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Titel
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Program for FLUXUS for 10 hands, 10 legs, 10 heads
Technische Angaben
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3 S., 29x21 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
2 Ausdrucke, mit handschriftlicher Ergänzung.
ZusatzInfos
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Original Fluxus Programm für die Ausstellung FLUXUS MATTERS in der Kunsthalle Wilhelmshaven.
Programm für FLUXUS für 10 Hände, 10 Beine, 10 Köpfe
(Handschriftlicher Vermerk oben: „Originalprogramm – Fluxus – Wilhelmshaven“)
1) Eric Andersen – Opus 11 (1961)
Ich werde das Stück vorstellen und Arti wird übersetzen.
Während des Stücks werden wir das Publikum auffordern, die Plätze zu tauschen.
Zum Beispiel: Drei Personen mit roter Kleidung in Reihe 3 werden gebeten, die Plätze zu tauschen mit drei Frauen unter 30 Jahren aus Reihe 7 usw. usw. usw. usw.Das Stück wird eine ganze Weile dauern.
2) Philip Corner – Democracy in Action (1982)
Wir benötigen einen Konzertflügel und einen versierten Pianisten. Der Pianist wird immer wieder Chopins Mazurka op. 6 Nr. 1 spielen.
Alle 90 Sekunden wird Arti eine Abstimmung unter dem Publikum durchführen, bei der entschieden wird, ob der Pianist aufhören oder weiterspielen soll.Das Stück ist Chopins Widmung an Mlle. La Comtesse Pauline Plater gewidmet.
3) Eric Andersen – Opus 1111 (2000)
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4) Dick Higgins – Scream! Scream! Scream! (1962)
Arti fordert das Publikum auf, aufzustehen und sich gegenseitig Wörter zuzuschreien.
Ich werde es zunächst vormachen und anschließend den Rest dem Publikum überlassen.
5) Willem de Ridder – Walk/Women/Men (1964)
Vier Stühle werden in der Mitte der Bühne aufgestellt. Zwei Frauen und zwei Männer aus dem Publikum werden gebeten, auf die Bühne zu kommen und sich auf die Stühle zu setzen. Voraussetzung ist, dass alle vier ein Smartphone besitzen.
Arti wird vor der Aufführung vier verschiedene Podcasts mit Anweisungen für die vier Teilnehmenden aufnehmen. Es sollen ausschließlich einfache Aufgaben sein.
Zum Beispiel: Aufstehen,um den Stuhl herumgehen,ein Lied singen,eine bestimmte Person im Publikum längere Zeit anstarren,den Stuhl drehen,auf den Stuhl steigen,sich auf den Boden setzen,die Schuhe ausziehen usw. usw.Die vier Teilnehmenden hören die Podcasts über Kopfhörer. Die Dauer soll fünf Minuten betragen.
6) Emmett Williams – Counting Song (1962)
Arti fordert das Publikum auf aufzustehen und laut die Anzahl der Personen im Publikum zu zählen, wobei auf jede einzelne Person gezeigt wird.
7) Ben Vautier – Feet Washing (1964)
Die zehn Studierenden bringen zehn mit Wasser gefüllte Wannen sowie Seife und Handtücher mit.Arti fragt, wer aus dem Publikum sich die Füße waschen möchte.Die zehn Studierenden stellen den Teilnehmenden die Utensilien zur Verfügung und überlassen ihnen anschließend das Füßewaschen.Dieses Stück soll gleichzeitig mit Stück Nr. 8 aufgeführt werden.
8) Larry Miller – Talk / Don't Talk (1977) Ich werde mit einem etwas größeren Pappschild die Bühne betreten.
Auf der einen Seite steht das Wort SPRECHEN auf Polnisch, auf der anderen Seite NICHT SPRECHEN, ebenfalls auf Polnisch.
Das Schild sollte etwa 70 × 100 cm groß sein und aus stabiler Pappe oder leichtem Holz bestehen.
Die Wörter sollen in schwarzer Farbe und in der Schrift Arial Black ausgeführt sein.
9) Yasunao Tone – Clapping (1964)
Die zehn Personen betreten die Bühne, jede mit einem Notenständer und einer Partitur.
Ich werde am Tag zuvor mit den Studierenden geprobt haben.
Das Stück ist sehr einfach aufzuführen.Die Mädchen müssen lediglich entsprechend den Angaben in der Partitur klatschen.
Ich werde das Stück dirigieren.
10) Alison Knowles – Make a Salad (1962)
Ein großer Tisch und Küchenutensilien werden zusammen mit dem Gemüse, das für die Zubereitung des beliebtesten traditionellen Salats in Łódź benötigt wird, auf die Bühne gebracht.Das Publikum wird den Salat zubereiten und anschließend essen.
Keines der Stücke wird angekündigt, und dem Publikum wird vor dem Ende der gesamten Aufführung kein Programm ausgehändigt.
Eric Andersen
02.08.2019
Übersetz mit ChatGPT
Im September 2022 jährte sich der erste Auftritt des internationalen Fluxus-Netzwerks zum 60. Mal. Ab 1962 wurde eine Reihe von Städten in Europa und den USA Schauplatz von Fluxus-Ereignissen. Eine lose Formation junger Künstler*innen wurde berühmt-berüchtigt, als sie Konzertflügel zerlegten, sich auf der Bühne die Haare rasierten, ihre Köpfe in Tomatensauce tauchten oder einen Salat zubereiteten und damit Publikum und Presse gleichermaßen herausforderten. „Musik mit Ei“, „They hang up cabbage and say it’s art“, „Neueste Musik im Irrenhausstil“ – mit diesen Schlagzeilen waren Aktionen von Eric Andersen, Joseph Beuys, George Brecht, Philip Corner, Dick Higgins, Alison Knowles, George Maciunas, Yoko Ono, Nam June Paik, Ben Patterson, Tomas Schmit,, Mieko Shiomi, Ben Vautier, Wolf Vostell, Emmett Williams und anderen gemeint, deren Ziel es war, die bürgerlichen Vorstellungen von Kunst und Musik zu überwinden. Noch heute sind einige der Künstler*innen aktiv.
Auch 2022 spielt Fluxus eine Rolle: Fluxus matters! Die Überzeugung, dass auch das alltägliche Leben, seine Geräusche, Handlungen und Gegenstände künstlerisch interessant sind, ist nach wie vor aktuell. So wurden die Fluxus-Künstler*innen zu sogenannten Artists‘ Artists und ihre Werke stellen besonders für junge Künstler*innen, Performer*innen und Musiker*innen eine fortwährende Inspiration dar.
FLUXUS MATTERS widmet sich vor allem den Materialien, aus denen Fluxus-Objekte und Kompositionen entstanden sind und die sämtliche Bereiche des Alltags umfassen: Sprache, Musik, Alltagsgegenstände, Sport, Spiel, Natur. Besucher*innen sind eingeladen, sich spielerisch Fluxus-Ideen zu nähern, Alltägliches neu zu erleben und so eine der bedeutendsten Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts neu kennenzulernen.
Text von der Webseite
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Titel
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Phren - 05.-17. Jahrestagung 1981-1994 Dokumentation - Teil 2
Technische Angaben
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70 S., 21x14,8 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Klebebindung
ZusatzInfos
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Phren befasst sich seit 1968 mit Musik, Theater, Naturwissenschaft, Malerei und Philosophie. Im Bereich der Musik wurde nach dem Verfahren der "experimentellen Improvisation" mit eigens präparierten Instrumenten vorgegangen. Rahmenthemen der Ausgabe sind "Wiederholung Wiederholbarkeit Redundanz", "Strukturelle Erweiterungen, Bestimmungen, Fixierungen des Denkens durch Naturwissenschaft", "Probleme im Realitätsbegriff", "Interpretation", "Interpretation II", Elementare und komplexe Systeme", "Zum Begriff der Moderne", "Autopoiese - Selbstreferentielle Systeme", "Autopoiese - Selbstreferentielle Systeme II", "Autopoiese - Selbstreferentielle Systeme III", "Aspekte des Modernen", "Konstruktivität - philosophischer Konstruktivismus" und "Sprechen - Sprache - Verstehen"
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Titel
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Arkadische Massenhochzeit
Technische Angaben
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10x21 cm, 4 Teile. keine weiteren Angaben vorhanden
4 Din A6 lang Postkarten mit 3 verschiedenen Motiven aus den Jahren 2011 und 2014.
ZusatzInfos
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Traut Euch - Arkadische Massenhochzeit 31.08.2014
Festzug der Liebe - Arkadische Massenhochzeit 31.08.2014
Embassy of Arcadia - Arkadische Massenhochzeit, Arkadischer Nationalfeiertag 09.07.2011
Die Massenhochzeiten fanden als Symbol einer Trauung unter dem erdachten Land Arkadien statt. Der selbsternannte Botschafter Arkadiens S.E. Peter Kees vollzog die symbolische Trauung als ein Ritus einer visionär friedlichen Welt.
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Technische Angaben
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[48] S., 19,2x12 cm, Auflage: Unikat, signiert, keine weiteren Angaben vorhanden
Chinesisches Schreibheft, eingeklebte Schwarz-Weiß-Fotokopien, Kupferfäden, Tusche
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Technische Angaben
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[32] S., 19,3x12,1 cm, Auflage: Unikat, signiert, keine weiteren Angaben vorhanden
Chinesisches Schreibheft, eingeklebte Schwarz-Weiß-Fotokopien, Kupferfäden, Tusche
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Titel
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NEUSPRÉCH - Sprache von Kunst befallen
Technische Angaben
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[4] S., 21x10 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Flyer gefaltet
ZusatzInfos
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Eine Ausstellung im Zentrum für Künstlerpublikationen, 03.07.-13.12.2020
NEUSPRÉCH ist Sprache, die von Kunst befallen, infiziert ist. Sprechen mit Kunst – als Kunst., so Oliver Ross und Simon Starke, die Kuratoren der Ausstellung.
NEUSPRÉCH greift einen zentralen Begriff aus George Orwells Roman 1984 neu akzentuiert und mit Blick auf das Widerständige im Kontext bildender Kunst auf. Das Projekt umfasst zwölf künstlerische Positionen, ergänzt und im Dialog mit einer Auswahl von Arbeiten aus den Sammlungen des Zentrums für Künstlerpublikationen. Die Künstler*innen positionieren sich gegen Sprachverkümmerungen eines technologischen Vereinheitlichungszwangs, gegen Marketingsprech, Pegidasprech, Kunstbetriebssprech, Anti-Terrorsprech, Politsprech, gegen die ganze Bandbreite des Wir/Die-Sprech.
Text von der Webseite
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