­witsch bis zu Beuys, Broodtha­ers, Ru­scha oder Duch­amp.

Vor­schau zur Aus­stel­lung
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GEGENKULTUR – Münchner Independent Magazine

Freitag, 30. Juni 2017

GEGENKULTUR – Münch­ner In­de­pen­dent Ma­ga­zi­ne, 02. bis 28. Ju­li 2017 in der Hal­le der PLATFORM Mün­chen.

Le­sung am 13. Ju­li um 19 UHR aus his­to­ri­schen und ak­tu­el­len Tex­ten der Ge­gen­kul­tur, in der Hal­le der PLATFORM.

In­de­pen­dent Ma­ga­zi­ne an­se­hen, an­fas­sen und sel­ber ma­chen: Die Aus­stel­lung GEGENKULTUR zeigt, was die Münch­ner Sub­kul­tur pro­du­ziert – selbst ge­mach­te Ma­ga­zi­ne, die sich als kri­ti­sches Ge­gen­stück zum Me­di­en­all­tag der Mas­sen­kul­tur ver­ste­hen.
Hef­te, die sonst nur in Off-Spaces, Clubs oder ‚un­ter der Hand‘ wei­ter­ge­reicht wer­den, kön­nen in der Aus­stel­lung durch­ge­blät­tert, ent­deckt und ge­le­sen wer­den. Ne­ben den ak­tu­el­len Ma­ga­zi­nen zum An­fas­sen zeigt die Aus­stel­lung al­ter­na­ti­ve, ku­rio­se und hoch­po­li­ti­sche Hef­te ab den 1970er Jah­ren zum An­schau­en, die Hu­bert Kret­sch­mer für das Ar­chi­ve Ar­tist Pu­bli­ca­ti­ons auf­ge­spürt und ar­chi­viert hat. Da­zu sind quee­re Zi­nes aus dem Ar­chiv fo­rum ho­mo­se­xua­li­tät mün­chen e.V. und Punk­ma­ga­zi­ne aus den frü­hen 80ern aus dem Be­stand von Wolf­gang L. Dil­ler zu se­hen.
Die Ex­po­na­te wer­den in der In­stal­la­ti­on De­sign Build Tool­kit des De­si­gners Co­nor Tra­win­ski prä­sen­tiert.
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Radikal-Comics in Fürstenfeldbruck: Graphzines

Donnerstag, 22. Juni 2017

Graph­zi­nes aus dem Zen­tral­in­sti­tut für Kunst­ge­schich­te und die „New Lung See­ded In­si­de“ In­stal­la­ti­on von Sté­pha­ne Blan­quet im Mu­se­um Fürs­ten­feld­bruck im Kunst­haus
Don­ners­tag, 22. Ju­ni bis Sonn­tag, 24. Sep­tem­ber 2017

Mit der Aus­stel­lung „Graph­zi­nes“ zu fran­zö­si­schen Künst­ler­pu­bli­ka­tio­nen leis­tet das Mu­se­um Fürs­ten­feld­bruck zu­sam­men mit dem Münch­ner Zen­tral­in­sti­tut für Kunst­ge­schich­te (ZI) Pio­nier­ar­beit: Zum ers­ten Mal über­haupt wer­den fran­zö­si­sche Graph­zi­nes in ei­nem Mu­se­um in Deutsch­land zu se­hen sein. Über 100 Wer­ke aus der be­deu­ten­den Graph­zi­nes-Samm­lung
der Bi­blio­thek des Zen­tral­in­sti­tuts für Kunst­ge­schich­te la­den ab Don­ners­tag, 22. Ju­ni 2017 ein zur Ent­de­ckung ei­ner künst­le­ri­schen Sze­ne, die seit der Mit­te der 1970er ab­seits des gro­ßen Kunst­be­trie­bes be­steht und bis heu­te in im­mer neu­en For­men le­ben­dig ist.

Graph­zi­nes sind gra­phi­sche, fi­gu­ra­ti­ve Künst­ler­pu­bli­ka­tio­nen, die eng mit dem al­ter­na­ti­ven Co­mic strip und den Fan­zines ver­bun­den sind. Sie wer­den in der Re­gel in klei­ne­ren Auf­la­gen her­ge­stellt, oft im Sieb­druck­ver­fah­ren, und bei spe­zia­li­sier­ten Buch­hand­lun­gen, Ga­le­ri­en und Fes­ti­vals an­ge­bo­ten. (mehr …)