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Technische Angaben
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10,5x14,8 cm, 4 Teile. keine weiteren Angaben vorhanden
Gehäkeltes Objekt mit Klinkenstecker, beiliegend drei Postkarten, eine davon mit handschriftlichem Gruß von Stephanie Müller
ZusatzInfos
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Objekt entstanden im Rahmen der Veranstaltung "Sharper Than A Needle - Musik mit Textil*Maschinen" am 23.02.2025 in den Münchner Kammerspielen, erworben durch Crowd Funding. Organisiert vom Ensemble DRESSED IN SOUND (Klaus Erika Dietl, Karen Modrei, Stephanie Müller, Lisa Simpson und Stefan Wischnewski).
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Technische Angaben
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40 S., 21x14,8 cm, Auflage: 300, 2 Stück. ISBN/ISSN 978-3-68919-083-5
Drahtheftung
ZusatzInfos
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ensemble DRESSED IN SOUND, a collaboration initiated by Klaus Erika Dietl and Stephanie Müller developed by Klaus Erika Dietl · Karen Modrei · Stephanie Müller aka Rag*Treasure · Lisa Simpson aka Agente Costura · Stefan Wischnewski
Research and technical implementation supported by Anna Blumenkranz · Thomas Mayer aka residuum· Fabian Zweck
Sewing Machine Choir Barbara Bruns · Elisabeth Forster · Siyoung Kim · Andrea Lesjak · Kaori Nakajima · Rose Stach · Birgit Wagner · Anouk Wischnewski
Guest Artists Dafne Narvaez Berlfein (video art) · Ángela Muñoz Martínez (dance, performance)· Sema Schäffer (dance, performance)· Max Weisthoff (textile and sound performance)
Dieses magaZINE versammelt Fragmente einer Performance, die sich zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt entfaltete: der Premiere von Sharper Than A Needle von DRESSED IN SOUND am 23. Februar 2025 – dem Tag der deutschen Bundestagswahl – in der Therese-Giehse-Halle der Münchner Kammerspiele, vor ausverkauftem Haus. Was entstand, war nicht einfach ein Konzert, sondern eine lebendige Textil-Klang-Umgebung: eine temporäre Werkstatt, in der Maschinen, Körper und Materialien miteinander in Resonanz traten.
An der Schnittstelle von Textil- und Klangkunst erforschen wir das verborgene klangliche Potenzial von Werkzeugen, die traditionell mit Fürsorge, Arbeit und Reparatur verbunden sind. Nähmaschinen, Strickmaschinen, Spinnräder und Kurzwaren werden zu Instrumenten – sie erzeugen Rhythmen, Texturen und Geräusche, die sich zwischen Techno, experimentellem Pop und fragilen, minimalistischen Songstrukturen bewegen.
Innerhalb dieser Konstellation erscheinen textile Maschinen als queere Akteurinnen: Wesenheiten, die Verbindungen herstellen, wo zuvor keine sichtbar schienen. Sie nähen, binden und verknüpfen – materiell wie metaphorisch – und stellen dabei normative Strukturen von Produktion, Autorinnenschaft und Klang infrage. Als Performende innerhalb unseres Ensembles agieren sie als Agent*innen der Transformation und eröffnen Räume für alternative Beziehungen, kollektive Prozesse und neue Ausdrucksformen.
Vielleicht ist dies ein Klang des Dazwischen: ein verbindender Klang. Was gewöhnlich funktional bleibt und verborgen ist, wird an die Oberfläche gebracht – wenn das Dazwischen zu Musik wird.
Dieses magaZINE dokumentiert nicht nur Momente der Performance selbst, sondern öffnet auch den Blick auf den Prozess dahinter. Behind-the-scenes-Bilder zeichnen unsere Probenphasen und partizipativen Formate nach – Räume des Austauschs, des Experimentierens und des gemeinsamen Herstellens. Diese Begegnungen zeigen, wie sich die Arbeit kontinuierlich weiterentwickelt: Materialien werden getestet, verworfen, neu zusammengesetzt; Strukturen bleiben offen, vorläufig und reaktionsfähig.
Wir verstehen textile Praxis als eine Form der Verbindung – sozial, materiell und klanglich. Unsere Arbeit setzt sich mit Fragen von Produktion, Kollaboration und Transformation auseinander und eröffnet Räume, in denen Klang ebenso gespürt wie gehört werden kann.
Begleitend zu diesem magaZINE erscheint ein Live-Album der Premiere auf Vinyl bei Rheinschallplatten, das die Performance in ein weiteres Medium überführt. Gemischt vom Klangkünstler Colin Djukic, fängt das Album die rohe, taktile Energie des Textilmaschinen-Orchesters ein – und bewahrt einen Moment, der sich über die Bühne hinaus weiter entfaltet.
Wir möchten allen Künstler*innen danken, die zu diesem Projekt beigetragen haben, ebenso wie den vielen Menschen, die an diesem besonderen Abend mit uns zusammen waren. Unser aufrichtiger Dank gilt den Münchner Kammerspielen, die dies ermöglicht haben, Florian Freund für die sorgfältige und großzügige fotografische Dokumentation sowie Klaus Erika Dietl für die einzigartigen Einblicke hinter die Kulissen. Außerdem danken wir BBK Verbindungslinien für die Unterstützung unserer Laborwoche im iRRland 2. Unser tiefer Dank gilt dem Kulturreferat München und allen, die uns durch Crowdfunding unterstützt haben – eure Unterstützung hat dieses Projekt möglich gemacht.
Was bleibt, sind Spuren: Fäden, Vibrationen, Bilder und Klänge – verwoben zu neuen Konstellationen.
Das heft ist teilweise der LP Sharper Than A Needle by DRESSED IN SOUND (Rheinschallplatten 021) beigelegt
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Titel
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Alligator Gozaimasu Eintopf
Technische Angaben
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1 S., 42x29,7 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Plakat, einseitig bedruckt, Risographie
ZusatzInfos
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Plakat mit einem Rezept für den "Alligator Gozaimasu Eintopf", also einem Plakat all der Stimmen, die Teil oder eben Zutat des internationalen Musiker- und Künstler*innenkollektivs Alligator Gozaimasu sind. Illustriert vom Mitglied Klaus Erika Dietl.
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Titel
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Zukunftsvisionen 2018 - Künstlerkatalog - Gütesiegel Ungut!
Technische Angaben
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66 S., 21x21 cm, 2 Teile. keine weiteren Angaben vorhanden
Broschur, Digitaldruck, beigelegt eine Postkarte mit handschriftlichem Gruß, in Briefumschlag
ZusatzInfos
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Gütesiegel - Ungut, Das Leitmotiv der ZuVi2018, Görlitz, ehemaliger Güterbahnhof, 05.05.-03.06.2018.
Überall in der Gesellschaft begegnen wir Maßstäben, an denen wir uns und andere messen sollen. Skalen, an Hand derer wir Handlungen einschätzen, Label, die wir vergeben. Überall wird abgestuft, verglichen, gewertet. Doch wer legt eigentlich diese Werte fest? Wer bestimmt, was gut und was schlecht ist für Mensch, Stadt und Gesellschaft? Görlitz ist ein Ort, der von Bestrebungen nach Umnutzung und Umwälzung geprägt ist. Bedeutet der Wunsch nach Veränderung, dass der aktuelle Zustand als unzufriedenstellend, als ungut eingestuft ist? Macht das das Gebiet zu einem Ungut, zu etwas, dessen man sich entledigen will? Wie wird Ungut zu Gut? Und welche Bedeutung haben diese Begriffe für den Einzelnen und die Gesellschaft? Mit diesen Fragen möchten wir uns in der Ausstellung 2018 auseinandersetzen.
Das ZUKUNFTSVISIONEN Festival findet seit 2007 an den verschiedensten spektakulären verlassenen Orten in Görlitz statt. Es thematisiert seit jeher den Leerstand in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec und rückt diesen durch eine einwöchige Ausstellung zeitgenössischer Kunst in den Mittelpunkt.
Das Team wechselt hierbei, bis auf wenige Ausnahmen, jährlich – das führte dazu, dass sich das Ausstellungprojekt über die Jahre immer wieder transformiert und weiterentwickelt hat. Das Publikum erwartet neben der vielseitigen Ausstellung ein anregendes Rahmenprogramm mit Konzerten, Partys, Performances, Poetry Slams und der Möglichkeit, sich in Besucherwerkstätten selbst aktiv zu beteiligen.
Durch eine Ausschreibung werden Künstler aller Art eingeladen, sich zu bewerben, und anschließend von der Festivaljury ausgewählt.
Unterstützt wird das engagierte, junge Team durch seinen Trägerverein Second Attempt e. V. aus Görlitz.
Text von der Webseite
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Titel
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Zukunftsvisionen 2018 - Gütesiegel Ungut! - Programm Highlights
Technische Angaben
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[8] S., 21x9,7 cm, 2 Teile. keine weiteren Angaben vorhanden
Karte und mehrfach gefalteter Flyer, in Briefumschlag
ZusatzInfos
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zur Veranstaltung Gütesiegel - Ungut, Das Leitmotiv der ZuVi2018, Görlitz, im alten Güterbahnhof, 05.05.-03.06.2018.
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Technische Angaben
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59,6x42,3 cm, 2 Stück. keine weiteren Angaben vorhanden
Offsetdruck
ZusatzInfos
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„Sharper Than A Needle“ ist ein interdisziplinäres Projekt von Stephanie Müller und Klaus Erika Dietl, das am 23.02.2025 in den Münchner Kammerspielen aufgeführt wurde. Es kombiniert Textiltechnik und Klang mithilfe eines Nähmaschinenchors, Strickmaschinen und Textilwerkzeugen und verknüpft diese mit Tanz und Video.
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Technische Angaben
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31,5x31 cm, 2 Stück. 6 Teile. keine weiteren Angaben vorhanden
Schallplatte im bedrucktem Pappschuber, mit 40 seitigem Heft (icon Verlag) und Eintrittskarte innen beiliegend
ZusatzInfos
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Rheinschallplatten 021
Seidige Basslinien, zarte, fadenartige Melodien, ein pulsierender Nähmaschinen-Synthesizer:
„Sharper Than A Needle“ entfaltet sich als Klangraum, in dem Textilmaschinen zu Instrumenten werden. Zwischen Noise, Klangkunst und experimentellem Pop offenbart jede Bewegung der Nadeln, jede Umdrehung der Spulen überraschende neue Klangfarben.„Sharper Than A Needle“ wurde von Stephanie Müller und Klaus Erika Dietl ins Leben gerufen, die für Projekte wie SEWICIDE, beißpony (ChicksOnSpeed Records, RagRec, Rheinschallplatten) und das internationale Kollektiv ALLIGATOR GOZAIMASU bekannt sind. Ihre künstlerische Praxis ist eng mit queere-feministischen Diskursen verbunden, in denen Textilarbeit als politisches, ästhetisches und soziales Werkzeug neu gedacht wird. In diesem Zusammenhang fungieren Textilmaschinen nicht nur als Instrumente, sondern auch als Mittel zur Dekonstruktion traditioneller Geschlechterrollen und Arbeitspraktiken. Sie dienen als Werkzeuge für Vernetzung und kollektive künstlerische Intervention. Handwerk wird nicht als romantisierte Praxis behandelt, sondern als Strategie des Widerstands: als Möglichkeit, Produktionsbedingungen sichtbar zu machen, Normen zu hinterfragen und alternative Formen der Zusammenarbeit zu erforschen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Karen Modrei und Stefan Wischnewski im Rahmen des Ensembles „Dressed In Sound“ realisiert und durch Gastkünstlerinnen und -künstler ergänzt, darunter die Tänzerin und Performerin Sema Schäffer, die ebenfalls ihren Rollstuhl als Instrument einsetzt, sowie die Videoperformerin Licia Lumen, die derzeit in der Medienkunstklasse von Prof. Hito Steyerl an der Akademie der Bildenden Künste München studiert.
Übersetzt mit DeepL
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