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Loers Veit, Hrsg.
Noi Altri - Wir Anderen. Künstlerische Aktivität und Selbsterfahrung im sozialen Raum
Frankfurt am Main (Deutschland): Verlag Kretschmer & Großmann, 1982
(Buch) 248 S., 19,5x21 cm, Auflage: 1000, 2 Stück.
ISBN/ISSN 3-923205-90-2
Techn. Angaben Katalog zu einer Ausstellung in der Städtischen Galerie Regensburg, Leerer Beutel
ZusatzInformation Die physischen, räumlichen, anthropologischen und sozialen Momente werden in den 70er Jahren zu Schlüsselpunkten neuer ästhetischer Erfahrung. Körpersprache und Tabuverletzung, psychologische und soziologische Fallstudie, ökologische und urbanistische Feldforschung gehören zu den Mitteln einer neuen Kunstsprache. «Die Anderen» arbeiten nicht nur im sozialen Raum, sondern sie haben die Gesellschaft und die eigene Existenz innerhalb der Gesellschaft zum Thema ihrer künstlerischen Arbeit gemacht. Ihre Utopien haben sich auf die Realität eingelassen.
«Letztlich geht es in solchen Ausstellungen ja nicht um Kunst, sondern um uns und unsere Probleme, um unsere Sehnsucht nach einem besseren Leben.»
Uwe M. Schneede
Interviews mit Georg Bussmann, Enrico Crispolti, Vittorio Fagone, Laszlo Glozer, Frank Popper, Manfred Schneckenburger, Uwe M. Schneede
Namen Anna Oppermann / Charly Wüllner / Enrico Crispolti / Francesco Somaini / Franco Summa / Frank Popper / Georg Bussmann / Jochen Gerz / Klaus Staeck / Klaus vom Bruch / Laszlo Glozer / Luisella Carretta / Manfred Schneckenburger / Mauro Staccioli / Peter Gerwin Hoffmann / Pino Poggi / Rainer Wittenborn / Richard Kriesche / Stephan Huber / Stephen Willats / Timm Ulrichs / Ugo La Pietra / Ulrike Rosenbach / Uwe M. Schneede / Valie Export / Vittorio Fagone / Wolfgang Flatz
Stichwort 1980er Jahre / Aktionskunst / Feldforschung / Gesellschaft / Körpersprache / Spurensicherung / Stadt / Urbanität
TitelNummer 002600267 Einzeltitelanzeige (URI)

Zmijewski Artur, Hrsg.
ArtWiki:Manifesto - Open Data for the Arts
Berlin (Deutschland): Berlin Biennale, 2012
(Text) 2 S., 29,7x21 cm,
Techn. Angaben Ausdrucke von der Webseite
ZusatzInformation Offener Zugang zur Kunst
Nahezu 5.000 Künstlerinnen und Künstler, die einem Open Call folgten, nehmen anlässlich der 7. Berlin Biennale an einem einzigartigen Projekt teil: ArtWiki. Unter diesem Namen figuriert eine Plattform, auf der neben dem eigentlichen Inhalt, den digitalen Abbildungen von Kunstwerken, Biographisches und Aussagen zum künstlerischen und/oder politischen Selbstverständnis zugänglich sein werden. Die künstlerischen Curricula werden auf diese Weise zu einer netzbasierten Datenbank für die zeitgenössische Kunstproduktion und offerieren damit zugleich ein allen im weitesten Sinne Kunstinteressierten zugängliches Rechercheinstrument. Somit überträgt ArtWiki die Prinzipien des offenen Internets auf die Kunstwelt, wobei allein die Künstler bestimmen, was von und über sie der Öffentlichkeit zugänglich sein soll. Die Nutzung von ArtWiki ist kostenfrei.
Jedes künstlerische Curriculum zeichnet sich durch eine Vielzahl von Personen, Orten und Projekten aus, die als Begegnungen, Stationen und Tätigkeiten Verknüpfungspunkte zu den anderen Curricula ergeben, die diese mit jenem gemeinsam haben. Das somit entstehende Netz von Verbindungen generiert nach einem differenzierten Regelwerk eine künstlerische Reputation, die sich sowohl durch qualitative Attribute wie auch statistisch-quantifizierend abbilden lässt. Auf diese Weise wirken biographische Data und Aussagen zum künstlerischen Selbstverständnis in Form textueller Prosa zurück auf den Künstler und sein Werk, was dem Ansatz von Linked Data entspricht. Eine solche Rückkopplung mit seiner verstärkenden Wirkung auf die Rezeption von Kunst referenziert die Werke, ohne dabei die zentrale Funktion des Kunstwerks zu unterlaufen, sondern vielmehr dessen Diskursivierung zu intensivieren. Die so stattfindende Verlängerung des künstlerischen Prozesses steuern die Künstler ausschließlich selbst, und sie sind es auch, denen in dieser Internetbibliothek jederzeit die uneingeschränkte Kontrolle über die darin enthaltenen Dokumente obliegt. Aus den technischen Möglichkeiten, auf denen die offene Kunstwerk-KünstlerInnen-Datenbank basiert, erwächst für die Künstlerinnen und Künstlern ein Organon, das zu Quelle und Medium von Wissen über sie und ihre wie generell die Kunstproduktion ihrer Zeit avanciert: ArtWiki ist ein einfacher wie auch demokratischer Zugang zu zeitgenössischer Kunst.
Galerien und andere Einrichtungen des Kunstmarktes regeln bis heute den Zugang zum Kunstwerk in seiner physischen Materialität. Als Torwächter eines quasi-geschlossenen Systems, innerhalb dessen Kunstwerke zirkulieren, steuern Jurys und Vorselektoren mittels gewisser Mechanismen Institutionen bzw. Organisationen, um den so als offen dargestellten Kunstmarkt kontrollieren zu können. Die öffentlich verfügbaren Informationen über Kunst, wie sie teilweise im Internet zu finden sind, sind meistens dürftig und oberflächlich. Lokal privilegierten Sammlern und Besuchern von Ausstellungseröffnungen, Kunstmessen etc. bleibt es vorbehalten, sich auf dem Laufenden zu halten. Das freie Zirkulieren digitaler Darstellungen und Beschreibungen von Originalwerken und deren Urhebern hingegen, wie es durch ArtWiki im Netz statthaben wird, ergänzt das konventionelle Angebot der Institutionen und belebt jenseits von ihnen nachhaltig den Kunstmarkt.
Darüber hinaus wirkt ArtWiki revolutionär auf die kuratorische Praxis: Entscheidungen finden und, wie nötig auch immer, sie zu legitimieren, war bisher ein höchst umstrittenes Verfahren. Mit ArtWiki steht jetzt online das Material aller Künstler, die unserem Open Call gefolgt sind, als Referenz zur Verfügung, wodurch Nachvollzug und Validierung gewährleistet ist. Damit wird ArtWiki nicht nur zur Entscheidungshilfe, sondern ebenso Werkzeug, das etwaige Zensurbestrebungen zu umgehen und diskursive Macht zu unterhöhlen vermag. Gleichfalls ermöglicht sie auch andere Sicht- und Betrachtungsweisen, die zu einer neuen Narrativität von Kunst führen und damit Einfluss auf akademische Gelehrsamkeit sowie Forschung nehmen. Nicht zuletzt – und wie bereits in anderen Fällen – werden somit die Pfade des Plagiierens und der künstlerischen Innovation für alle nachvollziehbar. ArtWiki – in seiner Konstituierung durch KünstlerInnen sowie sein Wirken auf Experten und Kunstfreunde, das wiederum äußerst komplex auf die KünstlerInnen und ArtWiki zurückwirkt – wird damit in seiner äußersten Konsequenz zum aktuellsten Kapitel in der Geschichte zeitgenössischer Kunst, das sich einer digitalen Historiographie verdankt, die zugleich konsequent kollaborativ ist
Sprache Deutsch / Englisch
TitelNummer 008899304 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.artwiki.org/ArtWiki

Haeuser CTJ / Kretschmer Hubert / Laurer Berengar / Laurer Jutta
Ihr persönlicher BildMix bitte
München (Deutschland): icon Verlag Hubert Kretschmer, 2013
(PostKarte) 10,5x14,8 cm, Auflage: 1000, 2 Stück.
Techn. Angaben Einladungskarte zur Ausstellung in der KUNSTpassageHOF
ZusatzInformation Eine www.so-viele.de/sondern-Produktion
Stichwort Künstler-Kollektiv
TitelNummer 010602373 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.so-viele.de/sondern

Haeuser CTJ / Kretschmer Hubert / Laurer Berengar / Laurer Jutta
Ihr persönlicher MüllMix bitte
München (Deutschland): Verlag Hubert Kretschmer, 2013
(Plakat) 1 S., 42x29,7 cm, Auflage: 5, 2 Stück.
Techn. Angaben Farblaserkopie. Zur Ausstellung im Projektraum Weltraum München, ein Teamprojekt von so-viele.de/sondern
ZusatzInformation Plakat zur Textinstallation zum Thema Neue Datenmenge und Heteromorphie
Stichwort Künstler-Kollektiv
TitelNummer 010820K25 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.so-viele.de/sondern

Haeuser CTJ / Kretschmer Hubert / Laurer Berengar / Laurer Jutta
Ihr persönlicher MüllMix bitte
München (Deutschland): Verlag Hubert Kretschmer, 2013
(Flyer, Prospekt) 1 S., 29,7x21 cm, Auflage: 10, 2 Stück.
Techn. Angaben Info-Flyer zur Ausstellung im Projektraum Weltraum München, ein Teamprojekt von so-VIELE.de/sondern
ZusatzInformation die Idee, das Projekt, das Team
Stichwort Kollektiv / Textarbeit
TitelNummer 010823373 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.so-viele.de/sondern

Haeuser CTJ / Kretschmer Hubert / Laurer Berengar / Laurer Jutta
so-VIELE.de Heft 30 2014 - Bericht
München (Deutschland): Verlag Hubert Kretschmer, 2014
(Zeitschrift, Magazin) 24 S., 14,5x10,5 cm, Auflage: 1000, 2 Stück.
ISBN/ISSN 978-3-923205-68-4
Techn. Angaben Drahtheftung. Zur Ausstellung in der KUNSTpassageHOF
ZusatzInformation Eine www.so-viele.de/sondern-Produktion. Textbilder zu den MixMonstern und Eine Rose ist keine Rose, Dokumentation der bisher erschienen so-VIELE.de./sondern Hefte, alle Ausstellungen und so-VIELE-Filme.
Kuratiert von Ivan Dusanek
Stichwort Künstler-Kollektiv / Künstlerinitiative / Künstlermagazine / Künstlerzeitschrift / Publishing as Artistic Practice / Textarbeit
TitelNummer 012053424 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.so-viele.de/hefte/heft30.html

Obretenov Boyan
He nckam - Ich will nicht
Stans (Schweiz): Verlag Das Fünfte Tier, 2010
(Buch) 24x13,2 cm,
ISBN/ISSN 978-3-9522982-5-1
Techn. Angaben Klappbroschur, Cover aus Metallfolie, innen alle Seiten ausklappbar,
ZusatzInformation Boyan Obretenov, Autor und Zeitungsredakteur in Sofia, schrieb zwei Jahre lang aus seinem Alltag heraus auf, was er nicht will. Daraus entstand ein Stück eigenwilliger Poesie mit einer inneren, persönlichen Form – kein Gedicht, keine Litanei, sondern ein Behaupten, eine listenartige literarische Positionsbestimmung gegen ein genormtes und durch gesellschaftliche und politische Systeme in stille Einwilligung gepresstes Leben. Natürlich ist der Text in Bezug zu einem aktiven, künstlerischen und widerständigen Leben in Bulgarien entstanden, jedoch berührt er den Leser ganz unabhängig davon, denn dem Autor gelingt es, 200 mal ICH WILL NICHT zu sagen, ohne nur von sich zu erzählen. Die Aufforderung, etwas nicht zu wollen, ist kein Aufruf zu negativer Weltsicht, sondern ein Bekenntnis und ein Wollen: lustvoll und lebendig, unterhaltsam und anregend. Wir machten es zu einem schmalen, doch sehr besonderen Buchobjekt. Mit Zeichungen von Alexander Obretenov.
Text von der Webseite
Sprache Bulgarisch / Deutsch
Geschenk von Jürgen O. Olbrich
TitelNummer 012771474 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.dasfuenftetier.ch

Landspersky Christian / Landspersky René
what remains gallery shows Tobias Rehberger at Galerie FOE156
München (Deutschland): landspersky & landspersky, 2016
(PostKarte) 2 S., 21x9,8 cm,
Techn. Angaben Postkarte zur Ausstellung
ZusatzInformation Die Ausstellung (02.07.-31.07.2016) in der Galerie FOE156 widmet what remains gallery dem Künstler Tobias Rehberger und seinem Beitrag zur 53.Biennale di Venezia „Was du liebst, bringt dich auch zum Weinen“. Rehberger lässt dazu ein Café unter einem Tarnmuster verschwinden und erklärt so diesen Ort der Begegnung und die darin befindliche Wirklichkeit zum Gesamtkunstwerk.
Bemerkenswert dabei ist, dass Rehberger mit seiner Arbeit nicht nur die Koordinaten des Raumes kaschiert, sondern auch den Ursprung seines Kunstwerks, dessen Erscheinungsbild frappierende Ähnlichkeiten zu den Rauminstallationen des Münchner Designers Markus Benesch aufweist. Durch wenige formale Eingriffe tarnt Rehberger im doppeldeutigen Sinne nicht nur das Kunstwerk, sondern auch dessen künstlerische Herleitung und wird aber letztlich durch die prominente Auszeichnung des Goldenen Löwen (durch seinen Arbeitskollegen an der Städelschule und damaligen künstlerischen Direktor der Venedig-Biennale Daniel Birnbaum) ohne Quellenangabe in die jüngere Kunsthistorie eingeschrieben.
Text von der Website
Stichwort Aneignung / Appropriation / Gesamtkunstwerk / Plagiat / Transformation / Urheberschaft
TitelNummer 016894701 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.galeriefoe.com

Allen Gwen
Artists' Magazines - An Alternative Space for Art
Cambridge, MA / London (Vereinigte Staaten / Großbritannien): the MIT Press, 2015
(Buch) 368 S., 24,8x19 cm,
ISBN/ISSN 9780262528412
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Originalausgabe von 2011.
During the 1960s and 1970s, magazines became an important new site of artistic practice, functioning as an alternative exhibition space for the dematerialized practices of conceptual art. Artists created works expressly for these mass-produced, hand-editioned pages, using the ephemerality and the materiality of the magazine to challenge the conventions of both artistic medium and gallery. In Artists’ Magazines, Gwen Allen looks at the most important of these magazines in their heyday (the 1960s to the 1980s) and compiles a comprehensive, illustrated directory of hundreds of others.
Among the magazines Allen examines are Aspen (1965–1971), a multimedia magazine in a box—issues included Super-8 films, flexi-disc records, critical writings, artists’ postage stamps, and collectible chapbooks, Avalanche (1970-1976), which expressed the countercultural character of the emerging SoHo art community through its interviews and artist-designed contributions, and Real Life (1979-1994), published by Thomas Lawson and Susan Morgan as a forum for the Pictures generation. These and the other magazines Allen examines expressed their differences from mainstream media in both form and content: they cast their homemade, do-it-yourself quality against the slickness of an Artforum, and they created work that defied the formalist orthodoxy of the day. Artists’ Magazines, featuring abundant color illustrations of magazine covers and content, offers an essential guide to a little-explored medium.
Text von der Webseite
Erwähnt werden neben vorwiegend amerikanischen Magazinen auch 4 taxis, Arte Postale, Art-Language, Audio Arts, Ausgabe, AXE, Commonpress, Dé-Coll/age, Doc(k)s, Ephemera, IAC Info, Interfunktionen, King Kong International, Kunststoff, Lotta Poetica, Der Löwe, Neon de Suro, Nervenkritik, Nota, Omnibus News, Ou, Pages, Palazzo, Reaktion, Salon, Sondern, ZG
Namen 4 taxis / Art-Language / Arte Postale / Aspen / Audio Arts / Ausgabe / Avalanche / AXE / Commonpress / Der Löwe / Doc (k)s / Dé-Coll/age / Ephemera / IAC Info / Interfunktionen / King Kong International / Kunststoff / Lotta Poetica / Neon de Suro / Nervenkritik / Nota / Omnibus News / Ou / Pages / Palazzo / Reaktion / Salon / Sondern / ZG
Sprache Englisch
Stichwort 1960er Jahre / 1970er Jahre / 1980er Jahre / Künstlermagazine / Künstlerzeitschriften / Theorie
TitelNummer 023614657 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.mitpress.mit.edu/books/artists-magazines

Haeuser Christine / Kretschmer Hubert / Laurer Berengar / Laurer Jutta
so-VIELE.de Heft 50 2017 - ein Bild in eine Galerie tragen
München (Deutschland): icon Verlag Hubert Kretschmer, 2017
(Zeitschrift, Magazin) 64 unpag. S., 14,8x10,4 cm, Auflage: 1000, 2 Stück.
ISBN/ISSN 978-3-928804-57-8
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Zwei Initiativen aus den frühen Jahren der Produzentengalerie Adelgundenstraße in München.
Berengar Laurer, Die Akademie Truthahn mit Verlaub, 1977-1983
Hubert Kretschmer, Ausstellungen Künstlerbücher 1,2,3 - Ausstellungen 1979-1987 - Verlagsgründung 1980 - Archive Artist Publications ab 1981
Zwei Initiativen von heute.
so-viele.de/Hefte im icon Verlag Hubert Kretschmer, seit 2009
so-viele.de/sondern, Teamprojekte seit 2010.
Titelfoto von Susann Kretschmer, 1977, anläßlich eines Ausstellungsprojekts über ein Foto von Stefan Moses in der Produzentengalerie Adelgundenstraße
Namen Stefan Moses / Susann Kretschmer
Stichwort Adelgundenstrasse / Fotografie / Geschichte / Künstlerinitiative / Künstlermagazin / Produzentengalerie / Spurensicherung
TitelNummer 023832650 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.berengar-laurer.de
WEB www.icon-verlag.de
WEB www.so-viele.de
WEB www.so-viele.de/sondern

Haeuser CTJ / Kretschmer Hubert / Laurer Berengar / Laurer Jutta
so-VIELE.de Heft 15 2012 - Ihr persönlicher PolitMix bitte - Ihr persönlicher EgoMix bitte.
München (Deutschland): Verlag Hubert Kretschmer, 2012
(Zeitschrift, Magazin) 16 S., 15x10 cm, Auflage: 1000,
ISBN/ISSN 978-3-923205-45-5
Techn. Angaben Drahtheftung, Beitrag zur 1. Plakartive.de in Bielefeld. Eine so-VIELE.de/sondern-Produktion
ZusatzInformation Textbilder. Heft zum Textfilm.
Das Menschliche ist nicht nur Schwarz-Weiß, Humanität ist Grau. Das Unentschiedene macht verletzlich. Wir sind Rot und Grün und Schwarz, groß und klein, so oder so oder auch ein bisschen anders. Die Welt ist nicht bipolar, nicht nur in Nullen und Einser zu teilen. Menschsein heißt vielfältig sein. Ein paar Beispiele dazu im Heft, zum Ausprobieren.
Stichwort Konzeptkunst / Kunst im öffentlichen Raum / Künstler-Kollektiv / Künstlertexte / Poesie / Publishing as Artistic Practice / Stadt / Textarbeiten / Vielfalt
TitelNummer 009045264 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB http://www.so-viele.de/hefte/heft15.html
WEB www.so-viele.de/sondern

Gerz Jochen
Life after humanism, Photo/Text 1988-1992
Stuttgart (Deutschland): Edition Cantz, 1992
(Buch) 192 S., 30x24,3 cm, 2 Stück.
ISBN/ISSN 3-89322-468-8
Techn. Angaben Softcover, Klappbroschur
ZusatzInformation Gerz entwickelt seine Arbeit in den verschiedenen Gestaltformen von Fotos/Texten, Performances, Video- und Rauminstallationen nicht als Ergebnis eines abgeschlossenen Denkprozesses, sondern als ein nach vorne gerichtetes Experimentierfeld für Erfahrung und Wahrnehmung des existentiell Wirklichen. Er verbindet mehrere Bildteile zu einem Kontext. Die Fotografie als Medium der Reproduktion von Realität steht ebenso wie das Abgebildete für den Zeitbegriff und das Bewußtsein von Raum. Was ist real, was fiktiv, was glaubwürdig in Bezug auf das eigene Selbst. Für Gerz erfolgt jede Äußerung in einem Kontext und ist unaufhebbar auf diesen Kontext bezogen. Es geht ihm um die Kritik des bisherhigen Werkbegriffes, um das Bewußtsein von raumzeitlicher Begrenztheit. Die Kunst ist gehalten, sich als Äußerung im Kontext zu reformieren.
Text von der Webseite
Stichwort 1990er Jahre
TitelNummer 001334130 Einzeltitelanzeige (URI)

Schwarz Dieter, Hrsg.
Sondern 2
Berlin (Deutschland): Edition am Mehringdamm, 1977
(Zeitschrift, Magazin) 21x14,7 cm, Auflage: 500, Nr. 160,
Techn. Angaben eine Seite ausklappbar,
Namen Arnulf Rainer / Christian Ludwig Attersee / Dieter Roth / Dominik Steiger / Dorothy Iannone / Emmett Williams / Franz Kaltenbeck / Jan Voss / Oswald Wiener / Reinhard Priessnitz / Richard Hamilton / Tom Wasmuth
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort 1970er Jahre
TitelNummer 004498106 Einzeltitelanzeige (URI)

Koch Joerg, Hrsg.
INTERVIEW Deutschland Nr. 1
Berlin (Deutschland): Interview PH , 2012
(Zeitschrift, Magazin) 270 S., 33x25,5 cm, Auflage: 100000,
Techn. Angaben mit Klappumschlag, Art Direktor Mike Meirée, mit Beiträge über die Geschichte von Andy Warhol's Interview
ZusatzInformation (Foto: Sean+Seng, Styling: Jodie Barnes.)
INTERVIEW Deutschland kommt mit 270 Seiten Umfang und einer Auflage von 100.000 Heften an den Kiosk. INTERVIEW kommt zehn Mal im Jahr heraus und kostet 6 Euro.
INTERVIEW Deutschland zeigt einen einzigartigen Mix aus Mode, Kunst, Musik und Film. Coverstory ist Popstar Lana del Rey, deren Debütalbum zeitgleich mit dem Heft erscheint. Ein Mensch, eine Kamera, kein Drehbuch – Screen Tests Berlin: Gerard Malanga, ehemaliger Mitarbeiter von Andy Warhol, zeigt 57 Prominente und Kreative, fotografiert in Berlin. Der Künstler Maurizio Cattelan im Briefwechsel mit Sänger Adriano Celentano. Angelina Jolie im Gespräch mit Clint Eastwood – auf der Berlinale gibt sie ihr Regiedebüt. Starjournalistin Arianna Huffington interviewt Scarlett Johannsen. Die Schauspielerin Chloe Sevigny als Serienkiller. George Condo spricht mit Modedesigner Adam Kimmel. Fotograf James Nachtwey zeigt seine Heimatsstadt Bangkok.
Und, natürlich Andy Warhol. Auf 40 Seiten wird die Geschichte des Magazins INTERVIEW in einem A-Z erzählt: voller Fakten, Anekdoten und bemerkenswerter Interviews, die Warhol selbst geführt hat.
Jörg Koch, Chefredakteur: „Wir wollen mit INTERVIEW ein Heft machen, dass nicht nur unverschämt gute Laune macht, sondern die Welt auch ein wenig anders aussehen lässt...“
INTERVIEW Deutschland ist am 27.01.erschienen.
Namen Adam Kimmel / Adriano Celentano / Andy Warhol / Angelina Jolie / Arianna Huffington / Chloe Sevigny / Clint Eastwood / Gerard Malanga / James Nachtwey / Lana del Rey / Maurizio Cattelan / Scarlett Johannsen
Stichwort Design / Film / Interview / Klatsch / Kunst / Lifestile / Mode / Musik
TitelNummer 008457052 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.interview.de

Karlstetter Simon / Kirchlechner Leon / Kreier Florian / Lohscheidt Matthias, Hrsg.
Der Greif Ausgabe 05 Dezember 2011
Augsburg (Deutschland): Der Greif , 2011
(Zeitschrift, Magazin) 98 S., 35x25 cm, Auflage: 2000, Nr. 0878,
ISBN/ISSN 2191-4524
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Was ist DER GREIF?
DER GREIF kuratiert Fotografien und Texte aus aller Welt. Jeder kann Arbeiten einreichen.
DER GREIF ist mobile Galerie und gleichzeitig Forum für die ausstellenden Künstler.
DER GREIF ist thematisch frei. Er lebt von der Kombination der eingesendeten Arbeiten.
DER GREIF steht einem Buch näher als einem herkömmlichen Magazin. Die Spannung der inszenierten Arbeiten wird nicht durch Werbung unterbrochen.
DER GREIF bildet und und konserviert eine zeitgenössische Vorstellung von Fotografie, Literatur und Ästhetik.
DER GREIF ist ein Experiment…
Wie funktioniert der Greif?
Fotografen und Autoren aus allen Teilen der Welt reichen über ein Upload-Formular auf der Magazin-Website bis zu 10 Arbeiten ein. Die Redaktion kuratiert die Einsendungen, kombiniert sie miteinander und stellt daraus neue Bild- und Textkompositionen zusammen. Demnach ist DER GREIF kein Portfolio-Magazin, sondern findet seinen Inhalt aus einer Fülle künstlerischer Arbeiten. Er lebt vom Vertrauen der Künstler in die sensible Kuration und Zusammenstellung durch die Redaktion des Magazins.
Warum gibt es den Greif?
Die Kuration und Gestaltung des Magazins ist ein intensiver Arbeitsprozess, die Intensität wird für den aufmerksamen Betrachter spürbar. DER GREIF ist somit ein Ruhepol in der täglichen Flut aus Bildern und Informationen. Er fordert zum genauen Betrachten, Verweilen, Nachdenken auf – er freut, schockiert, berührt, kurz: DER GREIF entfaltet sich erst voll durch die Emotionen und Gedanken der Betrachter. DER GREIF mäandert zwischen Märchenbuch, Ausstellungsraum und Reflexionsvorlage. Er steht in starker Verbindung zum Netz, bietet der Geschwindigkeit und der daraus resultierenden Oberflächlichkeit Kontra, vor allem durch einen entscheidenden Punkt: Er schafft Raum, der gefüllt werden darf mit eigenen Ideen, Perspektiven und Phantasien
TitelNummer 008542052 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.dergreif-online.de

Hochherz Olaf
Pets EP
Berlin (Deutschland): naivsuper, 2007
(CD, DVD) 13x13 cm, Auflage: 200,
Techn. Angaben naivsuper Nr 009, Musik-CD mit 6 Blättern aus Transparentpapier in transparenter Kunststoffhülle, cover art: Olaf Hochherzd
ZusatzInformation recorded in 2004 - 2007.
Pets EP is the first record by Olaf Hochherz. Four extraordinary and rich compositions and one spoken word piece.
Sculpted with self-coded computer programs and lots of love for detail.
2004 wurde Olaf von einer Hochschule für Musik vor die Tür gesetzt: Die Ansichten der Lehrenden wirkten seinen Vorstellungen von dem was elektroakustische Musik sein könnte ungut entgegen. Just am gleichen Tag traf er einen Teamangehörigen von naivsuper, und man beschloss dass er seine Musik dort veröffentlichen sollte, da sich hier Ideen von elektroakustischer Musik produktiv begegneten.
"Pets sind 5 Stücke einer CD oder der Versuch eine geräuschbasierte Lebensform zu beschreiben. Eine die sich in die Nische zwischen Natur und Kultur zu klemmen scheint. pets sind die akustischen Bewohner von ´nature-culture´, haarige Staubknäul, die erst ohne Grund hin und her eilen und sich dann ganz plötzlich tot stellen. Überlebende also. Überlebende die angeschoben werden, sich aber manchmal selbst bewegen, mal schnell mal langsam, die unerwartet sprechen und unsanft verstummen. Es sind Klangkreaturen aus der Welt der Kleinstrobotik, die uns ihre akustischen Zustände und ihre kommunikationslose Sprache überbringen, durch Lautsprecher und Sprecher, letztlich nur um doch ihre Vergänglichkeit willkommen zu heissen.
Die Klänge enstehen mit Hilfe eines selbstgeschriebenen Programms, welches eine technische Analyse des Ausgangsmaterials (Sprechen, Geklapper und Geschmatze) durchführt. Diese computergestützte Analyse findet aber in einem andern Verständnis von dem was wesentlich an den Klängen sei, statt: Nicht dass, was man hört ist für den Computer entscheidend, sondern die Struktur, die von ihm erzeugt wird. Es kommt also zu einer Verschiebung zwischen dem Ausgangsmaterial und seiner Darstellung durch den Computer. Dennoch bleicht ein gebrochener Bezug zum Ausgangsmaterial erfahrbar. Die Bearbeitung fÜhrt so zu Ergebnissen die willkürlich erscheinen, die aber bisweilen Regelmässigkeiten aufweisen, welche Verständnis vermitteln.
Entscheidend ist, dass aus dieser Methode der Klangerzeugung, Klänge und Sequenzen entstehen, die ihre eigenen Regeln mitbringen. Dies ist auch der Schnittpunkt zwischen den elektronischen Kompositionen und dem Stück, welches den Klang der Sprache herausstellt. Hier zeigt sich Sprache als Klangereigniss losgelösst von Grammatik und Inhalt. Die Grammatik die die klangliche Bewegung in eine Struktur zwängt wird ausgeschaltet und übrig bleibt der Spass einer klanglichen "Willkür".
Anders formuliert ist pets eine Antwort auf die Frage, was die Dinge und Gegenstände unseres Lebensraums, nach der Emanzipation von ihrer Funktionalität für Geräusche und Klänge von sich geben würden
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 008569267 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.naivsuper.de

Hammann Barbara
Lej da Segl – über zwei Jahre eine Landschaft
München (Deutschland): Museum Brandhorst, 2012
(PostKarte) 9,7x21 cm,
Techn. Angaben Karte zur Videoprojektion
ZusatzInformation Barbara Hammann *1945
Lej da Segl – über zwei Jahre eine Landschaft (2006/07), 2010. Videoprojektion, Laufzeit: 5 54’ 16’’, Leihgabe der Künstlerin.
Sils-Maria im Engadin ist ein Ort, an dem seit langem Künstler und Intellektuelle Erholung gesucht haben. Das Luxushotel Waldhaus, das auf einer kleinen Anhöhe über dem Ort und dem See gelegen ist, hat viele dieser Persönlichkeiten, darunter Thomas Mann, Hermann Hesse, Clara Haskil, Max Liebermann und Gerhard Richter, beherbergt. Im nahegelegenen Val Bever drehte David Claerbout seine Arbeit „Riverside“. Was diese Gegend so attraktiv macht, hat die statische Webcam des Hotels übertragen, deren Bilder aus den Jahren 2006/07 die Münchner Künstlerin Barbara Hammann auswertete und zu einer Videoprojektion zusammenschnitt: ein Blick gen Westen über den Silser See, den Lej da Segl, bei wechselnden Tageszeiten und Wetterverhältnissen.
Der zehnminütige Aufnahmerhythmus ließ Hammann nach eigener Aussage „Veränderungen in der Natur erleben, wie ich sie im Fluss der Zeit selbst nicht wahrnehmen könnte“. Anders als bei Claerbout, der die beiden parallel gezeigten Handlungen im Film benutzt, um ein Bewusstsein für den einzelnen Moment zu schärfen, zielt Hammann darauf ab, die Wahrnehmung von Veränderlichkeit nicht nur des Selbst, sondern auch der Umwelt zu steigern: „An wie viele Bilder können wir uns erinnern? Jede Sekunde bewegen wir uns in einem anderen Umfeld, glauben aber an die Beständigkeit der Dinge und der Natur.“ Beide Künstler bedienen sich der filmischen Erfassung derselben europäischen Kulturlandschaft, um zu ganz unterschiedlichen künstlerischen Aussagen über das Verhältnis von Zeit und Raum und die Befindlichkeit des Menschen in beidem zu gelangen.
Die in München lebende Künstlerin Barbara Hammann arbeitet in erster Linie mit neuen Medien wie Fotografie, Performances und Installationen. Von 1992 bis 2006 hatte sie eine Professur an der Kunsthochschule Kassel inne
Namen Clara Haskil / David Claerbout / Gerhard Richter / Hermann Hesse / Max Liebermann / Thomas Mann
Stichwort Dokumentation / Landschaft / Videokunst
TitelNummer 008643303 Einzeltitelanzeige (URI)

Schäfer Rudolf, hrsg.
borderless - Master Photography
Halle (Saale) (Deutschland): Burg Giebichenstein Kunsthochschule, 2012
(Flyer, Prospekt) 8 S., 14,6x21 cm,
Techn. Angaben Faltblatt zur Ausstellung in der whiteBOX München
ZusatzInformation borderless ist ein Ausstellungsprojekt des Masterstudiengangs Photography der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. borderless meint nicht grenzenlose Beliebigkeit, sondern verfolgt den Anspruch Bilder und Serien auszuwählen, die das Thema inhaltlich oder konzeptionell aufschlüsseln, sinngemäß stimmen sowie wesentliche Zusammenhänge einbeziehen.
In der Ausstellung werden individuelle Standpunkte nicht aufgegeben, um sich als eine Einheit zu präsentieren. Die Ausstellenden nutzen ihre Vielfältigkeit und Internationalität. So entstand ein Konzept, in dem zum Einen den Teilnehmern keine Grenzen gesetzt werden, und das sich zum Anderen durch zeitgemäße Fotografieansätze und Bildsprachen auszeichnet.
Teilnehmer: Armen Asratyan / Sonja Foerster / Gregor Herse / Kristin Hoell / Ina Jungmann / Orestia Kapidani / Wolfram Kastl / Isabel Gathoni Kinyanjui / Michel Klehm / Thomas Lewandovski / Sascha Linke / Mako Mizobuchi / Yvonne Most / Annett Poppe / Justus Richter / Rudolf Schäfer / Alina Simmelbauer / Gabriela Solis / Lena Stadler / Mila Teshaieva / Sandy Worm
TitelNummer 008725053 Einzeltitelanzeige (URI)

Behn Michael / Döpping Dorle / Seltzer Andreas, Hrsg.
Stella A
Berlin (Deutschland): Edition Stella A, 2012
(Buch) 96 S., 21,4x16,5 cm, Auflage: 400,
ISBN/ISSN 978-3-036738-0
Techn. Angaben Dokumentation der Galerie. Beiliegend Postkarte von Peter Torp mit handschriftlichem Gruß
ZusatzInformation Stella A. ist ein Ort für Kunst, die den Betrachter als Teil des kreativen Aktes versteht, für Kunstwerke, die sich nicht nur an das Auge, sondern auch an das Denken richten, für Künstler und Werke, die den Abstand zwischen Kunst und Leben nicht zu groß werden lassen. "Kunst ist, was das Leben interessanter macht als Kunst." (Robert Filliou)
In den vergangenen Jahren haben wir Gruppenausstellungen, die an Themen orientiert waren wie "Nackte Erscheinung", "Void" oder "Wohin jetzt?" präsentiert und Ausstellungen, die Künstlern gewidmet waren wie George Brecht, Bud Powell, Wols oder Cézanne und eine Reihe von Einzelausstellungen.
Zu den meisten Ausstellungen erscheinen Editionen in kleiner Auflage. Außerdem bieten wir Editionen und Multiples an und einige ausgewählte Künstlerbücher, antiquarische Bücher, Ausstellungskataloge etc.
Text von der Webseite
Namen Dieter Roth / George Brecht / Joseph Beuys / Marcel Duchamp / Robert Filliou
TitelNummer 008828053 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.stella-a.de

Lissitzky El
Proun
Hamburg (Deutschland): material-Verlag, 2011
(Heft) 20 S., 21x13,8 cm, Auflage: 150,
Techn. Angaben aus der Reihe Freiexemplar 05, material 311, Laserprint, Ringösenheftung
ZusatzInformation typografisch gestaltet von Analaura Campos
Hrsg: Wigger Bierma
Betreuer: Wigger Bierma / Ralf Bacher
Das ist der Titel eines Vortrags, den El Lissitzky am 23.09.1921 gehalten hat. Er ist hier nachgedruckt. Gehalten hat El Lissitzky den Vortrag in einer Zeit, in der nach dem Epochenumbruch zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts in Europa von Paris bis Moskau Künstler nicht nur die akademische Leere einer traditionell gewordenen Kunstpraxis kritisierten, sondern sich daran machten, in ihren Theorien und in ihren Praxen neue Weisen der Kunst zu propagieren und zu erproben. Sie alle waren beeindruckt von den Ergebnissen der Wissenschaft und Technik und angeregt von den neuen sozialen Realitäten und Politiken. Ihre Überlegungen galten der Frage, wie eine künstlerische Position formuliert und praktiziert werden kann, die sich diesen neuen Gegebenheiten gegenüberstellt und beigesellt. Oder polemisch kurz: wie die Kunst vom Ab-bilden zum Vor-bilden kommen kann, ohne ihre Weise als Kunst zu verlieren, ohne also zu desertieren zur Technik oder zur Illusionsbildung
TitelNummer 008858266 Einzeltitelanzeige (URI)

Tschacher Helene / Tschacher Joachim, Hrsg.
Paper Road 2006 - internationale papierkunst - industry paper art
Ebrantshausen (Deutschland): IAPMA, 2006
(Buch) 102 S., 23,8x17 cm,
Techn. Angaben Katalog zu den Ausstellungen im Österreichischen Papiermachermuseum Steyrermühl und im Stadtmuseum Deggendorf
ZusatzInformation Die Ausstellung PAPER ROAD ist eine Initiative von IAPMA, der internationalen Vereinigung von Papiermachern und Papierkünstlern. Jedes Jahr findet in einem anderen Land der Kongress der IAPMA Mitglieder statt, um den internationalen Austausch von Ideen und Informationen, um die Kunst des Papiermachens untereinander zu fördern und den künstlerischen Umgang mit Papier zu ermöglichen. Gastgeber in diesem Jahr war das Österreichische Papiermachermuseum Steyrermühl.
Die begleitende Ausstellung PAPER ROAD 2006 stand unter dem Thema „industry paper art“. Sie wird als zweite und zugleich einzige Station in Deutschland nur noch in den Deggendorfer Museen gezeigt. Es bewarben sich insgesamt 86 Künstler aus 11 Ländern von denen die Jury die Arbeiten von 39 Künstlern aus 9 Ländern auswählte. Papier ist hier nicht Träger von Schrift, Zeichnung oder Malerei, sondern autonomes Material für flächige und plastische Werke. Das Spektrum reicht von kleinen Arbeiten im Schmuck- und Buchkunstbereich bis zu Objekten und Installationen in Dimensionen von mehreren Metern. Die Arbeiten sind - dem Thema der Ausstellung entsprechend – teils aus industriell gefertigtem, aber auch aus handgeschöpftem Papier. Da wächst Papier aus dem Gras oder ergreift Raum, ist in Bewegung oder täuscht jene nur vor. Da werden Telefonbücher zu setzkastenartigen grafischen Zeichen, Zeitungspapier zu Fleckerlteppichen, Packpapier zu geklonten Wesen verarbeitet usw
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 008892259 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.iapma.de

N. N.
theLoft Jänner
Wien (Österreich): The Loft, 2012
(Zeitschrift, Magazin) 16 S., 14,6x10,4 cm,
Techn. Angaben Programmheft des Clubs, Drahtheftung
ZusatzInformation Das Loft soll kein weiterer über-designter In-Club sein, sondern eine einfache aber stilvolle Location, deren optisches Erscheinungsbild sich mit entsprechendem Anlass ändert. Wir sind easy und leger und freuen uns genau solche Menschen bei uns begrüßen zu dürfen
TitelNummer 009091277 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.theloft.at

Krauss Rolf H.
Photographie als Medium - 10 Thesen zur konventionellen und konzeptionellen Photographie
Berlin (Deutschland): Verlag A. Nagel, 1979
(Buch) 196 S., 20x13 cm,
ISBN/ISSN 3-9800057-4-7
ZusatzInformation Die konventionelle Fotografie spielt sich nach Krauss innerhalb des Mediums ab und entwickelt eine medienimmanente Sprache, die lediglich Anregungen von der Kunst erhält. In der konzeptionellen Fotografie ist sie nicht Selbstzweck, sondern Medium zur Realisierung von künstlerischen Vorstellungen. Die »Kunst mit Fotografie« äußerte sich erstmalig in den Experimenten der 20er Jahre als Fotogramm, Fotomontage und Fotocollage und fand ihre Fortsetzung durch das Einbeziehen der Fotografie bei Pop Art, Happening und Concept Art
Stichwort 1970er Jahre
TitelNummer 009130272 Einzeltitelanzeige (URI)

Haeuser CTJ / Kretschmer Hubert / Laurer Berengar / Laurer Jutta
so viele Tiere - der Film
München (Deutschland): Verlag Hubert Kretschmer, 2011
(CD, DVD) 12,5x14,2 cm, Auflage: 3,
ISBN/ISSN 978-3-923205-52-3
Techn. Angaben CD mit dem Farb-Ton-Film in zwei Formaten in Slimcase, 2:18 Min
ZusatzInformation siehe auch YouTube: so viele Tiere.
Tiermetaphern: Überraschend, bissig, poetisch, zynisch, zitierend und unmöglich.
Ein Mix- und Teamprojekt von "so-VIELE.de/sondern" - einer disparaten und heterogenen (Künstler)Gruppe aus München und Berlin, die Heteromorphes zunehmend zu ihrem optischen Thema macht.
mit gesprochenen Tierstimmen von Hubert Kretschmer
Stichwort Künstler-Kollektiv / Künstlerfilm / Sprachkunst / Textbild / Textfilm
TitelNummer 009166264 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.so-viele.de

Haeuser CTJ / Kretschmer Hubert / Laurer Berengar / Laurer Jutta
Ihr persönlicher Politmix, bitte - 2012, Medium und Größe variabel
München (Deutschland): Verlag Hubert Kretschmer, 2012
(Flyer, Prospekt) 22 S., 29,7x21 cm, Auflage: 4, 2 Stück.
Techn. Angaben Farblaserkopien, doppelseitig und lose ineinander gelegt
ZusatzInformation enthält: Ihr persönlicher PolitMix bitte, Ihr persönlicher EgoMix bitte, Ihr persönlicher BlumenMix bitte, Liste der Ausstellungen und Heftaktionen.
Es geht um Mix und Masse, um neue Datenmenge und Herteromorphie, dazu einige Beispiele, eine Übersicht zur Geschichte der Untergruppe sondern, alle Hefte und Filme
Stichwort Künstler-Kollektiv
TitelNummer 009294295 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.so-viele.de

Haeuser CTJ / Kretschmer Hubert / Laurer Berengar / Laurer Jutta
so-viele.de/sondern
München (Deutschland): Verlag Hubert Kretschmer, 2012
(Heft) 28 S., 29,7x21 cm, Auflage: 2,
Techn. Angaben doppelseitige Colorlaser-Drucke, lose ineiander gelegt
ZusatzInformation Ihr persönlicher Politmix, bitte
Ihr persönlicher Egomix, bitte
Ihr persönlicher Blumenmix, bitte
Stichwort Künstler-Kollektiv
TitelNummer 009357295 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.so-viele.de

Feicht Thomas, Hrsg.
Lust auf Gut - Republic of Culture - München und drum herum 10
München (Deutschland): Freie Radikale, 2012
(Zeitschrift, Magazin) 98 S., 30x23 cm, Auflage: 10000, 2 Stück.
Techn. Angaben Erste Ausgabe für München
ZusatzInformation Dabei geht es uns nicht um Hochkultur gegen Design gegen Schnick-Schnack. Uns geht es auch nicht um Abgrenzung, sondern um eine ganzheitliche An-Sicht der Kultur. Wir wollen loben, ausloben. Die, die einfach versuchen, die Dinge gut zu machen. Aber ehrlich – es geht schon etwas gegen die Billig-Billig- und die Geiz-Kultur.
Deshalb haben wir einen virtuellen Staat der Qualität gegründet – die „Republic of Culture“.
Wir vernetzen (sagt man ja heute so) dort die KLASSISCHE KULTUR mit
der von uns mal so genannten AUFTRAGS-KULTUR (Architektur, Design,
Fotografie und Gestaltung), der KOMMERZIELLEN KULTUR (Marken) und
dem qualifizierten Handel (auch Galerien).
Text von der Webseite
Geschenk von Christian Topp
TitelNummer 009402282 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.lust-auf-gut.de

Haeuser CTJ / Kretschmer Hubert / Laurer Berengar / Laurer Jutta
Mix + Masse - Das Projekt - Das Team - Die Idee
München (Deutschland): Selbstverlag, 2013
(Flyer, Prospekt) 2 S., 29,7x21 cm, Auflage: 10,
Techn. Angaben Infopapier zur Ausstellung "Ihr persönlicher SofaMix bitte" bei galerie atelier soldina von Ilina Elena in Berlin, Mai 2013
Stichwort Künstler-Kollektiv / Künstlerinitiative / Textarbeiten
TitelNummer 010229353 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.so-viele.de/sondern

Haeuser CTJ / Kretschmer Hubert / Laurer Berengar / Laurer Jutta
so-VIELE.de Heft 23 2013 - Ihr persönlicher MüllMix bitte
München (Deutschland): Verlag Hubert Kretschmer, 2013
(Zeitschrift, Magazin) 16 S., 14,5x10,5 cm, Auflage: 1000,
ISBN/ISSN 978-3-923205-59-2
Techn. Angaben Drahtheftung. Zur Ausstellung in der KUNSTpassageHOF
ZusatzInformation Eine www.so-viele.de/sondern-Produktion. Textbilder verwoben mit Bildwolken der Berliner Ausstellung
Stichwort Künstler-Kollektiv / Text-Arbeit
TitelNummer 010312348 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.so-viele.de/hefte/heft23.html

Feicht Thomas, Hrsg.
Lust auf Gut - Republic of Culture - München und drum herum 15
München (Deutschland): Freie Radikale, 2013
(Zeitschrift, Magazin) 98 S., 30x23 cm, Auflage: 10000,
ZusatzInformation Es geht uns dabei nicht um Hochkultur gegen Design gegen Schnick-Schnack. Uns geht es auch nicht um Abgrenzung, sondern um eine ganzheitliche An-Sicht der Kultur. Wir wollen loben, ausloben. Die, die einfach versuchen, die Dinge gut zu machen. Deshalb haben wir einen virtuellen Staat der Qualität gegründet – die „Republic of Culture“.
Text von der Webseite
TitelNummer 010793360 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.lust-auf-gut.de

Stadler Matthias, Hrsg.
TAM TAM RGB - Das Künstlerkollektiv aus dem Wald kommt wieder nach Regensburg
Regensburg (Deutschland): W1, 2013
(Flyer, Prospekt) 14,7x5,2 cm, 2 Stück.
Techn. Angaben Flyer zur Veranstaltung im W1- Zentrum für junge Kultur
ZusatzInformation Mit dabei diesmal: not yet, Jim Avignon, Kruemell, Rumpeln, Mario Lukas, so-viele.de/SONDERN, Karambolage
Eröffnung am 24.10.2013
Stichwort Künstler-Kollektiv
TitelNummer 010858373 Einzeltitelanzeige (URI)

Mühlthaler Fabian, Hrsg.
Programm September-Dezember 2013
Cluj-Napoca (Rumänien): Deutsches Kulturzentrum Klausenburg, 2013
(Heft) 42 S., 15x15 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation u. a. mit TAM TAM meets Kitchen Stories, in der Fabrica de Pensula, 21.9.2013:
Kitchen Stories ist eine von der Künstlergruppe Mixer initiierte Veranstaltungsreihe, die von der Fabrica de Pensule gefördert wird. Im Zentrum steht das gemeinsame Kochen als Prozess und Kommunikationsmedium. In einer Spezialausgabe treffen die Kitchen Storiesauf die Künstler der Gruppe TAM TAM, die mit einer interaktiven audio-visuellen Installation einen außergewöhnlichen Rahmen für die Kitchen Stories kreieren. Das Kochen wird verlegt, jenseits des eigentlich dafür angelegten Ortes. Geräusche, Bilder und Formen, die der Kochprozess erzeugt, werden in abstrakter Form in der Installation reflektiert. Die Zuschauer sind eingeladen, selbst mitzumachen, mit der Installation beim Kochen zu experimentieren, neue Klänge und Bilder zu schaffen und letztlich auch das kulinarische Endprodukt zu genießen.
TAM TAM und Mixer laden Sie auf eine Entdeckungsreise ein. Sehen Sie selbst, wie Nahrung unsere Bilder, Kochen den Klang und Essen die Seele beeinflusst.
Namen Antiaktionsorchester / Anton Kaun / Karambolage / kLAUS lEGAL / Kruemell / Matthias Stadler / Mixer / Not yet / so-Viele.de/sondern / Theo Hofmann
Geschenk von Matthias Stadler
Stichwort Künstler-Kollektiv
TitelNummer 010972388 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.kulturzentrum-klausenburg.ro

Kotteder Franz
Vergnügungsminister - Der Galerist Walter Storms ist kein Zahlenmensch, sondern setzt in Zweifelsfällen lieber auf sein Bauchgefühl. Die Münchner Kulturszene hat ihm einiges zu verdanken, nicht zuletzt auch seiner Lust am Feiern und Organisieren
München (Deutschland): Süddeutsche Zeitung, 2013
(Presse, Artikel) 56x39,8 cm,
Techn. Angaben Artikel in der SZ Nr. 293 vom 19. Dezember 2013, R8
Sprache Deutsch
TitelNummer 011067390 Einzeltitelanzeige (URI)

Stöppel Daniela, Hrsg.
Just what is it that makes today’s performances …
München (Deutschland): Kunstraum München, 2014
(Plakat) 70x50 cm,
Techn. Angaben Plakat, Druck auf Affichenpapier
ZusatzInformation Zu einer Performance-Reihe
Im Kunstraum ertönt Anfang des Jahres ein Echo auf diese Frage. An sechs Abenden wird nicht an einer Antwort gefeilt, sondern die Frage fortgeführt, je einer anderen Fährte nachgegangen, einem neuen Protagonisten gefolgt, sich einem alternativen Begriff von Performance genähert.
Text von der Webseite
TitelNummer 011147K23 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.kunstraum-muenchen.de

Zaugg Rémy
Gespräche mit Jean-Christophe Ammann. Portrait
Ostfildern-Ruit (Deutschland): Cantz Verlag, 1994
(Buch) 276 S., 24x16,7 cm,
ISBN/ISSN 978-3-89322-652-8
Techn. Angaben Broschur. Texte deutsch
ZusatzInformation Auf der Suche nach der Kunst von morgen hat Rémy Zaugg in ausführlichen Gesprächen mit dem Ausstellungsmacher und Begleiter von Künstlern, Jean-Christophe Ammann, versucht, den Spieß einmal umzudrehen, die Rollen zu vertauschen: Nicht der Museumsmann stellt den Künstler aus, sondern der Künstler entwirft im Gespräch das Porträt von einem der bekanntesten zeitgenössischen Kunstvermittler, dem Direktor des Museums für moderne Kunst in Frankfurt und früheren Leiter der Kunsthalle Basel. Zum ersten Mal äußert sich Jean-Christophe Ammann über seine Erfahrungen während seiner 20-jährigen Ausstellungstätigkeit, spricht von seinem Anspruch und der Leidenschaft, als intimer Kenner der »eigenen vier Wände« und »stiller Arrangeur« im Hintergrund die Werke leben und durch sich selbst sprechen zu lassen, fragt nach der möglichen neuen Rolle der zeitgenössischen Kunst und versucht im spannenden Wortwechsel mit Rémy Zaugg den Künstler der Zukunft ausfindig zu machen.
Text von der Webseite
Stichwort 1990er Jahre
TitelNummer 011216352 Einzeltitelanzeige (URI)

Arden Paul
Es kommt nicht darauf an, wer Du bist, sondern wer Du sein willst: Das erfolgreichste Buch der Welt
Berlin (Deutschland): Phaidon, 2009
(Buch) 128 S., 17,8x12 cm,
ISBN/ISSN 978-0-7148-9462-1
Techn. Angaben Klappbroschur, 6. Auflage
ZusatzInformation Paul Arden war lange bei Saatchi & Saatchi und für internationale Werbekampagnen verantwortlich. Er starb an einem Herzinfarkt im April 2008
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 011246389 Einzeltitelanzeige (URI)

Gilbert Annette, Hrsg.
REPRINT appropriation (&) literature
Wiesbaden (Deutschland): LUXBOOKS, 2014
(Buch) 564 S., 22,8x16,7 cm,
ISBN/ISSN 978-3-939557-67-8
Techn. Angaben Klappbroschur,
ZusatzInformation The New Sentence? The Old Sentence, reframed, is enough.(Kenneth Goldsmith)
Unter Mitarbeit von Mirja Aye und Tobias Amslinger, mit einem Beitrag von Michalis Pichler
Seit den 1960er Jahren stellen Autorinnen und Autoren die Idee der Originalität und Kreativität in der Literatur radikal in Frage. Für ihre Bücher schreiben sie keine neuen Texte, sondern bedienen sich am Fundus der Tradition: Werke der Weltliteratur und Geistesgeschichte werden abgeschrieben, gekürzt, variiert, alphabetisiert oder einfach kopiert und unter eigenem Namen wiederaufgelegt. Inzwischen hat die Appropriation Literature eine kritische Masse überschritten und weist selbst eine eigene Tradition auf. Die vorliegende Anthologie bietet erstmals einen internationalen Überblick und stellt 126 Bücher und Projekte von über 90 Autorinnen und Autoren vor.
Text von der Webseite
Namen Keneth Goldsmith / Michalis Pichler / Mirja Aye / Tobias Amslinger
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort appropriation
TitelNummer 012297455 Einzeltitelanzeige (URI)

Gilbert Annette, Hrsg.
Wiederaufgelegt - Zur Appropriation von Texten und Büchern in Büchern
Bielefeld (Deutschland): transcript, 2012
(Buch) 426 S., 22,5x14,8 cm,
ISBN/ISSN 978-3-8376-1991-1
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Was Jorge Luis Borges 1939 in »Pierre Menard, Autor des Quijote« noch imaginierte, ist inzwischen aus der Literatur nicht mehr wegzudenken: Seit den 1950er Jahren, insbesondere aber im letzten Jahrzehnt, entstehen Bücher, für die keine neuen Texte mehr produziert, sondern bereits existierende Texte oder gar ganze Bücher wiederaufgelegt werden. Traditionelle Kategorien wie »Original« und »Autorschaft« werden dabei in Frage gestellt. Dieser Sammelband will das Phänomen der Appropriation von Texten und Büchern in Büchern erstmals erfassen und einen Überblick über seine Bandbreite in historischer, systematischer und komparatistischer Sicht geben.
Text von der Webseite
TitelNummer 012298455 Einzeltitelanzeige (URI)

Zimmermann Damian, Hrsg.
L.Fritz - Das Magazin der Photoszene, No. 02 - Keine neuen Fotos, bis die alten aufgebraucht sind - No new photos until the old ones are used up
Köln (Deutschland): Internationale Photoszene Köln, 2015
(Zeitschrift, Magazin) 56 unpag. S., 33,4x23,9 cm, 2 Stück.
Techn. Angaben Drahtheftung, in der Mitte kleinerformatiges Heft
ZusatzInformation erschienen im Rahmen der The Cologne Art Book Fair vom 13.-15.08.2015 im Kunsthaus Rhenania, Köln.
In diesem monothematischen Heft dreht sich alles um Archive, Sammlungen und Found-Footage und stellt Künstler vor, die gar keine eigenen Fotos mehr produzieren, sondern die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das bereits vorhandene Bildmaterial zu sichten, zu bewerten, zu kontextualisieren und zu editieren – getreu Joachim Schmids Motto „Keine neuen Fotos, bis die alten aufgebraucht sind“.
In sechs Portfolios stellen wir sieben Positionen, ihre unterschiedlichen Quellen und Herangehensweisen vor – vom Klassiker „Evidence“ von Larry Sultan und Mike Mandel über Levi Bettwieser, der alte unentwickelte Filme rettet bis zum Aktenkoffer von Günter K., der eine geheimnisvolle Liebesaffäre beinhaltet. Außerdem dabei: Ein Essay von Marc Feustel über die Archive der Zukunft, ein Interview mit dem Medienwissenschaftler Prof. Wolfgang Ernst und ein Text von Natascha Pohlmann darüber, dass das Arbeiten mit den Bildern fremder Menschen schon fast so alt ist wie die Fotografie selbst.
Text von der Webseite
Sprache Deutsch / Englisch
TitelNummer 013933K10 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.photoszene.de

Hell Julia / Lobodzinski Pia, Hrsg.
[kon] No. 01 SEX
München (Deutschland): Fachschaft AVL, 2015
(PostKarte) 14,8x10,4 cm,
Techn. Angaben Einladungskarte zur Herausgabe der 1. Ausgabe, aufgeklebte SW-Fotokopie
ZusatzInformation Zeitungsprojekt Studierender der AVL der LMU München.
Mit jeder Ausgabe wird in [kɔ,n] ein aktuelles Schlagwort in Frage gestellt und so weit wie möglich aufgefächert – um [kɔ,n]trovers bleiben zu können, spiegeln die Texte nicht zwingend die Meinung der Redaktion wider, sondern unterliegen der Verantwortung des jeweils benannten Autors.
Text von der Webseite
Geschenk von Matthias Stadler
TitelNummer 014025501 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.kon-paper.com

Henschel Antonia
Picnic #01 Sakura
Frankfurt am Main (Deutschland): Trademark Publishing, 2009
(Zeitschrift, Magazin) 64 S., 28x21 cm,
ISBN/ISSN 978-3-9812294-4-8
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Ausgezeichnet mit dem red dot: best of the best 2009.
Sakura, die japanische Kirschblüte, markiert nicht nur den Frühlingsanfang, sondern ist ein wichtiger Teil der japanischen Kultur
Geschenk von Trademark Publishing
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 014574534 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.trademarkpublishing.de

Richter Gerhard
Atlas in 5 Bänden - atlas in 5 volumes
Köln (Deutschland): Verlag der Buchhandlung Walther König, 2015
(Buch) 828 S., 45x32,5 cm,
ISBN/ISSN 978-3-86335-520-3
Techn. Angaben 4 Bände in Schuber, Leinen mit Prägung, in Pappschachtel, bedruckt
ZusatzInformation Herausgegeben von Helmut Friedel.
Band I: Tafeln 1-218 (1962-1974) / Band II: Tafeln 219-444 (1966-1988) / Band III: Tafeln 445-668 (1978-2006) / Band IV: Tafeln 667-809 (2002-2015), mit mehr als 5000 farbigen Abbildungen auf 809 Tafeln.
Mit dem Wunsch nach Ordung und Übersicht begann Gerhard Richter vor mehr als 50 Jahren, die ihm wichtigen Teile seines umfangreichen Bildmaterials auf Kartons im Format 50 × 65 bis 73,5 × 51,7 cm zu montieren: eigene und gefundene Photos, Ausschnitte aus Zeitungen und Illustrierten, Skizzen, Zeichnungen, Konstruktionspläne, Raumentwürfe, Collagen, übermalte Photographien sowie Ideen und Entwurfsvarianten zu Gemälden, Skulpturen und Installationen. Schon bald vernachlässigte Richter die Chronologie, vielmehr gilt sein Interesse der ikonographischen und typologischen Ordnung. Als "work in progress" entwickelt sich der ATLAS zu einem eigenständigen Gesamtkunstwerk, in dem sich biografische und historische Fakten spiegeln, ein künstlerischer Kosmos von großer Eigenständigkeit und Quelle seines gesamten Denkens und Schaffens. 2012 entwirft Richter das Konzept für diese Edition und trifft die Entscheidung, den ATLAS nicht zu reproduzieren, sondern als Buch neu einzurichten. Alle Tafeln werden im Maßstab 1:2 gezeigt, sodaß dieses monumentale Archiv mit mehr als 5.000 Bildern zum ersten Mal in jedem Detail sichtbar wird. Zahlreiche Fotos im Kleinformat, die weder in Ausstellungen noch in den bisherigen Publikationen zu erkennen sind und wichtige Bildinformationen liefern, werden so erstmals sichtbar. ( Volume V: Helmut Friedel: Kommentiertes Werkverzeichnis war bei Drucklegung von Volume I - IV noch nicht abgeschlossen. Auf Wunsch von Gerhard Richter wird dieser Band im Jahr 2016 erscheinen und ist nicht Teil des Schubers, der mit Volume I - IV den kompletten ATLAS dokumentiert.)
Text von der Webseite
Sprache Deutsch / Englisch
TitelNummer 014672073 Einzeltitelanzeige (URI)

Bachmann David / Vahrenholt Oliver, Hrsg.
Realismus Club #001: Konkrete Utopien
Berlin (Deutschland): Realismus Club, 2015
(Sammeltuete, Schachtel, Kassette) 22,5x19,5 cm,
Techn. Angaben Drahtheftung. 16 mehrfach gefaltete einseitig bedruckte Plakate. Heft und Plakate in Kartonhülle eingeschoben
ZusatzInformation The exhibition CONCRETE UTOPIAS provides a space for artistic works that explore the area of potentiality between not-yet-realised and but-possible. The art on display will be showing visions that are predominantly about the Now, offering playful alternatives and new approaches to socio-cultural questions, addressing political power structures in an urban environment and above all defying rules.
Der Realismus Club wurde 2014 als Plattform für zeitgenössische Kunstproduktion in Berlin gegründet, mit dem Ziel, vor allem jüngere künstlerische Entwicklungen in der zeitgenössischen bildenden Kunst zu fördern und einem breiten Publikum zu präsentieren.
Als eine private Organisation ist unser Ziel, die unabhängige Organisation von zwei Ausstellungen pro Jahr an wechselnden Orten in Berlin. Wir wollen Künstlern nicht nur ein Forum bieten, um ihre Werke auszustellen, sondern auch durch die Bereitstellung eines Budgets die Produktion von neuen Werken unterstützen. Der Realismus Club sieht sich selbst als einen Ort des Experimentierens mit Organisationsmodellen und als Möglichkeit neue Kollaborationspraktiken auszuprobieren. Letztendlich zielt das Format des Realismus Clubs darauf ab, eine konkrete Utopie in sich selbst zu sein.
Text von der Webseite
Namen Adam / Beni Bischof / Brad Downey / Bugra Erol / Daniel Weissbach / Goro Tronsmo+Laida Aguirre / Iman Issa / Kevin Kemter / Linus Bill+Adrien Horni / Liz Hingley / Markus Mai / Sophie-Therese Trenka-Dalton / Stefan Marx / Wermke/Leinkauf / Wilhelm Klotzek / Zoe Claire Miller
Geschenk von Christoph Mauler
TitelNummer 014687526 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.realismusclub.com

Krek Isabel / Stephan Johanna / Willi Katja, Hrsg.
Bozzetto Ausgabe 07 - Gift
Zürich (Schweiz): Bozzetto Verlag, 2014
(Zeitschrift, Magazin) 52 S., 23x16,3 cm, Auflage: 800,
Techn. Angaben Drahtheftung
ZusatzInformation Ob beim Giftmord, dem Thema Umweltverschmutzung oder der sprichwörtlich vergifteten Atmosphäre – immer schwingt dem Begriff eine negative Konnotation mit, auch wenn manchmal nicht die Substanz selbst, sondern erst ihre Konzentration die Schädlichkeit mit sich bringt, und bewusstseinserweiternde Substanzen z.B. in Ritualen, der Kunst oder zu Heilungszwecken eingesetzt werden. Auch in dieser Ausgabe widmen sich die Beiträge mehrheitlich der gefährlichen Wirkung, die Gift in lebensweltlichen Strukturen entfaltet.
Text von der Webseite
TitelNummer 014792548 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.bozzetto.ch

Gerz Jochen / Shalev-Gerz Esther
Recherchen 09 - Theater als öffentlicher Raum - Die Berliner Ermittlung
Berlin (Deutschland): Theater der Zeit, 2005
(Buch) 132 S., 24x14 cm,
ISBN/ISSN 3-934344-10-0
Techn. Angaben Softcover, Broschur
ZusatzInformation Das Projekt der BERLINER ERMITTLUNG (1999) organisierte eine Stimmenvielfalt von Zeugnissen, Diskussionen, Haltungen und Aktivitäten. Vor der Follientes Oratoriums DIE ERMITTLUNG von Peter Weiss (1965) wurden die Beteiligten nicht nur mit den Schreckensbildern von Auschwitz, sondern weitaus mehr mit der Frage konfrontiert: wie Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen gestaltet werden kann, was wir erinnern und woran wir uns wozu erinnern sollen.
Text von Website
Namen Peter Weiss
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 014950549 Einzeltitelanzeige (URI)
WEB www.theaterderzeit.de

Dany Hans-Christian / Ebner Martin / Müller Ariane, Hrsg.
Starship Nr. 06 - Verdunklung Darkening
Frankfurt am Main (Deutschland): Revolver Publishing, 2004
(Zeitschrift, Magazin) 226 S., 17,8x10,8 cm,
ISBN/ISSN 978-3-937577-68-5
Techn. Angaben Broschur
ZusatzInformation Das Thema dieses Heftes ist keine Behauptung, sondern eine Frage. Die Frage ist an einem Punkt gestellt, wo nicht gesprochen wird. Das kann eine Strategie sein, in der das Geheimnis eingesetzt wird, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Obskurantismus, also das absichtliche Zurückhalten von Informationen, die für eine nicht ambivalente Lesart notwendig wären, also Esoterik, die zur Verdunklung beiträgt.
Namen Can Altay / Dirk Bell / Elke aus dem Moore / Florian Zeyfang / Jack Waters / John Chilver / Michaela Eichwald / Michael Baute
Sprache Deutsch / Englisch
Stichwort Nullerjahre
TitelNummer 015033556 Einzeltitelanzeige (URI)

Götz Alexandra / Keil alexander / Schwyer Nicole / Weiss Jeannette, Hrsg.
Festspiele Zürich 2016 - Dada – Zwischen Wahnsinn und Unsinn
Zürich (Schweiz): Festspiele Zürich, 2016
(Buch) 112 S., 22,5x16,7 cm,
Techn. Angaben Broschur, in orig. Versandtasche
ZusatzInformation Vom 03.-26.06.2016.
Die Festspiele Zürich starten am 3. Juni gemeinsam mit der grossen Picabia-Retrospektive im Kunsthaus und dauern bis zum 26. Juni. Schwerpunktthema ist in diesem Jahr die Dada-Bewegung, welche sich vor 100 Jahren von Zürich aus weltweit epidemisch verbreitete. In über 150 Veranstaltungen, Ausstellungen, Theater, Oper, Tanz, Konzerten, Gesprächen und vielem mehr, widerspiegeln sie nicht nur den Facettenreichtum der Dada-Bewegung, sondern auch die Vielfalt der Zürcher Kultur.
Text von der Webseite
TitelNummer 015479550 Einzeltitelanzeige (URI)

Brandstifter (Brand Stefan)
Lost And Found Codes - Die Asphaltbibliotheque mit Aktionskünstler Brandstifer
Mainz (Deutschland): V.E.B. Freie Brandstiftung, 2016
(Flyer, Prospekt) 6 S., 14,8x14,8 cm, 2 Stück.
Techn. Angaben Flyer, mehrfach gefaltet, beidsetig gedruckt
ZusatzInformation Flyer zur Asphaltbibliotheque on Tour Bad Kreuznach, Ludwigshafen, Speyer, Trier. Ganz in Tradition der Situationistischen Internationale kreiert Brandstifter seit 1998 Situationen beim Auflesen von verlorenen Schriftstücken und Bildern auf Papier. Im Sommer 2016 wird der Asphaltbibliothekar vier weitere Städte in Rheinland-Pfalz besuchen, um dort in explorativen Begehungen Zettel für sein Archiv zu ernten. Brandstifter wird aber nicht nur etwas mitnehmen, sondern die Zettel gegen Schilder mit QR-Codes tauschen und diese an den Fundorten hinterlassen.
Text von Flyer
Geschenk von Stefan Brand
Stichwort Spurensicherung
TitelNummer 016050601 Einzeltitelanzeige (URI)



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