
Technische Angaben
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74 S., 17x12 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Broschur
ZusatzInfos
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Am 22. Juli 2016 wurden Armela, Can, Dijamant, Guiliano, Hüseyin, Roberto, Sabine, Selçuk und Sevda bei dem rechtsterroristischen Anschlag am Münchner Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) ermordet. Zum 8. Jahrestag des Anschlags hat das NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit der Initiative München OEZ Erinnern! das Heft Tell Their Stories herausgebracht.Geschrieben wurden die in dem Heft veröffentlichten Texte von Angehörigen der Opfer, mit dem Ziel, neben den Namen auch die Geschichten der von ihnen geliebten Menschen im kollektiven Gedächtnis zu verankern, Geschichten, die lange ungehört blieben. Die Hinterbliebenen verleihen ihrem Schmerz auf unterschiedliche Weise Ausdruck, einige mit Worten, andere wortlos und in Stille. Alle Beiträge vereint die Hoffnung, dass wir die Namen und die Geschichten der Opfer im Gedächtnis behalten — und dass wir im Andenken an die Ermordeten und in Solidarität mit den Hinterbliebenen alles dafür tun, Hetze, Hass und Menschenverachtung eine Praxis der Mitmenschlichkeit, des Zusammenhalts und der Empathie entgegenzusetzen.
Das Booklet ist kostenfrei an der Information im Foyer des NS-Dokumentationszentrums erhältlich.
Text von der Webseite
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Titel
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Tell me about yesterday tomorrow
Technische Angaben
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182 S., 21,5x14 cm, ISBN/ISSN 9783946041245
Broschur, Einband gestanzt
ZusatzInfos
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Publikation zur Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums München über die Zukunft der Vergangenheit 28.11.2019-18.10.2020
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Titel
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Tell me about yesterday tomorrow
Technische Angaben
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[8] S., 21x14,8 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Leporello, auf erster Seite Löcher gestanzt
ZusatzInfos
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Tell me about yesterday tomorrow - Eine Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums München über die Zukunft der Vergangenheit. Vom 28.11.2019-30.08.2020 zeigt das NS-Dokumentationszentrum München die Ausstellung Tell me about yesterday tomorrow, die Gegenwartskunst in Austausch mit aktuellen Denkansätzen der Erinnerungsarbeit bringt. Die zu einem großen Teil neu entwickelten Arbeiten von mehr als 40 internationalen Künstlerinnen und Künstlern beschäftigen sich mit der Deutung von Vergangenheit und der Anknüpfung an unsere Gegenwart und werden im NS-Dokumentationszentrum München sowie an assoziierten Orten in der Stadt präsentiert. Die künstlerischen Werke sind Kommentar, kritische Fußnote oder zweite Ebene zur historischen Dauerausstellung des Dokumentationszentrums, erweitern sie auf ästhetische, poetische und mehrdeutige Weise und ermöglichen Reflektionen über Geschichte und ihre Darstellung: Wer deutet Vergangenheit und vor welchem Erfahrungshorizont? Welche Geschichten werden gehört – oder erzählt? Wie prägen historische Ereignisse unser Verständnis der aktuellen Welt, und unsere Vorstellung von Zukunft? Ausgehend von der Geschichte des Nationalsozialismus werden mit den Mitteln der Kunst Merkmale, Auswirkungen und Folgen von Rassismus, Genozid und Diktatur in ihrer gegenwärtigen Bedeutung verhandelt.
Text von der Webseite
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Technische Angaben
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21x10,5 cm, 3 Teile. keine weiteren Angaben vorhanden
Einladungskarte und Flyer, Katalogheftheft
ZusatzInfos
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zur Ausstellung 14.02.-05.05.2019
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Titel
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Assembly 2023-2024 - Das Rückblick-Magazin des NS- Dokumentationszentrums München
Technische Angaben
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60 S., 27,5x21 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Klebebindung
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Titel
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... damit das Geräusch des Krieges nachlässt, sein Gedröhn
Technische Angaben
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48 S., 21x14,8 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Broschur
ZusatzInfos
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Katalog zur Ausstellung vom 30.10.2025-12.07.2026 im NS Dokuzentrum München
Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem langen Nachwirken von Kriegen seit 1945. Internationale Künstler*innen reflektieren in ihren Werken Erfahrungen von Gewalt, Zerstörung und Wiederaufbau. Aus Perspektiven der Migration, von oder nach Europa, erzählen sie von Verlust, Flucht und Neuanfängen. Und sie berichten von der Herausforderung, weiterzuleben. Wie prägen Erfahrungen des Krieges das Leben künftiger Generationen in pluralen, (post-)migrantischen Gesellschaften? Was bleibt – und was wird weitergegeben?
Angesichts der Allgegenwärtigkeit von Kriegen – in der Ukraine, im Nahen Osten, im Sudan, im Kongo und anderen Teilen der Erde – erscheinen diese Fragen unmittelbar und nah. Die mit Kriegen verbundenen Konflikte und Polarisierungen stehen in der globalen Welt miteinander in Relation und sind nicht auf bestimmte Orte oder Zeiträume beschränkt. 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs zeigt sich, dass die mit der Nachkriegsordnung verbundene Hoffnung auf Frieden unerfüllt geblieben ist. Die Folgen kriegerischer Konflikte werden heute mit aufgerüsteten Grenzregimen gewaltsam verdrängt – dabei werden nicht nur Territorien markiert, sondern auch Grenzen der Empathie. Wie können wir angesichts dessen innerhalb einer vielfältigen Gesellschaft zu einer Sprache finden, die auf einer gegenseitigen Anerkennung von Leid und Trauer basiert und sich nationalistischen Ideologien verwehrt?
Der Ausstellungstitel nimmt darauf Bezug: Er ist den Kriegsmemoiren der französischen Schriftstellerin Marguerite Duras entnommen. In Der Schmerz (frz. La Douleur) entwickelt sie eine kritische Sprache der Trauer, die persönliche und kollektive Dimensionen zusammenführt und sich gegen das Verdrängen des Krieges und seiner Opfer stellt.
Die gezeigten Kunstwerke knüpfen an Erlebnisse an, die nicht oder nur fragmentarisch weitergegeben wurden – weil Betroffene nicht darüber sprechen konnten, weil traumatische Erfahrungen verdrängt oder von politischen Erzählungen überschrieben wurden. Sie stellen vielschichtige Beziehungen zwischen Raum, Zeit und Erinnerung her. Dabei zeigt sich, dass Erinnerung ein fortwährender Prozess ist. Der Blick auf die kriegerischen Zäsuren der vergangenen 80 Jahre bleibt zwangsläufig unvollständig. Darum versucht die Ausstellung, dem Potenzial intergenerationaler wie transnationaler Dialoge nachzuspüren. Die künstlerischen Arbeiten fragen danach, welchen Einfluss historische Brüche auf die kollektive Erinnerung haben und wie historische Erfahrungen die Gegenwart prägen. Zugleich gehen sie aber weiter und verstehen das gemeinsame Erinnern als eine Orientierung für die Zukunft.
Text von der Webseite
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