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36734-conference-of-the-birds-schamrock-flyer

Verfasser
Titel
  • CONFERENCE OF THE BIRDS II International Poetry Biennial - SCHAMROCK Festival of Women Poets
Verlag Jahr
Medium

Technische
Angaben
  • 10,5 x21 cm, 2 Stück. keine weiteren Angaben vorhanden
    Flyer
Sprache
ZusatzInfos
  • Das Schamrock-Festival ist das weltweit erste und bis heute einzige Festival für Dichterinnen. Die achte Ausgabe findet statt vom 13.11-15.11.2026 in München und am 10.12.2026 in Wien. Über 50 Lyrikerinnen und Musikerinnen aus mehr als 20 Ländern treffen auf ihre Münchner Kolleginnen – in Lesungen, Performances, Workshops, Panels, Konzerten und internationalen Kooperationsprojekten.
    Schamrock versteht Dichtung als eine Kraft, die aufrüttelt, tröstet, Wahrnehmung schärft und gesellschaftliches Handeln inspiriert. Sie spricht uns auf einer tief emotionalen Ebene an und erweitert unser Verständnis von uns selbst und der Welt. Das Festival schafft einen Raum für transnationalen künstlerischen und gesellschaftlichen Dialog – miteinander und mit dem Publikum.
    Mit dem Festival-Motto Conference of the Birds fragen wir angesichts globaler Krisen und Konflikte nach Gegenwart und Zukunft der Poesie. Das Programm verbindet renommierte Stimmen wie Anne Waldman, Sabine Gruber, Anja Utler und Monika Rinck mit neuen poetischen Positionen u.a. aus Afghanistan, Georgien, Mazedonien, Mexiko, Myanmar, Slowenien, Syrien. Länderschwerpunkte sind in diesem Jahr geplant zu Katalonien, Grönland, Lettland, die Tschechische Republik (Gastland der Frankfurter Buchmesse), die Schweiz und die USA, begleitet von Übersetzungsprojekten. Münchner und bayerische Dichterinnen sind ebenfalls zentral vertreten.
    Das Schamrock-Projekt legt besonderen Wert darauf, auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Dichterinnen weltweit sichtbar zu machen. In Zusammenarbeit mit dem deutschen PEN ist das Programm Writers-in-Exile mit mehreren Autorinnen vertreten und setzt ein wichtiges Zeichen für verfolgte Schriftsteller*innen.
    Ergänzt wird das Programm durch Lyrik-Workshops mit Jugendlichen. Die Ergebnisse werden in einer öffentlichen Abschlusspräsentation vorgestellt, zu der Familien und Gäste herzlich eingeladen sind.
    Schamrock ist zudem Teil des Creative Europe Programms der Europäischen Union. Unter dem Leitgedanken Equal Pay, Equal Show, Equal Pension (EPESEP) arbeitet Schamrock gemeinsam mit europäischen Partnerorganisationen an Fragen der strukturellen Gleichstellung in der Literaturwelt und an einem Aktionsplan zur Verbesserung der Position von Schriftstellerinnen. Ergebnisse und Erfahrungen dieses Projekts werden am letzten Festivaltag in München diskutiert.
    Text von der Webseite
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Geschenk von
TitelNummer

36732-r-ckwerts-in-die-zukunft

Verfasser
Titel
  • Rückwärts in die Zukunft gehen #13
Verlag Jahr
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • 24 S., 21x14,8 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
    Drahtheftung
Sprache
ZusatzInfos
  • In Kooperation mit der Bildung und Vermittlung am Lenbachhaus im Rahmen des Projektes "Hallo, mein Name ist Kunstbau".
Geschenk von
TitelNummer

36628-f-nf-zu-eins-nr

Titel
  • fünf zu eins Nr. 3/2026 - Was weiß die Kunst, was wir nicht wissen?
Medium

Technische
Angaben
  • 29,7x21 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
    Flyer
Sprache
ZusatzInfos
  • Das Motiv ist von Christine Sun Kim aus der Serie "Future Bass" Kohlezeichnung auf Papier, 2016.
    Auch Künstlerinnen und Künstler wissen nicht, was die Zukunft bringt. Aber während vielerorts Ideen für transformative und zugleich lebenswerte Zukünfte in den Hintergrund rücken, zeigt sich in der zeitgenössischen Kunst ein Sensorium für das, was die Zukunftsforschung als „schwache Signale“ von morgen bezeichnet. Mit ihrer spekulativen Kraft lässt die Kunst erahnen, dass sich Mensch, Natur, Kultur und Technologie anders entwickeln könnten als gemeinhin vermutet oder gar befürchtet.
    In dieser Ausgabe präsentieren wir fünf Positionen, die solche Szenarien entwerfen. Ihrer grundsätzlichen Haltung, in der Kunst Experimente zu wagen, die gegenwärtige Vorstellungen herausfordern, fühlen wir uns verbunden: Auch Kunst und Kultur zu fördern, ist ein Versprechen an die Zukunft. Veränderungen in der Kulturszene zu unterstützen, bedeutet nicht für morgen, sondern für übermorgen zu planen. In einer Gegenwart, in der ein Blick nach vorn nicht immer leichtfällt, wollen wir weiterhin auf die Kunst setzen, Zukunft zu denken.
    Text von der Webseite.
TitelNummer

36618-favorit-learning-to-walk

Titel
  • Learning To Walk
Verlag Jahr
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • 29x14 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
    Flyer, Karton
Sprache
ZusatzInfos
  • Favorit Bar + Kunstverein München in Zusammenarbeit mit der TU München sowie dem Human Brain Project präsentieren in zwei Teilen:
    Learning To Walk
    Künstliche Intelligenz und Körper
    Zwei ernste Gesichter und vier Beine, die sich amüsieren. So hat mal jemand den Tango definiert. Wenn wir nicht Fußballer, Tänzer, Model sind, oder an einer Militärparade teilnehmen, agieren unsere Beine von allein, ohne dass wir groß darüber nachdenken müssten. Das Gangbild eines Menschen ist so individuell wie sein Gesicht. An ihm identifizieren wir jemanden in der Menge, lange bevor wir seine Züge erkennen. Der Gang signalisiert Geschlecht und Alter, Gemütszustand und Selbstbewusstsein, Fitness, Sexappeal, und oftmals die Absichten eines Menschen.
    Maschinen mögen mit unglaublicher Geschwindigkeit rechnen, Muster erkennen und Daten verarbeiten können. Aber das, was uns als das Einfachste und Selbstverständlichste erscheint, zum Beispiel Gehen oder Treppensteigen, ist für sie die schwierigste Sache der Welt. Mit selbstlernenden neuronalen Netzen versucht die derzeitige KI-Forschung, Robotern über die Straße zu helfen.
    Wie körperlich unser Weltwissen ist, ist uns kaum bewusst. Geist und Körper verhalten sich nicht zueinander wie Software und Hardware, sondern sind auf bis heute kaum verstandene Weise miteinander verwoben. Auch die Sprache ist geprägt von uralten physischen Grunderfahrungen, sodass sich die Frage stellt, ob es Künstliche Intelligenz ohne Körper überhaupt geben kann.
    Inwieweit steckt das Denken also in den Beinen? Welche Beschränkungen haben informationsverarbeitende Systeme mit ihren Behelfskörpern aus Metall, Plastik und Draht? Worin unterscheidet sich maschinelle Intelligenz strukturell von der menschlichen? Woher rührt der uralte Wunsch des Menschen, sich selbst im technischen Medium nachzubilden? Mit welchen Formen Künstlicher Intelligenz werden wir es in Zukunft konkret zu tun bekommen? Wer profitiert davon, und welche Gefahren birgt das für Demokratie und Freiheitsrechte? Führt das Zusammenleben mit einer zunehmenden Zahl intelligenter und halbintelligenter Helfer dazu, dass wir uns irgendwann selbst als Maschinen begreifen? Werden künstlich intelligente Systeme uns eines Tages zu ihren Haustieren machen?
    Im aktuellen Diskurs über Künstliche Intelligenz stehen sich zukunftsfroher Technik-Optimismus und dystopische Ängste gegenüber. Beine haben ihren eigenen Kopf. Sie können bei der Beantwortung dieser Fragen für Bodenhaftung sorgen.
    Text von der Webseite
Geschenk von
TitelNummer

36597-13-reason-anarchic-animisim

Titel
  • 13 Reasons / Anarchic Animism + Machinic Metabolism
Verlag Jahr
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • 128 S., 26x21 cm, Auflage: 500, ISBN/ISSN 3053-8912
    Klebebindung
Sprache
ZusatzInfos
  • 13 Reasons
    Magazine for Multisensory Discourse and Parasitic Relations
    Zwischen Kunst, Aktivismus und kritischer Theorie: Dieses Magazin attackiert den kulturellen Verfall und entwirft radikale Zukunftsvisionen.
    Das zweimal jährlich erscheinende Printmagazin der Münchner Lothringer 13 Halle positioniert sich als subversive Kraft gegen gesellschaftliche Erstarrung. Es versteht sich als „parasitäres Medium“, das in bestehende Systeme eindringt, um Wandel anzustoßen.
    Die erste Ausgabe „ANARCHIC ANIMISM + MACHINIC METABOLISM“ versammelt künstlerische und philosophische Positionen, die hierarchische Machtstrukturen hinterfragen und neue Formen des Zusammenlebens erforschen. Von Georgi Gospodinovs dystopischen Fragmenten über kritische Reflexionen zu KI-Technologien bis zu Manuela Illeras Betrachtungen kolumbianischer Musiktraditionen – hier verschmelzen diverse Ausdrucksformen zu einem vielstimmigen Manifest.
    Die beitragende Künstler:innen und Theoretiker:innen nutzen Text, Bild, Code und Performance, um ein komplexes Gewebe aus Kritik und Vision zu erschaffen, das konventionelle Grenzen zwischen Mensch, Maschine und Umwelt neu verhandelt.
    Text von der Webseite.
TitelNummer

36552-ruine-m-nchen-magdalena-emmerig-house-of-interstitium-2022
36552-ruine-m-nchen-magdalena-emmerig-house-of-interstitium-2022
36552-ruine-m-nchen-magdalena-emmerig-house-of-interstitium-2022

Emmerig Magdalena / Erbelding Jan / Heinik Leo / VMier Maria: Magdalena Emmerig – House of Interstitium, 2021 (Ruine München), 2021

Titel
  • Magdalena Emmerig – House of Interstitium, 2021 (Ruine München)
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • 84.1 x 118.9 cm, Auflage: 70, keine weiteren Angaben vorhanden
    Druck auf Transparentpapier, auf DIN A4 gefaltet, mit Originalzeichnungen und Markierungen von Magdalena auf jedem Druck. Enthält Konzept, Spielanleitung und Einstellungen von „House of Interstitium“, Schnittmuster für die Tragetasche, Verweis auf Ursula K. Le Guins Tragetaschen-Theorie.
Sprache
ZusatzInfos
  • Dieses Blatt Papier ist zugleich Vorlage und Spielanleitung. Wir spielen mit unseren Freunden, Nachbarn und Kollegen. Wir wählen unsere Gegenwart, erzählen unsere Vergangenheit, simulieren unsere Zukunft und fördern deren Wandel. Die Publikation ist im Rahmen von „Ruine München zeigt: Magdalena Emmerig – House of Interstitium“ erschienen.
    In der Biologie bezeichnet man als Interstitium die Zwischenräume zwischen den Zellen, die unsere Haut polstern und durch die die Versorgungswege verlaufen. House of Interstitium nennen wir den Ort, an dem wir zusammenkommen: Wir alle weben das soziale Interstitium, die Zwischenräume und Fürsorgewege, die uns und unsere Umwelt verbinden. Diese reproduktive Arbeit wird in unserer Gesellschaft oft unsichtbar gemacht und nicht anerkannt. Bei House of Interstitium konzentrieren wir uns darauf und sammeln, üben und stärken sie. Wir spielen in kleinen Gruppen ein Spiel, bei dem durch das Erzählen fiktiver Erinnerungen eine gemeinsame Zukunft geschmiedet wird.
    Magdalena Emmerig ist Theatermacherin und freiberufliche Kostüm- und Bühnenbildnerin, die in Berlin lebt und arbeitet. Sie ist gelernte Schneiderin und studierte Bildende Kunst/Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin. Ihr Schwerpunkt liegt auf immersiven Formaten, die dem Publikum die Möglichkeit zur Teilnahme und Interaktion bieten und eine persönliche Begegnung ermöglichen. In diesem Rahmen ist sie auch als Performerin tätig und schafft unter anderem Videoarbeiten und Performances rund um die fiktive Figur „Peggy Bigott“ (YouTube: BarbieASMR). Magdalena Emmerig ist Gründungsmitglied von The Agency, deren immersive Performances international gezeigt werden.
    Text übernommen von der Webseite der Ruine München, übersetzt mit DeepL.
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TitelNummer

36470-wisdom-warriors-ruine-m-nchen

Titel
  • Wisdom Warriors – Diogo Da Cruz, 2019 (Ruine München)
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • 48 S., 28 x 54 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
    4c Druck auf LKW Plane, tragbar. Information der „Wisdom Warriors“ zur Performance auf gelbem Tonpapier, A4, geprägt, zweimal gefaltet.
Sprache
ZusatzInfos
  • Veröffentlichung im Rahmen des Kollektivs „Ruine München“.

    Die Wisdom Warriors sind eine Gruppe von Künstlerinnen aus nicht sehr ferner Zukunft. Die Welt gibt sich nicht nur optisch als dystopischer Ort, die Revolution ist gescheitert und die Wisdom Warriors versuchen mit der Situation umzugehen. Diogo da Cruz spürt dieser Gruppe Künstlerinnen schon seit Längerem in die Zukunft nach. Er sammelt Dokumente, Artefakte und Fragmente, die sie hinterlassen haben werden und bündelt sie in Installationen, Publikationen und Performances. Für Ruine München entwickelt Diogo da Cruz zusammen mit dem Produktdesigner João Pedro Costa eine temporäre Architektur basierend auf Plänen der Wisdom Warriors. In diesem Raum zwischen Skulptur, Gewächshaus und provisorischem Unterschlupf, wird es kurzzeitig zu weiteren Manifestationen der Wisdom-Warriors-Erzählung kommen. Während des Eröffnungswochenendes von Various Others wird die neue Publikation von Diogo da Cruz für Ruine München vorgestellt. Als Abschluss findet am Sonntag eine Lecture-Performance von da Cruz statt.

    Ruine München ist eine unabhängige, von Künstlern betriebene und gemeinnützige Ausstellungsreihe mit Sitz in München, die mindestens viermal pro Jahr an verschiedenen Orten stattfindet. Anstatt einen festen Ausstellungsraum zu unterhalten, stellen wir jeweils einem Künstler ein Budget für die Produktion einer Publikation und eine dazugehörige Veröffentlichungsveranstaltung zur Verfügung. Wir verstehen Ruine München als Plattform, um künstlerische Positionen zu präsentieren, die nicht (oder nur in geringerem Maße) objektorientiert sind, wie beispielsweise Textproduktion, forschungsbasierte und performative Praktiken. Ruine München wird autonom betrieben, ist jedoch auf ehrenamtliche Arbeit, den Vertrieb seiner Publikationen und die Unterstützung des Kulturamtes der Stadt München angewiesen. Ruine München wird von Jan Erbelding, Leo Heinik und Maria VMier geleitet.
    Text der Website des Hammann von Mier Verlags entnommen.

    VARIOUS OTHERS (VO) ist Münchens Initiative für zeitgenössische Kunst, bei der die wichtigsten Akteure der Stadt — Galerien, Artist Run Spaces und Institutionen — dazu einladen, die lebendige Kunstszene der Stadt zu erleben. In Zusammenarbeit mit einem Netzwerk internationaler Partner präsentiert VO jedes Jahr im Mai ein zehntägiges Festival für zeitgenössische Kunst. VO bringt die lokalen Akteure mit internationalen Gästen zusammen und schafft so Anlass und Raum für Austausch und Zusammenarbeit. Mit Dutzenden von Venues, zahlreichen Künstler:innen, Galerien und Kurator:innen bietet VO Künstler:innen, Sammler:innen und Kunstinteressierten gleichermaßen eine einzigartige Begegnungsplattform.
    VARIOUS OTHERS wird von VFAMK e.V. getragen — dem „Verein zur Förderung der Außenwahrnehmung Münchens als Kunststandort" — einer gemeinnützigen Organisation, die sich der Förderung zeitgenössischer Kunst in München und der Stärkung des internationalen Profils der Stadt widmet. Wir danken unseren langjährigen Partnern und Fördermitgliedern herzlich für ihre unermüdliche Unterstützung sowie allen aktiven Mitgliedern für ihr außerordentliches Engagement. Sie alle sind unverzichtbar für den Erfolg und die Vitalität von VO.
    Text der Website Various Others entnommen.
Weitere Personen
Geschenk von
TitelNummer

36457-neighborhood-tehran-1
36457-neighborhood-tehran-1
36457-neighborhood-tehran-1

Diba Kamran, Hrsg.: Neighborhood an experience of neighborhood: teheran/brooklyn, 1977 ab

Verfasser
Titel
  • Neighborhood an experience of neighborhood: teheran/brooklyn
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • 34 S., 25,5x25,5 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
    Drahtheftung, OCLC-Nummer: 950262344
Sprache
ZusatzInfos
  • Ausstellungskatalog über eine Ausstellung im Teheran Museum of Contemporary Art über die Gegenüberstellung von Häusern, Straßen in Teheran und Brooklyn.
    Ein Viertel kann ein Gefühl für Maßstab, Identität und die Wechselbeziehung zwischen Individuum und Umwelt vermitteln. Das Wachstum von Ballungsräumen ist nicht notwendigerweise ein Hindernis oder eine Bedrohung für das Leben in einem Viertel. Solange jedoch die Erhaltung oder Schaffung von Nachbarschaft kein bestimmender Faktor in den Planungsrichtlinien ist und dieses Ziel nicht tatsächlich mit Engagement und Bürgerbeteiligung verfolgt wird, wird die physische und soziale Struktur des Viertels ständig verletzt und schließlich von den vorherrschenden städtischen Kräften zerstört.
    Das traditionelle iranische Haus war selbst in einem sozial und räumlich dicht strukturierten Viertel stets nach innen orientiert; die Straßenfassade war unauffällig, und die dekorativen Aspekte der Architektur wurden nicht zur Nachbarschaft hin gezeigt. Diese Abwendung – oder gewissermaßen das Sich-Abkehren von der Nachbarschaft – spiegelt eine individualistische und egoistische Haltung wider und zeigt einen Mangel an Rücksicht gegenüber anderen.
    Das sozial und kulturell integrierte traditionelle Viertel hat in Zeiten schnellen Wandels und Wachstums nicht zur kollektiven Beteiligung an der Erhaltung oder Verbesserung seiner baulichen Qualität beigetragen. Diese Ausstellung ist wichtig, um das öffentliche Bewusstsein für die gegenwärtige städtische Krise zu schärfen.
    Text vom Vorwort, übersetzt mit ChatGPT
TitelNummer

36405-bauwelt-18

Verfasser
Titel
  • Bauwelt 2022.18 Past forward
Verlag Jahr
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • 64 S., 29,7x23,5 cm, ISBN/ISSN 0005-6855
    Broschur, Offsetdruck
Sprache
ZusatzInfos
  • Die Bauwelt ist eine 14-täglich in der Bauverlag BV GmbH (Gütersloh) erscheinende deutsche Architektur-Zeitschrift. Das jeweils letzte Heft eines Quartals erscheint als Stadtbauwelt und widmet sich aktuellen städtebaulichen Fragestellungen. Die Bauwelt existiert seit 1910 und hat ihren Sitz in Berlin. Sie erschien 2009 in einer Druckauflage von ca. 12.000 Exemplaren und verfügt über den größten Stellenmarktteil aller deutschsprachigen Architekturzeitschriften.

    Im Juni letzten Jahres, Auslandsreisen waren nach monatelangen, coronabedingten Beschränkungen gerade wieder möglich, habe ich mir in Italien das Trainingszentrum des US Sassuolo angesehen, ein lang­gestreckter, abgetreppter Riegel aus dunklem Backstein, samtigem Beton und warmem Eichenholz, entworfen vom Mailänder Büro Onsitestudio (Bauwelt 14.2021). Tags zuvor hatte ich Architekt Giancarlo Floridi in seinem Mailänder Büro getroffen, der mir die Entwurfsgeschichte erzählte. Es war ein Eintauchen in historische Analogien und Bildwelten, die mir schnell deutlich machte, dass er und sein Büropart­ner Angelo Lunati beim Planen aus dem Vollen schöpfen: aus den Anforderungen des Programms und den Besonderheiten des Orts, aus der Baugeschichte und aus der Typologie, aber auch aus der Literaturgeschichte und aus der der Fotografie. Als Reiselektüre hatte ich „Ideas of Ambiente“ eingepackt, ein handliches Paperback, in dem Lunati die Antriebskräf­te der modernen Großstadtarchitektur Mailands anschaulich herausarbeitet (ebenfalls Bauwelt 14.2021). Was das mit diesem Heft zu tun hat? Im Herbst letz­ten Jahres schlug Floridi mir eine Serie von Beiträgen über europäische Bauten der Nachkriegsmoderne vor, die seiner Ansicht nach bislang zu wenig Berücksichtigung im Kanon der Architekturgeschichte ge­funden haben, zu Unrecht aus seiner Sicht, da sie ebenso originelle wie ungebrochen aktuelle Antworten auf Fragen von Entwurf und Planung bereit hielten. Die Idee, diese Serie in einem Thementeil zusammenzufassen, lag da nicht fern: alles Weitere ab Seite 18.
    Sakral und Säkular
    Wenn wir kirchliche Projekte in Sachsen vorstellen, könnte das bedeuten, sich in die Nesseln zu setzen. Kirche ist heikel und Sachsen ist heikel, schaut man auf die Nachrichtenlage. Gleichzeitig war Kirche in Sachsen während der DDR-Zeit auch ein Zufluchtort für Regimekritiker. Ein Hauch dieser Atmosphäre scheint noch in der kleinen Kirche am Leipziger Stadtrand zu hängen, in Zuckelhausen. Jüngst haben die Architekten Irlenbusch von Hantelmann sie erweitert.
    Gebaut wird in der Kombination Sachsen und Kirche derzeit fleißig, und dabei recht anspruchsvoll. Das beweisen nicht zuletzt acht im diesjährigen Wettbewerb um den Sächsischen Staatspreis für Baukultur nominierte Projekte zum Thema. Neben der neuen Sakristei in Zuckelhausen zeigen wir zwei dieser Nominierungen: Den Umbau vom Haus der Kathedrale in Dresden durch Alexander Poetzsch Architekten und den Wiederaufbau der Kirche in Canitz bei Riesa von Peter Zirkel Architekten – letztere wurde im Verfahren mit einer Anerkennung gewürdigt.
    Text von der Webseite
Geschenk von
TitelNummer

36394-salzburg-urban-potentials
36394-salzburg-urban-potentials
36394-salzburg-urban-potentials

Fraueneder Hildegard, Hrsg: Salzburg Urban Potentials, 2006

Verfasser
Titel
  • Salzburg Urban Potentials
Verlag Jahr
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • 36 S., 21x29,7 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
    Drahtheftung
Sprache
ZusatzInfos
  • UrbanPotentials thematisiert Perspektiven und Visionen zeitgenössischer Kunst zur Gestaltung von Brachen jeglicher Art in europäischen Städten. Brachen, wie ungenutzte Flächen und Gebäude, entstanden aufgrund der Herausbildung postindustrieller Strukturen oder durch Kriegseinwirkungen. UP begreift Brachen jedoch auch als ungenutzte menschliche und gemeinschaftliche Ressourcen. Deren Ursprung ist die Nichtnutzung von Angeboten wie Ideen, dem Engagement sozialer Gruppen und Bewegungen.
    Die künstlerischen Arbeiten befassen sich mit der Reaktivierung dieser Brachen in den verschiedenen Städten und prüfen die Vergleichbarkeit der Problematik und deren Übertragbarkeit untereinander und auf andere Problemfelder.
    Die KünstlerInnen sind von den beteiligten KuratorInnen aus den Institutionen in Budapest (Ungarn), Dresden (Deutschland), Rotterdam (Niederlande), Salzburg (Österreich) und Wroclaw (Polen) eingeladen worden.
    Bei Urban Potentials geht es um die Zusammenführung der internationalen kuratorischen und künstlerischen Ansätze und ihre diskursive Erweiterung um theoretische Perspektiven sowie um Fragen nach der Sinnfälligkeit, Wirksamkeit und Nachhaltigkeit künstlerischer Äußerungen im Stadtraum.
    In den beteiligten Städten wurden in den vergangenen Monaten Arbeiten in den öffentlichen Raum gestellt. Zahlreiche Veranstaltungen dazu fanden und finden bis Ende Juli 2007 statt.
    Ein zusammenführendes theoretisches Panel bildet die Konferenz Urban Potentials, die vom 7.05.- 09.06.2007 in der Motorenhalle. Projektzentrum für zeitgenössische Kunst in Dresden stattfindet.
    Der Katalog zum Projekt, der sowohl die Ergebnisse der Konferenz als auch die künstlerischen Arbeiten und vielfältigen Auseinandersetzungen in Budapest, Dresden, Rotterdam, Salzburg und Wroclaw zum Inhalt haben wird, erscheint im Juli 2007.
    Text von der Webseite
TitelNummer

36361-kryptokunst
36361-kryptokunst
36361-kryptokunst

Reichert Kolja: Kryptokunst - Digitale Bildkulturen, 2021

Verfasser
Titel
  • Kryptokunst - Digitale Bildkulturen
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • 78 S., 15x11 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
    Broschur unterer Schnitt mit Stempel Mängelexemplar
Sprache
ZusatzInfos
  • Warum werden plötzlich Millionen für Dateien gezahlt? Bringen digitale Eigentumszertifikate – NFTs genannt – eine Demokratisierung des Mäzenatentums? Radikalisieren sie nur bestehende Machtgefälle? Oder handelt es sich um einen bloßen Fetisch?

    Wieder bläst eine Avantgarde zum Sturm auf die etablierte Kunst und ihre Institutionen. Im Gepäck hat sie eine nostalgische Computerspielästhetik und eine neue Sorte Ware mit gigantischen Gewinnversprechen. Mit dem Boom NFT-zertifizierter Krypto-Kunst ergießt sich eine Schwemme digitaler Folklore über eine Kunstwelt, die ihre mühsam errungenen Werte infrage gestellt sieht. Kolja Reichert zeigt, dass es weniger Kunst als Geschichte selbst ist, auf die hier gewettet wird – und wie darin die Grenzen von Publikum und Werk, von Kunst und Geld verschwimmen.
    Text von der Webseite
    4.Auflage
Geschenk von
TitelNummer

36348-biss-10-2025

Verfasser
Titel
  • BISS 2025 10 - Gegen das Wuchersystem in den Unterkünften
Verlag Jahr
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • 32 S., 28x21 cm, Auflage: 42.000, 2 Stück. ISBN/ISSN 0948-3470
    Drahtheftung
Sprache
ZusatzInfos
  • Bürger in sozialen Schwierigkeiten
    Thema Long Covid, Obdachlosenunterkünfte, arbeitsgebundener Wohnraum, Bedeutung der Innenstadt.
Geschenk von
TitelNummer

36229-adler-seeing-the-unseen-heft

Verfasser
Titel
  • Seeing the Unseen - Quantenphysik und Kunst als verschränkte Welten
Verlag Jahr
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • [28] S., 21x14,8 cm, 3 Teile. keine weiteren Angaben vorhanden
    Drahtheftung, gefalteter Flyer
Sprache
ZusatzInfos
  • Begleitheft zur Ausstellung in der Römerstraße, 04.12.2025-26.09.2026.
    Geheimnisvoll, rätselhaft und gegen die Intuition: Wer sich hineinwagt in die Welt der Quanten, muss oft über den eigenen Schatten springen. Teilchen, die zugleich Welle sind, Wahrscheinlichkeiten statt Gewissheiten, Wirklichkeiten, die sich erst durch Beobachtung manifestieren: Die Welt im Allerkleinsten sprengt unser Vorstellungsvermögen, ist die Grundlage für radikal neue Technologien wie den Quantenrechner und fasziniert auch Künstlerinnen und Künstler.
    Die ERES Stiftung lädt mit der Ausstellung »Seeing the Unseen« zu einer interdisziplinären Reise in die Quantenwelt ein. Hundert Jahre nach den Pionierleistungen von Niels Bohr, Werner Heisenberg und Co. treffen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auf zeitgenössische Kunst. In der Schau verschränken sich die Themen der Quantenphysik in den psychedelischen Lasershows von Elsa Garmire, überlagern sich in Tamiko Thiels Mixed-Reality-Installation und entfalten sich in dehnenden und schrumpfenden Räumen von Mehmet & Kazim oder in der malerischen Hommage von Tan Mu an die Kronleuchter-Schönheit goldener Quantencomputer.
    Mit dem Exzellenzcluster Munich Center of Quantum Science and Technology (MCQST) konnte die ERES Stiftung einen Kooperationspartner gewinnen, der das Projekt wissenschaftlich begleitet. Ein herausragendes Vortragsprogramm ermöglicht Einblicke in eines der weltweit führenden Epizentren der modernen Quantenphysik – München.
    Willkommen in der Parallelwelt der verrückten, kleinsten Einheiten. Vielleicht schweben auch Sie nach dem Besuch von »Seeing the Unseen« auf Wolke Q?
    Text von der Webseite
Geschenk von
TitelNummer

willkommen-2025-karte-gürtler

Verfasser
Titel
  • Willkommen 2025
Verlag Jahr
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • 10,5x29 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
    Karte aus Pappe, ein Viertel weggeknickt, beidseitig bedruckt
Sprache
ZusatzInfos
  • Die Karte 'Willkommen 2025' gehört zu einem Video mit dem Titel 'Hallo 2025', welches auf Gürtlers Website zu finden ist. In dem Video sieht man verschiedene Formen und Objekte, größtenteils Pfeile, welche schwerelos über den Bildschirm schweben. Die Vorderseite der Karte enthält ein Bild, von dem anzunehmen ist, dass es ein Auszug aus dem Video ist. Auf der Rückseite kann man auf dem zurück geklappten Teil den Titel 'Willkommen 2025' erkennen, jedoch ist der Rest der Rückseite mit dem Wort Willkommen auf diversen Sprachen und in diversen Fonts häufig überlappend bedruckt.
Geschenk von
TitelNummer

kahninferno
kahninferno
kahninferno

Kahn Andreas Maria: Inferno, 2018

Verfasser
Titel
  • Inferno
Verlag Jahr
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • [78] S., 27x20,5 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
    Broschur
Sprache
ZusatzInfos
  • Die Inferno-Serie vom Existieren, vom Überleben nach einem möglichen Untergang aller Zivilisationen und allem was danach kommen mag. Was vergeht, was besteht, was entsteht neu? Welche Zivilisationen entstehen in einer völligen Orientierungslosigkeit? Dies ist eine Möglichkeit.
    Text aus der Inhaltsangabe des Buches übernommen.

    Das Buch ist in folgende Kapitel unterteilt:
    • Der Anfang vom Ende
    • Überleben - Soldaten und Kämpfer
    • Leben im Inferno
    • Falsche Prediger ziehen über das Land
    • Zusammenrottung
    • Neue Rassen bevölkern das Land
    • Kannibalismus
    • Geburtsmaschinen
    • Das Ende vom Ende
Geschenk von
TitelNummer

the-drj-and-going-on-pk
the-drj-and-going-on-pk
the-drj-and-going-on-pk

Seidel Matthias / Bail Christiane, Hrsg.: ... and going on. the dr.j 100th - a Mail-Art project, 2025

Verfasser
Titel
  • ... and going on. the dr.j 100th - a Mail-Art project
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • 10,5x14,8 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
    Postkarte
Sprache
ZusatzInfos
  • Einladungskarte zur Eröffnung am 16.03.2025 und Hinweise zu weiteren Veranstaltungen.
    Angesichts der unzähligen Krisen unserer Zeit, die vom Zerfall lokaler Kulturräume, den Verwerfungen in unseren Gesellschaften, einer steigenden Anzahl bewaffneter Konflikte und faschistisch-autoritären Tendenzen weltweit, bis hin zur offensichtlich nicht mehr umkehrbaren globalen Klimakatastrophe reichen, wollen wir umso mehr nach vorne schauen. In unserem Gedankenaustausch und den fortlaufenden Gesprächen mit kreativen Menschen weltweit haben wir festgestellt, dass sich viele von uns ständig und immer häufiger grundlegende Fragen stellen, etwa: »Wie mache ich trotz alledem weiter? Was ist die sinnvolle und relevante Bedeutung meiner Arbeit? Wie schaffe ich es, motiviert zu bleiben?« usw. Und die überwiegende Mehrheit von uns findet fast täglich individuelle Antworten auf diese Fragen. Daher ist …and going on. ein Projekt, das darauf abzielt, die vielen verschiedenen Wege aufzuzeigen, um weiterzumachen – von den eigenen inneren Konflikten bis zur tiefen Entschlossenheit, durchzuhalten.
    Daher hat dr.julius art projects seit 0ktober 2024 Künstler:innen, Kurator:innen, Direktor:innen, Sammler:innen konzeptueller minimaler und verwandter Bereiche der zeitgenössischen Kunst eingeladen, ihre persönlichen Antworten mit uns zu teilen, komprimiert auf das klassische Medium der Postkarte. Mehr als 350 Eingeladene sendeten eine Antwort per Post auf die Rote Insel in Berlin.
    Die Frage „Was lässt DICH weitermachen?“ wurde höchst unterschiedlich umgesetzt. Es ist eine ganz besondere Auswahl an künstlerischen Gedanken, Haltungen, Ansätzen, Ideen und Werken zusammengekommen. Die kollektive Aussage, die daraus hervorgeht, kann als eine Art Gesamtkunstwerk gelten, das aus allen Beteiligten, dem Inhalt und dem Medium sowie der Zeit und dem Ort der Ausstellung besteht. Aus den Beiträgen unterschiedlichster Akteurinnen und Akteure dieses künstlerischen Feldes ist ein wertvoller Ausdruck der schöpferischen und widerständigen Kraft der Kunst an sich entstanden.
    Als Zeitdokument von Ende 2024 bis Anfang 2025 kann man es auch als einen Querschnitt von Ideen und Konzepten lesen, welche Hoffnung wecken, gegen die Widrigkeiten der Welt, wie sie sich heute darstellt.
    Die Essenz der Einladung war wie folgt formuliert:
    die Frage: Was lässt DICH weitermachen?
    das Medium: Schickt uns eine Postkarte!
    das Ergebnis: Die 100. drj-Ausstellung.
    der Inhalt: Eine kollektive künstlerische Aussage.
    die Botschaft: Wir werden sehen…
    Text von der Webseite
Geschenk von
TitelNummer

meincke-was-waere-wenn-die-poesie-pk-gerz
meincke-was-waere-wenn-die-poesie-pk-gerz
meincke-was-waere-wenn-die-poesie-pk-gerz

Meincke Guido: Öffentliche Autorschaft - Was wäre, wenn die Poesie von allen gemacht würde?, 2025

Verfasser
Titel
  • Öffentliche Autorschaft - Was wäre, wenn die Poesie von allen gemacht würde?
Verlag Jahr
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • 10,5x14,7 cm, signiert, keine weiteren Angaben vorhanden
    Werbekarte für das Buch, rückseitig handschriftlicher Gruß von Jochen Gerz
Sprache
ZusatzInfos
  • »Die Poesie muss von allen gemacht werden, nicht von einem allein.« Die Forderung von Lautréamont (Isidor Ducasse, Poésies II, 1870) bezieht sich nicht auf das Schreiben von Gedichten oder die Produktionen von Kunst, sondern auf eine elementare, praktische Wirklichkeit: das gesellschaftliche Leben.
    Guido Meinckes Essay geht der Frage nach, was das heute, unter zeitgenössischen Bedingungen bedeutet. Im Zentrum der Überlegungen steht der Begriff »öffentlicher Autorschaft«. Er stammt aus dem künstlerischen Werk von Jochen Gerz und wird über den Kunst- und Kulturbetrieb hinaus für ein breiteres gesellschaftliches Verständnis geöffnet.
    Autorschaft ist hier nicht das Privileg einiger weniger, sondern kommt allen Menschen gleichermaßen zu. Die Autor­schaft aller ist eine Utopie und zugleich die konkrete Voraus­setzung für ein demokratisches Gemeinwesen. Eine »Ästhetik der Demokratie« kann in Zukunft keine der Kunst, sondern nur eine Ästhetik des Lebens sein.
    Text von der Verlagsseite
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_957-086-perfection
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2084Russo: _957 Independent Art Magazine #086 PERFECTION IS THE START, 2019

Verfasser
Titel
  • _957 Independent Art Magazine #086 PERFECTION IS THE START
Verlag Jahr
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • [24] S., 29,5x21 cm, ISBN/ISSN 22963057
    Drahtheftung, Digitaldruck 4c
Sprache
ZusatzInfos
  • In PERFECTION IS THE START wird viel mit Farbe gearbeitet. Alles grell, alles bunt. Während Flaschen mit sonderbaren Flüssigkeiten, obskure Objekte und Menschen mit Anschlüssen im Auge auf den Seiten der Zeitschrift zu entdecken sind, muss man den Schluss ziehen, dass die Nachricht dieses Magazins auf das nächste Problem der Menschheit zu sprechen kommt. Ist Perfektion wirklich der Start oder das Ende? In einer Gesellschaft wo immer nach dem perfekten Outfit, dem perfekten Freund und der perfekten Haut gestrebt wird sollte man sich fragen, ob Perfektion uns unsere Menschlichkeit raubt. Und ab wann wird perfekt zu perfekt?
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TitelNummer

cover-photonews-10-2024

Verfasser
Titel
  • Die Zukunft von Gestern - Joachim Schmids Streitschrift
Verlag Jahr
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • 36 S., 37,5x28 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
    Drahtheftung
Sprache
ZusatzInfos
  • Artikel von Torsten Scheid in der "Photonews - Zeitung für Fotografie", Nummer 17/24, auf Seite 3. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums zu Joachim Schmids Streitschrift "Es kommt der elektrische Fotograf" greift der Beitrag Schmids damalige Überlegungen zur Digitalisierung der Fotografie auf und analysiert und reflektiert seine vorausschauende Thesen zur Digitalisierung der Fotografie im Kontext gegenwärtiger Entwicklungen.
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colophon-nr-8-worlding
colophon-nr-8-worlding
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Stalter Julian / Wittmann Julia Anna, Hrsg.: Colophon No. 08 - Worlding, 2025

Verfasser
Titel
  • Colophon No. 08 - Worlding
Verlag Jahr
Ort Land
Medium

Technische
Angaben
  • 48 S., 21x29,7 cm, Auflage: 300, numeriert, 2 Stück. ISBN/ISSN 9783889602527
    Drahtheftung mit Ösen, in verschließbarer halbtransparenter Kunststofftasche, Offestdruck, verschiedene Papiere, Klappumschlag, 2 eingelegte Karten (durchlöchert, Stempeldruck und beidseitiger Risodruck). Das heft muss beim Lesen ständig gedreht und gewendet werden, Beigelegt zwei in Blütenform gestanzte hellgrüne Büttenpapiere mit eingearbeiteten Blütensamen
Sprache
ZusatzInfos
  • Kollaborative Publikation der Akademie der Bildenden Künste München und des Kunsthistorischen Instituts der LMU München
    "Der Künstler Ian Cheng begreift ‚Worlding’ als die „unnatural art [of] choosing a present, storytelling its past, and simulating its futures.“ So können in einem Kunstwerk ganze Welten angelegt sein, die eigenen Wertesystemen und Mythen folgen, eigene soziale Ausdifferenzierungen kennen und sich oftmals auch nicht mehr in epistemologische Kategorien wie ‚Mensch’ und ‚Natur’ trennen lassen. Dieser neu erschaffene Kosmos birgt ein großes emanzipatorisches Potenzial, definiert er doch eigene Gesetze und Logiken, die im Foucaultschen Sinne aus dem Kunstwerk eine “Heterotopie“ entstehen lassen.
    Im Sinne des “Worlding” haben die Studierenden im Rahmen des Seminars nach utopischen Schöpfungen, digitalen Ökologien, Technosphären und immersiven Räumen gesucht. Die Leser:innen erwartet ein Heft voller blühender Welten, kollektiver Weltbilder und individueller Kosmen. Zusätzlich ist eine Auswahl der neu entstandenen Arbeiten im Space N.N. zu sehen."
    Text von der Webseite
TitelNummer

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