
Technische Angaben
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21x14,5 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Drahtheftung
ZusatzInfos
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Dokumentation zur künstlerischen Praxis von Marianna Buchwald.
Marianna Buchwald - Geboren in Deutschland. Ihre Eltern, die Künstler Hella und Hans-Ulrich Buchwald, gründeten 1969 das Maskentheater Scharnier-Theater Hannover. Das Scharniertheater engagiert Tänzer, Schauspieler und Musiker sowie Choreographen und Regisseure aus aller Welt. Durch den Kontakt mit dem französischen Pantomimen Jean Soubeyran entschied sich Marianna für ein Pantomimenstudium an der Internationalen Hochschule für Tanz und Theater, Folkwang Hochschule Essen. Im Jahr 1980 zog sie nach Chicago. Dort unterrichtet sie Dynamische Pantomime am MoMing, dem Goodman Theatre und dem Cultural Arts Center CCS St. Mels. Ihr Studium ermöglichte es ihr, ein Bewegungsvokabular zu entwickeln, um Stücke mit dynamischem und vitalem Charakter zu gestalten. Ihr Talent, das groteske Absurde mit dem tragischen Konkreten zu verbinden, kommt in fließenden oder manchmal abrupten und intensiven Bewegungen zum Ausdruck.
Immer neugierig, die Künstler ihrer Umgebung kennenzulernen, nahm sie an der Arbeit des Tänzers Bill T. Jones teil, arbeitete mit dem Multimediakünstler Ping Chong und dem Mimen Rob List aus New York. Inspiriert von Ping Chongs Art, Filmprojektion, Ton und Licht mit Stimme, Sprache und Bewegung zu einer totalen Theatererfahrung zu verbinden, entschied sie sich 1983 für ein Studium der Performance Art an der School of the Art Institute in Chicago.
Die Themen ihrer Arbeiten, sowohl die für ihre Studenten choreographierten Ensembles als auch ihre Solo-Auftritte, sind oft von der Welt der Märchen und des Fantastischen inspiriert. Sie tragen Titel wie: "Impulse 1982, The Making of Man 1983, Red Beast 1983, Spanish Fairytale 1984, Between Night and Day 1985 und Chamelion Games 1985, Dangerous Fields 1985".
Bei ihren Stücken handelt es sich nicht um reine Pantomime, sondern um Kompositionen aus Elementen, die vom modernen bis zum primitiven Tanz reichen, um den Einsatz von Stimme und Wort sowie von Objekten und Masken, um Tonaufnahmen und Diaprojektionen.
Ihre Arbeit bewegt sich auf verschiedenen Ebenen des theatralen Ausdrucks.
Valeska N.
Text aus dem Heft übernommen, übersetzt mit DeepL.
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Technische Angaben
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162 S., 28x21,5 cm, Auflage: 700, ISBN/ISSN 9780692726501
Broschur
ZusatzInfos
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Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellung vom 10.07.-05.09.2017
"A House Without a Roof" ist ein Fotobuch und eine Bild- und Textinstallation, die sich mit den eng miteinander verflochtenen Geschichten von Gewalt und Vertreibung befasst, die Europa mit Israel und den palästinensischen Gebieten verbinden.
A House Without a Roof (Ein Haus ohne Dach) befasst sich mit den geschichtlichen Strängen, die die jüdische Diaspora aus Europa und die erzwungene Massenmigration aus Palästina nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Gründung des Staates Israel verbinden. Das zur Ausstellung gehörende Buch zeichnet die Dreiecksbeziehung zwischen dem Großvater von Golfer - einem Überlebenden von Dachau -, seinem Vater - der in den frühen 1970er Jahren in einem Kibbuz lebte - und dem Künstler nach, der zwischen den Membranen der Geschichte gefangen ist, die die Unterdrückten zu Unterdrückern und die Bewohner zu Flüchtlingen machten. A House Without a Roof verhandelt die zersplitterten Erzählungen von Krieg und Vertreibung zwischen Europa, Israel/Palästina und den Vereinigten Staaten.
A House Without a Roof (Ein Haus ohne Dach) wurde 2011 begonnen. Das Gefühl der "Dachlosigkeit", der unzusammenhängenden Vertrautheit - die architektonisch, historisch und politisch das Gefühl der Verortung in Frage stellt - zieht sich durch Golfers Buch, seine Bildsprache und die Ungewissheit des Raums zwischen den beiden Figuren in Router. Wie bei der Lektüre des Textes des Buches wird eine Erinnerung oft durch die Hinzufügung einer anderen umgelenkt. Die Fähigkeit, die Epoche, das Subjekt oder den Sprecher zu lokalisieren (die Stimmen der dritten und der ersten Person gehen auseinander und überschneiden sich), wird durch die ständige Verlagerung der literarischen Mittel erschwert.
Text von der Webseite
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Titel
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_957 Independent Art Magazine #140 TESTIMONI
Technische Angaben
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[44] S., 29,5x21 cm, ISBN/ISSN 22963057
Drahtheftung, Digitaldruck 4c
ZusatzInfos
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Ursula Müller schreibt zu ihrem Projekt: In TESTIMONI ZEUGEN TESTIGOS beschäftige ich mich mit Raum und Zeit, gelebter Geschichte und ihren Schichten. Ausgangspunkt ist das Haus meiner Kindheit - seit über 100 Jahren Mittelpunkt des Lebens von Generationen -, in das ich nach 40 Jahren, vor seinem Abriss, zurückkehre. - Die Pflanzen, die das Haus umgeben, wachsen und überwuchern, verbergen und öffnen Erinnerungsräume, werden zu stummen Zeugen ihrer Zeit. Sie verbinden Geschichten und Dinge über die Jahrzehnte hinweg, wenn Menschen kommen und gehen. Ihre Verästelungen reichen weit, bis nach Italien und Spanien. Vor Ort gesammelte, getrocknete und fotografierte Pflanzen werden in weiteren Prozessen zu Trägern der Erinnerung - und zu einem Archiv, auf das man von nun an zugreifen kann.
Text von der Website übernommen, übersetzt mit DeepL.
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Titel
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_957 Independent Art Magazine #151 STEHEN_LIEGEN_SITZEN_HANGEN
Technische Angaben
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[24] S., 29,5x21 cm, ISBN/ISSN 22963057
Drahtheftung, Digitaldruck 4c, Textblatt eingelegt
ZusatzInfos
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Christian Herter zeigt neue Werke in der Galerie Kriens: eine große Wandinstallation im Eingangsraum, dreidimensionale Papierschnitte im Korridor und ein installatives Ensemble im hinteren Raum. Christian Herter bezeichnet sich selbst als einen «Zusammenfüger»: Das Zusammenfügen ist eines seiner grundlegenden künstlerischen Verfahren, das auch diese Ausstellung prägt. Zusammenfügen meint hier aber nicht, dass sich einzelne Teile zu einem harmonischen Ganzen verbinden: Christian Herters Teilchen bilden nie eine stabile, in sich geschlossene Einheit, sondern vielmehr einen fragilen Zustand oder skulpturale Momente, die provisorisch festgehalten werden.
Text von der Website übernommen.
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Technische Angaben
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31x26 cm, 33 Teile. keine weiteren Angaben vorhanden
schwarze Mappe mit transparenten Kunststoffhüllen mit Einzelblättern, Fotokopien, Einladungskarten, Plakaten, Flyern, Kopien von Zeitungsausschnitten
ZusatzInfos
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Dokumentation zu den Künstlerbüchern, Druckerzeugnissen, Presseartikeln, Veranstaltungen und Ausstellungen seit den 1960er Jahren,
enthält unter anderem:
Einladung zur Eröffnung der Galerie Adelgundenstraße, Freitag, 24. Sept. gegen 20 Uhr, Eröffnung der Ausstellung: Neinzeichen, Berengar Laurer, bis 20. Okt., mit Vortrag Das Neinzeichen oder Mama den ganzen Kuchen
Plakat akademie truthahn, prinzipiell hihi ... eröffnung am 6.4., ... noch ein paar dias zeigen .. thema und coup 'monet mal auf die fingern haun, produzentengalerie, adelgundenstr. 6, 8000 München 22
Bericht Süddeutsche Zeitung Nr. 248, Sieben haben sich zusammengetan, eine neue Produzentengalerie in der Adelgundenstraße, Gottfried Knapp
Kritik in der Süddeutschen Zeitung, Mittwoch, 2. April 1975, Josef X, Malerei in Fortsetzungen im Kunstverein, Jürgen Morschel,
Text mit Schwarz-Weiß Abbildungen zum Projekt Josef X, 200 DIN A 4 Tafel, 1971-74, Fortsetzungsbilder,
Flyer und Buchumschlag zu Verschiedenes, der polyistischen Identität erster Teil ...
Original Multiple, Klebefolie: Verbinden Sie diesen blauen Punkt ..., vermutlich Herbstsalon, organisiert von Otto Dressler, 1971
Ausschnitt der Einladung und Foto der Ausstellung: Fränkische Künstler 1968, Kunsthalle Nürnberg, 24.11.1968-12.01.1969, Watteplastik, Zwischen 6teilig, Holz, Watte, In, um und an, 40teilig, Holz, Watte, Möglich auch, 50teilig, Pappmaché, Watte
Material zu: Die zehn braven Kunstwünschlein, drei illustrationen,
3 Plakate Künstlerbücher, zweiter Teil, Produzentengalerie, München, 1980, Plakat Künstlerbücher, Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Würzburg in Verbindung mit der Produzentengalerie Adelgundenstraße München in der Hochschule für Musik Würzburg
Infoblatt galerie circulus, Bonn, Künstlerbücher erster Teil, 09.02.1980-Ende März
Infoblatt mit Verzeichnis aller beteiligten Autoren und Künstlern, Exit 3, Spezial zu Goethes berühmtesten Gedicht,1982
Infoblatt zur Ausstellung, Künstlerbücher zweiter Teil, Objektbücher,
Plakat zur Aussstellung, Nicht von dieser Art, Frankfurt am Main, 1992, Beteiligung, Berengar Laurer, Verlag Hubert Kretschmer,
Plakat und Informationsblätter zur Ausstellung, Künstlerbücher zweiter Teil Objektbücher, UniversitätsBibliothek, Heidelberg, 1981
Plakat zur Ausstellung, Künstlerbücher dritter Teil Objektbücher, UniversitätsBibliothek, Heidelberg, 1982
Catalogue information zur Ausstellungsbeteiligung: x international encounter on video, may 22 to 27, 1978, tokyo, veranstaltet von japan national video committee tokyo und center of art and communication buenos aires, Titel: so what, what after the avantgarde, Sony video, Beteiligte: Zocher, Studio, Werner, Kamera, Keller translation,
Prospekt: La decada del 70, $oul, 1977, Univeridad del Costa Rica, Facultad de bellas artes escuela de artes plasticas, Centro de artes y communicacion, CAYC Buenes Aires
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Titel
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_957 Independent Art Magazine #00V *HOMESTEAD*
Technische Angaben
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[16] S., 29,5x21 cm, ISBN/ISSN 22963057
Drahtheftung, Digitaldruck 4c
ZusatzInfos
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In *HOMESTEAD* verbinden die beiden Künstler die Malerei und die Fotografie. Während Wittmer Landschaften fotografiert, malt Treyer Figuren. Dabei dienen Die Fotografie ab und zu als Unterlage oder als Vorlage.
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Titel
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Kunst im CAS - Barbara Herold und Florian Huth - Real World Assets
Technische Angaben
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2 S., 10x21 cm, 2 Stück. keine weiteren Angaben vorhanden
Flyer
ZusatzInfos
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Einladung zu einer Vernissage im CAS. Ausstellung 15.05.-31.07.2025.
Das Künstler:innenduo Barbara Herold und Florian Huth erforscht seit 2013 das Spannungsfeld zwischen Natur und Künstlichkeit. Ihre Arbeiten hinterfragen Konzepte von Authentizität, Simulation und Fake in einer zunehmend digitalen, postnaturalen Welt. In ihrer Ausstellung am CAS zeigen sie grafische Serien aus dem Werkkomplex Real World Assets. Mithilfe von Vermessungs- und Bestandsaufnahmeverfahren verbinden sie dokumentarische Präzision mit einer experimentellen Bildsprache und loten so die Grenzen zwischen wissenschaftlicher Erfassung und künstlerischer Interpretation aus.
Text von der Webseite
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Titel
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Bound - In Search of Belonging
Technische Angaben
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196 S., 24x17,5 cm, Auflage: 300, 2 Stück. ISBN/ISSN 9783689190583
offene Fadenheftung, Buchdeckel mit Klappen und Schutzumschlag aus Transparentpapier, Digitaldruck
ZusatzInfos
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Artist Statement
Durch die Sprache der figurativen, semi-abstrakten Malerei erforsche ich die Komplexität menschlicher Existenz - manifest in Emotionen, Identitätskons-tuktionen und zwischenmenschlichen Beziehungen.
Entlang der Dichotomie zwischen Verbundenheit und Entfremdung suche ich nach Zusammenhängen und Nar - rativen, die innere Zustände mit äußeren Strukturen in Beziehung setzen. Meine Arbeiten entstehen aus einem intuitiven Prozess, der persönliche Erfahrungen und kollektive Erinnerungen miteinander verwebt. Ich versuche Räume zu schaffen, in denen das Unsichtbare sichtbar wird und das Unaussprechliche eine Form findet.
Dasha Minkina arbeitet meist nicht wie für die Verwendung von Ölfarbe typisch mit einem pastosen Farbauftrag, sondern sehr dünnflüssig. Die Malerei, lasierend und fluid, drückt die Zerbrechlichkeit und die Unvollkommenheit aus, die den Weg der Selbstvergewisserung prägen. Lichtpunkte werden nicht nur als helle Farbe und Reflexe, sondern auch durch beabsichtigt gesetzte Negativflächen erzeugt. Im Spiel mit direktem und indirektem Licht tritt so eine Dichotomie zu Tage. Bewusste Leerstellen, skizzenhafte Züge und Unschärfen sind in den Bildern genauso gewollt wie ein Gefühl von Unfertigkeit, dem zugleich eine zauberhafte Lebendigkeit innewohnt. Diese Rauheit lässt die Portraits fragmentarisch wirken und gibt dem Betrachter so den nötigen Raum, nicht nur die Gefühle der Portraitierten zu erspüren, sondern zugleich auch eigene Gefühle, die eigene Geschichte mit einzubringen und das Gefühlsportrait innerlich so zu vollenden. Die schemenhaften Hintergründe, losgelöst von Raum und Zeit, zusammen mit der tiefen Kontemplation und introspektiven Haltung aller Portraitierten ermöglichen es dem Betrachter, frei von möglichen Ablenkungen, einen unmittelbaren Bezug aufzubauen. In ihrer künstlerischen Arbeit erforscht und hinterfragt Dasha Minkina verschiedene Konzepte von Bindung und den jedem Menschen innewohnenden Wunsch, zuerst einmal eine sichere Bindung zu sich selbst aufzubauen. Das damit einhergehende Urvertrauen ist ein stabiler Ausgangspunkt, der es ermöglicht, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Doch was geschieht, wenn dieses Urvertrauen fehlt? Wie kann man sich selbst verbinden, wenn man in einer ständigen Spannung zwischen Verlust und Wiederfindung lebt? In den Bildern von Dasha Minkina wird die Fragilität dieser Suche sichtbar. Doch diese fragile Suche ist oftmals auch Startpunkt und Wurzel einer selbstbewussten Entwicklung. Aus einer Instabilität heraus zu wachsen, kann uns in der Fähigkeit bestärken, flexibel zu reagieren und feinfühlig zu bleiben.
Anna Wondrak
Unser ganzes Leben ist von zahlreichen Dualitäten geprägt, die einander nicht nur bedingen und miteinander verknüpft sind, sondern in ihrer Dynamik auch einen essentiellen Teil unserer Wesenhaftigkeit ausmachen. Das Unsichtbare, Unausgesprochene bekommt einen Raum im Dazwischen und verbindet dabei beide Pole. BOUND erzählt von verschiedenen Möglichkeiten, innerhalb von Dualitätsmodellen Zugehörigkeit zu suchen und zu finden, in sich selbst und im Austausch mit anderen. Aber auch davon, Grenzen zu setzen und zu erkennen. Berührungen, haptisch und emotional, schaffen dabei durch unser Senden in die Welt eine (Ver)Bindung, stärken unser Gefühl von Sicherheit und Vertrauen. In Zeiten immer größer werdender Distanzierung erkennen wir die Bedeutung von Berührung als Basis für echte Bindung umso mehr.
Texte aus dem Buch übernommen
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Titel
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Kattenstroth Konvolut - Ayah Okwabi
Technische Angaben
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signiert, 7 Teile. keine weiteren Angaben vorhanden
ZusatzInfos
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• Mit Fotos gestalteter Briefumschlag; Schwarz-Weiß Kopie "Map of Tokokoe"; Schwarz-Weiß Kopie Aufruf zu Polaroid Projekt von Kowa Kato, rückseitig handschriftlicher Brief von Okwabi an Kattenstroth, 18.10.84; Schwarz-Weiß Kopie eines Zeitungsartikels über Afrikanisches Forum "Small Nations, Small Communities & the Human Spirit", rückseitig handschriftlicher Brief von Okwabi an Kattenstroth, 19.10.84
• Aerogramm adressiert an Kattenstroth, handschriftlicher Brief über das Tokokoe Projekt und Mail Art in Ghana, Künstlerbriefmarke, 02.01.1985
• Aerogramm adressiert an Kattenstroth, handschriftlicher Brief, Künstlerbriefmarken, 25.01.1985
• Postkarte "Chief's Linguist with Staff", adressiert an Kattenstroth, Poststempel 05.11.1985
Der deutsche Mail Artist Klaus Groh bemühte sich frühzeitig, südafrikanische Künstler über seine Mail Art-Zeitschrift IAC-Info zu erreichen. Ein anderer deutscher Künstler, Volker Hamann, knüpfte Verbindungen nach Ghana und Südafrika. Hamann organisierte auch zwei der frühesten afrikanischen Mail Art-Ausstellungen in Accra, Ghana und Lagos, Nigeria. Aber es war der afrikanische Mail Artist und Journalist Ayah Okwabi, der die führende Rolle dabei spielte, afrikanische Bürger in das weltweite Netzwerk einzubeziehen. Okwabi unternahm 1987 schrittweise Versuche, Afrika mit dem Mail Art-Netz zu verbinden, mit Africa Arise and Talk with the World und 1994 mit Women in Africa. Im März 1992 fand in der Voluntary Workcamps Association of Ghana (VOLU) der African Mutant Congress von Ayah Okwabi statt. 1985 verteilten südafrikanische Künstler illegale Anti-Apartheid Künstler-Briefmarken, die von Chuck Welch zur Verteilung geschaffen wurden.
Text von der Website von Hans Braumüller
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Technische Angaben
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[764] S., 15,5x21,5x4,5 cm, Auflage: 60, numeriert, signiert, 2 Stück. ISBN/ISSN 9783928804080
Hardcover, farbiger Digitaldruck, 365 Abbildungen mit QR-Codes zu den Filmquellen
ZusatzInfos
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Ein Jahr ist ein ganzes Leben.
In einer intuitiven digitalen Transformation fertigte der Münchner Künstler Georg Gaigl über ein Jahr hinweg jeden Tag jeweils eine Bilddatei zu einer filmischen Inspirationsquelle an.
Aus jeder spontanen Interaktion mit der beliebig ausgewählten digitalen Filmquelle von News-Websites entstand eine formale oder inhaltliche Idee, aus der sich Bilder unterschiedlichster Ausdrucksformen formierten.
Georg Gaigl sagt: „Die Kraft dieser Art von Bildern besteht nicht darin, eine bekannte Episode zu erzählen, sondern einen Moment in der Geschichte mit einem Bild zu verbinden.“
Erinnerung gleicht einem Schock. Die Erinnerung an einen bestimmten Tag speist sich oft durch ein besonderes Ereignis, das verbunden ist mit Bildern aus Zeitungen, Nachrichtensendungen oder Online-News. Die angestoßene Erinnerung befreit Assoziationen und setzt sie zum individuellen Leben in Beziehung.
Jedoch bleibt der Rückblick nicht wie eine Momentum stehen, sondern vollzieht sich als einzigartiger Prozess im Einfluss von emotionalen Erfahrungen und prägenden Erlebnissen. Die Erinnerung befindet sich stets im Fluss. Das Bild davon ist gleichsam eine oszillierend schillernde Oberfläche, die sich fortwährend ändert, unscharf wird und im nächsten Moment sich wieder aufklärt und Augenblicke der Wahrheit preis gibt.
Durch die digitale Bearbeitung und Manipulation entsteht eine Umdeutung und Verschleierung der Filmquelle. Diese kann aber über den zu jedem Bild beigefügten verlinkten QR-Code eingesehen werden. Dadurch kann beim Betrachten des Bildes ein gewonnenes ästhetisches Empfinden beträchtlich gestört und verwirrt werden, sobald der Inhalt des Videos bekannt wird.
Ebenso ermöglicht es auch einen positiven Schock, der eine besondere, vielleicht persönliche Beziehung zu dem Bild entstehen lässt.
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Technische Angaben
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[68] S., 33x24 cm, Auflage: 250, ISBN/ISSN 9783946191063
Hardcover, Drahtheftung, zwei Seiten ausklappbar, Zettel mit handschriftlichem Gruß von F. Glaubitz beiliegend
ZusatzInfos
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Erschienen anlässlich der Ausstellung Florian Glaubitz, Chor, 18.-27.01.2019 in der Galerie der Universitäts- und Landesbibliothek Münster.
CHOR vereint fotografische Arbeiten von Florian Glaubitz, die 2018 und 2019 auf Einladung an der Universität in Münster entstanden sind. Begleitet von einem Textbeitrag von Adrian Williams und einem Interview zwischen Ursula Frohne und dem Bildautoren, verbinden sich Glaubitz’ großformatige Nahaufnahmen zu einem sensiblen fotografischen Essay über die wissenschaftliche Gemeinschaft am Hochschul-Campus als einen vielstimmigen, sich-in-Bewegung-wissenden Organismus.
Gaubitz’ Portrait zeigt die Institution als ein Amalgam von Ideen und Intentionen, geographisch miteinander verbunden, unterhalten in Strukturen – ein Konzept aus vielen variablen Einzelteilen. … Das ist der Chor.“ — Adrian Williams
Florian Glaubitz ist Teil von Euja-Distribution.
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Technische Angaben
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160 S., 21,4x15,5 cm, Auflage: 100, numeriert, signiert, ISBN/ISSN 9789963243914
Schachtel aus Pappe mit appliziertem Druck, Broschur, Zeichnung der Künstlerin mit roter Tinte auf Transparentpapier, Beschreibung der Kassette auf Transparentpapier, Nummerierung und Signatur auf Papier
ZusatzInfos
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Kassette, die als Begleitmaterial anlässlich zur gleichnamigen Ausstellung vom 27.09.-31.10.2019 in der Garage Art Gallery in Nikosia veröffentlicht wurde.
Darin enthalten sind neben dem Begleitbuch zur Ausstellung auch eine Signatur der Künstlerin sowie eine originale Zeichnung.
Loizidou knüpft an 22 Orte in Nikosia an, mit denen sie im Laufe ihrer 35-jährigen Arbeit kooperiert hat. In Zusammenarbeit mit Künstlern, Kunsttheoretikern, Journalisten, Dichtern, Historikern und Theater- und Filmregisseuren werden neue Synergien vorgeschlagen, die an die aktuellen Aktivitäten der einzelnen Orte angepasst sind.
Dieser Ansatz trägt dazu bei, unsere dialektische Beziehung zur Kunst und zur Stadt zu verstehen. Die ausgestellten Werke sind zum ersten Mal gemeinsam zu sehen. Wir können sie als Hinweise und Notizen betrachten, indem wir Reisen und Spaziergänge unternehmen, die uns helfen, uns mit neuen Interpretationen zu verbinden: textuell, virtuell, emotional.
Wenn die Beobachtung während des Spaziergangs der Kern dieses Themas ist, versucht Loizidous Vorschlag, zu aufkommenden Fragen beizutragen, wie zum Beispiel: Wo bin ich jetzt? Was ist das für ein Ort? Bei dieser Besichtigungstour sind wir als Spurensucher aufgefordert, dort zu gehen, wo andere gegangen sind, und mit dem Gefühl, dass wir nicht die letzten sind, die gegen die Bedrohung der menschlichen Zerbrechlichkeit marschieren.
Text von der Webseite, übersetzt mithilfe von DeepL.
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Technische Angaben
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keine weiteren Angaben vorhanden
Postkarte
ZusatzInfos
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Abbildung: Acryl-Malerei auf Leporello
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Technische Angaben
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[40] S., 21x14,7 cm, Auflage: 150, 2 Stück. ISBN/ISSN 9783946803966
Drahtheftung
ZusatzInfos
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Dokumentation der künstlerischen Intervention von Thorsten Fuhrmann. Fünf Tage von August bis Dezember 2021 – Fünf Orte im Landkreis Landsberg am Lech (Bayern).
Landsberg am Lech – Der Künstler Thorsten Fuhrmann beteiligt sich mit einer fünfteiligen Performance beim „Happening der bildenden Kunst" im Rahmen des Kultursommers LL 2021.
Unter dem Titel DER ROTE FADEN verknüpft Fuhrmann an fünf Terminen von August bis Dezember 2021 fünf Orte im Landkreis. Die einzelnen Orte sind auf unterschiedliche Weise bedeutsam: als territoriale Grenze, als religiöses Zentrum, als Verkehrsknoten, als Gedenkstätte, als namensgebendes Zentrum.
Der rote Faden wird dabei nicht nur im übertragenden Sinn verstanden, sondern ist real eine rote Juteschnur. Je nach räumlichen Gegebenheiten und Situationen werden z. B. Fäden an Passanten verteilt, Objekte umwickelt, Wegstrecken ausgelegt. Die Installationen sind der Witterung und äußeren Einflüssen ausgesetzt und werden sich im Laufe der Zeit auflösen.
Text von der Webseite
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Titel
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Followers of the Flow - A manifest to enhance your Flow with Freestyle Thinking
Technische Angaben
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128 S., 21x 14,5x 1,4 cm, Auflage: 500, 3 Teile. ISBN/ISSN 9783952530801
blauer Schnitt, geprägter Umschlag, Hardcover, Leinenrücken, Munken Papier, Hologrammhaftfolie, Lesebändchen, Karte enthalten (signiert)
ZusatzInfos
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Edition 2. Followers of the Flow wurzelt in der Freestyle-Bewegung der 1990er Jahre, eine Bewegung, die sich nicht nur auf Sport bezieht, sondern auf ein Mindset, der zurzeit eine Renaissance erlebt. Was ist der Zusammenhang zwischen Freestyle und Kreativität? Wie kann das Flow-Erlebnis, das man von Freestyle-Aktivitäten kennt, als kreatives Werkzeug genutzt werden? Warum ist Lernen durch Versuch und Irrtum wichtig? Das Handbuch untersucht diese Fragen in sechs wunderschön illustrierten Kapiteln und gibt dem Leser ein «Rezept» in Form einer neuen trickreichen Kreativ-Methode, Freestyle Thinking.
Jonas ist ein Brand Designer, UX-Spezialist und Director für kreative Prozesse. Seine Designs verbinden den emotionalen Ausdruck mit präziser Funktionalität. Seine breite Berufserfahrung, kombiniert mit seiner langjährigen Leidenschaft für Snowboarden, Skateboarden und insbesondere dem Surfen, haben ihn dazu inspiriert, eine neue kreative Methode zu entwickeln und darüber zu schreiben, Freestyle Thinking.
Text von der Website
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Technische Angaben
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24 S., 21x14,8 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Drahtheftung
ZusatzInfos
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The Family Museum ist ein Fotoprojekt mit Archivcharakter, mitbegründet 2017 von Filmemacher Nigel Shephard und Redakteurin Rachael Moloney, Es entstand aus der Recherche für das Buch "A History of Family Photography": Die Grundlage für diese Recherche bildete Nigels Sammlung von rund 40.000 Original-Familienfotos britischer Amateure und 600 Fotoalben aus den aus den 1860er bis zu den Nullerjahren, die Nigel über einen Zeitraum von 35 Jahren zusammengetragen hat.
Durch das Teilen von mehr als eineinhalb Jahrhunderten von gefundenen Bildern und visuellen Geschichten über das tägliche Leben und Erfahrungen ist The Family Museum eine einzigartige Ressource, die die Fantasie die Phantasie anregen und Menschen miteinander verbinden kann. Ausgehend von unserem Archiv wollen wir unser Verständnis von "Familie" erforschen, wie es in der volkstümlichen Fotografie zum Ausdruck kommt, und die Gelegenheit nutzen, die diese Sammlung für weitere Forschungen über die Geschichte und Praxis der Amateurfotografie bietet.
Text mit Hilfe von DeepL übersetzt.
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Technische Angaben
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[124] S., 32x24 cm, Auflage: 168, numeriert, keine weiteren Angaben vorhanden
Fadenheftung mit offener Bindung, Einband besteht aus Kartons für Aktenumschläge, Einbandfarben unterscheiden sich je nach Ausführung
ZusatzInfos
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Ein neues Fotobuch, 51 Einzelbilder, ausgewählt für eine dauerhafte, nicht-öffentliche Ausstellung im neuen Gebäude der Urlaubskasse Bayern in München und nun veröffentlicht, um diese Motive in einem Buch zu sammeln.
Kein linearer oder größerer Rahmen, eine Erzählung in jedem einzelnen Bild und Fäden und Spuren, die diese Fotos verbinden, wenn das gewünscht ist.
Alle fotografiert innerhalb von etwas mehr als einem Jahr, 2022.
Text von der Webseite, übersetzt mithilfe von DeepL.
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Technische Angaben
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4 S., 29,7x21 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Flyer, mehrfach gefaltet
ZusatzInfos
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Zur Ausstellung von vier Videoarbeiten, 29.11.2024-02.02.2025 in der Halle von Lothringer 13 in Zusammenarbeit mit dem Habibi Kiosk
Die Videoinstallation NO FUTURE HOPE lässt einen radikalen Widerstand als Antwort auf unsere zunehmend desillusionierte Zeit wieder aufleben. Durch eine einschlägige Bildsprache fokussiert die Arbeit einen Geist der Rebellion und eine Sehnsucht nach Veränderung. Nina E. Schönefelds Ausstellung präsentiert drei Videoarbeiten aus den Jahren 2020 bis 2024. Die Berliner Künstlerin verknüpft in ihren Arbeiten Zukunftsszenarien eng mit aktuellen politischen, ökologischen und sozialen Themen. Sie nutzt die Verfremdung der Kinoästhetik der Postapokalyptik, um ortsspezifische, realfiktive Geschichten zu erzählen und deren Auswirkungen offenzulegen. Nina E. Schönefeld kombiniert in ihrer Praxis Filmprojektionen mit installativen Elementen. Die Videoarbeiten fordern Sehgewohnheiten heraus, verbinden aktuelle und historische Phänomene und setzen sie in visionäre, manchmal dystopische Zusammenhänge. Sie spielt mit skulpturalen Elementen, KI- generiertem Material, verwendet Spiegelarrangements und lenkt so den Blick der Betrachter*in immer wieder auf deren eigene Reflexion. Die stets aus dem „Off“ sprechen- den Protagonist*innen werden zur kontinuierlichen Identifikationsfläche. Die Frage nach der eigenen Positionierung wird unumgänglich. Ganz nach dem Leitmotiv: Es ist nie zu spät, den Kampf aufzunehmen. Es gibt immer noch Licht am Ende des Tunnels.
RIDE OR DIE (2024) thematisiert den Moment der Entscheidung, an dem unerbittliche, radikale Auflehnung beginnt – gegen den politischen Rechtsruck in Europa und die Bedrohung von Gewaltenteilung und Pressefreiheit. Es geht um eine entscheidende Grundsatzfrage im privaten als auch politischen Leben aller Staatsbürger*innen. Ride or die? Wegschauen oder Aufstehen?
Die vierteilige Videoserie THE FOURTH ESTATE (2023) stellt etablierte soziale, politische wirtschaftliche und kulturelle Normen in Frage. Die Serie folgt der Enthüllungsjournalistin Alex Green, die in die Welt der rechtsextremen Politik in einer ländlichen Gegend eintaucht. Alex trifft auf die im Untergrund agierende Jugendgruppe THE FOURTH ESTATE, ein anonymes Kollektiv, das sich dem globalen Rechtspopulismus entgegenstellt.
B. T. R. (BORN TO RUN / 2020) spielt im Jahr 2043 und dreht sich um die zunehmende Stärke autoritärer Autokratien, die Einschränkung von Journalist*innen und der Redefreiheit. Die künstlerische Aufbereitung basiert auf detaillierten Recherchen (z. B. zu Julian Assange & Edward Snowden, zu Cambridge Analytica, zu investigativem Journalismus und rechtsextremen Bewegungen).
Text von der Webseite
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Technische Angaben
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29,7x21 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Infoblatt
ZusatzInfos
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Zur Ausstellung 02.-16.02.2024, today tomorrow, mit großformatiger Fotoarbeit von Julian Elbel und Objekten der beiden anderen Künstler*innen.
HELDENREIZER Contemporary freut sich, mit der Gruppenausstellung to | da y to morr ow erstmals Arbeiten der Künstler*innen Julian Shreddy Elbel, Ju Young Kim und René Stiegler zu präsentieren. Die Vivisektion des Ichs, die Selbstbeobachtung im Kontext der Unausweichlichkeit des Daseins verbinden die Werke von Shreddy Elbel, Kim und Stiegler inhaltlich miteinander. Mit ihrer existenzialistisch geprägten Kunst spannen sie den Bogen zwischen Pathos und Poesie, Konstruktion und Authentizität, Konformität und ästhetischem Dasein, Angepasstheit und Aversion. Der menschliche Körper, die „innere“ Reise oder das Moment der Entfremdung sind dabei wiederkehrende Motive, die sich in den Fotografien bzw. Installationen der Künstler*innen zeigen. ... Entlang der Koordinaten Raum, Zeit und Körper entwickelt Julian Shreedy Elbel (*2003, München) seine künstlerische Praxis. Seine Fotografien sind performativ inszenierte Selbstbildnisse, die das In-die-Welt-Geworfen-Sein und die Absurdität des menschlichen Daseins vor Augen führen. Schutzlos entblößt gegen die Übermacht des unscharf gefassten Raums rebellierend und resignierend, zeigt sich Elbel in der raumgreifenden Fotoinstallation Ecke (2023/24) als Gefangener. Dazu verurteilt sich in einem multidimensionalen, nur provisorisch zusammengehaltenen Raumkonstrukt fortlaufend selbst zu bestimmen, darzustellen und zu entwerfen. In diesem vagen Raumgefüge begegnet er sich selbst, steht auf dem Kopf, mit dem Rücken zur Wand, liegt am Boden oder wendet sich in die Ecke gedrängt von allem ab. Aus zahlreichen quadratischen Bildträgern setzt Elbel die monochrome Fotoinstallation fragmentarisch zusammen und rastert den Raum geometrisch. Der daraus entwachsenden vermeintlichen symmetrischen Ordnung setzt er – durch das Verfahren der Sandwich-Belichtung – zwei sich überlagernde Raumrealitäten entgegen. Elbel entwirft damit einen dichotomisch organisierten Raum in der sich im Kampf um die Hegemonie Körper und Raum, Chaos und Ordnung, Selbst- und Fremdbestimmung, Macht und Ohnmacht dynamischen gegenüberstehen. Der Raum avanciert in Julian Shreedy Elbels Kunst zur Entität, die im Hinblick auf die Selbstwahrnehmung und das Erleben der eigenen Person eine entscheidende Rolle spielt. Mit den stets wiederkehrenden Symbolen wie der Lilie oder dem (Gebets-)Teppich umkreist er religiöse, allegorische Bezüge, hinterfragt deren heutige Bedeutung und setzt Akzente zwischen todernster Selbstbefragung und ironischer Objektivierung, Exzentrik und Existenzialismus. ...
Text von der Webseite
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Technische Angaben
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88 S., 24x17 cm, 2 Teile. ISBN/ISSN 9783866782556
Klappbroschur, beiliegend eine Ausstellungseinladungskarte
ZusatzInfos
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Katalog zur Einzelausstellung vom 22.01.-13.03.2009 in der Fruchthalle Kaiserslautern
Der vorliegende Katalog von Frank Herzog präsentiert verschiedene neue Werkgruppen, zum einen „Fräulein-Porträts“ (Porträt-Gemälde) und „Fräulein-Vasen“ (Plastiken). Das Papillon-Hündchen ‚Fräulein’ ist die Schlüsselfigur. Hunde dieser Rasse, mit Vorfahren des Phalène, waren in der Kunstgeschichte über Jahrhunderte ein häufiges und beliebtes Motiv, z. B. als Attribut in Porträts, standen aber fast nie im thematischen Zentrum der Malerei. Herzog verkehrt dies nun: In all seinen Mädchen-Porträts findet sich das Hündchen. Das Tier ist nun die zentrale Figur. Und auch jenseits dieser Motive verbinden sich verschiedene Stränge der Kunstgeschichte in der vielschichtigen Malerei und Plastik Frank Herzogs.
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